DE299332C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE299332C DE299332C DENDAT299332D DE299332DA DE299332C DE 299332 C DE299332 C DE 299332C DE NDAT299332 D DENDAT299332 D DE NDAT299332D DE 299332D A DE299332D A DE 299332DA DE 299332 C DE299332 C DE 299332C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- scraper
- grate
- inclined plane
- stripper
- supports
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 9
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 2
- 238000010516 chain-walking reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000010348 incorporation Methods 0.000 claims 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 4
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H11/00—Travelling-grates
- F23H11/18—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Abstreifer für Wanderroste liegt mit seinem
vorderen Ende auf dem Wanderrost auf und ist am hinteren Ende verschiebbar gelagert.
Er zeichnet sich dadurch aus, daß er mit einer oder mehreren an der Abschlußmauer
drehbar gelagerten Stützen versehen ist, die im Abstreifer, der erforderlichenfalls auch rostartig
ausgebildet sein kann, in einem in Richtung der Stützen oder annähernd in dieser
Richtung verlaufenden Schlitz geführt ,jsind.
Dies erfolgt derart, daß der Abstreifer durch auf dem Rost befindliche Hindernisse zunächst
ohne Bewegung der Stützen zurückgeschoben, darauf durch die Stützen mit seinem Vorderteil
angehoben und nach Durchgang des Hindernisses selbsttätig wieder nach vorn in die
Ruhestellung zurückgeschoben wird.
In der Zeichnung ist eine solche Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt nach Linie A-A
in Fig. 2 durch die Feuerung mit dem Abstreifer in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig· 3 einen Querschnitt nach Linie B-B
in Fig. 2 und
Fig. 4 eine Vorderansicht in Pfeilrichtung (Fig. 1) unter Weglassung des Rostes.
Der vordere Teil a1 des Abstreifers α ruht
vermöge seines; Eigengewichts auf der Rostoberfläche
r auf, so daß er von der durch den Rost zuströmenden Luft ständig gekühlt wird.
Seine nach vorn gerichtete scharfe Kante gleitet dicht über den in Pfeilrichtung wandernden
Rost hin und stößt alle überhaupt lösbaren Auflagerungen vom Roste los-. Der
hintere Teil b ist an eine schiefe Ebene c beweglich
angelehnt und liegt bei normaler Stellung des Abstreifers mit seiner Verlängerung
d auf dem oberen und hinteren Rand der schiefen Ebene auf. Unter der Verlängerung a
ist eine Verstärkung e angebracht, welche beim Wiedervorgleiten des Abstreifers an den oberen
hinteren Rand der schiefen Ebene c anschlägt und so den Abstreifer in normaler Stellung zurückhält.
Die schiefe Ebene c bildet die Krone der Abschlußmauer f, hinter welcher ein Schlakken-
und Aschenraum g vorgesehen ist, und steigt von vorn nach hinten an, wie Fig. 1
zeigt. Sie kann, je nachdem die Art des Brennstoffs einen kräftigeren oder schwächeren
Widerstand des Abstreifers oder eine stärkere oder schwächere Stauung oder erleichterte
Überleitung der Brennstoffrückstände erwünscht erscheinen läßt, steiler oder flacher
angeordnet oder im ganzen höher öder tiefer gelegt werden, ohne daß ein Überklappen des
Abstreifers zu befürchten wäre, da dieser durch die später zu erwähnenden schrägen Stützen h
am Überschlagen verhindert ist und einem auf dem Roste heranrückenden, allzustarken Druck
nur in der Weise nachgeben kann, daß er auf der schiefen Ebene rückwärts und aufwärts
gleitet. Auf der letzteren sind mehrere von ihrem unteren bis zum oberen Rande führende
Leitschienen I angebracht.
Bringen es die besonderen Betriebsverhältnisse mit sich, daß das Zurückweichen des
Abstreifers erleichtert und das Wiedervorgleiten
desselben kräftiger erfolgen soll, so kann beides durch Einbauen von Rollen, sei es in besonderen
Führungen, sei es in den Führungsnuten oder an anderer Stelle, erreicht werden.
Der vorgenannten schiefen Ebene c entspricht eine an der Unterseite des hinteren
Abstreiferteils ausgebildete schiefe Ebene k. Diese lehnt sich bei normaler Stellung des
Abstreifers an jene an und ist, um die Auflagefläche und die Reibung zu verringern und
eine auch bei den verschiedenen, durch den Betrieb sich ergebenden senkrechten Lageänderungen der Abstreiferspitze immer gleichmäßige
Auflagerung zu sichern, nach unten und außen leicht ge wölbt,'so daß sich die schiefe Ebene c auf der Mauerkrone an die
am Abstreifer befindliche, leicht gewölbte schiefe Ebene k tangentenartig anlegt. In
letzterer sind Führungsnuten i eingeschnitten, welche den oben erwähnten Leitschienen I entsprechen
und diese in sich aufnehmen.
Unter dem Vorderteil a1 des Abstreifers
- sind die bereits erwähnten schrägen Stützen k
angebracht, deren untere Enden auf einer an der Abschlußmauer gelagerten Welle m schwingbar
ruhen, während die oberen Enden durch eine Achse η miteinander verbunden sind, die
in Führungsschlitzen 0 des Abstreifervorderteils a1 geführt sind, und zwar mit derart
starkem Spielraum, daß sie bei normaler Stellung des Abstreifers ohne Einfluß auf
dessen Lage und Stellung sind. Die Schlitze 0 verlaufen in Richtung der Stützen oder annähernd
in dieser Richtung.
Vermöge der dargestellten Einrichtung ist die Arbeitsweise des Äbstreifers folgende: Mit
seinem 'Hinterteil an die schiefe Ebene auf ' der Abschlußmauer ungefähr luftdicht angelehnt
und mit seinem Vorderteil dicht auf dem Rost ruhend, überbrückt der Abstreifer den Spalt zwischen Rostende und Abschlußmauer
und schließt diesen gegen den Zutritt falscher Luft ab. Mit seiner scharfkantigen
Spitze kratzt er die festgebackenen Schlacken von der Rostoberfläche los, rüttelt die Brennstoffreste
zwecks besserer Verbrennung auf, staut diese mittels der Aufwölbung an seiner Spitze gleichmäßig an und läßt die ausgebrannten
Teile, die durch die nachrückenden Massen nach hinten geschoben werden, über
sich hinweg nach dem Aschenfall g hinter der Abschlußmauer gleiten.
Auf der Zeichnung sind zwei Abstreifer nebeneinander dargestellt. Der eine Abstreifer
(Fig. 2 oben) ist nicht durchbrochen und mit einer geschweiften Fläche versehen (Fig. 1).
Wenn es jedoch die Art des Brennstoffes erwünscht erscheinen läßt, so kann die Stauung
des Brennstoffes durch Auflage eines Wulstes p auf dem Abstreifer verstärkt und
außerdem die restlose Ausnutzung des Brennstoffes dadurch gefördert werden, daß der vor
dem Wulst p liegende Teil der Abstreiferspitze in einer nach der Art des' Brennstoffes sich
richtenden Breite als Rost q ausgebildet ist (Fig. 2 unten). Der Wulst p ist in Fig. 1
punktiert angedeutet.
Der Abstreifer wird mittels der nach vorn gerichteten scharfen Kante seiner Spitze alle
Schlacken, die nicht allzufest sitzen, von dem Rost lösen, da er vermöge seines Eigengewichts
und seiner Anlehnung hinten an die steile, schiefe Ebene den anrückenden Schlakken
einen kräftigen Widerstand entgegenzusetzen vermag. Rücken Unebenheiten auf dem Roste oder unlösbar festgebrannte Schlakken
oder sonstige festsitzende Auflagerungen heran, die die Abstreiferspitze nicht losbrechen
kann, und an denen sie sich deshalb festhaken muß, so würde dies zu schweren Betriebsstörungen
führen, wenn der Abstreifer nicht nachgeben würde. Mit Rücksicht darauf ist der
Abstreifer so gebaut, daß er den anrückenden Erhöhungen zunächst einen gewissen Widerstand
entgegensetzt und diese abzustreifen sucht. Ist ihm aber dieses nicht möglich, so
wird die Abstreiferspitze dem Druck der nach hinten wandernden Erhöhungen zunächst etwas
nachgeben und in wagerechter Richtung zurückweichen, indem der hintere Teil des Abstreifers sich auf der schiefen Ebene, durch
die Führungsnuten und Leitschienen geführt, nach hinten und aufwärts zurückschiebt. Ist
diese Bewegung eine gewisse Strecke weit erfolgt, ohne daß der Abstreiferspitze trotz des
von der schiefen Ebene ausgehenden und durch das allmähliche Eingreifen der schrägen Stütze
verstärkten Widerstandes gelungen ist, die anrückenden Erhöhungen oder Auflagerungen abzustreifen,
so beginnen die schrägen Stützen nach völliger Erschöpfung des ihrer oberen Lagerung in den Schlitzen 0 gewährten Spielraums
sich in der Richtung nach der Senkrechten aufzurichten (Fig. 1 punktierte Stellung).
Sie verstärken zunächst den von der schiefen Ebene ausgehenden Widerstand weiter
und stoßen schließlich, wenn auch dann die Auflagerung auf dem Rost nicht nachgibt, die
Abstreiferspitze so weit in die Höhe, daß die Auflagerung unter der Äbstreif erspitze durchgleiten
kann. Dadurch werden Betriebsstörungen unbedingt und sicher vermieden. Sobald
die Auflagerung unter die Abstreiferspitze gelangt ist und infolgedessen der Druck von
vorn aufhört, wird der Abstreifer—von diesem Druck befreit — seinem Eigengewicht
folgend, die schiefe Ebene wieder herab- und vorwärtsgleiten und seine Spitze wieder auf
die Rostoberfläche aufzulegen suchen. Diese , Bewegung wird vollendet, wenn das Hindernis
hinter die Abstreiferspitze gelangt ist; sie ! findet nach vorn ihre Grenze darin, daß der
Claims (2)
- den schrägen Stützen an ihrem oberen Ende eingeräumte Spielraum nach hinten erschöpft wird und die Verstärkung d am Abstreiferhinterteil an den oberen Rand der schiefen Ebene auf der Abschlußmauer anschlägt. Bringt es die Art des Brennstoffes mit sich, daß das Wiedervorgleiten des Abstreifers — durch die auf dem Rost lagernden Brennstoffmassen erschwert — zu langsam oder nur unvollkommenίο sich vollzieht, oder wird ein stärkerer Widerstand der Abstreiferspitze gewünscht, so kann dies, wie bereits oben erwähnt, durch Einbauen von Rollen, Verstärkung des Abstreifergewichts, durch steilere Stellung der schiefen Ebene auf der Abschlußwand und durch Angliederung eines Gewichts s (Fig. 1 und 3) erreicht werden, das mittels einer über eine Rolle laufenden Kette am Abstreiferhinterteil aufgehängt wird.Ρλτεντ-Αν sprüch e:. ι. Abstreifer für Wanderroste, der mit seinem vorderen Ende auf dem Wanderrost aufliegt und am hinteren Ende verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichet, daß der erforderlichenfalls rostartig ausgebildete Abstreifer mit einer oder mehreren, an der Abschlußmauer drehbar gelagerten Stützen (h) versehen ist, die im Abstreifer in einem in Richtung der Stützen oder annähernd in dieser Richtung verlaufenden. Schlitz geführt sind.
- 2. Abstreifer für Wanderroste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit seinem hinteren gewölbten Teil, der einen Anschlag (e) besitzt, in Führungsnuten (i) auf Leitschienen (I) einer schiefen Ebene geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299332C true DE299332C (de) |
Family
ID=553436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299332D Active DE299332C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299332C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4945203A (en) * | 1986-11-06 | 1990-07-31 | American Fluoroseal Corporation | Method and apparatus for making fluorocarbon film plastic bags using a laser |
-
0
- DE DENDAT299332D patent/DE299332C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4945203A (en) * | 1986-11-06 | 1990-07-31 | American Fluoroseal Corporation | Method and apparatus for making fluorocarbon film plastic bags using a laser |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19622423C1 (de) | Rostelement und Rost für Verbrennungsanlagen sowie Verfahren zum Betrieb des Rostes | |
| DE309938T1 (de) | Rundballenpresse mit kontinuierlicher herstellung und sammleranhaenger. | |
| DE2458655C3 (de) | Vorrichtung an einer Blechschere für Bleche mit hochempfindlicher Oberfläche | |
| DE299332C (de) | ||
| DE3313883A1 (de) | Rundballenpresse fuer landwirtschaftliches halmgut mit vorkammer | |
| DE850882C (de) | Abkeilverfahren bei der Steinkohlengewinnung | |
| DE2925974C2 (de) | Recheneinrichtung zur Fremdkörperentfernung von einem Rechenrost | |
| DE153451C (de) | ||
| DE2306861C2 (de) | Kontinuierlich arbeitender Steinefänger | |
| DE111691C (de) | ||
| DE404190C (de) | Brech- und Austragvorrichtung fuer die Rueckstaende von Unterschubfeuerungen | |
| DE425761C (de) | Beschickungsvorrichtung fuer Feuerungsanlagen | |
| DE261604C (de) | ||
| DE172338C (de) | ||
| DE160008C (de) | ||
| DE34526C (de) | Verfahren und Apparat zum Ausschliefsen von Typenzeilen | |
| DE368586C (de) | Beschickungsvorrichtung fuer Feuerungsanlagen | |
| DE197287C (de) | ||
| DE89774C (de) | ||
| DE2539615C3 (de) | Entschlackungseinrichtung für Großfeuerungen | |
| DE106829C (de) | ||
| AT101119B (de) | Beschickungsvorrichtung für Feuerungen. | |
| DE71918C (de) | Rechenreiniger | |
| DE279469C (de) | ||
| DE134252C (de) |