DE301044C - - Google Patents
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- DE301044C DE301044C DENDAT301044D DE301044DA DE301044C DE 301044 C DE301044 C DE 301044C DE NDAT301044 D DENDAT301044 D DE NDAT301044D DE 301044D A DE301044D A DE 301044DA DE 301044 C DE301044 C DE 301044C
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- Germany
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- housing
- mouth
- spittoon
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J19/00—Devices for receiving spittle, e.g. spittoons
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λϊ 301044 -KLASSE
30g·. GRUPPE
ERNST WEBER-STIERLIN in ZÜRICH, Schweiz.
Spucknapf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1917 ab.
Die Erfindung betrifft einen Spucknapf mit einer in einem Schutzgehäuse auswechselbar
angeordneten, zur Aufnahme von Sputum bestimmten Tasche aus verbrennbarem Material,
welche innerhalb des Schutzgehäuses durch Arieinanderpressen der Ränder dicht geschlossen
und beim öffnen des Schutzgehäuses mit Hilfe von Federn geöffnet wird. Die bekannten
Geräte dieser Art haben den Nachteil, daß ein dichter Verschluß der Tasche nicht möglich
war, so daß Sputum austreten konnte; außerdem war deren Gebrauch unbequem und oft
ekelerregend,' so "daß sie sehr oft nicht zur Verwendung gelangten.
Zweck vorliegender Erfindung ist, dieseNachteile zu beheben, und zwar wird dies dadurch
erreicht, daß zwei maulartig sich öffnende. Springdeckel eines Schutzgehäuses für die
Papiertasche mit federnden Bügeln versehet, sind, welche beim Schließen des Schutzgehäuses
die Ränder der Tasche federnd aneinanderpressen, wobei die Tasche selbst die Springdeckel
gegen Beschmutzen schützt.
Der neue Spucknapf ist mit einer Hand zu
öffnen und zu schließen;' er ermöglicht ein rasches und reinliches Auswechseln der Tasche
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Spucknapf in Seitenansicht und geschlossen. ■
Fig. 2 zeigt den Spucknapf geöffnet und teilweise im Schnitt.
Fig. 3 zeigt die Mündung des Spucknapfes in geöffnetem Zustand in größerem Maßstab.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Papiertasche geöffnet und geschlossen, die zur Aufnahme des Sputums
bestimmt ist. _
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den Spucknapf.
Fig. 7 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel einen zum Aufstellen auf einen Tisch bestimmten
Napf.
Der in Fig. ι bis 6 dargestellte Spucknapf besitzt ein Metallgehäuse i, in welchem zwei
Springdeckel 2, 3 mittels Scharniere angelenkt sind. Die Deckel 2, 3 stehen unter der Wirkung
einer Feder 4, die mittels Lenker 5 an den Deckeln 2, 3 angreifen. Letztere können mittels
eines Federbolzens 6 und durch den Haken 7 miteinander verbunden und das Gehäuse 1 damit
geschlossen werden. Auf der Innenseite eines jeden Deckels 2, 3 ist ein federnder Drahtbügel
8 angelenkt. Jeder Bügel 8. weist ein Mittelteil 9 auf, das mit elastischer Masse z. B.
Gummi bekleidet ist. Außerdem wird jeder Bügel 8 durch einen Stift 10 gehalten, der
mittels eines Knopfes 11 von der Außenseite
des Gehäuses 1 entgegen der Wirkung der Feder 12 verstellt werden kann. Die Bügel 8
dienen zum Halten und Abschließen eines Einsatzes 13, der zur Aufnahme des Sputums bestimmt
ist. Der Einsatz 13 ist aus wasserdichtem Papier und besitzt die Form einer
Tasche, die oben eine konisch stark erweiterte
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Mündung 14 besitzt. Die Tasche 13 besitzt
am oberen Ende zwei Lappen 15, welche über die Glieder 9 greifen. Wird das Gehäuse 1
geschlossen, so werden beim Zusammenklappen der Deckel 2, 3 die Mittelteile 9 aneinandergepreßt,
so daß ein dichter Abschluß des Papiertäschchens 13 stattfindet. Der untere Teil des
Täschchens 13 ist stark erweitert. Die Falten 16 sind derart, daß beim öffnen des Gehäuses 1
die Tasche eine weite Öffnung zur Aufnahme des Sputums bildet. Zum Entleeren des Gefäßes 1
werden die Bügel 8 durch Verschieben der Sperrstifte 10 von den Deckeln 2, 3 freigemacht,
so daß sie nach innen umklappen können.
Die Ränder 15 des Täschchens 13 können aus
dem Rahmen 8 abgehoben werden und das Papier aus dem Gefäß 1 ausgehoben werden.
Jedes Täschchen wird mittels eines im Lappen 15 angeordneten biegsamen Metallstreifens 18 durch
Umfalzen der Teile 15 dicht abgeschlossen und dann zwecks Zerstörung des ganzen Täschchens
im Sammelbehälter dem Arzt abgegeben. Alle Teile, mit denen Sputum in Berührung kommen
kann, werden verbrannt.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 unterscheidet sich nur dadurch von der vorbeschriebenen Form,
daß die Öffnung der Deckel 2, 3 mittels Griffe 20, 21 entgegen der Wirkung der Federn erfolgt,
die auf ein Schließen des Gefäßes hinwirken. Während der Apparat nach Fig. 1 bis 6 als
Taschenspucknapf dient, soll derjenige nach Fig. 7 als Tischapparat Verwendung finden.
Die Anordnung der Griffe ermöglicht das öffnen des Gefäßes beim Anheben dessen vom Tische.
•
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spucknapf mit einer in einem Schutzgehäuse auswechselbar angeordneten, zur Aufnahme des Sputums bestimmten Tasche aus verbrennbarem Material, deren Mündung durch Aneinanderpressen der Ränder abgeschlossen werden kann und die beim öffnen des Schutzgehäuses mittels Federn' geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten der umgefalzten Ränder an der Taschenmündung zwei federnde Bügel (8, 8) vorgesehen sind, die einzeln auslösbar an zwei maulartig sich öffnenden Springdeckeln (2, 3) des Gehäuses (1) angelenkt sind; das 5< > Ganze derart, daß beim Schließen des Gehäuses die Tasche durch die federnd gegeneinandergepreßten Bügel (8, 8) dicht abgeschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301044C true DE301044C (de) |
Family
ID=554970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301044D Active DE301044C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301044C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998043593A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Meier Hans Juergen | Asservations- und auffangvorrichtung |
| US10994174B2 (en) * | 2017-11-28 | 2021-05-04 | Bridgestone Sports Co., Ltd. | Resin composition for golf balls, and golf ball |
-
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- DE DENDAT301044D patent/DE301044C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998043593A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Meier Hans Juergen | Asservations- und auffangvorrichtung |
| US10994174B2 (en) * | 2017-11-28 | 2021-05-04 | Bridgestone Sports Co., Ltd. | Resin composition for golf balls, and golf ball |
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