DE37773C - Neuerung an Regenerativ-Gasöfen - Google Patents
Neuerung an Regenerativ-GasöfenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/002—Stoves
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Description
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KAISERLICHESi
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Gasofen, welcher zum Beheizen beliebiger
Räume dient, bezweckt eine vollkommene Verbrennung der Heizgase durch wiederholtes Zurückführen der abziehenden
verbrannten Gase über die Ofenflammen. Er besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen.
Gasbrenner, welcher in einer Heizkammer eingeschlossen ist, die sowohl frische, jedoch durch
die eigenthUmliche Anordnung der Zuführung vorgewärmte Luft, als auch die unvollkommen
verbrannten Heizgase zugeführt erhält, die über die Flamme streichen und hierbei vollkommen
verbrennen sollen. Die in dem abziehenden Gase etwa noch vorhandene Kohlensäure wird durch
Kalk absorbirt. Die beiliegende Zeichnung zeigt einen der Erfindung gemäfs construirten Ofen
im Querschnitt.
Auf der Bodenplatte α ist ein Doppelmantel .B
befestigt, dessen innerer Mantel b einen Aufsatz b{ trägt und nahe dem unteren Ende eine
Reihe von Löchern b2 besitzt, welche mit Löchern c der Heizkammer C correspondiren.
Diese ist über dem ringförmigen Gasbrenner D angeordnet, der von der Rohrleitung E und
den Stutzen e aus mit Gas gespeist wird, welches von der verschliefsbaren Oeffnung ba des
äufseren Mantels b4 aus mittelst eines beliebigen
Zündemittels entzündet wird. Die Flamme saugt frische Luft zwischen den beiden
Mänteln b bt und den Löchern b2 und c in
die Heizkammer, in welche dieselbe bereits vorgewärmt eintritt. Die verbrannten Gase strömen
durch das Rohr C1 nach aufwärts in den glockenförmig ausgeweiteten Stutzen B1 , an
welchen das mehrfach abgebogene Knierohr E1 anschliefst, welches endlich, unterhalb derBodenplatte
α wieder nach aufwärts ziehend, im Mittel des Brenners D ausmündet und die unvollkommen
verbrannten Gase nochmals der Flamme zuführt.
Hierbei dient die auf den Stutzen e2 befestigte
Scheibe e3 als Vertheiler und lenkt die Gase in die Flamme. Der Ueberschufs der
vom Rohr C1 in den Stutzen ex überströmenden
Gase tritt aus dem ringförmigen Querschnitt e4
aus und gelangt bei e5 ins Freie. Hierbei
passirt er die im Aufsatze b} des inneren
Mantels b innerhalb des ringförmigen, mit vollem Boden und Unterrand versehenen Siebcylinders
b& eingefüllten befeuchteten Kalkstücke,
welche eine Absorption der in den entweichenden Gasen etwa noch vorhandenen Kohlensäure bewirken. Das in den Kalkstücken
suspendirte Wasser verdunstet und dient zum Feuchten der Luft, was aufserdem durch Aufsetzen
eines ringförmigen, mit Wasser gefüllten Gefäfses auf den Cylinder bh ,bewirkt werden
kann. Das überschüssige kohlensäurehaltige Wasser kann bei Hahn b6 abgelassen werden.
Durch die Anordnung eines doppelten Ofenmantels und eines Chamottefutters der Heizkammerwände
wird das schädliche Glühen der Ofenwände vermieden. Die Klappe ee im
Rohr E1 dient in bekannter Weise zur Zugregulirung.
Die Vortheile dieses Ofens sind mannigfach und bestehen ■ hauptsächlich darin:
a) dafs durch den eigenthümlich construirten Brenner in ringförmiger Form das Gasgemisch
mit vollständigster Ausnutzung der Wärme verbrannt wird;
Claims (1)
- b) dafs die Heizgase nicht einfach verbrannt' entweichen, sondern durch eine Vorrichtung; ein zweites Mal dem Brenner zugeführt werden,: wodurch eine ganz vollkommene: und vollständige Verbrennung erzielt werden soll; . jc) dafs durch die Ausfütterung der·.Heiz-j kammer mit feuerfestem Thon der sonst ubei; Gasöfen auftretende üble Geruch vermieden ist;'d) dafs durch den Doppelmantel nicht nur die einströmende kalte Luft.vorgewärmt, son-^ dem auch das lästige und feuergefährliche-Heifs- oder Glühendwerden des äufseren Mantels beseitigt wird;e) dafs die vorliegende Construction einen minimalen Gasverbrauch im Verhältnifs .zu anderen Gasöfen gleicher Wärmekraft aufweist;f) dafs dieser Ofen in immer bewohnten und benutzten Räumen auch deshalb verwendbar ist, weil die schädlichen Verbrennungsproducte des Leuchtgases vor allem die Kohlensäure und schweflige Säure grofsentheils durch 'die.1 feuchte Kalkschicht gebunden und condensirt werden, und der ferner noch bei der Verbrennung des Leuchtgases sich bildende Wasserdampf ist i unschädlich, da ja ohnehin noch ^Wasser im Ueberschufs der heifsen Luft zuigeführt wird.Patent-Ansρruch:An Regenerativ-Gasöfen die Anordnung eines Ringbrenners D unter einer Heizkammer C innerhalb eines doppelten Ofenmantels B, dessen innerer Mantel b einen Aufsatz B1 nebst einem ringförmigen, mit feuchten Kalkstücken beschickten Cylindersiebe b5 trägt, in Combination .mit dem Rohr C1, dem Stutzen O1 und dem Knierohr E1 behufs wiederholter Rückführung der unvollkommen verbrannten Gase .zur Flamme, zum Zweck der vollkommenen Verbrennung, -iwobei-;die Kalkstücke die Ab-. sorption der .in den abziehenden Gasen noch vorhandenen' Kohlensäure bewirken.Hierzu i1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37773C true DE37773C (de) |
Family
ID=313511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37773D Expired - Lifetime DE37773C (de) | Neuerung an Regenerativ-Gasöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37773C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0272660A3 (en) * | 1986-12-20 | 1989-10-18 | Dreizler, Walter | Atmospheric gas heating appliance with an external exhaust gas recycling |
-
0
- DE DENDAT37773D patent/DE37773C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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