DE355980C - Sendevorrichtung fuer durch Niedrigfrequenz beeinflusste Hochfrequenzschwingungen - Google Patents

Sendevorrichtung fuer durch Niedrigfrequenz beeinflusste Hochfrequenzschwingungen

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DE355980C
DE355980C DEB93031D DEB0093031D DE355980C DE 355980 C DE355980 C DE 355980C DE B93031 D DEB93031 D DE B93031D DE B0093031 D DEB0093031 D DE B0093031D DE 355980 C DE355980 C DE 355980C
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Germany
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low
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low frequency
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DEB93031D
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Nokia Bell NV
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Bell Telephone Manufacturing Co NV
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/16Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes
    • H03C1/18Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid
    • H03C1/22Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid modulating signal applied to same grid

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  • Transmitters (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Anordnungen zur Zeichenübermittlung mittels elektrischer Wellen, wobei eine Hochfrequenzschwingung im Rhythmus mit einer Welle geringerer Frecpenz beeinflußt oder gesteuert wird.
Die Erfindung ist besonders geeignet für Systeme der drahtlosen Telephonie und TeIegraphie und für die Hochfrequenztelegraphie und Telephonie längs Leitungsdrähten.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht in der Verwendung einer elektrischen Vakuumröhre, um die Hochfrequenzschwingung im Rhythmus mit der Welle geringerer Frequenz zu steuern.
Erfindungsgemäß werden die Niedrigfrequenzsignale der Vakuumröhre vermittels einer induktiven Kupplung aufgedrückt. Durch induktive Kupplung des Eingangsund Ausgangsstromkreises der Röhre wirken Eingangs- und Ausgangsstromkreis so aufeinander, daß kontinuierliche Hochfrequenzschwingungen im Ausgangsstromkreis entstehen, wobei z. B. vermittels eines Mikrophons diese Hochfrequenzschwingungen im Rhythmus mit der Sprache gesteuert werden.
Einige Ausführungsformen der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung an Hand der Zeichnung. In letzterer stellt
Abb. ι eine Schaltung mit einer Ausführungsform der Erfindung dar.
Die Abb. 2, 3, 4 sind geänderte Schaltungen des Erfindungsgedankens.
Gleiche Teile sind in den verschiedenen Abbildungen in gleicher Weise bezeichnet.
Betrachten wir zuerst Abb. 1, so ist hier eine Vakuumröhre 1 mit ihrer Anode 2 über die primären Wicklungen 3 und 4 der Übertragerspulen 5 und 6 mit der negativen Klemme der Kathode 7 verbunden. In die- 4» sein Ausgangsstromkreis ist eine Batterie 10 untergebracht und die einstellbaren Kondensatoren 8 und 9. In Brücke zum Ausgangsstromkreis liegt eine Spule mit hoher Impedanz 11, über welche der Anode 2 der Batteriestrom zugeführt wird. Die Kathode 7 wird von Batterie 12 gespeist. Das Gitter 13 der Röhre ist über die sekundäre Wicklung 14 . einer Übertragerspule 15 mit der negativen Klemme der Kathode 7 verbunden. In dem so gebildeten Eingangsstromkreis ist eine Batterie 16 . untergebracht. Die sekundäre Wicklung 17 der Übertragerspule 6 ist über einen einstellbaren Kondensator 16 mit dem Eingangsstromkreis verbunden, wobei ein Draht zum Gitter 13 und der andere Draht zur negativen Klemme des Hitzdrahtes 7 tührt.
Die primäre Wicklung 19 der Übertragungsspule 15 kann, wie die Zeichnung darstellt, im Stromkreis mit der sekundären Wicklung 20 einer anderen Übertragerspule 21 liegen, deren primäre Wicklung 22 mit einer Batterie 23 und einer Sendevorrichtung, welche beispielsweise ein Mikrophon 24 sein kann, verbunden ist. Die Übertragerspule 5
besitzt eine sekundäre Wicklung 25, deren Klemmen nach der Antenne eines Sendesystems oder nach einer Drahtleitung führen, je nach dem speziellen Zweck, dem der Apparat dienen soll.
Die Wirkungsweise des in Abb. 1 dargestellten Systems ist folgende: Die Kathode sendet einen Strom negativer Tonen nach der positiv geladenen Anode 2. Dieser Strom geht durch die Lücken des Gitters 13. Der Stromfluß der Batterie ι ο über Widerstand 11 und über den ionisierten Raum ist nicht stetig, sondern fluktuiert infolge der induktiven Kupplung zwischen Eingangs- und Ausgangs '5 Stromkreisen mit sehr hoher Frequenz. Die Frequenz der kontinuierlichen Schwingungen, welche durch diese Anordnung entstehen, kann variiert werden durch Einstellung der verschiedenen im Stromkreise vorhandenen Kondensatoren. Die Hochfrequenzströme im Ausgangsstromkreis werden vermittels der Übertragerspule 5 nach der Leitung oder Antenne weitergegeben.
Vermittels des Mikrophons 24 wird die j Amplitude der kontinuierlichen Schwingun- ; gen im Rhythmus mit den niedrigfrequenten i Schallwellen beeinflußt. Bei der normalen | auf das Gitter 13 aufgedrückten Spannung j der Batterie 16 werden kontinuierliche Schwingungen mit einer konstanten Amplitude erzeugt. Bei einer höheren Spannung infolge eines positiven Impulses über Wicklung 14 wächst der Strom im Ausgangsstrom- ; kreis an, und die Amplitude der Hochfrequenzschwingungen wird größer. Umgekehrt werden bei einer niedrigeren Spannung infolge eines negativen Impulses die Schwingungen in der Amplitude kleiner als normal. ■So wirkt jede Pulsation von Spannung, die durch Sprechen in das Mikrophon 24 veraxi- : laßt wird, derart, daß sie eine rhythmische Veränderung in der Amplitude der Schwingungen des Stromes erzeugt und ebenso in j der Energie des Ausgangsstromkreises und in 1 gleicher Weise in der Leitung oder Antenne.
In Abb. 2 ist eine Anordnung gezeigt, die ! sich von der in Abb. 1 dadurch entscheidet, daß die Batterie 10, welche der entsprechend bezeichneten Batterie in Abb. 1 entspricht, zusammen in Serie mit der hohen Impedanzspule 11, in Brücke zum Ausgangsstromkreis liegt. Die Anordnung unterscheidet sich auch dadurch, daß die Batterie 16 in Brücke zu dem Eingangsstromkreis liegt und in Serie mit einem einstellbaren Widerstann 2<\
In Abb. 3 ist ein anderer Stromkreis dargestellt, bei welchem die Batterie 10 in Serie mit der Hochimpedanzspule 11, wie sie in Abb. 2 dargestellt ist, geschaltet ist, aber die primären Wicklungen 3 und 4 der Übertrager- 6Q spulen 5 und 6 liegen parallel zueinander anstatt in Serie gemäß Abb. 1 und 2.
In Abb. 4 ist eine Anordnung gezeigt, bei welcher zwei Vakuumröhren ia und i6 zur . Anwendung gelangen. Plier ist die Batterie 10 mit dem Mittelpunlct der Wicklungen der Hochimpedanzspule 11 verbunden, deren äußere Klemmen zu den beiden Anoden 2a und 21' der entsprechenden Vakuumröhren führen. Batterie 16 ist in ähnlicher Weise mit dem Mittelpunkt eines einstellbaren Widerstandes 26 verbunden, dessen äußere Klemmen zu den beiden Gittern 13° und 13s führen. Bei dem System der Abb. 4 ist also die Batterie 10 bestrebt, einen stetigen Stromfluß über beide Röhren von den Anoden 2a und 2fl nach den beiden Hitzdrähten Ja und 7b zu liefern. Die Batterie 12 versorgt beide Hitzdrähte ya und 7& mit Strom. Die Wirkungsweise ist so, daß die Impulse von den Übertragerspulen 6 und 15 in irgendeinem Augenblick entgegengesetzte Spannungsvariationen auf den Gittern 13s und 136 hervorrufen, und diese entgegengesetzten Spanmmgsvariationen haben eine Wirkung, welche sich in den Ausgangsstromkreisen, nach welchen die Anoden 2a und 2p führen, addieren.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sendevorrichtung-für durch Niedrigfrequenz beeinflußte Hochfrequenzschwingungen, dadurch' gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung eine elektrische Vakuumröhre mit drei Elektroden verwendet wird und Mittel vorgesehen sind, um Hoch- und Niedrigfrequenzschwingungen der . Vakuumröhre aufzudrücken, so daß die Niedrigfrequenzschwingungen dazu dienen, die Hochfrequenzschwingungen im Rhythmus der Niedrigfrequenzschwingungen zu steuern.
  2. 2.' Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, um die Niedrigfrequenzsignale der Vakuumröhre aufzudrücken, in einer induktiven Kupplung bestehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Eingangs- und Ausgangsstromkreis aufeinander wirken, so daß kontinuierliche Hochfrequenz- no Schwingungen im Ausgangsstromkreis entstehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsstromkreis und der Ausgangsstromkreis induktiv gekuppelt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB93031D 1914-05-18 1920-02-27 Sendevorrichtung fuer durch Niedrigfrequenz beeinflusste Hochfrequenzschwingungen Expired DE355980C (de)

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