DE300489C - - Google Patents

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DE300489C
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DE
Germany
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float
sunken
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buoyancy
container
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DENDAT300489D
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English (en)
Publication of DE300489C publication Critical patent/DE300489C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/06Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects
    • B63C7/08Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects using rigid floats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 300489 KLASSE 65 b. GRUPPE
EMANUEL QUOIKA in WIEN.
Gesunkene Schiffe oder andere Gegenstände werden bifher meist mittels auf Schiffen aufgestellter Hebezeuge gehoben. Dieses Verfahren kann nur zur Anwendung kommen, wenn verhältnismäßig leichte Gegenstände zu . bergen sind. Ein anderes sehr kostspieliges Verfahren besteht darin, mit Wasser gefüllte Behälter zu versenken, mit dem gesunkenen Gegenstand zu kuppeln, dann das Wasser
ίο aus den Behältern durch verdichtete Luft zu verdrängen und durch den Auftrieb der Behälter den gesunkenen Gegenstand zu heben. An Stelle mit Wässer gefüllter Behälter werden auch Ballons verwendet, die unter Wasser ^5 versenkt und dann mit Azetylen, Luft ο. dgl. ψ gefüllt werden.
Nach der Erfindung erfolgt das Heben gesunkener Schiffe oder anderer Gegenstände mittels für sich schwimmfähiger Körper, die durch Versenken mit Hilfe einer Belastungsvorrichtung an den gesunkenen Gegenstand gebracht und mit diesem unmittelbar oder mittels eines Seiles verbunden werden, das an dem gesunkenen Gegenstand befestigt wird.
Nach Entfernen der Belastungsvorrichtung wird der Auftrieb der schwimmfähigen Körper zum. Heben des Gegenstandes benutzt. Mehrere Schwimmkörper werden übereinander oder nebeneinander angeordnet und miteinander derart verbunden, daß sie eine Auftriebseinheit bilden.
Es ist vorteilhaft, nur Schwimmkörper zu verwenden, die billig und leicht zu beschaffen sind und'den größten Auftrieb besitzen, wie Öl- oder Petroleumfässer, Caissons, Luftsäcke, Eisen- und Blechgefäße.
Die Vorrichtung zum Versenken der Schwimmkörper besteht aus einem die Schwimmkörper umschließenden Behälter, der durch Auflegen von Belastungsgewichten vcrsenkbar ist. Der Behälter trägt zu diesem Zweck einen Flansch o. dgl., auf den die ringförmig ausgebildeten Gewichte aufgereiht werden.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung nach der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen, und zwar stellen dar:
Fig. ι und 2 je ein Ausführungsbeispiel von Auftriebseinheiten,
Fig. 3 die Vorrichtung zum Versenken der Schwimmkörper,
Fig. 4 die Versenkvorrichtung mit einer Auftriebseinheit, und
Fig. 5 und 6 die mit dem gesunkenen Schiff zu verbindenden Hubseile der Auftriebseinheiten mit Klemmvorrichtungen zum Festhalten des Schwimmkörpers an dem Seil.
Bei den veranschaulichten Ausführungsbeispielen sind als Schwimmkörper Fässer α verwendet, die übereinander angeordnet und mittels Ketten b (Fig. 1), Stangen c (Fig. 2), Kabel oder anderer Verbindungsmittel zu Auftriebseinheiten verbunden sind. Ein Haken d o. dgl. ist am Ende der Kette α oder des Stangengerüstes vorgesehen. An dem Haken d hängt ein Flaschenzug, an dem der zu bergende Gegenstand befestigt wird.
Die Vorrichtung zum Versenken der Schwimmkörper besteht aus einem zylindrischen oder ähnlichen Behälter f (Fig. 3), der die eine Auftriebseinheit bildenden Schwimmkörper α aufnimmt (Fig. 5). Das obere Ende
ist geschlossen, das untere Ende offen und besitzt einen Flansch g, auf den die ringförmigen Belastungsgewichte h (Fig. 4) aufgereiht werden, wenn der Behälter f mit den in ihm befindlichen Schwimmkörpern versenkt werden soll. Nach Versenken der Schwimmkörper mittels der Versenkvorrichtung f wird jede Antriebseinheit von Tauchern an dem zu hebenden Schiff oder Gegenstand befestigt und die Versenkvorrichtung f wieder emporgezogen. Die · Schwimmkörper heben hierauf das Schiff oder den gesunkenen Gegenstand infolge ihres Auftriebes empor.
Es werden so viele Schwimmkörper oder Auftriebseinheiten an dem zu hebenden Gegenstand befestigt, bis der Auftrieb aller Schwimmkörper größer ist als das Gewicht des Gegenstandes.
Die Verbindung der Auftriebseinheiten mit dem zu hebenden Gegenstand kann auch in der Weise geschehen, daß die Auftriebseinheiten mit Seilen gekuppelt werden, die vorher an dem gesunkenen Gegenstand befestigt sind. j
Bei dieser Anordnung ist das mit den ] Schwimmkörpern zu verbindende Hubseil i zwischen zwei an dem Schwimmkörper befestigten Klemmplatten m, η geführt, von denen die Platte m unbeweglich, die Platte η \ um einen Zapfen drehbar gelagert ist und mittels einer Feder 0 gegen die unbewegliche Platte gedruckt wird. Wird der Schwimm- j körper durch ein Belastungsgewicht versenkt, ] dann wird die drehbare Platte η von der Platte m unter Überwindung der Spannung der Feder 0 abgedrückt und der Schwimmkörper kann an dem Seil i abwärts gleiten. Wenn der Schwimmkörper an dem Seil die gewünschte Stellung erreicht hat und von seinem Belastungsgewicht freigegeben ist, wird das Seil zwischen den beiden durch die Feder 0 gegeneinandergedrückten Platten m, η festgeklemmt, wodurch der Schwimmkörper an dem Seil in der angenommenen Stellung festgehalten wird.
Nach der in der Fig. 6 veranschaulichten Ausführung wird das mit dem gesunkenen Gegenstand verbundene Seil i in der gezeichneten Weise unter fortwährender Richtungsänderung um die in einer Reihe angeordneten Rollen I geführt. Die Rollen lagern an | zwei scherenartig miteinander verbundenen, | zweiarmige Hebel bildenden Lagerarmen ft, q, und zwar abwechselnd immer eine Rolle auf dem Arm ft und eine Rolle auf dem Arm q. Eine Druckfeder r drückt die Lagerarme ft, q und hierdurch die Rollen I auseinander, so dai3 das Förderseil i zwischen den Rollen frei durchlaufen kann.
Mit den oberen Armen der Hebel ft und q sind die die Schwimmkörper umschließenden Ketten b fest verbunden.
Wird der Schwimmkörper durch das Belastungsgewicht versenkt, dann, werden die Ketten b schlaff und die Lagerarme ft, q werden durch die Feder r auseinandergedrückt, so daß der Schwimmkörper nebst den Rollen I an dem Seil i abwärts sich bewegen kann. Sobald der Schwimmkörper die gewünschte Stellung an dem Seil i angenommen hat und von seinem Belastungsgewicht freigegeben ist, ziehen die Ketten b die Lagerarme ft, q und somit die Rollen I gegeneinander, wodurch der Schwimmkörper an dem Seil i festgehalten wird. - TjM

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Heben' gesunkener Schiffe oder anderer Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß für sich schwimmfähige Körper - durch Versenken mittels einer Belastungsvorrichtung an die Stelle des gesunkenen Gegenstandes gebracht werden, und daß nach Entfernen der Belastungsvorrichtung der Auftrieb dieser Körper zum Heben des Gegenstandes benutzt wird. . .
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper zu Auftriebseinheiten vereinigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper mit einer Klemmvorrichtung {m, η, ο bzw. I, ft, q) versehen ist, durch die hindurch ein mit dem gesunkenen Schiff verbundenes Seil (i) läuft und die das Niedersenken des Schwimmkörpers gestattet, beim Aufwärtsgang des Schwimmkörpers aber selbsttätig - eine feste Verbindung zwischen dem Schwimmkörper und dem Hubseil (i) bewirkt.
4. Vorrichtung zum Versenken der Schwimmkörper, gekennzeichnet durch einen die Schwimmkörper umschließenden Behälter (/"), der durch Auflegung von Belastungsgewichten versenkbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (/") einen Flansch o. dgl. trägt, auf den die ringförmig ausgebildeten Belastungsgewichte aufgereiht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT300489D Active DE300489C (de)

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DE (1) DE300489C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084161B (de) * 1957-01-19 1960-06-23 Richard Slowig Starrer Hohlkoerper zum Heben gesunkener Schiffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084161B (de) * 1957-01-19 1960-06-23 Richard Slowig Starrer Hohlkoerper zum Heben gesunkener Schiffe

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