DE269092C - - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C35/00—Permanently-installed equipment
- A62C35/02—Permanently-installed equipment with containers for delivering the extinguishing substance
- A62C35/023—Permanently-installed equipment with containers for delivering the extinguishing substance the extinguishing material being expelled by compressed gas, taken from storage tanks, or by generating a pressure gas
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- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 269092 KLASSE 61 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1911 ab.
Es sind chemische Feuerlöscher bekannt, bei denen in einem Löschbehälter verschiedene
Chemikalien voneinander getrennt vorgesehen sind, die sich durch Kippen des Behälters
miteinander mischen, wobei Gase unter Druck entstehen, welche die Löschflüssigkeit
aus dem Behälter heraus und nach der Brandstelle treiben. Auch hat man bei solchen
Löschvorrichtungen den einen Drehzapfen des ίο Löschbehälters bereits hohl ausgeführt und ihn
als Auslaß für die Löschflüssigkeit benutzt.
Nach der Erfindung ist nun mit dem hohlen Auslaßzapfen noch ein Getriebe verbunden,
das beim Umkippen des Behälters den Hahn einer Wasserleitung öffnet, welche in die Verteilungsleitung
der Löschvorrichtung mündet. Auf der Zeichnung ist eine Ausführung
des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt durch den Löschbehälter
mit den Auslaßleitungen in der Ruhestellung ; Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt in
. der Arbeitstellung, also nach Umkippen des Behälters; Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab
das Ventil für den Austritt der Löschflüssigkeit und das Getriebe für den Hahn der
Wasserleitung.
Der kippbar gelagerte Löschbehälter 1 ist nahe seinem Unterende in einem Tragrahmen 2
mittels Zapfen 3 und 4 schwingbar gelagert; der Zapfen 4 ist hohl und steht mit dem Auslaßrohr
5 in Verbindung; dieses ist fest am Behälter 1 befestigt. Wenn sich der Behälter
in der Ruhelage (Fig. 1) befindet, so liegt die Mündung des Auslaßrohres 4 oberhalb des
Wasserspiegels, in der Gebrauchslage (Fig..2) aber unterhalb desselben, wobei der Gasdruck
die Löschflüssigkeit durch das Rohr und den Hohlzapfen austreibt. Das äußere Ende des
Zapfens 4 ist über den Rahmen 2 hinausgeführt und drehbar in ein T-Stück 6 eingesetzt,
das an die Verteilungsrohre der Löschanlage angeschlossen ist.
Das äußere Ende des hohlen Drehzapfens 4 des Behälters 1 ist geschlossen und mittels
eines Zapfens 22' in einem Arm 23 an der Seite des Rahmens 2 gelagert. In dem rohrförmigen
Teile des Zapfens 4, welcher innerhalb des T-Stückes 6 liegt, ist eine Öffnung 24 vorgesehen,
die gewöhnlich durch die eine Seitenwandung des T-Stückes abgeschlossen ist, aber
beim Umkippen des Behälters 1 zur Deckung mit der Öffnung in dem T-Stück gebracht
wird, welche mit dem Verteilungsrohr 25 in Verbindung steht.
In dem Verteilungsrohr 25 ist nahe dem T-Stück 6 in einem als T-Stück ausgebildeten
Ventilgehäuse 27 eine Klappe 28 angebracht. Mit dem T-Stück 27 ist das Zuführungsrohr
29 der Stadtwasserleitung oder einer anderen Versorgungsleitung verbunden, und in diesem
Rohr 29 ist ein Absperrhahn 30 vorgesehen, der gewöhnlich geschlossen ist, also den Zutritt
von Wasser zu dem Verteilungsrohr 25 verhindert. Bei dem Abwärtsschwingen des Behälters 1 wird nur mit Hilfe eines Kegelrades
31, welches fest auf dem Außenende des Zapfens 4 sitzt und mit einem Zahnsegment
32 in Eingriff steht, das auf dem verlänger-
ten Ende der Hahnspindel 33 befestigt ist, der Hahn 30 selbsttätig geöffnet. Wenn der
Behälter 1 in der beschriebenen Weise gekippt wird und sich dadurch in der bekannten
Weise der Gasdruck gebildet hat, so strömt die Löschflüssigkeit durch den Hohlzapfen 4
und das Rohr 24 in die Verteilungsleitung 25 ein; dabei schließt die Klappe 28 das Rohr
29 ab. Wenn der Behälter leer ist und der Druck auf das Ventil 28 nachgelassen hat, so
öffnet der Druck des in dem Rohr 29 stehenden Wassers das Ventil 28, wodurch das
Wasser aus dem Leitungsnetz in die Verteilungsleitung 25 gelangt. Die Verteilungsleitung
25 mit den bekannten Löschbrausen ist in dem Gebäude nahe der Decke oder dem Dach verlegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ortsfeste chemische Feuerlöschvorrich- 2.' tung mit einem kippbar gelagerten Löschbehälter, dessen einer hohler Drehzapfen als Auslaßhahn für die Löschflüssigkeit ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Fortsetzung des hohlen Drehzapfens (4) ein Getriebe (31, 32) aufgesetzt ist, das beim Kippen des Löschmittelgefäßes (1) den Hahn (30) einer unmittelbar in die Verteilungsleitung (25) einmündenden Speisewasserleitung (29) öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269092C true DE269092C (de) |
Family
ID=525991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269092D Active DE269092C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269092C (de) |
-
0
- DE DENDAT269092D patent/DE269092C/de active Active
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