DE296359C - - Google Patents

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DE296359C
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sieve
sieves
pumice stone
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contaminated
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/04Stationary flat screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/26Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation in sluices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B14/00Use of inorganic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of inorganic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B14/02Granular materials, e.g. microballoons
    • C04B14/32Carbides; Nitrides; Borides ; Silicides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 296359 — KLASSE !«.GRUPPE Π.
JACOB SCHMITT I in BENSHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1913 ab.
Der Zweck der Erfindung ist, pulverisierten, zu Brei angerührten Bimsstein, der in der Kammindustrie beim Schleifen von Horn-, Zelluloid war en u. dgl. durch Tuchwolle und Fasern, die sich durch das Schleifen von den Tuchscheiben am Puff loslösen, und andere Stoffe verunreinigt und zu weiterer Benutzung unbrauchbar geworden ist, zu reinigen.
Gemäß der Erfindung soll der verunreinigte Bimsstein in einer Maschine gewaschen werden, die im wesentlichen aus einem mit stehender Rührwelle ausgestatteten Wasserbehälter besteht. In diesem Behälter liegen mehrere Siebe wagerecht übereinander. Über den Sieben kreisen schräg zur Siebebene gestellte, an der Oberkante gezackte Rührarme, die mit der glatten Unterkante in der Drehrichtung vorausstehen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt einen Aufriß der Maschine, und Fig. 2 eine Außenansicht.
Die Bimssteinreinigungsmaschine ist aus an sich bekannten Einzelteilen gebaut und besteht aus einem Ständer a, der mit einem Gefäß b fest verbunden ist, in dem sich eine senkrechte Welle c dreht, die achsial in einem Lagerarm d, der zugleich Ständerarm ist, geführt wird, unten als Spurzapfen e ausgebildet und mit abnehmbaren Rührflügeln f versehen ist. Die Flügel f bewegen sich in geringem Abstande über feststehende Siebe g. Die Siebe g liegen in Abständen wagerecht übereinander; ihre Lochweiten nehmen von Sieb zu Sieb nach unten ab. Die Rührflügel./1 haben eine zur Zerkleinerung vorteilhafte Form. Sie sind in dem Drehsinn nach innen leicht konkavr die obere Kante ist gezackt, die untere Kante glatt und beide gebogen und bewegen sich in einer Ebene von etwa 20 bis 30° über den Sieben, und zwar so, daß die glatte Unterkante voraussteht, während die gezackte Oberkante zurückliegt. Am Mantel des Gefäßes sind zwischen den einzelnen Sieben Türen χ zur Reinigung des Behälters von der Tuchwolle und zum Austragen des Bimssteins vorgesehen. Zur besseren Trennung des Gemisches ist noch eine seitliche Wasserzuführung h mittels Rohre angebracht. Mit i ist eine Ableitung des Bimssteinwassers bezeichnet. In dem Ständer lagert die Antriebswelle mit aufgekeiltem Zahnrädchen, das rechtwinklig in das auf der senkrechten Welle befestigte Zahnrad eingreift. Die Arbeitsweise ist folgende: Das Gefäß wird bis etwa 20 cm hoch über das oberste Sieb mit Wasser gefüllt. Dann gibt man den verunreinigten Bimsstein auf das oberste Sieb und setzt die Maschine in Bewegung. Zufolge seiner Schwere sinkt der Bimsstein nach unten, und die nunmehr freier gewordene Tuchwolle streicht über die hohlen gezackten Flügel und gibt die noch haftende Bimssteinmasse ab, bis sie nach Ablassung des Wassers über dem Sieb zurückgehalten wird. Etwa mit dem Bimsstein noch durchgehende feinere Tuchwolle wird über dem nächsten frei werdenden Siebe zurückgehalten. Ist nun die aufgefüllte Masse gereinigt oder der Ablagerungsraum mit gereinigtem Bimsstein angefüllt, so läßt man das Wasser ab,
setzt die Maschine außer Betrieb und schlägt die Tuchwolle und den Bimsstein aus, der sofort wieder zum Schleifen verwendet werden kann.
5

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Reinigen von Bimsstein, der als Schleifmittel bei der KammIndustrie durch Wollfasern u. dgl. verunreinigt worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit einer stehenden Rührwelle ausgestatteten, mit Wasser gefüllten Behälter mehrere Siebe horizontal übereinander angeordnet sind, über denen sich schräg gestellte Rührarme bewegen.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührarme eine Neigung zu den Siebebenen von etwa 20 bis 30° haben, im Drehsinne konkav und nach außen ververjüngt sind und mit der glatten Unterkante vorausstehen, während die obere gezackte Kante zurückliegt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den Sieben mit Spülwasserzuleitungen versehen sind.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochweite der Siebe von Sieb zu Sieb nach unten abnimmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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