DE231901C - - Google Patents

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DE231901C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Underground Or Underwater Handling Of Building Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
231901 -KLASSE 27b. GRUPPE
eingetauchten Glocke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von verdichteter Luft mit Hilfe einer in das Wasser eingetauchten Glocke.
Sie besteht darin, daß mit dem oberen Ende der in das Wasser eintauchenden Glocke ein Luftdruckbehälter lösbar verbunden ist, der mit der Glocke zusammen untertaucht und nach Aufnahme der Druckluft wieder gehoben wird, wobei mittels geeigneter Vorrichtungen ein Abschluß der Druckluft im Behälter erfolgt, deren Entnahme mittels weiterer Vorrichtungen möglich ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines solchen Apparates zur Erzeugung komprimierter Luft dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt, · .
Fig. 2 einen Längsschnitt eines Teiles des Apparates im größeren Maßstabe und
Fig. 3 eine Draufsicht des Apparates.
Der oben und unten offene flaschenförmige Behälter 1 ist oben mit einem langen, oben verschlossenen Rohr 2 verbunden., in dem ein oben geschlossener Behälter 3 sitzt; dieser ist unten mit einem Ring 7 mit Durchgangsöffnungen versehen und dient zur Führung der Stange des Ventils 4. Der Verschlußpfropfen 6 ist in den Behälter 3 eingeschraubt und besitzt im unteren Teil eine Ventilöffnung 9, während sein oberer Teil mit Durchgangsöffnungen versehen ist und zur Führung der Ventilstange dient. Das Ventil 4 ist mit einer Spiralfeder 10, einem vertikalen Durchgangskanal 11 und einem Hahn 5 mit Manometer ausgerüstet. Der Behälter 1 ist mit Klinken 8 versehen, die eingeklinkt den Behälter 3 in dem Rohr 2 festhalten. An dem Rohr 2 ist oben der Ring 12 zum Aufhängen an einem Seil befestigt. Der Behälter 1 ist am unteren Rande mit Haken 13 versehen, an denen massive oder mit Schrot gefüllte Belastungsgewichte 14 lösbar befestigt werden. Die Wirkungsweise des Apparates ist die folgende: Vom Bord des Schiffes o. dgl. wird mit Hilfe eines Kranes an einem Seil der Apparat mit an den Haken 13 aufgehängten Belastungsgewichten 14, an denen Seile 15 befestigt sind, in das Wasser bis zur gewünschten Tiefe versenkt, wobei der Hahn 5 ge-. schlossen ist. Dabei wird die in dem Behälter ι befindliche Luft durch den steigenden Wasserdruck komprimiert. Das Wasser steigt allmählich in dem Behälter 1 hoch, und die hier komprimierte Luft hebt das Ventil 4 und dringt in den Behälter 3. Nachdem der Apparat bis zur gewünschten Tiefe versenkt worden ist, wird die Kammer durch Zug an den Seilen 15 von den Gewichten 14 befreit und der Apparat wieder mittels des Kranes emporgehoben. Dabei vermindert sich allmählich wieder der Druck des Wassers, die Luft in den jetzt in Verbindung stehenden Behältern 1 und 3 dehnt sich aus und schließt das Ventil 4. Die Luft im Behälter 3 behält also bei der Hebung den bei der größten Ver-
senkungstiefe erreichten Druck, während die Luft im Behälter ι verdünnt wird. Der Kompressionsgrad der Luft hängt also von der Tiefe ab, bis zu der der Apparat versenkt wurde.
Um die Hebung des Apparates aus der Tiefe zu erleichtern, wird am anderen Ende des Seiles gleichzeitig ein zweiter derartiger Apparat versenkt, wodurch din Schwerkraft des letzteren nutzbar gemacht wird. Vor der Hebung des Apparates über die Wasserfläche ist es nötig, den Apparat in eine schräge Lage zu bringen, um Luft in den Behälter hineinzulassen. Zu diesem Zwecke kann ein besonderer Hahn in der Wand des Behälters angebracht werden.
Die im Behälter 3 enthaltene komprimierte Luft wird beim Gebrauch durch den Kanal 11 mittels des Hahnes 5, der mit einem Manometer versehen ist, abgelassen.
' Der ganze Behälter 3 kann vom Apparate leicht gelöst und für sich an die Verwendungsstelle befördert werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Verdichten von Luft mit Hilfe einer in das Wasser eingetauchten Glocke, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem oberen Ende der Tauchglocke (i) ein Luftdruckbehälter (3) lösbar verbunden ist, der mit der Glocke zusammen untergetaucht und nach Aufnahme der Druckluft wieder gehoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch abnehmbare Gewichte (14), mit denen der Apparat bei der Versenkung belastet und von denen er beim Emporheben mittels Seile (15) befreit wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Gewichten beschwerte Apparat an dem einen Ende eines Seiles einen anderen am anderen Ende des über Rollen geführten Seiles befestigten Apparat durch seine Schwere in die Höhe zieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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