DE297799C - - Google Patents

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DE297799C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • A61H33/063Heaters specifically designed therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 297799 KLASSE 30/. GRUPPE
■ ALFRED KLOTZ in MÜNCHEN. Heizvorrichtung für Dampf- und Heißluft-Badeapparate. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1915 ab.
Die Heizung von Dampf- sowie Heißluft-Badeapparaten geschieht meist durch flüssigen Brennstoff, in der Regel mit Spiritus. Derartige Brenner neigen infolge der unvollkommenen Vergasung des Brennstoffes zur Rußbildung und geben neben einem großen Brennstoffverbrauch zu üblichen Gerüchen Veranlassung. Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden diese Mängel beseitigt,
ίο indem innerhalb eines Brennerbehälters mit nach außen gewölbtem Deckel eine ringförmige Zwischenwand mit in einem stumpfen Winkel nach oben gebogenem Rand und ringförmigem Ausschnitt angeordnet ist, so daß ein Mischraum entsteht und die Entflammung der gebildeten Gase nach Zutritt von Luft am oberen Rande der Zwischenwand^ erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und es veranschaulichen:
Fig. ι einen Schnitt des Spiritusbrenners nach der Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 2 eine Oberansicht nach Fig. 1.
Die Fig. 3 zeigt den zur Aufnahme des Brenners dienenden Ofen.
In dem Behälter α (Fig. 1) befindet sich ein zentrales Rohr b, welches an seinem oberen Ende eine kegelförmige Erweiterung c, den sogenannten Flammenverteiler, hat. Auf dem Boden des Behälters α ist in bekannter Weise eine Asbesteinlage d angeordnet, welche durch ein aufgelegtes Drahtsieb in ihrer Lage gehalten wird. Mit der Seitenwand des Behälters α fest verbunden ist eine scheibenförmige Zwischenwand e mit stumpfwinklig hochgebogenem Rand β1. Diese Zwischenwand e ist so angebracht, daß die von außerhalb des Brenners zuströmende Mischungsluft über die Oberfläche der Wand entlang strömt, um ein Abkühlen derselben und zugleich eine zu starke Erhitzung des unterhalb der Scheibe befindlichen Brennstoffes zu verhindern, damit der Spiritusverbrauch auf ein Mindestquantum herabgesetzt wird. Der nach außen gewölbte Deckel f des Behälters α ist mit einem kreisförmigen Ausschnitt versehen, dessen Durchmesser kleiner als der obere Durchmesser des Flammenverteilers c gehalten ist. An der ' ebenen Fläche dieses Deckels f sind an mehreren Stellen kleine Öffnungen g angeordnet, welche durch einen ringförmigen, mit Aussparungen versehenen Drehschieber h ganz oder teilweise geschlossen werden können.
Die Wirkungsweise der Heizvorrichtung ist folgende:
Der Behälter α wird mit Spiritus versehen und letzterer entzündet, wobei zunächst die Flamme über der Asbesteinlage d brennt. Sobald die Erwärmung des Behälters α eingetreten ist, tritt die Vergasung des Brennstoffes unterhalb der Wand e ein, und es werden die nach, oben strömenden Gase, deren Geschwindigkeit .durch die schräge Stellung der Wand e1 gesteigert wird, am Rande der Wand e1 mit Luft gemischt, welche durch die im Deckel f angeordneten Löcher g zugeführt wird. Dabei wird die von außen herkommende kalte Luft oberhalb der Zwischenwand e, e1 vorgewärmt, und strömt die warme Luft
infolge der Form der Wände β1 und f dem von unten hochsteigenden Spiritusgas zu, um vereint mit diesem ein intensiv heizbares Gemisch zu bilden, dessen Entzündung am oberen Rande e1 der Zwischenwand e möglich ist. Die sich nun bildende Flamme, welcher von außen nochmals Verbrennungsluft zugeführt wird, paßt sich der Form des Verteilers c an. Wenn nun ein Heißluftbad hergestellt werden soll, wird der Brenner α in den Ofen k (Fig. 3) gestellt, und es geschieht die Zufuhr der Außenluft durch die schlitzartigen Aussparungen I. Die heiße Luft strömt alsdann durch den offenen Hohlkegel m sowie die Löcher η nach oben und wird infolge des geschlossenen Deckels q nach dem Rohr 0 hin getrieben.
Zwecks Herstellung eines Dampfbades wird die obere Schale ft mit Wasser gefüllt, dessen Verdampfung alsdann erfolgt,

Claims (1)

  1. Patent-A'nspruch: '
    Heizvorrichtung für Dampf- und Heißluft-Badeapparate, bei welcher die Verbrennungsluft durch mittels eines Drehschiebers einstellbare Löcher im gewölbten Deckel des Brennstoffbehälters zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Brennstoffraum und dem gewölbten Deckel eine Zwischenwand (e) mit stumpfwinklig nach oben gebogenem Rand (e1) angeordnet ist, so daß zwischen dem Rand (e1) und dem Deckel (f) ein Mischraum für die Verbrennungsgase und die Luft entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3060188A4 (de) * 2013-10-22 2017-08-09 Risto Tapio Yli-Kovero Saunaofen-deckelstruktur und saunaofen mit dieser deckelstruktur

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3060188A4 (de) * 2013-10-22 2017-08-09 Risto Tapio Yli-Kovero Saunaofen-deckelstruktur und saunaofen mit dieser deckelstruktur
US9999566B2 (en) 2013-10-22 2018-06-19 Risto Tapio Yli-Kovero Sauna stove lid structure and a sauna stove equipped with the lid structure

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