DE3011925C2 - Federkernmatratze und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Federkernmatratze und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
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Description
Die Erfindung betrifft eine Federkernmatratze ge mäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Aus der US-Patentschrift 11 80 432 ist die Herstel
lung einer Matratze bekannt, bei der der Kern, bestehend aus Kunststoff o. dgl., mit je einer Stoffplatte an
der Ober- und Unterseite belegt ist. Zur Halterung die ser Beläge werden an der Oberseite und an der Unterseite
in Abständen voneinander Stoffstreifen angenäht, wobei diese Stoffstreifen in Abständen voneinander mit
ringbewehrten öffnungen verschon sind, zum Zweck,
einen Faden durchziehen zu können, der aber den Stoff nicht einreißen darf. Dieser Faden wird bei jeder l.oclianordnung
zweimal durchgezogen, so dal.! an einer Stelle
eine Schlingt- und an der anderen Stelle eine Stichnaht
erhalten wird, die beide mit Mitteln zum Verhindern des
Durclischlüptens de>
Fadens versehen weiden. Diese beiden l-adenaruirdnungen werden >: Irr sich hergestellt
und die laden werden nicht mn:'::,:!: Vr über einen
Abschrillt de ■ .Slnlfstreile'is \ ei Kind- '.-,.
Dieses bekannte Verfahren und diese bekannte Anordnung ist nicht geeignet, bei Federkernmatratzen angewendet zu werden, weil unter Hinweis auf die eingangs dargestellten Umstände bei der Festigung der
Kernfedern durch die Matratzenumhüllung diese letztere nach kurzem Gebrauch einreißen und damit der
Zweck hinfällig würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Federkernmatratze der im Oberbegriff des Anspruchs 1
ίο genannten Art so zu verbessern, daß ein Durchreißen
der Heftfaden und ein Scheuern der Auflage vermieden
sowie eine Selbstbeweglichkeit der Außenmatte gewährleistet wird.
Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale und durch das Verfahren nach Anspruch 2 gelöst.
Es wird vor allem erreicht, daß das Scheuern der Auflage nicht mehr möglich ist, weil die Fäden nicht mehr
durchgewetzt werden können und dies auch deshalb.
weil das Verheften des Kerns von dem Vertieften der Außenmatte unabhängig vorgenommen wird, so daß die
Außenmafte in sich selbstbeweglich ist.
Die Zeichnung zeigt eine schematische Querschnittsansicht des Gegenstandes der Erfindung, der nach dem
Mit 1 ist der Federkern mit seinen Federn bezeichnet die zwischen zwei aus Kunststoff bestehenden Abdekkungen 2, 3 bzw. 2a, 3a angeordnet sind. Diese Kombination stellt den Matratzenronnng dar. An diesen Ma- tratzenrohling ist nach beiden Seiten, also nach oben und nach unten, eine zum Absteppen bestimmte Stepp
matte (Decke) 6 angeschlossen, die ebenfalls aus Kunststoff bestehen kann und eine eiastische Konsistenz be
sitzt. An den für das Abstepptr. bestimmten Stellen, von denen nur eine dargestellt ist, wird die Steppmatte 6
zuerst an der Unterseite, und zwar jede für sich, gegenüber dem Matratzenrohling mit einem Verstärkungsslreifen (z. B. aus Rohleinen) 7 durch zwei im Abstand
voneinander angeordneten Stichreihen 8 und 9 angehef- tet, so daß dadurch zwei Einschnürungen 11 entstehen,
die einen niederen Wulst 10 begrenzen. Dann wird, weil die zum Abstcppen bestimmte Decke 6 noch abhebbar
ist, ein Heftfaden oder eine Heftschnur (z. B. ein Perlon faden) in zwei parallelen Reihen 12 und 13 durchgezo- gen, wobei die Enden der beiden Fäden 12 und 13 über eine Wollquaste 15 bei 16 und 17 verknüpft werden, so
daß ein Einreißen des Matratzenrohlings an diesen Stellen vermieden wird.
Die Enden 18 und 19 der einen Verknotungsstelle 16
so und die Enden 20 und 21 der anderen Verknotungsstelle
17 werden nun zu einem weiteren Knoten 23 bzw. 24 verknüpft, wobei die Enden 18 bzw. 20 durch die Naht
der Stichreihe 8 bzw. 9 der Verstärkungsstreifen 7 durchgezogen werden. Dann werden sie mit den anderen
Enden 19 bzw. 21 zu Knoten 23 bzw. 24 verknüpft
worauf die überstehenden Fadenenden abgeschnitten werden.
Es entsteht also sowohl am Matratzenrohling eine; seits als auch an der Steppmatte andererseits ic tür -.;Ji
Wi eine unabhängige, im wesentlichen abstandhalten^
Verknüpfuni' des Materials, ,o daß ein Abscheren des
Heftladens auch bei noch so großer Beanspruchung d'.-r
Matratze nicht möglich ist.
liierzLi 1 Blau Zeichnungen
Claims (2)
1. Federkernmatratze, bei der die Federn zwischen Matratzenrohlingen gelagert sind und der Federkern beiderseits mit Steppmatten belegt ist, wobei Verstärkungsstreifen in Abständen voneinander
beiderseits des Matratzenrohlings angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steppmatte (6) an wenigstens einer für die Verheftung
vorgesehenen Stelle mit einem reißfesten Verstärkungsstreifen (7) an der Innenseite mittels zweier
voneinander beabstandeter Stichreihen (8, 9) vernäht ist und die Heftschnur oder der Heftfaden (12,
13) in zwei voneinander beabstandeten Stellen den Matratzenrohling durchsetzt, wobei die beiden Ende,! (18, 19 bzw. 20, 21) über Wollquasten (15) verknotet sind und das jeweils eine Ende (18 oder 19
bzw. 20 oder 21) der Heftschnur oder des Heftfadens (12,13) durch die Nähte der Stichreihen (8,9) durchgezogen und mit dem jeweils anderen Ende zu Knoten (23,24) verknüpft sind.
2. Verfahren zum Herstellen einer Federkernmatratze nach Anspruch 1, bei der die Federn zwischen
Matratzenrohlingen gelagert werden und der Federkern beiderseits mit Steppmatten belegt wird, wobei
sodann Verstärkungsstreifen in Abständen voneinander beiderseits des Matratzenrohlings angebracht
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsstreifen (7) aus Stoff, Rohleinen od. dgl. an der
Innenseite der Steppmatten (6) mittels zweier voneinander beabstandeter Stichreihen (8, 9) vernäht
werden, um eingezogene Wülste (10) zu schaffen, worauf eine Heftschnur oder ein Heftfaden, z. B. ein
Perlonfaden, durch den Matratzenrohling in zwei voneinander beabstandeten Stellen als parallele Fäden (12,13) durchgezogen und die Fadenenden eines
jeden Paares über je eine Wollquaste (15, 16) an jedem Ende zu einem Knoten (16, V) verknüpft
werden und außerdem die noch vorhandenen Enden zu Knoten (23, 24) verknüpft werden, wobei vorher
jeweils ein Fadenende durch die Naht des an der Steppmatte (6) angenähten Verstärkungsstreifens
(7) durchgezogen wurde.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT248479A AT358389B (de) | 1979-04-04 | 1979-04-04 | Verfahren zur abheftung von matrazen, bei denen die federung beidseits durch eine mehrlagige, elastische auflage begrenzt ist sowie nach diesem verfahren hergestellte matraze |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3011925A1 DE3011925A1 (de) | 1980-10-23 |
| DE3011925C2 true DE3011925C2 (de) | 1985-05-23 |
Family
ID=3535128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803011925 Expired DE3011925C2 (de) | 1979-04-04 | 1980-03-27 | Federkernmatratze und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT358389B (de) |
| DE (1) | DE3011925C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106809794B (zh) * | 2017-04-11 | 2022-03-08 | 三明通用科技孵化有限公司 | 一种3d聚酯纤维床垫生产线及其床垫的生产方法 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1180432A (en) * | 1915-02-18 | 1916-04-25 | August Roberti Jr | Non-stretching ventilated mattress. |
-
1979
- 1979-04-04 AT AT248479A patent/AT358389B/de not_active IP Right Cessation
-
1980
- 1980-03-27 DE DE19803011925 patent/DE3011925C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT358389B (de) | 1980-09-10 |
| DE3011925A1 (de) | 1980-10-23 |
| ATA248479A (de) | 1980-01-15 |
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Legal Events
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