DE300074C - - Google Patents

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DE300074C
DE300074C DENDAT300074D DE300074DA DE300074C DE 300074 C DE300074 C DE 300074C DE NDAT300074 D DENDAT300074 D DE NDAT300074D DE 300074D A DE300074D A DE 300074DA DE 300074 C DE300074 C DE 300074C
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DE
Germany
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chamber
pressurized water
foam
chambers
opening
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DENDAT300074D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C5/00Making of fire-extinguishing materials immediately before use
    • A62C5/002Apparatus for mixing extinguishants with water

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

/KAiSEB'ÜCHES
PATENTAMT.
in WIEN.
Es ist bereits bekannt, zum Löseben brennender Flüssigkeiten, wie Benzin u. dgl:, zwei getrennt voneinander bereitgebaltene, bei ihrem Vermischen Gas und Schaum entwickelnde Flüssigkeiten zu verwenden, wobei das Gas im Schaum mechanisch gebunden wird und ihn feuerbeständiger macht. Die Wirkung des Schaumes besteht darin, daß er die brennenden Gegenstände überzieht und
> die Flammen erstickt.
Die bei den bekannten Vorrichtungen zur sofortigen Verwendung bereitgehaltenen Flüssigkeiten nehmen jedoch viel Raum in Anspruch und können auch einfrieren. Um J diesen Nachteilen zu begegnen, ist bereits vorgeschlagen worden, die entsprechenden Stoffe in fester Form zu verwenden und die ! Lösung erst im Bedarfsfalle zu erzeugen; bei : diesen bekannten Verfahren löst das Wasser S sohin alle Teile gleichzeitig, und dieselben j bilden ein einziges Gemisch, in weiches die j Gesamtheit des einen Stoffes gleichzeitig auf ! die Gesamtheit des anderen wirkt, wodurch
> erfahrungsgemäß nur eine unvollständige Ausnutzung erzielt werden kann.
Im Hinblick hierauf sind auch Feuerlöschvorrichtungen vorgeschlagen worden, bei welchen die in fester Form verwahrten Chemikalien durch Durchleiten von Druckwasscr aufgelöst wurden. Die Führung des Druckwassers geschieht liier jedoch derart, daß es die getrennten Stoffe in zwei parallelen Strömen durchfließt, die erst bei ihrer Vereinigung die schauinbildende Masse erzeugen. Dieses Verfahren bedingt aber, daß behufs vollständiger Ausnutzung der Stoffe die Lösungen von bestimmter Dichte sein müssen, wa's praktisch schwer erfüllbar ist.
Um dies besser zu erreichen, werden der Erfindung gemäß die die betreffender. Stoffe enthaltenden Kammern hintereinander geschaltet, so daß sie durch den Druckwasserstrom in einer dem Verbindungsverhältnisse genau entsprechenden Menge nacheinander ' aufgelöst werden. Dabei wird die Schaumbildung noch dadurch wesentlich unterstützt, daß die Stelle, wo der den ersten Stoff tragende Wasserstrom in die zweite Kammer eingeführt wird, derart gewählt wird, daß der Wasserstrom erst nach Umkehrung seiner 5<> Bewegungsrichtung aus der zweiten Kammer austritt.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiele im Schnitt dargestellt
Die Vorrichtung besteht aus einem zweckmäßig metallenen und rohrförmigen, an beiden Enden geschlossenen Gefäß τ, das durch eine Querwand c in eine kleinere und eine größere Kammer in, η geteilt ist; die Kam- 6t> nicr in ist mit einer verschließbaren Füllöffnung / und einem Anschlußstutzen d versehen, «lic Kammer η weist eine verschließbare Füllöffnung α und eine Ausströmöffnung h auf. Beide Kammern in, η sind durch ^5 ein Rohr <> verbunden, das an der Trennung*-
wand r beginnt, längs der Gefäßwand bis zum Knde der Kammer n führt und an seinem Kndc halbkreisförmig abgebogen ist. so daß das AVascr zurückgeleitet wird, bevor es den Austrittsstutzen Ii verläßt. Um eine kräftige Mischung des Wassers zu erzielen, ist vor den Austrittsstutzen // eine Ablenkscheibe t gesetzt, die nicht ganz bis zur Gefäßwand reicht und durch welche in der Mitte das abgebogene Ende des Rohres <) gesteckt ist.
Die Kammer in wird z. B. mit pulverförmiger Oxalsäure, · Weinsäure o. dgl., die Kammer n mit einer Mischung von pulverisiertem Natriumbikarbonat, Ouillajarinde, einem .Sap«min oder einem sonst Schaum bildenden Stoffe und gegebenenfalls mit Ammonium oder Kalialaun beschickt.
in diesem gebrauchfertigcn Zustande kann das Gerät, ohne seine Wirkungsfähigkeit ein-
ao zubüßen, beliebig lange an beliebiger Stelle bei jeder Temperatur und in jeder i.agc aufbewahrt werden.
Tm Bedarfsfälle kann die Vorrichtung an eine Druckwasserleitung angeschlossen wer-
S5 den; bei ortsfesten Anlagen erfolgt diese Verbindung schon, von vornherein an Ort und Stelle, so daß bei Inbetriebnahme bloß ein Hahn geöffnet zu werden braucht, um den Löscher in Tätigkeit zu setzen. Das Wasser fließt hierbei durch die Kammer m, löst allmählich die dort befindliche Säure, gelangt durch das Rohr ο in die Kammer ti und muß nunmehr, um an den Rändern der Scheibe t alizufließen, die Kammer ν in den durch Pfeile angedeuteten Gegenrichtungen durchfließen, wobei es gegen die darin aufzulösenden Stoffe strömt und sie löst. Dabei wirkt die im ,Wasser gelöste Säure auf die sich . lösenden Salze ein, und gleichzeitig laugt das Wasser die Ouillajarinde o. dgl. aus, so daß flie durch Einwirkung der Säuren sich entwickelnden Gase mit der schleimigen Flüssigkeit einen dichten Schaum bilden, der durch den Rohrstutzen /; dem Brandherd mit oder ohne Druck entweder unmittelbar oder durch einen Schlauch zugeführt wird. Die Scheibe / der Kammer η wirkt hierbei als Ablenkfläche und unterstützt die Bildung eines gleichmäßig dichten Schaumes.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schaumlöscher, bei welchem die chemischen Stoffe in fester Form verwendet und durch strömendes Druckwasser aufge- 5! löst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Chemikalienkammern (in, n) hintereinander geschaltet und mit Anschlußstutzen (d, h) für das Druckwasser und den Schaum versehen sind. 6a
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Druckwasser durchströmten, hintereinander geschalteten Kammern (»1, n) von einem durch eine Zwischenwand (c) 6; unterteilten Behälter (v) gebildet werden, wobei die hinter der Einströmöffnung liegende Kammer (in) mit der an die Ausströmöffnung anschließenden Kammer (;;) durch ein an die gemeinsame Trennungs- 7« wand anschließendes Rohr (0) verbunden ist, welches bis nahe an die Ausströmstellc der zweiten Kammer geführt, hier um i8o° zurückgebogen ist und durch eine vor der Ausströmöffnung liegende. Vcrtcilungsplatte (f) hindurchgeht, so daß der Wasserstrom erst nach Umkehrung seiner Bewegungsrichtung an den Rändern der Verteilungsplatte vorbei zur Ausströmöffnung (/;) gelangen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
luiuiN. ι;ι:ηΐίπ:κ ι
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