DE296958C - - Google Patents

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DE296958C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/04Fixations or other anchoring arrangements
    • B63B22/08Fixations or other anchoring arrangements having means to release or urge to the surface a buoy on submergence thereof, e.g. to mark location of a sunken object
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2201/00Signalling devices
    • B63B2201/04Illuminating
    • B63B2201/06Illuminating by combustion of fluid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchtboje mit Vorrichtung zur selbsttätigen Entzündung der Signalflamme nach dem Wiederauftauchen der infolge des Abwurfes untergetauchten Boje. Die Boje selbst dient dazu, die für die Bestimmung der Abtrift usw. der Luftschiffe auf hoher See erforderlichen Fixpunkte zu liefern, nachdem sie aus beliebiger Höhe aus dem Luftschiff herabgeworfen ist, während die Entzündung der Signalflamme erst nach dem Wiederauf tauchen der Boje vor sich geht, um eine Gefährdung des Luftschiffes zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird als Signalflamme eine Magnesiumfackel benutzt, denn erst durch Verwendung des wesentlich heller
k als Gas brennenden Magnesiums ist eine für die Zwecke der Luftschiffahrt geeignete Leuchtboje geschaffen.
Die Fackel wird gemäß einer Ausführungsform durch Azetylen, das sich an Phosphorwasserstoff entzündet, zum Brennen gebracht, da die Entzündung der Fackel durch den sich selbst entzündenden Phosphorwasserstoff ausgeschlossen ist.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform geschieht die Zündung der Magnesiumfackel auf elektrischem Wege.
Auf der Zeichnung sind die beiden Ausführungsformen im Querschnitt dargestellt.
Die Leuchtboje besteht aus einem Schwimmkörper a, der, um den beim Eintauchen in das Wasser auftretenden äußeren Überdruck ganz oder teilweise wieder aufzuheben, mit Gas oder Preßluft gefüllt sein kann. Der Schwimmkörper trägt die als Signalflamme dienende Magnesiumfackel b und die diese nach dem Wiederauftauchen zur Entflammung bringende Zündvorrichtung.
Die Zündung kann auf verschiedene Weise bewerkstelligt werden. In der einen Ausführung (Abb. 1) besteht sie aus der die Zündung einleitenden Zündpille c aus Phosphorkalzium in der wasserdichten Kapsel d, die ihrerseits durch den nur lose, aber trotzdem 4-5 luftdicht angelöteten Blechstreifen e verschlossen ist. An dieser Zündpille entzündet sich zunächst das dem Gasrohr entströmende Azetylen, das in der Gasentwicklungskammer g beim Eindringen von Wasser durch die Öffnung im Boden h der Kammer aus dem darin befindlichen Kalziumkarbid i erzeugt wird.
Der beim Abwerfen als Steuer dienende Oberteil k ist über den Tragbügel geschoben und wird nun durch die Federn I1 und Z2 gehalten. Diese sind so stark gespannt, daß bei allmählichem stoßfreien Anheben der Leuchtboje am Oberteil k der Schwimmkörper a mit angehoben wird, daß dagegen der letztere bei einem plötzlichen Ruck frei wird und aus dem Oberteil herausgleitet. In diesem Falle wird dann auch das an dem Drehbügel m, der an den beiden Steuerflächen M1, n2 befestigt ist, angebrachte Verschlußblech e von der Zündkapsel d abgerissen und die Zündpille c freigelegt.
Um das in der Gaskammer befindliche Kalziumkarbid i während des Nichtgebrauches der Boje vor dem Verderben durch feuchte Luft zu schützen, ist die untere Öffnung des Schwimmkörpers durch eine Metallfolie ο
gasdicht abgeschlossen. Ebenso ist die in einer wasserdichten Zinkblcchhülse befindliche Leuchtflamme durch eine wasserdicht übergeschobene Kapsel ρ aus leicht schmelzbarem Metall vor dem Feuchtwerden geschützt.
Wirkungsweise: Nachdem die als Sicherung dienende, durch die Ösen der beiden Federn : Z1, I2, durchgezogene und plombierte Schnurschlinge q entfernt und durch Eindrücken der Metallfolie ο die Öffnung im Boden des Gas- j entwickclungsraumes g freigelegt ist, wird die nur an dem Tragbügel gehaltene Boje frei fallen gelassen. Während beim Herabfallen durch die Luft der Oberteil/? durch die Federn festgehalten wird, wird er infolge des Aufschlagens des unteren, schwach konischen Schirmes auf das Wasser sofort abgestreift und damit die Zündpille c durch Abreißen des Verschlußbleches c freigelegt. Infolge der Massenträgheit taucht die Boje zunächst ganz unter die Wasseroberfläche, wodurch die Zündpille ausgiebig benetzt wird.
Es bildet sich nun infolge Zersetzung des j Phosphorkalziums durch das Wasser Phosphorwasserstoff, der sich in Gegenwart von atmosphärischer Luft von selbst entzündet. Da mittlerweile durch die Öffnung im Boden der Kammer g Wasser zu dem in dieser befindlichen Kalziumkarbid eingedrungen ist, so strömt fast sofort nach dem Auftauchen j Azetylen aus dem mit einer feinen Öffnung j versehenen umgebogenen Mundstück ^ des Gasrohrs aus, das, an der Zündpille c zu einer Stichflamme sich entzündend, die Metallkapsel ρ der Magnesiunifackel b durchschlägt und letztere entzündet.
Eine zweite Art der selbsttätigen Entzündung ist in Abb. 2 dargestellt. Auch hier ist die Einrichtung so getroffen, daß die Zündung erst dann erfolgen kann, wenn die Leuchtboje wieder aus dem Wasser aufgetaucht ist.
Der die Signalflamme b tragende Schwimmkörper α enthält in seinem unteren konischen Teil das Ballastgewicht t. In diesem Ballast ist ein galvanisches Element u und eine Luftkammer ν untergebracht. Das Element enthält alle zur Stromlieferung erforderlichen Teile, diese aber in trockenem Zustande. Es vermag also zunächst keinen Strom zu liefern, ist aber in diesem Zustand unbegrenzt haltbar. Erst wenn durch die im Ballast ί angebrachte Bohrung w Wasser in das Element gelangt, tritt die Stromerzeugung ein. Um aber zu verhindern, daß, solange die Boje sich noch unter Wasser befindet, eine vorzeitige Zündung der Signalflamme b erfolgt, ist der elektrische Stromkreis durch einen mit einem Schwimmer versehenen Schalter y Unterbrochen, der im Ruhestand durch den Oberteil k in der ausgeschalteten Stellung festgehalten wird.
Beim Aufschlagen auf dem Wasser wird der Oberteil k abgestreift. Ferner dringt infolge des äußeren Überdruckes beim Untertauchen der Boje Wasser in die Kammer ν sowie in das Element ein und macht dieses wirksam. Da aber der Stromkreis durch den Schalter y noch offengehalten ist, kann keine Zündung erfolgen, weil beim Wiederauftauchen der untergetauchten Boje der Schalter infolge des Auftriebes des Schalterschwimmers x, der größer ist als der des Schwimmkörpers a, sich nicht schließen kann. Erst nach dem Wiederauftauchen legt sich der Schalter in die punktierte Lage X1 und schließt somit den Stromkreis über den Kontakt j. Dadurch erhält der elektrische Zünder Strom, der unter Vermittlung sogenannter Anfeuerungsmasse die Signalflamme entzündet. Der elektrische Stromkreis ist folgender: Von der Kohle des Elements durch den Leitungsdraht nach dem Kontakt j, Schalterhebel y nach der Flammenhülse. Die Flamme selbst ist in den Schwimmkörper isoliert eingesetzt. Von hier nach dem Zünder, von da nach dem Bügel m und über den Schwimmer und den Ballast f nach dem Zinkzylinder des Elements.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Leuchtboje mit Vorrichtung zur selbsttätigen Entzündung der Signalflammc nach dem Wieclerauftauchen der infolge des Abwurfes untergetauchten Boje, dadurch gekennzeichnet, daß als Signalflamme eine Magnesiumfackel verwendet wird.
2. Vorrichtung zur selbsttätigen Entzündung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Untertauchen der Boje sich entwickelnder Phosphorwasserstoff Azetylen zur Entzündung bringt, dessen Stichflamme eine Metallkapsel (p) der Magnesiumfackel (b) durchschlägt und letztere entzündet.
3. Vorrichtung zur selbsttätigen Entzündung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im trockenen Zustand unwirksames galvanisches Element («), das beim Untertauchen der Boje wirksam wird und nach Schließung eines elektrischen Kontaktes (j, x, y) beim Wiederauftauchen der Boje einem elektrischen Zünder (2) Strom liefert, an dem die Magnesiumfackel sich entzündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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