DE298935C - - Google Patents
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- DE298935C DE298935C DENDAT298935D DE298935DA DE298935C DE 298935 C DE298935 C DE 298935C DE NDAT298935 D DENDAT298935 D DE NDAT298935D DE 298935D A DE298935D A DE 298935DA DE 298935 C DE298935 C DE 298935C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/32—Muzzle attachments or glands
- F41A21/34—Flash dampers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 3. DEZEMBER 1919
. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dämpfen des ■ Mündungsfeuers bei
Schußwaffen mit düsenartiger Verlängerung der Mündung. Das Neue besteht darin, daß
5' die Düse nach vorn hin1 derart offen ist, daß sie die in ihr entspannten Gase ohne Widersland
geradeaus oder nur tinter allmählicher Ablenkung ins Freie leitet. Sie kann als Strahlapparat wirken, indem sie die hochgespannten
und glühenden Pulvergase durch Expansion. unter Luftabschluß in einen dünnen
Gasstrahl von großer Geschwindigkeit und geringer Temperatur und Leuchtkraft
umwandelt. Nach Verlassen der Düse kann
sich dann nach einer weiteren Ausbildung der Gasstrahl mit Luft mischen, dadurch weiter
abkühlen und darauf durch den bekannten vorgeschalteten Schirm seitlich abgelenkt
werden. ·
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung an einem Maschinengewehr dargestellt, und zwar
in Fig. ι im Längsschnitt, und in Fig. 2 in der Seitenansicht.
In Fig. ι bedeutet α den Kühlwassermantel
des Maschinengewehres und b den Lauf. Auf die Laufmündung ist eine Düse d aufgeschraubt,
die als eine trichterförmige Verlängerung des Laufes erscheint. Die Düse wird eingeschlossen von einem außen mit kleinen
■30 Kühlrippen versehenen Rohr/, das einerseits
mit dem Zwischenstück e in die Stopfbüchse des Maschinengewehres eingeschraubt ist und
anderseits mittels einer Anzahl dünner Rippen einen kegelförmig gestalteten Deckel g
trägt, der zum Durchlassen des Geschosses mit einer kleinen Durchbohrung / versehen
ist, während das Zwischenstück e eine Anzahl öffnungen h besitzt.
In Fig. 2 ist α das Maschinengewehr und
m die Vorrichtung zum Dämpfen des Mündungsfeuers.
Die den Gewehrlauf verlassenden, hochgespannten und sehr heißen Pulvergase dehnen
sich in der Düse d aus und werden zu einem dünnen Gasstrahl von großer Geschwindigkeit
gestaltet, wobei sich ihre Temperatur entsprechend der Druckabnahme erniedrigt. Dieser
nur noch schwach leuchtende Gasstrahl vermischt sich nach Verlassen der Düse d mit
der ihn umgebenden kalten Luft, die durch die öffnungen h immer wieder nachströmen
kann, wodurch eine weitere Abkühlung erzielt wird. Darauf trifft der Gasstrahl gegen
die Spitze des kegelförmigen Endstückes g und wird seitlich abgelenkt, wobei durch die
Berührung mit den Metallwandungen nochmals eine Temperaturerniedrigung eintritt,
so. daß jedes Leuchten der Pulvergase verschwunden ist, -wenn sie .in die freie
Atmosphäre treten.
Eine vollständige Unsichtbarmachung des Mündungsfeuers wird nur. durch die dargestellte
Kombination erreicht, doch ergibt bereits die Anwendung der Düse d allein eine,
so erhebliche Wirkung, daß sie schon allein als Mündungsfeuerdämpfer benutzt werden
kann. Ebenso kann der Schirm g ohne vollkommen geschlossenes Rohr / mit ausreichen-
dem Zwischenraum vor die Düse g'eschaltet
werden und verdeckt dann das noch vorhandene Feuer von vorn gesehen. Die Düse d
kann anstatt auf dem beweglichen Lauf auf einem feststehenden Teil der Schußwaffe befestigt
werden. Sie muß nach vornhin vollkommen offen und widerstandsfrei sein,
woraus sich als besonders geeignet die schlanke Trichterform ergibt, da nur der all-
10. mählich und stetig zunehmende Querschnitt jede Drosselung der austretenden expandierenden
Gase vermeidet und ein geschlossener, dünner Gasstrahl von geringer Temperatur
und Leuchtkraft erzeugt wird. Die Expan-. sion und somit die Abkühlung der Gase muß
bereits vor ihrer Vermischung mit Luft geschehen sein, weil die Mischung der sehr
heißen und noch unverbrannte, brennbare Teile enthaltenden Gase mit Luft ein Nachbrennen und starkes Leuchten hervorruft.
Aus dem gleichen Grunde muß die Mischluft . möglichst kalt sein.
Claims (2)
1. Vorrichtung an Feuerwaffen zum Dämpfen bzw. Aufheben des Müridungs-
- feuers mit düsenartiger Verlängerung der Mündung, dadurch gekennzeichnet, daß
die Düse nach vornhin derart offen ist, daß sie die in ihr entspannten Gase onne
Widerstand geradeaus, oder nur unter allmählicher Ablenkung ins Freie leitet.
2. .Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der entspannte -35 Gasstrahl mit Luft gemischt und durch
den bekannten Schirm dann zur Seite abgelenkt wird.
ν' ν
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298935C true DE298935C (de) |
Family
ID=553088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298935D Active DE298935C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298935C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2457802A (en) * | 1944-06-06 | 1949-01-04 | Bauer August | Silencer and recoil reducer for firearms |
| US2882991A (en) * | 1955-09-02 | 1959-04-21 | Claud R Killian | Jet engine silencer |
| US3951039A (en) * | 1969-06-26 | 1976-04-20 | Oy Tampella Ab | Firearm with muzzle and smooth-bore barrel for firing finned projectiles |
-
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2457802A (en) * | 1944-06-06 | 1949-01-04 | Bauer August | Silencer and recoil reducer for firearms |
| US2882991A (en) * | 1955-09-02 | 1959-04-21 | Claud R Killian | Jet engine silencer |
| US3951039A (en) * | 1969-06-26 | 1976-04-20 | Oy Tampella Ab | Firearm with muzzle and smooth-bore barrel for firing finned projectiles |
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