DE29703C - Neuerung in der Konstruktion und j Beheizung von Glasöfen - Google Patents

Neuerung in der Konstruktion und j Beheizung von Glasöfen

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DE29703C
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BRUNO Freiherr VON STEINÄCKER in Lauban
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/06Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in pot furnaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Anordnungen an Glasöfen, um dieselben durch die nach dem von Steinäcker'schen Generatorsystem erzeugten Wassergase heizen zu können.
Die Vorwärmung der Luft sowohl als auch des Gases bezw. die Vorwärmung der Luft allein erfolgt abweichend von dem bisherigen Verfahren, nicht mittelst Regeneratoren, sondern mittelst eines Heizapparates.
Das Gas wird im Scheitel der mit doppelter Wandung versehenen Haube des Schmelzofens bei α eingeführt, wie aus Fig. 1, 2, 3, 4 und 10 ersichtlich. Eine der Eigentümlichkeiten der in Fig. ι, 3 , 6, 7 und 9 dargestellten Glasschmelzöfen ist die, dafs dieselben während des Betriebes durch Einschalten -von beweglichen Zwischenwänden in eine beliebige Anzahl Kammern getheilt und dafs im Bedarfsfälle auch der Betrieb in den einzelnen Kammern zeitweise oder gänzlich sistirt werden kann.
Während der Procedur der Ein- und Ausschaltung der Scheidewände wird das Gas der betreffenden Abtheilungen abgestellt. Diese Neuerung bietet den Vortheil, dafs solcher Ofen continuirlich betrieben werden kann, indem so viel Kammern angelegt werden können, dafs ein Theil der Häfen eingesetzt bezw. beschickt, ein zweiter Theil schmelzen und der dritte fertiges, zu verarbeitendes Glas enthalten kann.
Hierdurch wird die Arbeit der Glasmacher unabhängig von der Schmelzdauer des einzelnen Hafens, und das Einlegen des Gemenges kann, was bisher noch in keinem Ofen möglich war, bei abgesperrtem Gase, ohne Unterbrechung der Betriebshäfen, ohne Störung der Glasmacher erfolgen.
Die drei Arbeitsprocesse, das Einlegen, das Schmelzen und das Ausarbeiten, finden also während · des Betriebes in ein und demselben Ofen statt, wodurch auch die Anzahl der Schmelzer verringert und die Fabrikation erheblich billiger wird.
Der Ofen hat aufserdem die Neuerungen, dafs jedes Paar der Luftzuströmungsdüsen, von denen eine oberhalb, die andere unterhalb der Gasdüsen mündet, getrennt von den übrigen regulirt werden kann, weil jedes Paar Luftzuführungsdüsen, welches mit dem dazu gehörigen Brenner ein separates Brennersystem bildet, seine eigene Heifsluftleitung besitzt. Auch bei diesen Glasschmelzöfen, Glasstreck- und Glaskühlöfen wird mittelst eines Gasometersystems, indem das Gas durch Druck eingeführt und dieser Druck verstärkt "und geschwächt werden kann, ein regulirbarer Betrieb erzielt, der sonst nur durch Vorkehrungen, z. B. Anwendung von Ventilatoren oder Gebläse, erzielt werden könnte, deren Anwendung wegen der durch den Theergehalt des Gases verursachten Verunreinigungen und Verkleisterungen aber auch ohne Anwendung der angeordneten Gasreinigung nicht durchführbar ist.
Fig. 2 zeigt eine allgemeine Anordnung eines Glasofensystems im Grundrifs.
P b3 i1 sind drei Wassergasgeneratoren, welche durch einen gemeinsamen Gaskanal i2 verbunden sind, der das Gas behufs Reinigung durch den Kanal d2 nach dem Wäscher e1 und dem Reiniger/2 führt.
Selbstverständlich können unter Umständen auch hier Exhaustoren, Beipafsregulator, Strafsendruckregulator und Stationsgasmesser angebracht werden. -
Das gereinigte Gas kann in mehreren Gasometern g2 (auf der Zeichnung nur einer angedeutet) gesammelt und nach Bedarf zum Glasofen C geleitet werden. Der zum Glasofen C führende Gaskanal Ai theilt sich in zwei gesonderte Kanäle P P, die durch die Glocken oder Ventile P kz jeder für sich abzusperren sind.
Der Ofen C, welcher aus zwei Kammern gedacht, besitzt dementsprechend auf der Haube zwei Oeffnungen nP trP, zum Sandverschlufs hergestellt.
In gleicher Weise sind die Enden der Kanäle z'2z3 eingerichtet, so dafs, wenn eine Kammer mit dem entsprechenden Gaskanal communiciren soll, ein Bogenrohr tP b.ezw. rP über beide Oeffnungen gesteckt wird.
Soll die Verbindung eines Gaskanals mit dem Ofen unterbrochen werden, so wird nach Abnahmes des Bogenrohres ein Deckel auf die Oeffnung gedeckt.
Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht des Bogenrohres tp.
Fig. ι und 3 stellen einen Ofen im Querschnitt und Längsschnitt dar, der in zwei Abtheilungen zu theilen ist; soll der Ofen mehr Kammern erhalten, so erhält jede Kammer einen besonderen mit Glockenverschlufs versehenen Gaszuströmungskanal a, sowie eine oder mehrere Gasausströmungsöffnungen.
Auf der Haube kann noch ein Rohrventil angebracht werden.
Im letzteren Falle werden die vor dem Scheitel auf der Haube endenden Kanäle (P P der Fig. 2) mit dem Innern, d. h. dem gasführenden Zwischenraum der Haube, durch Bogenrohre, wie «2 der Fig. 8 gezeichnet ist, verbunden.
Die Enden der Kanäle und die Ofenhaube haben an der bezüglichen Stelle eiserne Ringe mit Sandverschlufs. Soll die Communication unterbrochen werden, so wird das Bogenrohr rP abgenommen und auf jede der beiden Oeffnungen ein mit langem Rand versehener Deckel gelegt, dessen Rand in den Sandverschlufs reicht.
b ist der für die Aufnahme des Gases bestimmte Raum zwischen der doppelten Decke, indem dasselbe dort vorgewärmt wird, bevor es zu den Düsen c in den Ofenraum d gelangt. e und e1 sind die Luftdüsen oberhalb und unterhalb der Gaseinströmungsdüse c.· f1 ist das Theilungskreuz, falls der Ofen als continuirlicher Kammerofen betrieben werden soll, k ist die Tasche, welche zur Sammlung des überfliefsenden Glases dient.
Die Haubenschieber f, Fig. 7, sind bewegliche Zwischenwände, die durch Ketten an einem passenden Gestell über dem Ofen befestigt sind, und bestehen aus einem Gitter von Eisen, welches mit Chamotte ausgefüttert wird. Im Theilungskreuz und in der Wandung hat der Haubenschieber mittelst einer Nuth Führung, die Ofensohle hat ebenfalls eine Nuth, die der eingelassene Haubenschieber schliefst.
Sind die Zwischenwände/ nicht in Function, so werden die in der Haube befindlichen Schlitze durch passende Einsatzdeckel geschlossen.
Die verbrannten Gase gelangen durch die Kanäle g nach dem Kanal h, welcher die verbrannten Gase abführt und aus welchem vor der Esse die Kohlensäure behufs Wiederverwerthung genommen Wird. In diesem Kanal liegt dem Ofen zunächst der Heifsluftapparat.
Auf jeder Ofenseite liegt ein solcher Kanal h; es theilt sich also der Strom der verbrannten Gase nach zwei entgegengesetzten Richtungen; so viel Häfen jeder Ofen enthält, so viel Heifsluftheizungsrohre enthält der Kanal h.
In einer bestimmten Entfernung vom Ofen kommen beide Gasabgangskanäle zusammen, von da ab nehmen die Heifsluftröhren die gleiche Richtung wie der Kanal selbst in ihm an und können von dem Punkt c2 im Fuchs/2, Fig. 2, wo sie in den Kanal eingeführt sind, mit ihrem Anfang nach dem Ofen zurückgeführt und dort mit einem Schieber zur Regulirung des Luftzutritts versehen sein, so dafs neben jedem Arbeitsloch der entsprechende Heifsluftzuströmungs-Regulirungsschieber sich befindet.
i sind die Häfen.
Eine zweite Schmelzofenconstruction ist der sogen. Glastonnenofen, Fig. 9.
Derselbe unterscheidet sich von den vorher beschriebenen in folgenden wesentlichen Theilen.
Die Häfen i sind entweder direct im Ofen auf der Sohle und mit der Wandung verbunden, also im Ofen selbst hergestellt, und bilden mit diesem ein Ganzes, oder sie sind transportabel und werden gleich den übrigen Häfen angefertigt, in Temperöfen getrocknet und alsdann in den Ofen eingesetzt.
In beiden Fällen reichen sie aber von einer Wandung des Ofens bis an die entgegengesetzte.
Die Gas- und Luft-Zu- und Abströmung kann in der einen oder anderen Art und Weise erfolgen, wie sie bei den übrigen Glasschmelzöfen beschrieben und gezeichnet ist.
Fig. 9 stellt den Querschnitt eines Ofens dar, der die Gaszuleitung und Erwärmung, wie Fig. 4 von oben, aus der Decke erhält.
Jede Abtheilung hat auf der einen Seite zwei Gaseinströmungs- und vier Lufteinströmungsdüsen und auf der entgegengesetzten Seite eine gleiche Anzahl zum gleichen Zweck; in
diesem Falle strömt das Gas am Boden durch g aus. : ■
Die betreffenden Kanäle dieses Ofens können •derartig durch Schieber oder Glocken abgesperrt werden, dafs die Einströmung der Luft und des Gases nur an der einen und der Abgang ■der verbrannten Gase von der entgegengesetzten Seite erfolgt, so dafs der Abgang der letzteren aus g geschlossen werden kann. Es wird diese Verwendung überall da einzutreten haben, wo dergleichen Tonnenhäfen continuirlich betrieben werden und auf der einen Seite das Schmelzmaterial continuirlich eingeworfen wird, um von der entgegengesetzten Seite continuirlich verarbeitet zu werden.
Die Tonnenhäfen können Schwimmer bezw. Bogen erhalten, um den Schaum etc. vom Arbeitsloch abzuhalten.
Will man solche Tonnenöfen ohne Zwischenwände betreiben, so werden dieselben nur herausgenommen und die Schlitze in der Decke mit entsprechenden Deckeln, event, mit Sandverschlufs geschlossen.
Dritte Schmelzofenconstruction.
Fig. 4 stellt einen Ofen im Querschnitt dar, •der nur auf der einen Seite Gas- und Lufteinströmungs-Oeffnungen und die Gasausgangs-Oeffhungen sowohl in der Sohle als auch in der den Einströmungsöffnungen entgegengesetzten Wandung hat.
Das Gas kann in dem Scheitel bei a oder in der der Ausströmung entgegengesetzten Wandung bei a1 in die Haube einströmen, in welch letzterem Falle es, indem es über den ganzen Feuerraum hinwegstreichen mufs, einen bedeutend höheren Grad von Vorwärmung erhält. Die Luft wird in dem Kanal hx vorgewärmt und strömt durch die Oeffnungen ee1 aus.
Die gewöhnlichen Streck- und Kühlöfen er-. halten die Gas- und Lufteinströmung und die Gasausströmungs-Construction in einer der vorstehend beschriebenen Weisen. Die continuirlich gehenden ebenso, nur mit der Anordnung, dafs das Gas an dem Ende des Ofens entzündet wird, wo die Waare eingeschoben bezw. -gefahren wird, und an dem anderen Ende abgeleitet wird, wo die Waare den Ofen verläfst.
Fig. 6 und 7 stellen einen Ofen in Querschnitt und Grundrifs. dar, bei welchem die Gaszuführung von beiden Seiten erfolgt bezw. erfolgen kann.
Jede Gasdüse c hat oberhalb und unterhalb je eine eigene Luftdüse e bezw. ■■«*, welche die Speisung entweder aus dem Luftkanal / oder aus einem in den Kanal hl eingebauten Heizapparat erhält; die verbrannten Gase verlassen durch g den Ofen und gehen durch die Kanäle h nach dem Fuchs.
Diese Construction kann angewendet werden, verbunden mit der bei Fig. 1 und 3 beschriebenen Neuerung, das Innere des Ofens d mittelst der Schieber / in verschiedene Kammern theilen zu können.
Selbstverständlich kann die Anwendung dieser Oefen auch für eine gröfsere Anzahl von Häfen bezw. Kammern erfolgen. .
Für leichtflüssiges Glas habe ich aufser den Tonnenöfen noch eine Ofenconstruction angeordnet, wie sie in Fig. 5 im Grundrifs und in Fig. ι ο im Längsschnitt dargestellt ist.
Es ist dies ein Muldenofen.
Dieser Ofen wird in seiner ganzen Länge mittelst einer Scheidewand in, welche jedoch an dem einem Ende nicht bis ganz an die Wand heranreicht, behufs der vollständigeren Ausnutzung des Heizgases in zwei Theile getheilt. Das Gas strömt durch vier Schlitze in den Ofen, davon liegen zwei Schlitze c auf der Sohle und zwei Schlitze c1 in der Wandung bezw. der Haube des Ofens. Jede Gasdüse hat zwei Luftdüsen e e\
Das Gas strömt an der einen Längsseite durch d' entlang, geht um das Ende der Scheidewand herum und gelangt in die andere Abtheilung des Ofens d2, von wo es durch die vier Ausgangsöffnungen g, von denen zwei am Boden und zwei an der Wandung sich befinden, in den Gasabgangskanal h abzieht. Die Luft wird in dem Kanal hl vorgewärmt.
In diesem Ofen kann das Glas sowohl im Hafen geschmolzen als auch in einer Doppelmulde verarbeitet werden.
In beiden Fällen können sowohl an der Längsseite des Ofens als auch in der Mittelwand noch Gas und Luft eingeführt werden.
Soll der Ofen als Doppelmuldenofen betrieben werden, so wird die Sohle des Ofens und die betreffende Höhe der Wandung als Schmelzbett vorgerichtet und eine Wand η beim Eingang des Gases und eine solche ti1 beim Ausgang des Gases angebracht; auch, kann die Wand bei ηΛ und der Gasaustritt bei g fortgelassen und letzterer im höher belegenen Theil der Wandung allein angeordnet werden.
Sowohl die Gas- und Luftzutrittsdüsen, als auch die Gasabzugskanäle können vermehrt und je nach Bedarf auch an beliebigen Stellen der Wandungen angeordnet werden.
Auch kann die Anordnung derart getroffen sein, dafs auf der Ofensohle sich Essen q befinden, welche die Communication der zu- und abströmenden Luft und Gase vermitteln.
Fig. 10 stellt eine Ofenconstruction dar, bei der ein Theil der Essen in bestimmter Höhe über der geschmolzenen Glasmasse mit Bogen r, welche quer in den Ofen eingespannt, verbunden sind; diese vertreten hier die Stelle der Schwimmer und haben den Zweck, die geschmolzene Masse erst dann der Arbeitsstelle zufliefsen zu lassen, wenn es genügend geschmolzen ist und die erforderliche Schmelze und Reinheit erlangt hat
Diese Reinigungs- bezw. Mischbogen, welche zur Abhaltung des Schaumes oberhalb der Schmelzmasse angebracht sind und nur zum Theil bis in dieselbe hineintauchen, befinden sich, falls sie der Mischung wegen angeordnet sind, unterhalb der Oberfläche der Schmelzmasse, theils inmitten, theils am Boden der Wanne.
Es können bei Oefen, bei denen die vorstehend beschriebenen Essen nicht vorhanden sind, um an die Arbeitsstellen nur fertig geschmolzenes Glas gelangen zu lassen, vor denselben Bogen quer über den Schmelzraum gespannt werden, die mit einer bestimmten Tiefe in die Masse hineinragen oder in solcher Höhe quer über den Schmelzraum gespannt werden, dafs sie in der Schmelzmasse anzuordnende schwimmende Ringe, welche nur das flüssige Glas weiter der Arbeitsstelle zufliefsen lassen, aufhalten.
Die Zuleitung des Gases kann bei allen Oefen auch unter der Ofensohle und der Abzug in den Wandungen und in der Decke erfolgen.

Claims (4)

  1. Patent-AnSprüche:
  2. i. Die Theilung eines Glasofens in eine Anzahl Abtheilungen, um den Betrieb entweder auf gewisse Anzahl dieser Abtheilungen zu beschränken oder denselben continuirlich einzurichten vermittelst beweglicher Scheidewände /, die in den Ofen hineingelassen werden können, und eines Theilungskreuzes f1, in dem die Scheidewände geführt werden, in Verbindung mit einer mehrfach getheilten Gasleitung, der Anzahl der Abtheilungen entsprechend, bei der jede Leitung mit der communicirenden Abtheilung durch Knierohre n2 n3 etc. beim Betriebe verbunden werden kann, während die Absperrung derselben durch P kz in
  3. der Gasleitung und durch Deckel mit Sandverschlufs auf der Decke der Abtheilung geschieht, Fig. i, 2, 3, 6 und 7.
    Bei Glasöfen die Anordnung der Gaskanäle b über der Decke des Ofens, sowie die Anordnung der Gasdüsen c und Luftdüsen e e1 in den Seitenwandungen desselben und die Vorwärmung der Luft entweder in den Heizapparaten A1 oder in seitlich liegenden Luftkanälen, Fig. 1, 3 und 4.
    Die Anordnung der Gaskanäle b über der Decke des Glasofens und die Gaszuführung a in der Decke oder in einem Seitenkanal a1, sowie die Luftzuführung durch den Seitenkanal A1, die Anordnung der Luft- und Gasdüsen in einer Seitenwand und die Ableitung der Verbrennungsgase durch die gegenüberliegende Seitenwand, sowie durch den Boden des Ofens, Fig.
  4. 4.
    Die Construction von Glasmuldenöfen, die durch eine Längswand m zur besseren Ausnutzung der Heizgase in zwei communicirende Theile getheilt werden und sowohl als Doppelmuldenofen wie auch mit einer Anzahl Häfen betrieben werden können. Im ersteren Falle werden die Querwände η eingesetzt und Trennungsbogen r eingeschaltet, wie in Fig. S und 10 dargestellt.
    Die Anordnung der Gas- und Luftdüsen im ersten Theil des Glasofens und die Gasaustrittsöffhungen g oder q im zweiten Theile desselben, sowie die Anordnung der Gas- und Luftkanäle, wie in Fig. 5 und 10 dargestellt.
    Die Anwendung eines mit einer Anzahl Abtheilungen versehenen Glasofens, deren jede einen Hafen, welcher die ganze Breite des Ofens einnimmt, enthält, in Verbindung mit der Anordnung der Gas- und Luftkanäle, Fig. 9. .
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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