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Mündungefeuerdämpfer für Schusswafren.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dämpfen des Mündungsfeuers bei Schusswaffen mit düsenartiger Verlängerung des Laufes. Das Neue besteht darin, dass die sich nach ihrer Mündung zu erweiternde Düse als Strahlapparat wirkt, indem in ihr die aus dem Lauf kommenden, glühenden und helleuchtenden, hochgespannten Pulvergase unter Drosselungs- und Widerstandsvermeidung so entspannt werden, dass sie als dünner Gasstrahl von grosser Geschwindigkeit und geringer Temperatur und Leuchtkraft in die umgebende kalte Luft treten. Nach einer weiteren Ausbildungsform können nach Verlassen der Düse die mit kalter Luft gemischten und dadurch weiter abgekühlten Gase durch den bekannten vorgeschalteten Schirm seitlich abgelenkt werden.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung an einem Maschinengewehr dargestellt, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in der Seitenansicht.
In Fig. 1 bedeutet a den Kühlwassermantel des Maschinengewehrs und b den Lauf.
Auf die Laufmündung ist eine Düse d geschraubt, die als trichterförmige Verlängerung des Laufes erscheint. Die Düse wird eingeschlossen von einem aussen mit kleinen Kühlrippen versehenen Rohr f, das einerseits mit dem Zwischenstück e in die Stopfbüchse des Maschinengewehres eingeschraubt ist und andererseits mit einer Anzahl dünner Rippen einen kegelförmig gestalteten Deckel (J tragt, der zum Durchlassen des Geschosses mit einer kleinen Durchbohrung j versehen ist, während das Zwischenstück e eine Anzahl Öffnungen h hat.
In Fig. 2 ist a das Maschinengtiei)!r und b die Vorrichtung zum Dämpfen des
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sich in der Düse d aus und werden zu einem dünnen Gasstrahl von grosser Geschwindigkeit gestaltet, wobei sich ihre Temperatur entsprechend der Druckabnahme erniedrigt.
Dieser nur noch schwach leuchtende Gasstrahl vermischt sich nach Verlassen der Düse cl mit der ihn umgebenden kalten Luft, d durch die Öffnungen h immer wieder nachströmen kann, wodurch eine weitere Abkühlung erzielt wird. Darauf trifft der Gasstrahl
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so dass jedes Leuchten der Pulvergase verschwunden ist, wenn sie in die freie Atmosphäre treten.
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gestellte Zusammenstellung erreicht, dnch ergibt bereits die Anwendung der Düse d allein eine so erhebliche Verringerung des Feuers, dass sie allein schon als Mündungsfeuerdämpfer benutzt werden kann.
Ebenso kann der Sckirm g ohne vollkommen geschlossenes Rohr f mit ausreichendem Zwischenraum vor die Düse geschaltet werden und verdeckt dann das noch vorhandene Feuer gegen Sicht von vorn. Die Düse d kann anstatt auf dem beweglichen Lauf auf einem feststehenden Teil der Schusswaffe befestigt werden.
Sie darf sich nicht nach ihrer Mündung zn verengen und muss möglichst widerstandsfrei sein. Die Expansion und somit die Abkühlung der Gase muss bereits vor Vermischung mit Luft geschehen sein, weil die Mischung der glühenden und noch unverbrannte. brennbare Teile enthaltenden Gase mit Luft ein Nachbrennen und starkes Leuchten der Gase hervorruft ; deshalb muss zur Erzielung einer guten Wirkung die Mischluft kalt sein.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung an Feuerwaffen zur Dämpfung bzw. Unsichtbarmachung des Mündungsfeuers mit düsenartiger Verlängerung des Laufes, dadurch gekennzeichnet, dass die Pulvergase in der widerstasdsfreien Düse so entspannt werden, dass sie als ein dünner, nur noch schwach leuchtender Gasstrahl ins Freie gehen.
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