DE674366C - Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Holzfasern - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Holzfasern

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DE674366C
DE674366C DEJ58169D DEJ0058169D DE674366C DE 674366 C DE674366 C DE 674366C DE J58169 D DEJ58169 D DE J58169D DE J0058169 D DEJ0058169 D DE J0058169D DE 674366 C DE674366 C DE 674366C
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drum
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wood fibers
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DEJ58169D
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Peter Janssen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B9/00Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Holzfasern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gewinnung verspinnharer Holzfasern mittels Kratzen, u. dgl. aus vorbehandelten Holzleisten, deren wesentliches Merkmal darin besteht, d.aß iam Umfang einer benadelten und mit einer Abhebevorrichtung für die Fasern von den Nadeln versehenen Trommel eine Anzahl Bearbeitungsmittel in Form je einer federnd gegen die Trommeloherfläche ge: drückten, Gegenhalteplattte angebracht sind, zwischen der und der Trommel das zu bearbeiten:die Holzbrett in. Faserlängsrichtung einfuhrbar ist.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zur Gewinnung verspinnbarer Holzfasern bekannt, bei der Kratzen verwendet werden. Diese Kratzen können .auf zwei Trommeln angeordnet sein, einer Haupttrommel von großem und einer Nebentrommel von kleinem Durchmesser, zwischen denen die vorher chemisch oder mit Dampf aufgeschlossenen, durch Querriffeln und mehrere Kämme aufgelockerten Holzt brettchen hindurchgeführt werden. Bei einer solchen Vorrichtung ist es erforderlich, die den Kratzentrommeln zugeführten Holzbrettchen vorher durch Rifbelwalzen zu bearbeiten. Dies ist jedoch nachteilig, da durch das Behandeln des Holzes durch Rifelwalzen die Fasern leicht in Querrichtung gebrochen werden; ist dies der Fall, so können keine langen Holzfasern erzielt werden, und außerdem ist ,auch solches Fasergut wenig widerstandsfähig. Fehlt einer solchen Vorrichtung eine Abhebevorrichtung für die Fasern, so kann dies sich ungünstig auf den Gang er Trommeln auswirken.
  • Im Gegensatz dazu erfolgt bei der Vorrichtung nach der Erfindung keine Vorbehandlung der Holzleisten durch Riffelwalzen. Demgemäß sind lange und widerstandsfähige Holzfasern erzielbar. Auch ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung einfach aufgebaut, und es ist mit ihr eine besonders hohe Leistung zu erzielen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. a die Draufsicht auf die Vorrichtung, Abb.3 die Abstreifer zwischen den Werkzeilgen in vergrößertem Schnitt, Abb. q. die angehobenen Abstreifer in vergrößertem Schnitt und Abb. 5 eine Kammleiste in vergrößerter Seitenansicht.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer die Bearbeitungs-#verkzeuge tragenden umlaufenden Trommel a, die auf der Welle b sitzt. Von der Welle b aus ist mittels Riemen oder Kette c einte Vorschubwalie mit Förderband d für das zu bearbeitende Holz . ang getrieben. Zwischen den Bearbeitungswerkzeugen sind Abstreifer k zum Lösen und Entfernen der Holzfasern von den Bearbeitungsmitteln angeordnet, wobei die Abstreifer von der Welle b aus über Exzenter e, Sperrzahischaltung f -und He hebügel g bewegt werden. Die Bearbeitungsmittel, die aus Nadeln u. dgl. i bestehen, sind reihenweise in bestimmtem Abstand voneinander in Leisten k befestigt, die sich über die Breite der Trommel a erstrecken und durch Schrauben L o.,dgl. auswechselbar befestigt sind. Diese Nadelleisten k sind in beliebiger Anzähl auf dem Umfang der Trommel a verteilt und so angeordnet, daß ihre Nadeln i in der Arbeitsrichtung zueinander versetzt sind.
  • Zwischen je zwei Nadelleisten k ist ein muldenförmiger Abstreifer h heb- und senkbar angeordnet, der den Zwischenraum zwischen den Nadelleisten k ausfüllt und zum Abheben bzw. Entfernen der Holzfasern von den Nadelleisten k dient. Die Abstreifer h sind zu.diesem Zwecke an Führungsbolzen m befestigt, die durch den Trommelmantel reichen und durch Spannfedern n gehalten werden. Entgegen der Wirkung dieser Federn werden die Abstreifer h in bestimmten Zeitabständen durch einen von der Welle b durch Exzenter e und Sperrzahnschaltung f angetriebenen,seitlich der Trommel a gelagerten, sich von innen gegen die Abstreifer lz legenden Hebelbügel g allmählich angehoben., wobei die sich zwischen den Nadelleisten k ablagernden Holzfasern abgehoben und entfernt werden. Statt der einzelnen. Abstreifer lt kann selbstverständlich auch ein um den Trommelmantel gelegtes, mit Aussparungen für die einzelnen Nadeln versehenes elastisches Band vorgesehen werden, das durch die Hebebügel g in der beschriebenen Weise angehoben wird.
  • Das zu verarbeitende Holz wird durch Förderwalzen und Bänderd auf dem Anlagetisch an die nebeneinander angeordneten Trommeln ac herangeführt. Eine Gegenhalteplatte p dient dazu, die schon: zum Teil aufgeschlossenen Holzfasern bis zur restlosen Ablösung gegen die Bearbeitungsmittel zu drücken. Der An,-pressungsdruck kann dabei durch Federspann; bolzen r geregelt werden.
  • 4 Am Trommelumfang ist eine Anzahl Anlegetische angeordnet. Dadurch ist es möglich, in ununterbrochenem Arbeitsgange Holzleisten zu zerfasern, ,ohne die Maschine auch nur vorübergehend stillsetzen zu müssen, die zu bearbeitenden Holzleisten werden in Faserlängsrichtung zugeführt.
  • Zur Erhöhung der Arbeitsleistung können mehrere Vorrichtungen der vorbeschriebenen Art nebeneinander angeordnet und zu einer Maschine vereinigt werden, wie dies in Abb. z dargestellt ist. Dabei sind mehrere Trommeln a auf der Welle b angeordnet, und die zwischen den Nadelleisten k liegenden Abstreifer h sind ;nebeneinander auf seine Welle s aufgereiht. Die Hebebügel g sind zwischen den einzelnen Trommeln @a atngeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Holzfasern mittels Kratzen u. dgl. aus vorbehandelten Holzleisten, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang einer benadelten und mit einer Abhebevorrichtumg für die Fasern von den Nadeln versehenen Trommel eine Anzahl Bearheitungsmittel in Form je einer federnd gegen die Trommeloberfläche gedrückten Gegenhalteplatte ,angebracht sind, zwischen der und der Trommel die zu bearbeitende Holzleiste in Faserlängsrichtung einführbar ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln in der Arbeitsrichtung seitlich zueinander versetzt sind.
DEJ58169D 1937-06-03 1937-06-03 Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Holzfasern Expired DE674366C (de)

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