DE297940C - - Google Patents

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DE297940C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/10Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf senkrechte \ Keilverschlüsse für Rohrrücklaufgeschütze, und „zwar insbesondere auf solche Verschlüsse dieser Art, bei denen das öffnen und Schließen des Verschlusses unter Vermittelung von zu beiden Längsseiten des Verschlusses angeordneten Schubhebeln erfolgt, die mit einer Vorrichtung ζ am selbsttätigen Bewegen des Verschlußkeiles in Verbindung stehen. Die Erfindung will derartige Verschlüsse hinsichtlich der Anordnung der Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen des Verschlußkeiles und deren Verbindung mit den Schubhebeln dahin vervollkommnen, daß ein möglichst schmaler Aufbau des Geschützes und gleichzeitig eine, besonders, gute Stabilität des Geschützes beim Feuern erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile eines Geschützes bei in Feuer-' stellung befindlichem Geschützrohre und geschlossenem Verschlüsse,
Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Oberansicht, Fig. 3 eine zu Fig 1 gehörige Hinteransicht und
Fig. 4 einen Teil einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung bei geöffnetem Verschlüsse.
Das Geschützrohr A ist auf dem unter ihm liegenden Gleitbahnträger B geführt und steht durch ein am Geschützrohrbodenstücke a1 sitzendes Horn α2 mit der Rücklaufbremse und dem Vorholer in Verbindung. Die Rücklaufbremse und der Vorholer sind derartig im Gleitbahnträger untergebracht, daß sie in der senkrechten Mittelebene des Geschützrohres liegen. Der Verschluß des Geschützrohres wird durch einen im Bodenstücke a1 in senkrechter Richtung verschiebbaren Verschlußkeil C bewirkt. Zwei Schubhebel D, die zu beiden Längsseiten des Verschlusses angeordnet sind, vermitteln das Öffnen und Schließen des Verschlusses. Jeder der Schubhebel D ist auf einem in der einen Seitenwandung a3 (Fig. 2 und 3) des Keilloches über der Seelenachse des Geschützrohres ruhenden Bolzen E gelagert und greift mit einem Herzstücke d1 in eine im oberen Ende des Verschlußkeiles C angeordnete Schubkurvennut c1 ein.
Über dem Geschützrohre ist in dessen senkrechter Mittelebene eine Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen (Öffnen und Schließen) des Verschlußkeiles gelagert. Diese Vorrichtung, deren Ausbildung mit dem Wesen der vorliegenden Erfindung nichts zu tun hat, kann beliebiger, auch bekannter Einrichtung sein. Es sei daher nur erwähnt, daß das in der Zeichnung angedeutete Aüsführungsbeispiel dieser Vorrichtung ein zweiteiliges Gestänge F, G, zwei Federn /, K und eine auf diesem Gestänge verschiebbare Hülse H besitzt. Der eine Teil F des Gestänges F1 G endigt nach dem Geschützrohrbodenstücke hin in einer Gabel f1, die unter Vermittelung von Zapfen f2 an Augen d* der Schubhebel D angeschlossen ist. Der andere Gestängeteil g steht durch einen Bolzen M mit Augen a4 des Geschützrohres in gelenkiger Verbindung. Die Hülse H ist dazu bestimmt, beim Rücklaufe des Geschützrohres, an dem beide Gestängeteile F, G teilnehmen, unter der Wirkung der Trägheit
ihre Lage beizubehalten und dadurch die Federn /, K zu spannen.
An dem Auge d2 des einen Schubhebels D sitzt ein Handgriff d3. Für die Schubhebel D, deren Augen dz, die Gabel f 1 und den Handgriff d3 sind im Bodenstücke des Geschützrohres Ausnehmungen vorgesehen.
Die beschriebene Anordnung der Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen des Verschlußkeiles und ihre durch die Gabel f1 erfolgende Verbindung mit den Schubhebeln ergibt, wie die Zeichnung ohne weiteres erkennen läßt, einen möglichst schmalen Aufbau des Geschützes. Ferner wird dadurch, daß die erwähnte Vorrichtung und die Rücklaufbremse mit Vorholer auf entgegengesetzten Seiten des Geschützrohres in dessen senkrechter Mittelebene angeordnet sind, gegenüber bekannten Geschützen, bei denen sowohl eine Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen des Verschlußkeiles als auch die Rücklaufbremse mit Vorholer unter dem Geschützrohre liegen, eine kleinere Feuerhöhe, eine größere Stabilität des Geschützes beim Feuern und eine geringere Beanspruchung der Lafette erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für Rohrrücklaufgeschütze bestimmter senkrechter Keilverschluß mit an der Seitenwand des Keilloches angeordnetem Schubhebel und einer Vorrichtung zum selbsttätigen Bewegen des Verschlußkeiles, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bewegungsvorrichtung, auf dem Geschützrohre (A) angeordnet ist und durch eine Gabel-1) mit zwei an den Seit en wan düngen (a8) des Keilloches oberhalb der Seelenachse des Geschützrohres gelagerten Schubhebeln (D) in Verbindung steht, während die mit den Schubhebeln in Eingriff stehenden Schubkurvennuten (c1) im oberen Ende des Verschlußkeiles (C) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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