DE89774C - - Google Patents

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DE89774C
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coke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1895 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, um auf neue und eigentümliche Art die Koks beim Austreten aus den Retorten selbstthätig zu löschen.
Die Einrichtung besteht aus einer fest angeordneten metallenen oder gemauerten Laufrinne vor den Retorten. Die Laufrinne kann auf ebener Erde angelegt oder in den Erdboden eingelassen sein, steigt in einer je nach den localen Verhältnissen gröfseren oder geringeren Entfernung von den Retorten aufwärts und ist an dieser Aufbiegung mit einem ausziehbaren Rost versehen. In dieser der Richtung nach oder von der Seite her bewässerten Rinne laufen zwei Ketten ohne Ende, welche in gewissen gleichen Abständen durch eiserne Stangen verbunden sind und mittels dieser die Koks beim Austreten aus den Retorten mitnehmen und in der Rinne entlang führen, wo sie gelöscht und durch den Rost gesiebt werden, um am höchsten Punkte der Rinne in die darunter stehenden Wagen zu fallen.
Von ähnlichen, demselben Zwecke dienenden Einrichtungen, z. B. von der durch die amerikanische Patentschrift Nr. 276504 bekannt gewordenen unterscheidet sich die Erfindung hauptsächlich durch die fest angeordnete Laufrinne und durch deren eigenthümliche Gestaltung aus einem wagerechten und einem schräg ansteigenden Theile, wodurch beim Mitführen der Koks durch die oberhalb der Rinne bleibenden Transportketten die Möglichkeit gegeben ist, in dem wagerechten Theile das Löschmittel bis zum Knick mitzuführen und ein vollständiges Ablöschen der Koks zu erreichen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung verbildlicht, und zeigt auf dieser
Fig. ι die Oberansicht,
Fig. 2 den senkrechten Längsschnitt, während
Fig. 3 den Querschnitt nach x-x (Fig. 2) und'
Fig. 4 als Einzelheit ein Stück der Kette in Ober- und Seitenansicht veranschaulicht.
Auf ebener Erde oder in dieselbe eingelassen ist vor den Retorten eine Rinne α angeordnet, welche aus Metall hergestellt oder gemauert sein kann, in welche die Koks fallen. In dieser Rinne gleiten, angetrieben durch Zahnräder, Frictionsräder oder geeignete Walzen b, zwei Ketten ohne Ende A, die unter sich in geeigneten Abständen durch eiserne Stangen c verbunden sind. In Richtung der Rinne a oder seitlich derselben ist ein Rohr d (Fig. 3) angeordnet, aus welchem eine dauernde Bewässerung der Rinne stattfindet.
An einer beliebigen Stelle χ aufserhalb des für die Oefen benöthigten Raumes läuft die Rinne steil an und kann der Winkel je nach den localen Verhältnissen verschieden genommen werden. In dem aufgebogenen Zweige der Rinne ist in gewisser Höhe ein ausziehbarer Rost e angeordnet; auch können an der Aufbiegungsstelle χ Leitrollen zum Niederhalten der Ketten vorgesehen sein.
Die Wirkungsweise der Einrichtung äufsert sich in folgender Weise:
Die Antriebsräder b setzen die Ketten A ohne Ende in Bewegung, welche mittels der Stangen c den Koks mitziehen, so dafs er auf die Rinne α fällt, und zwar an dem Ende,
wo letztere nicht von dem Roste unterbrochenist.
Gleichzeitig löscht das durch das Rohr d zugeführte Wasser einen Theil des auf der Rinne beBndlichen Koks und wird durch die von den Stangen c fortgeschobenen Koksstücke mitgenommen, bis es sich am Knie der Rinne staut; da das Wasser nicht mit dem Koks die Steigung überwinden kann, so überstürzt es sich an dem Knie der Rinne und vervollständigt das Löschen zur Genüge, je nachdem man mehr oder weniger Wasser zufliefsen läfst. Der Ueberschufs an Wasser bleibt in der Rinne für den Nachschub von Koks zurück oder fliefst an dem Ende der Rinne, welches dem Ende entgegengesetzt liegt, wo der gelöschte Koks abgenommen wird, in einen Abzugskanal, der es nach aufsen führt.
Während des Betriebes und namentlich bei Beginn desselben hat der damit betraute Arbeiter den Schieber e zu bedienen, der an einem passend gewählten Orte in der Sohle der Rinne angeordnet ist. Dieser Schieber besteht aus einem Rost, durch welchen Asche und Koksrückstände nach einer hierzu geeignet gewählten Stelle niederfallen können. Wenn man den Schieber ganz und gar zurückzieht, kann man auch eine selbsttätige Abscheidung des Koks von schlechter Beschaffenheit vornehmen, wie sich solcher gewöhnlich vorn an den Retortenköpfen bildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung zum selbstthätigen Löschen der Koks beim Austreten aus den Retorten, gekennzeichnet durch eine vor diesen . fest angeordnete, zu Anfang wagerechte, später unter einem beliebigen Winkel ansteigende und in dem wagerechten Theile bewässerbare Rinne, in welcher beim Entlangführen der Koks auf dem wagerechten Theile das Wasser mitgenommen wird, um sich an dem Knie der Rinne zu stauen und sich von oben über die Koks zu stürzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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