DE29901C - - Google Patents

Info

Publication number
DE29901C
DE29901C DENDAT29901D DE29901DA DE29901C DE 29901 C DE29901 C DE 29901C DE NDAT29901 D DENDAT29901 D DE NDAT29901D DE 29901D A DE29901D A DE 29901DA DE 29901 C DE29901 C DE 29901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
arrangement
lever
die
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT29901D
Other languages
English (en)
Publication of DE29901C publication Critical patent/DE29901C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Amerika).
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Absatzmaschinen rmd besteht in den Haupttheilen aus einem rotirenden Tisch zum Führen der schneidenden Matrizen unter den Stempel und der Hervorbringung einer intermittirenden Bewegung des rotirenden Tisches, vermittelst welcher der Tisch während des Formens des Absatzes stillsteht und sich so bewegt, dafs die gefüllte Matrize bis zur Entleerungsstelle gerückt wird, wobei diese Bewegung vom Arbeiter so controlirt werden kann, dafs der Tisch in dem Moment bewegt wird, wo die Matrize angefüllt ist. Die Erfindung besteht ferner aus der Combination einer rotirenden Schiebereinrichtung für die inneren und äufseren. Matrizen der Combination einer Schneidmatrize, die während der Bildung des Absatzes stillsteht, mit einer beweglichen Klebstoffvorrichtung, welche abwechselnd und mit dem Schneidwerkzeuge in Function tritt, einem beweglichen Arm bezw. einer Führung; aus einer mit einem Schneidmechanisnrus verbundenen Presse, einem selbsttätigen Uebertragungsmechanismus, wodurch das Stück Absatzleder auf die Presse übertragen wird, tmd aus den Details der Construction, durch welche diese Haupttheile in der Maschine angebracht werden.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht der rechten Seite der Maschine,
Fig. 3 eine Oberansicht,
Fig. 4 ein Schnitt nach der. Linie χ - χ in Fig. i,
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie y -y in Fig. i,
Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie 2 - 2 in Fig. i, ■
Fig. 7 ein centraler Querschnitt der schneidenden Matrize und deren Adjustirvorrichtungen,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Entleerungsvorrichtung für die obere Stanze,
Fig. 9 die Entleerungsvorrichtung für die untere Stanze.
A A sind die Seitentheile des Hauptgestelles bezw. die Böcke, B ist der in den Schlitzen an den oberen Enden von A ruhende Kreuzkopf zum Tragen des Stempels C. Die Enden des Kreuzkopfes B ragen durch die Seiten des Gestelles hindurch und sind durch Pleuelstangen mit den Kurbelzapfen der Welle E verbunden, die in den Böcken A gelagert ist.
Ein Zahnrad F auf der Welle E steht mit einem Trieb α auf der Haupttriebwelle G in Eingriff, die mittelst Frictionsräder von der Scheibe H aus getrieben wird. Die sich constant drehende Nabe k der Scheibe H sitzt lose auf der Welle. Der Trieb b ist auf der Welle G befestigt und das Frictionsrad c in der Nähe des Lagers K angebracht. Auf dem nach oben gekehrten Ende eines Tritthebels LL1 sitzt ein Λ-förmiges Frictionsrad h, welches beim Niederdrücken des Hebels so zwischen die Kegelflächen der Räder b und c geprefst wird, dafs die Bewegung der Nabe k auf das Frictionsrad c und seine Welle so übertragen wird, dafs der Kreuzkopf B und der Stempel C hin- und herbewegt werden, bis der Druck auf den Tritt aufhört.
Der aus zwei Theilen bestehende Tritthebel ist an der Welle M befestigt. Ein Arm P auf derselben Welle trägt einen Bremsschuh, welcher an ein Bremsrad m auf der Welle G angreift. Dieser Arm I1 ist so zur Stellung des Armes L adjustirt, dafs, wenn das Rad h mit den Rädern b und c in Eingriff steht, die Bremse aufser Wirkung bleibt, und umgekehrt; die Feder N hat stets die Neigung, die Bremse in Thätigkeit zu halten. Der drehbare Tisch O ist in Fig. 3 in Oberansicht, in Fig. 4 im Schnitt dargestellt und dreht sich in einem festen Gehäuse O1. Die Flantschen 0 des Tisches stehen gleich mit Flantschen o1 des festen Tisches. Die hohle Welle P wird im Gestell gelagert und ist mit Kegelrad / versehen, welches von einem Trieb/1 auf der Welle q getrieben wird, und steht der Trieb /! mit einem auf der Welle Q lose sitzenden Trieb q* in Eingriff. Diese Welle Q erhält eine stete Bewegung von der Hauptwelle aus, überträgt diese Bewegung jedoch nur dann auf q, wenn q2 so gerückt worden ist, dafs die Theile der Kupplung r in Eingriff kommen, was durch die Kupplung und die Hebel js1 bewirkt wird. Der Hebel s1 wird durch die Hand bewegt, die Kupplung durch eine Feder 1 aufser Eingriff gehalten, und kann dieselbe mittelst des mit Griff versehenen Hebels s1 beliebig eingerückt werden. Der Kupplungshebel ί ist in einem Arm 2 gelagert und umfafst gabelartig den Hals des Anschlagzapfens oder Bolzens 3, welcher in einem geeigneten Träger angebracht ist und so durch das Gestell hindurchläuft, dafs er in die Bohrungen in der Peripherie des Tisches O eintritt. Diese Bohrungen des Tisches liegen in der Mitte zwischen den Arbeitsstellungen des Schneidwerkzeuges, so dafs, wenn der Zapfen in einer der Bohrungen steckt, die beiden Matrizen oder Schneidwerkzeuge eine centrale Stellung einnehmen. Dieselbe Feder 1, die das Ausrücken der Kupplung bewirkt, treibt die Bolzen oder Zapfen nach innen, um den Tisch festzuhalten, so dafs die Kupplung und' der Feststellungsbolzen mittelst des Hebels i1 vollständig in der Gewalt des Arbeiters stehen. Ist der Tisch durch Einrücken der Kupplung und Herausziehen des Bolzens in Bewegung gesetzt, so läuft das vorzugsweise gehärtete Ende des Bolzens auf der Peripherie des Tisches und hält die Kupplung in Eingriff, ohne dafs eine weitere Aufmerksamkeit. seitens des Arbeiters erforderlich ist. Hat der Tisch eine halbe Drehung gemacht, so fällt der Bolzen in die Bohrung ein, die Feder 1 tritt in Wirkung und rückt die Kupplung aus. Ist die Matrize gefüllt und will man die Maschine in Gang setzen, so ist es nur nöthig, die Hebel s1 gegen die Maschine hinzuschieben. Sind die beiden Matrizen auf diese Weise gerückt und ist die nicht gefüllte in ihrer Stellung, so drückt der Arbeiter auf den Tritt, setzt den Stempel in Bewegung und hält diese Bewegung aufrecht, bis die Matrize gefüllt ist.. Um den Arbeiter zu entlasten, ist eine federnde Klinke 30 angebracht, um den Tritt während des Füllens der Matrize nach , unten zu halten. Eine Rolle kann am Kranz des Hauptzahnrades angebracht werden, um die Klinke auszurücken, wenn der Kreuzkopf B seine höchste Stellung erreicht hat. Es ist ersichtlich, dafs die als Schneidzeug ausgebildete Matrize in dieser Maschine ihre Stellung während des Bildens des Absatzes nicht wechselt. Die Klebstoffvorrichtung ist entsprechend abgeändert. Der Klebstoff behälter R sitzt am oberen Theil des Maschinengestell A; das Rohr 4 desselben läuft nach unten und communicirt mit dem mit dem Kasten 6 verbundenen Horizontalrohr 5. Der Klebstoff läuft vom Behälter R aus nach diesem Kasten, dessen Boden zum Durchlassen des Klebstoffes durchlocht ist. Eine Verticalspindel 9, die am unteren Ende entsprechend gelagert ist und einen Trieb 10 trägt, läuft als Fortsetzung des Rohres 4 nach unten und der Trieb i.o steht mit dem Zahnsegment eines Winkelhebels 11 in Eingriff. Der Winkelhebel erhält seine Bewegung von der Curve 12 am oberen Ende der Welle 13, welche am unteren Ende ein Kegelrad 14 trägt, das mit dem Kegelrad 15 auf der Welle E in Eingriff steht. Die Theile sind so construirt und zu einander adjustirt, dafs das Rohr 5 mit dem Kasten 6 sich während des Hebens des Stempels über die schneidende Matrize dreht und sich nebst dem Kasten beim Senken des Stempels zurückschwingt, um den Kasten aus dem Wege des Stempels zu rücken. Ein Ventil am Boden des Kastens ist mit einer Spindel 7 verbunden, die in Führungen gleitet und dazu dient, um in Verbindung mit der Feder 16 die Theile geschlossen zu halten.
Hat der Kasten seine äufserste, vorderste Stellung unmittelbar über der Matrize erreicht, so ist das Ventil bereits durch das Anschlagen des Endes 8 der Spindel gegen einen adjustirbaren Anschlag am Gestell geöffnet worden.
Das Gewicht der Klebstoffsäule genügt im allgemeinen zum Heraustreiben desselben; man kann jedoch eine beliebige Anordnung treffen, um das Abgeben von Klebstoff zu sichern. Da die Klebstoffvertheilungsvorrichtung durch die Welle zum Bewegen des Kreuzkopfes getrieben wird, steht dieselbe fortdauernd im richtigen Verhältnifs zum Stempel C und führt bei jedem Heben des letzteren und nach jedem Schnitt Klebstoff zu. Zum Verhindern von Beschädidungen der Hände des Arbeiters durch die Schneidwerkzeuge oder, den Stempel bringen wir eine Führung 18 an, die mittelst Feder 20 mit einer im Kreuzkopf B gelagerten Welle t verbunden ist. Diese Welle t wird mittelst eines an ihrem oberen Ende angebrachten
Triebes und des Zahnradsegmentes eines Winkelhebels 22 in oscillirende Bewegung versetzt. Das Ende des Hebels 22 ragt in einen schrägen Schlitz einer am Gestell angebrachten Platte, derart, dafs die Welle bei jedem Heben und Senken des Kreuzkopfes oscillirt und der Arm beim Senken des Kreuzkopfes nach aufsen gedreht wird, und umgekehrt. Der Holzstempel C ist so an dem Kreuzkopf befestigt, dafs die Höhe des Stempels variirt werden kann. Derselbe wird direct in eine Hülse u eingesetzt und durch Schraubenbolzen darin festgehalten.
Diese Hülse ist mittelst Bolzens 24 und Mutter 25 mit einem mit Flantsch χ versehenen Hohlcylinder w verbunden. Der Flantsch χ ist mit geneigten Rippen versehen zur Aufnahme der entsprechenden Flächen der Rippen des Flantsches y des Kreuzkopfes.
Durch das Lösen der Mutter 26 kann der Flantsch χ behufs Adjustrrens des Stempels gedreht werden, worauf die Mutter wieder angezogen wird, um die Theile fest mit einander zu verbinden.
Die in Fig. 7 dargestellten Matrizen sind zur Herstellung gedeckter Absätze, und wird die innere Matrize zuerst gefüllt. Um die Gröfse zu verringern und das Functioniren der bewegenden Theile zu erleichtern, verwenden wir in den Matrizenhaltern rotirende statt hin- und hergehende schräge Flächen.
Die Matrizenhalter nehmen den Raum des drehbaren Tisches ein.
Die äufsere Matrize 25 ist auf einem Halter, bestehend aus einer ringförmigen Platte 26 und einem cylindrischen Flantsch 27, befestigt.
Die innere Matrize ist auf einer ähnlichen Platte 28 angebracht, die mit einem Flantsch versehen ist und eine nach unten laufende rohrartige Verlängerung besitzt. Die beiden mit Flantschen versehenen Matrizenhalter ruhen auf den Ringen oder geneigten Flächen einer kreisförmigen Platte 29, welche ihrerseits auf einer Bodenplatte 30 ruht. Ein Ring 31, der am Boden 30 befestigt ist, umgiebt die Halter und dient als Führung für dieselben. Ein Stift im inneren Halter ragt durch einen Schlitz des äufseren Halters und der Führung und verhindert das Drehen der Halter.
Die Platte 29 ist mit einer Muffe 33 versehen, welche bis unterhalb des Tisches läuft und mit Griff versehen ist. Die Flantschen der Platte 29 sind mit schrägen Flächen versehen, welche den Flächen der Halter entsprechen. Diese schrägen Flächen sind zum Theil durch die punktirten und vollen Linien, Fig.'7, gezeigt.
Sämmtliche schiefen Flächen endigen am oberen und unteren Ende in glatte Auflagerflächen. Die Platte 30 wird durch den Stift 35 gehalten. Durch das Drehen der Platte 29 nach der einen Richtung wird die innere Matrize gehoben und die äufsere gesenkt, und umgekehrt.
Eine Stange 37 läuft durch die innere Matrize bis unterhalb der Muffe 33 und ist am oberen Ende mit einem Ejector 38 versehen. Beim Drehen des Tisches läuft die Stange auf eine schiefe Fläche am Rahmen und wird dadurch so gehoben, dafs die Füllung der Matrize durch den Ejector herausgeworfen wird. Der Ejector 38 ist vorzugsweise kreuzförmig gestaltet.
Eine ringförmige Platte 39 mit cylindrischem Plantsch 40 wird in dem oberen Ende der Aushöhlung des Tisches geführt und ruht auf den Federn 41, 41. Auf diese Platte wird das zu schneidende Leder gelegt. Die durch die ausgeschnittenen und zusammengeklebten Lederstücke gebildeten Absätze müssen etwas geprefst werden, um einen compacten, festen Absatz zu liefern. Um diese Pressung sofort bei noch feuchtem Klebstoff vornehmen zu können und die Handhabung zu erleichtern, ist eine Presse mit dem Tisch des Schneidapparates verbunden. Am hinteren Theil der Maschine und etwas seitlich befindet sich, der Kolben .S der Presse. Der Kolben gleitet vertical in geneigten Lagern im Gestell und wird durch den Gelenkhebel 49, 50 und die Stange 51 bewegt, die durch einen Kurbelzapfen mit der Excenterscheibe der Welle 54 verbunden ist, welche mittelst- des Triebes 53 vom Triebe gl so getrieben wird, dafs dieselbe bei jeder Bewegung des Tisches in Function tritt. Diese Bewegungen stehen in genauem Verhältnifs zum Transporteurarm 55 und zur Bewegung des Tisches.
Der Druckkolben drückt gegen einen festen Ambos 61, welcher vorzugsweise aus einem Stück mit dem Gestell gegossen wird, Fig. 8. Um zu verhindern, dafs der Absatz an dem Druckkolben kleben bleibt, ist ein kleiner Kolben oder Plunger 62 innerhalb des Druckkolbens S angebracht. Der Plunger 62, der an dem unteren Ende abgeschrägt und gehärtet ist, Fig. 9, drückt auf das obere, abgerundete Ende des Gelenkhebels 49, 50. Letzterer ist am oberen Ende .mit einem Stück gehärteten Stahl 66 versehen, welches so angeordnet ist, dafs der Plunger 62 gehoben wird, wenn der Gelenkhebel behufs Senkens des Druckkolbens bewegt wird. Am oberen Ende des Plungers befindet sich ein Stahlkreuz 79, welches in einer entsprechenden Aussparung der Kolbenfiäche ruht. Zu Anfang der Bewegung des die Matrizen tragenden Tisches wird der Gelenkhebel bewegt und der Plunger mit dem Kreuz beim Senken des Druck kolbens so hoch gehalten, dafs derselbe für einen Moment mit dem Absatz in Berührung kommt, während der Kolben sich von demselben zurückzieht, worauf der Plunger durch die Feder 65 zurückgezogen wird.
Fig. 8 zeigt die Vorrichtung für die obere oder feste Matrize.
Die Vorrichtung besteht aus einem Plunger 70 mit einem Kreuz, ähnlich dem des Plungers 62,
welcher durch einen gebogenen Arm 69 und eine Feder 71 gehoben und hochgehalten wird. Der Plunger wird mittelst des Hebels 68, der auf eine Mutter am unteren Ende des Armes 69 drückt, nach unten gezogen, um das Leder aus der Matrize zu entfernen. Ein Stift 67 in dem Rade 54 wirkt auf eine Stahlrolle an dem Ende des Hebels. Die Theile sind so angeordnet, dafs der Ausstofser unmittelbar vor dem Zuführen einer neuen Matrizenfüllung in Wirkung tritt, wobei jeder Absatz den vorhergehenden hinwegschiebt.
Der Arm zum Schieben des Absatzes nach der Presse hin ist durch einen Zapfen an einem Ansatz des festen Theiles des Tisches angebracht und wird in die in Fig. 3 gezeigte Stellung durch eine Feder 56 zurückgezogen, Fig. 4 und 8.
Der Arm wird nach vorn geworfen, wenn der Tisch mit der gefüllten Matrize an die Entleerungsstelle gekommen ist und der Absatz im Bereich des Armes steht. Die Bewegung wird durch Zapfen oder Stifte 60 in dem rotirenden Tisch ausgeführt, die mittelst einer schiefen Ebene im Innern des Gehäuses <9\ über welche die Stifte oder Zapfen 60 beim Drehen des Tisches laufen, so gehoben werden, dafs sie gegen die Kanten des Armes 55 drücken.
Es ist ersichtlich, dafs die als Schneiden ausgebildeten Matrizen durch Entfernen der Schrauben 60 leicht herausgenommen und einfache statt doppelte Matrizen angesetzt werden können. Die Klebstoffvorrichtung kann abgenommen und die Maschine zum Ausstanzen verschiedener Gegenstände verwendet werden. Eine Registrirvorrichtung gewöhnlicher Construction ist bei χΛ dargestellt und kann durch den Druckkolben bewegt werden, um die Anzahl der angefertigten Absätze anzugeben. Man kann die Absätze auch durch Anbringen geeigneter Vorrichtungen in der Matrize mit Nägeln versehen, die mit nach oben gerichteten Spitzen in Aussparungen oder Haltern der innerhalb der Matrize angeordneten Plungerfläche angebracht werden, oder man kann eine gewöhnliche Nageleintreibvorrichtung auf dem Tische hinter der Maschine anbringen, und zwar unmittelbar über der Stellung, welche die Matrize vor dem Austreiben des Absatzes aus derselben einnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Absätzen für Schuhwerk, im wesentlichen charakterisirt durch:
    a). die Anordnung eines die regulirbare Stange C . tragenden Kreuzkopfes JB, welcher durch die Welle E eine Auf- und Abwärtsbewegung vermittelst der Pleuelstangen dadurch erhält, dafs beim Niederdrücken des zweiarmigen Hebels L Z1 das Frictionsrad h mit den beiden Frictionsrädern b c in Contact kommt, die Welle G in Rotation versetzt wird und : dieselbe auf die Welle E vermittelst des Triebes a F überträgt, Fig. 1, 2, 4 und 5;
    b) die Anordnung eines zur Aufnahme der Matrizen dienenden Tisches O, welcher in dem festen Gestell O' drehbar ruht und die Rotationsbewegung durch den Kegeltrieb pp' erhält, in Verbindung mit der mit Kupplung r und Trieb q1 q2 versehenen Welle Q und dem zweiarmigen Hebel s derart, dafs beim Abdrücken des oberen Armes die Kupplung r in Thätigkeit tritt und so lange darin verbleibt, bis der Bolzen 3 durch den Druck der Feder 1 in eine Bohrung des Tisches O schnappt, die Kupplung wieder auslöst und den Tisch arretirt, Fig. 1, 2 und 4;
    c) die Anordnung einer Klebstoffvorrichtung, bestehend aus dem Reservoir Ji, an welchem sich das Rohr 4 befindet, welches das mit regulirbarem Kasten 6 versehene Horizontalrohr 5 trägt, in Verbindung mit der mit Zahnrad 10 versehenen Welle 9, dem Winkelhebel 11, der Curve 12 und dem Kegeltrieb 14, 15, so dafs eine schwingende Bewegung des Klebstoffkastens 6 in Uebereinstimmung mit den Bewegungen des Stempels C erzielt wird, Fig. 1 und 6;
    d) die Anordnung der Welle t, welche am unteren Ende die Platte bezw. Fächer 18 und am oberen Ende das Zahnrad 21 trägt, in Verbindung mit dem Winkelhebel 22, der sich in einem Schlitz derart führt, dafs beim Auf- und Abwärtsbewegen des Kreuzkopfes B die Welle t in Oscillation versetzt wird und der Fächer 18 nach aufsen schlägt, zwecks Verhinderung von Beschädigungen der Arbeiter durch die Schneidvorrichtung, Fig. 1 und 3;
    e) die Anordnung der auf dem Halter 27 befestigten Matrize 25 und die auf dem Halter 28 angebrachte Matrize derart, dafs bei Drehung der Gleitplatte 29 vermittelst des Handhebels ein Senken der äufseren und ein Heben der inneren Matrize erzielt wird, in Verbindung mit dem Ejector 38, welcher beim Gleiten über die schiefe Ebene 42 den Absatz aus der Matrize hebt, Fig. 4 und 7;
    f) die Anordnung einer Presse zum Pressen der fertigen Absätze, bestehend aus dem festen Ambos 61 und dem Kolben S, welcher in Führungen vermittelst der Gelenkstangen 49, 50 und eines auf der Welle 54 befestigten Excenters auf - und abgleitet, Fig. 2 und 4;
    g) die Anordnung der durch die Feder 65 niedergehaltenen Stange 62 in dem Kolben .S in Verbindung mit dem mit Ansatz versehenen Gelenkhebel 49, 50 derart, dafs
    beim Niedergleiten des Kolbens die Stange gehoben wird behufs Lösens des geprefsten Absatzes von dem Kolben S, Fig. 2 und 9; h) die Anordnung der Stange 70 in dem Ambos 61, an welcher die Zugstange 69 angreift, in Verbindung mit dem Hebel 68, der Rolle und dem am Rade 53 angebrachten Stift 67 derart, dafs beim Anschlage desselben an die Rolle die Stange 70 niedergedrückt wird zwecks Lösens des geprefsten Absatzes vom Ambos, Fig. 8; '
    i) die Anordnung - des Zuführungsarmes 55, welcher durch die Feder 56 in normaler Stellung gehalten wird, in Verbindung mit den Zapfen 60, die bei Rotation des Tisches gegen den Arm 55 schlagen, dafs der Arm nach der Presse hin bewegt wird und den Absatz auf dieselbe schiebt, Fig. 2 bis 4.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29901D Active DE29901C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29901C true DE29901C (de)

Family

ID=306051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT29901D Active DE29901C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29901C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE29901C (de)
DE526990C (de) Maschine zum selbsttaetigen Aufnieten von Radreifen auf Radscheiben u. dgl.
DE69790C (de) Excenterpresse zur Herstellung beliebiger Gegenstände, besonders zur Herstellung von Abf-ätzen für Schuhe und Stiefel
DE39081C (de) Konischer Zuführungstrichter an Bolzen- und Nietenpressen
DE177684C (de)
DE129218C (de)
DE17665C (de) Neuerungen in der Fabrikation von Holzkisten, sowie an den dazu verwendeten Maschinen
DE77914C (de) Stiefeleisenmaschine zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Stiefeleisen aus profilirtem Draht
DE97117C (de)
AT65656B (de) Maschine zum Herstellen von aus einer Kappe und einem Haltering bestehenden Flaschenverschlüssen.
DE251682C (de)
DE257597C (de)
DE349966C (de) Selbsttaetige Reibradspindelpresse zur Herstellung von Fliesen o. dgl.
DE18661C (de) Neuerungen an Korkschneidemaschinen zur Erzeugung von Hohlcylindern
DE55533C (de) Revolver-Falzziegelpresse mit Vorrichtung zum mehrmaligen Pressen desselben Ziegels
DE11657C (de) Maschine zur Anfertigung von Hufnägeln
DE29403C (de) Molettirmaschine
DE237827C (de)
DE295571C (de)
DE39467C (de) Maschine zum Abschneiden und Eintreiben von Nägeln
DE47198C (de) Maschine zum Füllen von Sprengpatronen
AT37648B (de) Absatzbaumaschine.
DE36280C (de) Maschine zum Nageln von Schuhen ohne Leisten
CH280045A (de) Maschine zur Herstellung von durch einen Deckel verschlossenen Verpackungen.
DE40650C (de) Maschine zur Herstellung von Flaschenkapseln