DE196342C - - Google Patents

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DE196342C
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membrane
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arc
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/04Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
    • H03B11/08Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter interrupter being discharge tube

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 196342 -KLASSE 21 a. GRUPPE
HERMANUS WESSELIUS in BAARN, Holl.
Zusatz zum Patente 176010 vom 28. Februar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1906 ab. Längste Dauer: 27. Februar 1920.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen für Zwecke der drahtlosen Übertragung von Schällwellen nach Art des Patents 176010. Während nach dem Verfahren des Hauptpatents die Stromstöße hoher Frequenz, welche durch die Verkürzungen und Verlängerungen des Flammenbogens der ■ als Geber dienenden Bogenlampe hervorgerufen werden, dazu benutzt werden, ein Induktorium zu erregen, das den Schwingungskreis speist, sollen nach dem vorliegenden Verfahren die von der Bogenlampe hervorgerufenen Stromstöße unmittelbar oder mittelbar zur Speisung eines Schwingungskreises ohne Anwendung eines Induktoriums benutzt werden.
Damit die mit der einen Elektrode der Bogenlampe verbundene Membran möglichst wenig belastet wird, muß die betreffende Elektrode möglichst klein sein. Sie wird daher aus einem langsam abbrennenden Stoffe, z. B. Silber, oder einem anderen geeigneten Metall angefertigt, während die andere Elektrode von einer runden Platte gebildet wird, die exzentrisch zu der anderen Elektrode angeordnet ist.
Die Lampe kann in ein Gehäuse eingeschlossen sein, dessen eine Wand von der Membran gebildet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 die neue Schaltung; Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen der Lampe.
Die Bogenlampe A, welche in den Stromkreis einer Batterie B oder einer anderen Stromquelle geschaltet ist, ruft durch die Verkürzungen und Verlängerungen' des Lichtbogens infolge der gegen die Membran M treffenden Schallwellen in dem von der Lampe und dem Schwingungskreis gebildeten zweiten Stromkreis Stromstöße hoher Frequenz hervor, die unmittelbar oder mittelbar (wie auf der Zeichnung dargestellt) auf den Luftdraht L übertragen werden.
Damit die mit der einen Elektrode α der Bogenlampe A verbundene Membran M nicht zu stark belastet ist und von den Schallwellen leicht in Schwingungen versetzt werden kann, ist die Elektrode α möglichst klein gewählt und besteht aus einem langsam abbrennenden Stoffe, wie Silber, oder aus einem anderen geeigneten Metall. Die andere Elektrode a} besteht. aus einer kreisrunden Platte, die exzentrisch zu der Elektrode a angeordnet ist (Fig. 2).
Die Lampe kann auch in einem Gehäuse G untergebracht sein, dessen eine Wand von der Membran M gebildet wird. Ferner kann die Bogenlampe mit einem Magnetgebläse E ausgestattet sein (Fig. 3).

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zur Erzeugung elektrischer Schwingungen für Zwecke der drahtlosen Übertragung von Schallwellen nach Art des Patents 176010, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Verkürzungen und Verlängerungen des Lichtbogens der Bogenlampe hervorgerufenen Stromstöße zur unmittelbaren oder mittelbaren Speisung eines Schwingungskreises ohne Anwendung eines Induktoriums benutzt werden.
  2. 2. Bogenlampe zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Membran verbundene Elektrode aus einem langsam abbrennenden Material, z. B. Metall, besteht.
  3. 3. Bogenlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden in einem Gehäuse angeordnet sind, dessen eine Wand von der Membran gebildet wird.
  4. 4. Bogenlampe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Elektrode (al) der Lampe aus einer Kohlen- oder Metallscheibe besteht, die exzentrisch zu der mit der Membran verbundenen Elektrode angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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