DE299529C - - Google Patents

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DE299529C
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locking rod
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00—Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02—Clutch-brake combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Brems- und Ausrückvorrichtung für Kupplungen von Wellen,. bei welcher beim Ausrücken eine Bremse eingeschaltet wird, die die Welle zum raschen Stehen bringt. Ausrückvorrichtungen dieser Art, bei denen eine unter Federwirkung stehende Sperrstange bei gespannter Feder die Kupplung verriegelt eingeschaltet erhält, sind bekannt. Gemäß der Erfindung ist nun statt der unter dem Federdruck unsicher wirkenden Verriegelung eine andere ohne Reibungswiderstand zur Wirkung gelangende'Haltevorrichtung für die Sperrstange vorgesehen. Das Ende der Sperrstange stützt sich unter Federwirkung auf eine exzentrisch angeordnete, drehbare Nase, durch deren Verdrehung die Sperrstange zum Abgleiten von ihrem Stützpunkt gebracht, damit die Kupplung ausgerückt und die Bremseinrichtung eingeschaltet wird. Zur Verdrehung der den Stützpunkt für die Sperrstange bildenden Nase genügt eine geringe Kraft, wogegen die Festlegung der Sperrstange durch einen Riegel nicht immer die Sicherheit einer einwandfreien Wirkung bietet, da der Riegel
2S sich leicht festsetzen kann. " /
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die. Vorrichtung mit der Kupplungs- und der Bremsscheibe im Schnitt;
Fig. 2 zeigt die Kupplungsscheibe in Vorderansicht, und
Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten einer anderen' Ausführungsform der Bremsvorrichtung.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsforrh ist auf der Welle 1 ein Ring 2 mit federnden Armen oder Segmenten 3 befestigt> deren äußere Enden mit Muttern für einen mit. Rechts- und Linksgewinde versehenen Schraubenbolzen ausgestattet sind. Dieser Schraubenbolzen wird von dem mit einer Kupplungsmuffe 4 durch ein Gelenk 6 verbundenen-40 Winkelhebel 5 bewegt. Der. Ring 2 bzw. die Arme oder Segmente 3 sitzen innerhalb eines ringförmigen Flansches 7 einer auf der Welle ' ' lose sitzenden Scheibe 8.
Um als Bremse zu wirken, ist die Scheibe 8 beispielsweise an der Wand oder an der Decke gegen Drehung festgelegt. Auf die mit der Muffe 4 verbundene Stange 9 wirkt eine Feder .-;. 10, die mit einem an dem einen Wellenlager befestigten Arm 11 verbunden ist. In diesem Arm ist ein Hebel 12 drehbar gelagert, dessen äußeres Ende mit einem durch die Arbeitsräume laufenden Seil 13 verbunden ist. Die Stange 9 ist mit einer Sperrstange 14 gelenkig verbunden, welche sich auf eine an dem Drehzapfen des Hebels 12 exzentrisch angeordnete Nase 15 stützt, wobei die Feder 10 gespannt' ;■ gehalten wird. Die Kupplungsmuffe 4 wird . durch die Stange 9 von dem Ring 2 entfernt gehalten, so . daß die Segmente 3 außer Be-
;'.'■·· rührung mit der Scheibe 8 bleiben und die Welle ι frei umlaufen kann. An geeigneten Stellen sind an dem Seil 13 herabhängende
- Schnüre 16 angebracht, welche mit Griffen oder V5 Ringen 17 versehen sein können.
Die Kupplungsmuffe 4 kann in gleicher . Weise, wie für die Bremsbacken 3 beschrieben, 'auch noch mit einer Kupplung in Verbindung "stehen, die die Welle 1 mit dem Kupplungs-1.0 flansch 36 der Antriebswelle kuppelt. Bei Ver- )': v Schiebung der Muffe 4 wird dann beim Einleiten der Bremswirkung zugleich entkuppelt. ·■"■; Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: ■■ Wenn am Seil 13 gezogen wird, · wird der Hebel r2 verschwenkt, wobei sich die Nase 15 ■ gegenüber der Sperrstange 14 schräg einstellt, so daß diese unter dem Druck der Feder 10 seitlich abgleitet. Die Feder 10 führt nun die Stange 9 und somit die Muffe 4 gegen die ,ao" Scheibe 8, die Schraube wird gedreht und die Arme 3 gegen den ringförmigen Flansch 7 gedrückt, so daß infolgedessen die Welle 1 ge-■ bremst wird, während zugleich die Welle 1 gegenüber der Antriebswelle entkuppelt wird. Um die Welle wieder freizulassen, führt man 'mit der Hand die Stange 14 in ihre normale Lage gegen die Nase 15 zurück.
Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung ist in den Fig. 3 und 4 veranschaulicht. Die Sperrstange 14 geht durch einen Ansatz 18 der festen Scheibe 8 hindurch, in wel-' eher der Hebel 12 ebenfalls gelagert ist. Die an dem Hebel 12 (Fig. 1) sitzende exzentrische Nase 15 wird hier durch eine Abflachung 15 der Welle 23 ersetzt. Die Welle ragt zum , Teil in die Bahn der Sperrstange 14 hinein, ''. so daß diese durch die Abflachung gehalten wird, sobald der. Hebel 12 wagerecht steht.
Am Ansatz i8 ist ferner ein Hebelarm 19 gelagert, an welchem ein Arm 20 angreift. Der Arm 19 ist mit einer Nase 21 versehen, auf welcher das Ende des Hebels 12 bei wagerechter Lage ruht, wobei die Sperrstange 14 von der Abflachung 15 gehalten wird. Die auf die Kupplungsmuffe 4 wirkende Feder 10 ist an einem durch den Ansatz 18 geführten Bolzen 22 befestigt.
Diese Anordnung wirkt in folgender Weise: Bei der in der. Zeichnung gezeigten gegenseitigen Lage der Teile . liegt der Hebel 12 5" wagerecht auf der Nase 21 des Hebelarmes 19, und die Sperrstange 14 wird durch die Fläche 15 gehalten, wobei die auf die Kupplungsstange 9 wirkende Feder 10 gespannt ist. Wird nun durch Bewegung des Lenkers 20 der Arm 19 verdreht, so gleitet der Arm 12 von der Nase 21 ab und stellt sich in lotrechte Lage. Hierdurch wird auch die Fläche 15 verdreht und gibt nunmehr die unter Wirkung der Feder 10 stehende Sperrstange 14 frei, welche sich in ihrer Führung verschiebt. Die Stange 9 bewegt dabei unter der Wirkung der Feder 10 die Muffe 4, die die Bremse einschaltet und damit die Welle I bremst.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Brems-und Ausrückvorrichtung für WeI-,,■' len mit einer unter Federdruck stehenden ! ■ Sperrstange, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstange (14) in der Ruhelage sich 7" auf eine exzentrisch angeordnete Nase (15) stützt, bei deren Verdrehung die Sperrstange zum Abgleiten von der durch die Nase gebildeten Stützfläche gebracht wird, um" die Bremseinrichtung ein- und die Kupplung auszuschalten.
    Hierzu:ι Blatt Zeichnungen.;
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