DE29678C - Mefsapparat für flüssige Kohlensäure. Dr - Google Patents

Mefsapparat für flüssige Kohlensäure. Dr

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DE29678C
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carbon dioxide
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E. LUHMANN in Rogasen, Prov. Posen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/0042Details of specific parts of the dispensers

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  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgerathschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1884 ab.
Die Erfindung bezweckt, tropfbar flüssige Kohlensäure, ohne dieselbe erst in Gasform übergehen zu lassen, in bestimmt abgemessenen, für den beabsichtigten Zweck genau ausreichenden Quantitäten leicht und gefahrlos dem in einem verschlossenen Mischgefäfs befindlichen Wasser als Flüssigkeit zuzuführen und darin aufzulösen, oder auch auf dieselbe Weise einen sogenannten Windkessel mit einer bestimmten Menge Kohlensäure zu speisen.
Auf der Zeichnung ist A ein aus Eisen hergestellter cylinderförmiger, flaschenähnlicher Behälter, in welchem die flüssige Kohlensäure verschickt wird. Dieser Behälter ist auf einem Gerüst (etwa an der Wand des Locales) mit dem Ausfiufsrohr nach unten aufgestellt und mittelst der Verschraubungen b und c und des Verbindungsrohres b c mit dem Apparat B, welcher durch Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe im Durchschnitt dargestellt wird, luftdicht verbunden. Bei diesem Apparat ist P ein retortenförmiges, dickwandiges, aus Rothgufs hergestelltes Gefäfs, dessen röhrenförmiger, etwas konisch geformter Hals χ genau in die entsprechend gestaltete Oeffnung der Hülse ο pafst. Die sich feerührenden Flächen sind genau abgedreht und eingeschmirgelt. Bei s wird der Hals χ des Behälters P in der Art eines gewöhnlichen Hahnes so durch eine Schraubenmutter festgehalten, dafs sich χ in der Hülse o, luftdicht schliefsend, drehen läfst. Der Behälter P besteht aus zwei Stücken χ und 2; diese sind bei w durch eine Verschraubung verbunden und an der Verbindungsstelle luftdicht zusammengelöthet. An der Hülse 0 sind, sich gegenüber stehend, die Stutzen r und q angegossen, deren innere runde Kanäle sich in den Durchbohrungen u und / der Hülse 0 fortsetzen. Der Behälter P hat in dem Halse χ eine Durchbohrung v, welche in der durch Fig. 2 angedeuteten Stellung mit dem Kanal r it zusammenfällt.
In dieser Stellung des Gefäfses.i3 füllt sich dasselbe nach der Oeffnung des Absperrventils a mit flüssiger Kohlensäure, indem die im Innern von P enthaltene gasförmige Kohlensäure bis auf ein ganz geringes Volumen zusammengeprefst wird und in die Höhlung des Stutzens r und das Rohr b c entweicht. Wird P um einen Winkel von 90° gedreht, so ist die Verbindung mit dem Kohlensäurebehälter A abgeschlossen, eine Verbindung mit der Durchbohrung t q bezw. dem Mischgefäfs C aber noch nicht hergestellt. Eine solche Verbindung ist erst dann vorhanden, wenn ζ nach oben gedreht wird und die Oeffnung υ mit dem Kanal t q, Fig. 2, zusammenfällt. In dieser Stellung fliefst die in P eingeschlossene, tropfbar flüssige Kohlensäure in das Mischgefäfs C. Man hat es in der Hand, durch periodische schnellere Umdrehung von P oder dadurch, dafs P von Zeit zu Zeit in solche Stellung gebracht wird, dafs ν nur zu einem ganz kleinen Theile vor der Oeffnung t sich befindet, von Zeit zu Zeit einen beliebigen Theil des Inhalts von P in das Mischgefäfs C fliefsen zu lassen und denselben durch Umdrehen der Mischflügel mittelst der Kurbel d sofort in dem in C befindlichen Wasser aufzulösen.
Auch ein sogenannter Windkessel kann auf dieselbe Weise mit einem bestimmten Quantum tropfbar flüssiger Kohlensäure versehen werden, um denselben nach der Expandirung mit gas-
förmiger Kohlensäure von bestimmter, vorher zu berechnender Pressung zu füllen.
Der Mefs- und Zuführungsapparat P kann nicht nur aus Rothgufs, sondern auch aus anderen Metallcompositionen und Metallen angefertigt werden. Auch die Gestalt des Behälters P braucht nicht immer die in Fig. 2 gewählte zu sein. Wenn es sich darum handelt, recht kleine Mengen flüssiger Kohlensäure abzumessen, so kann der kugelförmige Theil ζ fortbleiben und der Behälter P schon bei w sein luftdicht geschlossenes Ende haben, welches, wie bei einem gewöhnlichen Hahn, mit einem Handgriff versehen wird.
Alle die Flächen der Rohrleitungen und des Zuführungsapparates B, welche mit der flüssigen Kohlensäure in Berührung kommen, sind verzinnt oder versilbert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der um die Achse seines konischen Halses drehbare Mefsapparat P.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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