DE150355C - - Google Patents

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DE150355C
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gas
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extinguishing
ladder
syringe
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/02Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
    • E06C5/04Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
    • E06C5/06Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic by piston and cylinder, or equivalent means, operated by a pressure medium
    • E06C5/08Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic by piston and cylinder, or equivalent means, operated by a pressure medium derived directly from a pressure reservoir

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Lösch- und Rettungsgerät, bestehend aus einer Preßgasspritze und einer Preßgasleiter. Es ist bekannt, die Spannkraft verdichteter oder verflüssigter Gase sowohl zum Verspritzen von Löschwasser als auch zum Aufrichten und Ausschieben von Leitern zu verwenden.
Nun ist aber zum Verspritzen des Löschwassers ein wesentlich höherer Druck (je nach der Gebäudehöhe 5 bis io Atm. und mehr) erforderlich als zum Aufrichten und Ausschieben einer Preßgasleiter (je nach der Gebäudehöhe ι bis 3 Atm.), sofern der Gasdruck wie bei Leitern nach der deutschen Patentschrift 72757 auf die Leitern unmittelbar tragende Teleskoprohre wirkt. Man kann daher die zum Betriebe der Leiter erforderliche Menge des Druckmittels dem Gasraum der Preßgasspritze entnehmen. Dies ist insofern von Bedeutung, als das Wassergeben aus der Preßgasspritze nur während der ersten Minuten der Löschtätigkeit erforderlich ist, während oft ein mehrmaliges Ausschieben der Leiter während eines Brandes infolge Veränderung des Standortes derselben nötig ist. Dabei kann der nach dem Verspritzen des ganzen Löschwassefs in der Gasspritze verbleibende Überdruck noch nutzbringend verwendet werden.,
In der, Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. ι und 2 ,schematisch dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Art der Rohrverbindung in größerem Maßstabe, während Fig. 4 und 5 zwei weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zeigen.
Die Fig. ι zeigt das Fahrzeug in der Fahrstellung: α ist der Wagen, b der um seine Achse drehbare Wasserkessel der Gasspritze; c ist eine Flasche mit verdichteter Luft oder mit flüssiger Kohlensäure; d ist ein Gelenk, welches den Behälter b mit den Teleskoprohren e1 bis e3 verbindet, die die LeiteiTi^1 bis f'A tragen. Die Vorrichtung zum Aufrichten der Leiter ist durch die Rolle g und das Tau h angedeutet.
In Fig. 2 ist die Leiter aufgerichtet und zur Hälfte ausgeschoben, außerdem ist der Behälter b um 90 ° gedreht. Alle mit dem Kessel verbundenen Teile, wie Flasche c, · Röhren- und Leitersystem e1 e2 e3 und flf2fs, Aufrichtevorrichtung g h usw., machen diese Drehung mit.
Das Druckmittel strömt nach Fig. 3 aus der Flasche c, nachdem das Ventil i geöffnet ist, durch die Rohrleitung k in den Gasraum / des Wasserbehälters b und drückt das Löschwasser durch das Steigrohr m in den Schlauch n. Der die Gasspritze bedienende Mann hat das Ventil i so zu regeln, daß in dem Gasraum / der erforderliche Druck herrscht, falls nicht das Ventil als Druckverminderungsventil ausgebildet ist.
Der Wasserabsperrhahn ο kann, sobald die Schlauchlinie atisgelegt ist, offen sein und
bleiben, da zwecks Unterbrechung des Wassergebens sich, wie üblich, ein Absperrhahn auch an dem Schlauchrohrmundstück befindet. Soll die Leiter ausgeschoben werden, so wird der Hahn ρ, an dessen Stelle ebenfalls ein Druckverminderungsventil treten kann, geöffnet. Soll die Leiter zurückgenommen werden, so wird der Hahn ρ geschlossen und der Ablaßhahn q geöffnet.
ίο Nach Fig. 4 ist der Behälter durch einen Zwischenboden xv in zwei durch eine Rohrleitung t mit Absperrhahn u miteinander verbundene Räume r und s zerlegt, von denen der untere als Wasser-, der obere als Gasraum dient. Die Anordnung eines besonderen Gasraumes vermeidet den Nachteil, daß, wenn der Behälter b versehentlich zu hoch gefüllt ist, Wasser in das Röhrensystem e übergerissen werden kann. Ferner kann bei dieser Anordnung der Raum r unmittelbar zur Aufnahme des Druckmittels benutzt werden. Fig. 5 zeigt im wesentlichen die gleiche Anordnung, bei welcher ein in Flaschen mitgeführtes Betriebsmittel verwendet wird. Bei dieser Ausführungsform wird zwecks Ausschiebens der Leiter die Vcrbindungsleitung des aus der Flasche c mit Gas gefüllten Raumes r und der Teleskoprohr e geöffnet; dem Spritzenraurne s wird das Druckmittel
durch öffnen des Hahnes ν zugeführt.
Ist die Flasche c leer und das Wasser aus dem Behälter ί verspritzt, so erfolgt das Ausschieben der Leiter dadurch, daß man den Spritzenraum S, in welchem noch ein gewisser Gasüberdruck herrscht, durch öffnen der Hähne ν und u mit dem Raum r verbindet.
Um ein rechtzeitig'es Absperren des Hahnes ο nach dem völligen Verspritzen des Wassers zu ermöglichen, ist an dem Behälter s ein Wasserstandsglas 0. dgl. angebracht. . Auch kann ein Schwimmerventil angeordnet werden, welches nach dem Verspritzen des Inhaltes den Behälter selbsttätig absperrt. .

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Aus einer Preßgasspritze und einer Preßgasleiter bestehendes Lösch- und Rettungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ermöglichung einer weitgehenden Ausnutzung des Druckmittels ■ der Gasraum der Gasspritze mit den zum Ausschieben der Leiter dienenden TeIeskoprohren o. dgl. durch eine absperrbare Rohrleitung verbunden ist.
  2. 2. Ausführungsform des Lösch- und Rettungsgerätes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasser-, behälter durch einen Zwischenboden (w) in zwei durch eine Rohrleitung (t) mit Absperrhahn (u) miteinander verbundene Abteilungen fr s) zerlegt ist, von denen die eine (s) als Wasserraum, die andere (r) als Gasraum dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2647499A1 (fr) * 1989-05-29 1990-11-30 Scle Sarl Echelle extensible telescopique

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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