DE300618C - - Google Patents

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DE300618C
DE300618C DENDAT300618D DE300618DA DE300618C DE 300618 C DE300618 C DE 300618C DE NDAT300618 D DENDAT300618 D DE NDAT300618D DE 300618D A DE300618D A DE 300618DA DE 300618 C DE300618 C DE 300618C
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F02M67/02Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type the gas being compressed air, e.g. compressed in pumps
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    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • F02M21/08Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for non-gaseous fuels
    • F02M21/10Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for non-gaseous fuels for fuels with low melting point, e.g. apparatus having heating means
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    • F02M53/04Injectors with heating, cooling, or thermally-insulating means
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    • F02M67/10Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
    • F02M67/12Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M2700/07Nozzles and injectors with controllable fuel supply
    • F02M2700/077Injectors having cooling or heating means
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Description

Man hat bereits \^ersuche angestellt, um schmelzbare Brennstoffe, wie Naphthalin o. dgl., auch für Dieselmotoren zu verwenden, indem man den Brennstoff wie bei den mit Naphthalin betriebenen Explosionskraftmaschinen in einem besonderen Gefäß außerhalb der Maschine schmolz und ihn in ,.ummantelten und besonders beheizten Leitungen bis zur Maschine führte, um ihn im flüssigen
ίο Zustande zu erhalten. Die bisherigen Versuchehaben jedoch für Dieselmotoren noch zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt, was seine Ursache darin hat, daß die so verflüssigten ~ Brennstoffe schon bei verhältnismäßig höheren Temperaturen wieder in festen Zustand übergehen, wodurch leicht Verstopfungen in der Einlagerungsstelle und in den engen Zerstäuberkanälen des Brennstoffventils entstehen. Man hat auch bereits vorgeschlagen, die zum Zerstäuben erforderliche hochgespannte Einblaseluft vor dem Eintritt in das Brennstoffventil stark vorzuwärmen; der Vorgang der Einspritzung vollzieht sich jedoch nur .in einem ganz kleinen Bruchteil einer1 Sekunde, so daß diese Zeit nicht ausreicht, um die Verflüssigung erstarrter Brennstoffteile lediglich durch Zerstäubung mittels vorgewärmter Einblaseluft sicher zu erreichen. Auch erscheint es nicht ausgeschlossen, daß infolge der innerhalb der offenen Düse im Augenblick des Einspritzens stattfindenden starken Expansion und der dadurch 'bedingten Temperaturabnahme der Einblaseluft der Verflüssigung erstarrter Brennstoffteilchen ebenfalls entgegengewirkt wird.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Brennstoff und erforderlichenfalls auch die Einblaseluft innerhalb der in die Maschine eingebauten Einspritzvorrichtung einer starken Erhitzung zu unterwerfen, indem sowohl der innerhalb des Einspritzdüsenkörpers liegende Brennstoffzuführungskanal bis zum Eintritt in den Düsenraum als auch der Düsenraum 4'5 selbst, in welchen die Einblaseluft zum Zerstäuben des Brennstoffes eintritt, von einem Heizmantel umgeben wird, der sich bis nahe an die Düsenmündung erstreckt. Dadurch wird erreicht, daß sowohl auf den Brennstoff 5« während des Zerstäubungsvorganges innerhalb der Düse als auch auf die Einblaseluft im Augenblick der Expansion eine intensive Erhitzung einwirkt, die ein Erstarren der in der Düse zerstäubten Brennstoffteilchen verhindert. Infolge Anordnung der erforderlichen Heizleitungen für den Brennstoff und die Einblaseluft innerhalb desEinspritzdüsen-körpers wird dieser zwar in der Ausführung etwas komplizierter als bisher, es wird aber andererseits der wesentliche Vorteil erzielt, auch den seibstzündenden Dieselmotor für den Betrieb mittels Naphthalins und anderen schmelzbaren Brennstoffen mit Erfolg praktisch verwenden zu können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einspritzvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung im senkrechten Schnitt für eine geschlossene Düse gezeigt v doch läßt sich die Erfindung auch für offene Düsen ohne weiteres verwenden. Der verflüssigte Brennstoff wird durch
/3. Auflage, ausgegeben am 16. Dezember 1920.)
die Leitung α zugeführt, die in den Einspritzdüsenkörper b derart eingebaut ist, daß sie bis zum Eintritt des Brennstoffes in den Düsenraum c von dem umgebenden Mantel d durch Dampf oder ein beliebiges anderes Heizmittel möglichst hoch erhitzt wird. Die Einblaseluft, die zweckmäßig schon vor der Maschine in einer an sich bekannten Heizvorrichtung .e vorgewärmt wird, tritt durch
iö den Kanal g· in den Düsenraum'.i: ein, in welchem sie von dem umgebenden Mantel A aus .. eine weitere intensive Erhitzung erfährt. Durch die starke Erwärmung des hauptsächlich mit Einblaseluft ausgefüllten Düsen- raumes c und der darin befindlichen Zerstäubungsvorrichtung einerseits und der ganzen Brennstoff zuleitung α innerhalb des Düsenkörpers andererseits werden die. Brennstoff-■ teilchen auch bei der Zerstäubung im Düsen-'
ao körper sicher im flüssigen Zustande erhalten und Verstopfungen im Düsenraum und in den Zerstäubungskanälen vor der Düsenmündung vermieden.
Das für den Heizmantel h des Düsenraumes c bestimmte Heizmittel strömt bei i durch den Kanal d zu und wird durch den Kanal k abgeleitet; Der Heizmantel h er- i streckt si:h möglichst bis nahe an die Düsenmündung und kann auch nach rückwärts derart, ausgebaut werden, daß gegebenenfalls die Einblaseluft auf ihrem ganzen Wege durch den Einspritzdüsenkörper beheizt wird. Der Kanal / dient dazu, um erforderlichenfalls beim öffnen der Nadel· m in bekannter Weise einen leichter zündenden Brennstoff zuerst in den Verbrennungsraum in der Maschine eintreten zu lassen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    .1. Einspritzvorrichtung für Dieselmotoren zum Betrieb mit schmelzbaren Brennstoffen, ζ. Β. Naphthalin 9. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Einblaseluft und Brennstoff auch auf ihrem Wege durch die. Einspritzvorrichtung mit geheizten Flächen in Berührung kommen.
  2. 2. Einspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb des Düsenkörpers liegende Brennstoffleitung bis zum Eintritt in den Düsenraum und der Düsenraurn selbst von einem bis an die Zerstäubungsvorrichtung bzw. nahe an die Düsenmündung reichenden Heizmantel umgeben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE300618C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3841088A1 (de) * 1988-12-07 1990-06-21 Mesenich Gerhard Kraftstoffeinspritzvorrichtung mit luftunterstuetzter kraftstoffzerstaeubung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3841088A1 (de) * 1988-12-07 1990-06-21 Mesenich Gerhard Kraftstoffeinspritzvorrichtung mit luftunterstuetzter kraftstoffzerstaeubung

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