DE30091C - Walzenkrempel mit traversirenden Arbeitern - Google Patents

Walzenkrempel mit traversirenden Arbeitern

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Publication number
DE30091C
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DE
Germany
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roller card
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30091D
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English (en)
Original Assignee
C. L. WOLF in Werdau i. S
Publication of DE30091C publication Critical patent/DE30091C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/18Workers; Strippers; Doffers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76:
INNEREI.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1884 ab.
In der Streichgarnspinnerei, namentlich der für Vigogne, sind die Krempelassortimente für die Kardirung des Materials und Herstellung des Vorgespinnstes meist derart beschaffen, dafs auf der ersten Maschine das Material mit der Hand aufgelegt und ein Pelz erzeugt wird, welchen man auf der zweiten Krempel zum Ausgleich der Unregelmäfsigkeiten quer einführt.
Auf letzterer Maschine erzeugt man wieder einen Pelz, den man der dritten Krempel zur Herstellung des Vorgespinnstes lang zuführt.
Es springt hierbei sofort in die Augen, dafs der zweiten Maschine zum grofsen Theil die ausgleichende Arbeit zufällt, welche nöthig ist, um gleiche Fäden zu erzielen.
Wenngleich hierbei die unegale Handauflage der ersten Maschine, welche sich in dem auf derselben erzeugten Pelze in Form von längs der Peripherie der Trommel hinlaufenden Streifen markirt, durch die Quereinführung derselben auf der zweiten Krempel nach der Breitenrichtung der Krempel bezw. des auf dieser erzeugten Pelzes vertheilt worden und so ein annähernd gleicher Pelz bezw. annähernd gleiches Vorgespinnst erzeugt wird, so bleibt doch bezüglich dieser Breitenvertheilung noch viel zu wünschen übrig.
Denkt man sich nämlich den auf der zweiten Maschine quer zur Auflage gelangenden Pelz der Achsenrichtung des Tambours nach in Streifen von ca. 3 Zoll getheilt, so findet man in denselben dickere und dünnere Stellen.
Es fehlt daher dieser Maschine noch ein Organ, welches die dickeren Stellen so viel als möglich über die ganze Breite der Krempel überträgt und dadurch die noch vorhandenen zu grofsen Differenzen in den Vorgarnfäden reducirt.
Ein solches Organ stellt die beiliegende Zeichnung dar.
ι ist eine an der Krempel an Stelle des zweiten bezw. zweiten und vierten Arbeiters angebrachte Changirwalze, deren Breite etwa Y4 bis Y2 der Tambourarbeitsbreite beträgt.
Diese Walze ist genau so garnirt wie die Arbeiter, erhält durch die Arbeiterkette vermittelst des Kettenrades 2 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie diese, changirt aber dabei von einer Seite des Tambours nach der anderen und erhält die changirende Bewegung durch einen vom Tambour betriebenen Riemen vermittelst Scheibe 3 bezw. der bekannten, mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel 4.
Um eine wechselseitige Changirung herbeizuführen, sollen zwei Changirwalzen 1, Fig. 1, angebracht werden, die immer in entgegengesetzter Richtung zu einander changiren, was durch die Verbindung der beiden Scheiben 3 vermittelst einer Stange 5 ermöglicht wird, indem dadurch die wechselseitige Stellung der Changirwalzen zu einander gesichert und das Rutschen des Riemens auf den Scheiben 3 ohne Einflufs auf dieselbe bleibt.
Diese Anordnung bietet den Vortheil einer vollkommeneren Vertheilung, indem dieselbe über die ganze Tambourfläche gleichzeitig erfolgt, während bei Anordnung nur einer Changirwalze dickere Stellen des Pelzes an einer Seite über den Tambour hinlaufen würden, während die Walze an der anderen thätig ist.
Changirende Arbeiter hat man zwar schon längst angewendet; dies geschah früher meist . an Vorspinnkrempeln mit alten Continues mit Ringpeigneurs zum Zweck der Vertheilung der am Tambour haften bleibenden Wolle, und zwar dadurch, dafs man die Arbeiter, welche mit dem Tambour gleiche Breite hatten, ein wenig (ca. io mm) changiren liefs, während hier der Zweck ein anderer ist und durch Changirwalzen bewirkt wird, welche geringere Breite haben als der Tambour.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Walzenkrempel, bei welcher die Arbeiter eine geringere Breite haben als der Tambour und eine traversirende Bewegung in solchem Betrage erhalten, dafs sie auf der vollen Arbeitsbreite der Krempel zur Wirkung kommen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30091D Walzenkrempel mit traversirenden Arbeitern Expired - Lifetime DE30091C (de)

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