DE763728C - Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer Massen - Google Patents
Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer MassenInfo
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- DE763728C DE763728C DEE49141D DEE0049141D DE763728C DE 763728 C DE763728 C DE 763728C DE E49141 D DEE49141 D DE E49141D DE E0049141 D DEE0049141 D DE E0049141D DE 763728 C DE763728 C DE 763728C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/80—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
- B01F27/82—Pan-type mixers, i.e. mixers in which the stirring elements move along the bottom of a pan-shaped receptacle
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Description
- Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer Massen Die Erfindung betrifft eine Mischmaschine zum Verarbeiten keramischre Massen und stellt eine Weiterbildung der im Hauptpatent 728 990 beschriebenen Mischvorrichtung dar, die aus einer Anzahl von dünnen Messern besteht, die verstellbar an einem Rahmen od. dgl. sitzen und in ihrer Gesamtheit die Fown eines Korbes bilden, Diese Milschwerkzeuge, die ausmittig zur Achse des Mischtellers angeordnet sind und mit erheblicher Geschwindigkeit umlaufen, bewirken an sich eine energische mischende Durcharbeitung der zu verarbeitenden, insbesondere zähen und bildsamen Massen.
- Gemäß der Erfindung findet nun eine weitere Steigerung der Wirkung derartiger Mischmaschinen durch eine solche schräge Anordnung der am Messerträger vorgesehenen Mischwerkzeuge statt, daß sie das Behandlungsgut in den Messerkorb hineinziehen, wobei weiter dafür Sorge getragen ist, daß innerhalb des Messrekorbes keine starke Anhäufung und Verstopfung erfolgen kann. Zu diesem Zweck sind weiter Werkzeuge innerhalh des Messerträgers zum Herausbefördern des Gutes angeordnet. Da nun aber bei der Einrichtung gemäß der Erfindung zwei Strömungseinrichtungen beim Messrekorb gegeneinander wirken (verstärkter Einzug des Gutes in den Messerkorb, Herausbefördern aus diesem durch besondere Werkzeuge), ist bei einer Anzahl von Massen, insbesondere solchen, die nicht bildsame Stoffe enthalten, ein Stau der Massen im Wirkungsbereich der Messer und ein Festklemmen von Stoffanteilen festzustellen, wodurch Störungen im Betrieb der Maschine auftreten können und ein Weiterarbeiten nur erfolgen kann, nachdem unter Stillsetzen der Maschine die Bestandteile, die sich festgeklemmt haben, entfernt werden. Deshalb werden bei der Einrichtung gemäß der Erfindung die Äfesser selbst federnd gestaltet oder federnd an dem Halter befestigt, so daß also jetzt die Messer bei Auftreten eines Staues ausweichen können und ein störungsfreies Weiterarbeiten der Maschine ermöglichen.
- Eine besondere vorteilhafte federnde Messeranordnung ergibt sich, wenn gemäß der Erfindung die Messer am Messerträger von dre Befestigungsstelle aus zunächst nach aufwärts und dann bis zum Tellerboden nach abwärts geführt sind.
- Zweckmäßig erfolgt außerdem die Verbindung der Messer bzw. der Stangen für die Ausräumer mit dem Messerkorbkranz oder den Speichen durch verstellbare Winkelstücke, die sowohl für die Führung am Kranz als auch für die Messer mit seitlichen leisten versehen sind.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung sind am Umfang des Messerträgers Stäbe mit Schabern odre Mischflügeln vorgesehen, die einerseits die Mischwirkung, andererseits die Wirkung der Ausräumer unterstützen.
- An sich sind Mischmaschinen mit Werkzeugen zum Herausbefördern des Gutes aus dem Wirkungsbereich der Mischwerkzeuge bekannt. Außerdem ist schon vorgeschlagen worden, die Mischwerkzeuge bei Mischmaschinen nachgiebig zu befestigen. Der Gesamtaufbau dieser bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich aber so erheblich von dem Gegenstand der Erfindung, daß die hiermit erzielten Wirkungen mit den bisher üblichen Ausbildungen nicht erreicht werden können.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. I ist eine Seitenansicht in teil'veisem Schnitt durch den Messerkorb; Fig. 2 zeigt den Messerkorb im Grundriß; Fig. 3 bis 11 sind Einzelheiten der Messer, Erfindungsgemäß besteht der Messerkorb aus einem rahmenförmigen Teil a mit Speichen b und einer Nabe c, mit welchre er an dem ausmittig zur Mischmaschinenachse gelagerten Träger d befestigt wird.
- Im Rahmen a sind als Mischwerkzeuge dienende Flachstahlmessre c, c1, c2, c3, c4 usw. angeordnet, die gerade oder auch gebogen vrelaufen können. Zweckmäßig werden sie unten bei f umgebogen, damit sie das Gut von unten fassen und umlegen, mischen und auflockern. Um eine Federung dre Messer e1 zu erzielen, können diese von der Befestigungsstelle nach aufwärts geführt werden und bogenförmig nach abwärts bis zum Tellerboden gehen. Nach einer anderen Ausführungsform e2 (Fig. 3), e4 (Fig. 5) können eine oder mehrere Einbiegungen i unterhalb der Befestigungsstelle s vorgesehen werden. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform des Messers e3 mit einem federnden Zwischenteil k.
- Andere Ausführungen dre Federung der Mischwerkzeuge, Schaufeln, Messer od. dgl. sind in den Fig. 6 bis 11 dargestellt. Die einfachste Form gibt Fig. 6. Sie zeigt die Verbindung eines Äfessers e mit einer Spiralfeder w beliebigen Querschnitts (rechteckig, quadratisch, rund), die an dem Rahmen a befestigt ist. Zum Schutz gegen Staub und Schmutz usw. kann die Feder w von einer Kapsel v umgeben sein, die mit einre Öffnung für den Durchtritt des ireien Federendes versehen ist.
- In der Ausführung gemäß Fig. 7 bis 10 sind die Federn w in einer Kapsel v angebracht, und zwar derart, daß das freie Ende der Feder an der Kapselwand bei u befestigt ist, so daß die Kapsel unter Federwirkung steht und nachgiebig ist. Außen an der Kapsel v ist das Mischwerkzeug e, Messre od. dgl., gegebenenfalls in der Höhe verstellbar, angebracht. Die Kapsel v wird zweckmäßig zweiteilig ausgeführt. z.B. mit einem zylindrischen Teil v für die Feder w und einem abnehmbaren Deckel z.
- Während die Ausführungsformen gemäß Fig. 7 und 8 eine gewöhnliche Spiralfedre zeigen, ist in den Fig. 9 und 10 die Einrichtung mit einer Kegelfeder w kreisförmigen oder rechteckigen Querschn;itts dargestellt.
- Die Einrichtung ist die gleiche wie in Fig. 7 und 8, nur mit dem Unterschied, daß das Gehäuse v der Kegelfederform angepaßt ist.
- Fig. 11 deutet eine Sondergestaltung mit mehreren nebeneinandergereihten Federn in einer Federkapsel an.
- Im Innern des Messerkorbes sind Ausräumer g angeordnet, die durch Stäbe h z. B. an den Speichen b aufgehängt werden und die Bodenfläche des Mischtellers bestreichen und zum Herausbefördern des zerkleinerten und gemischten Gutes aus dem Innern des Messerkorbes dienen. Zweckmäßig gibt man den Ausräumern S-förmige Gestalt.
- Die Ausräumer g, die den Mischtellerboden bestreichen, haben eine solche Reichweite, daß sie mindestens die Kreisfläche der wirksamen Messer am Messerkorb bestreichen können und darüber hinausgehen. Sie bewirken, daß das Gut in ununterbrochenem Strom aus dem Mischkorb heraustritt. Außer diesen Ausräumern g sind Schaber oder Flügel n. am Messerkorb vorgesehen, z.B. an herabhängenden Stangen h, die die Wirkung der Ausräumer g dadurch unterstützen, daß sie das von diesen herausbeförderte Gut weiter der Entleerungsöffnung zuführen. Statt der geraden Schaber n können auch Mischflügel bekannter Art vorgesehen werden.
- Die Verbindung der Messer e, e1, e2 bis e4 bzw. der Stäbe h, an welchen die Austräumer g oder Mischwerkzeuge slitzen, mit dem Messerkorb erfolgt durch verstellbare Winkelstücke o, die zur Führung mit seitlichen Leisten p versehen sein können und durch die Schraubenbolzen r am Halter befestigt werden. Wenn eine Verstellung erfolgen soll, werden die Winkelstücke o ohne Leisten p hergestellt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer Massen nach Patent 728 990, gekennzeichnet durch eine derart schräge Anordnung der am Messerträger vorgesehenen Mischwerkzeuge, daß sie das Behandlungsgut in den Messerkorb hineinziehen, und durch Werkzeuge innrehalb des Messreträgers zum Herausbefördern des Gutes aus dem Innern des Messerträgers, wobei die Messer selbst federnd eingerichtet oder federnd am Halter befestigt sind.
- 2. Mischmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in der Peripherie des Messerträgers Stäbe mit Schabern oder Mischflügeln vorgesehen sind, die einerseits die Mischwirkung, andererseits, die Wirkung der Ausräumer unterstützen.
- 3. Mischmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer am Messerträger von der Befestigungsstelle aus zunächst nach aufwärts und dann bis zum Tellerboden bogenförmig nach abwärts geführt sind.
- 4. Mischmaschine nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Messer bzw. der Stangen für die Ausräumer mit dem Messerkorbkranz oder den Speichen durch verstellbare Winkelstücke erfolgt, die sowohl für die Führung am Kranz als auch für die Messer mit seitlichen Leisten versehen s,ind.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 187 017, 187 630, 607 532; brftische Patentschrift Nr. 9III vom Jahre I9o8; USA.-Patentschrift Nr. 612 584.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE49141D DE763728C (de) | 1936-12-22 | 1936-12-22 | Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer Massen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE49141D DE763728C (de) | 1936-12-22 | 1936-12-22 | Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer Massen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE763728C true DE763728C (de) | 1953-06-29 |
Family
ID=7080843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE49141D Expired DE763728C (de) | 1936-12-22 | 1936-12-22 | Mischmaschine zum Verarbeiten keramischer Massen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE763728C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3102834A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-09-02 | Elba Werk Maschinen Gmbh & Co | Mischwerkzeug |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE187630C (de) * | ||||
| DE187017C (de) * | ||||
| US612584A (en) * | 1898-10-18 | Mixing-machine | ||
| GB190809111A (en) * | 1908-04-27 | 1909-03-04 | Charles Whalley | Improvements in or relating to Mixing Machines. |
| DE607532C (de) * | 1932-08-02 | 1934-12-29 | Aeschbach F Ag | Ruehr- und Mischmaschine |
-
1936
- 1936-12-22 DE DEE49141D patent/DE763728C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE187630C (de) * | ||||
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| GB190809111A (en) * | 1908-04-27 | 1909-03-04 | Charles Whalley | Improvements in or relating to Mixing Machines. |
| DE607532C (de) * | 1932-08-02 | 1934-12-29 | Aeschbach F Ag | Ruehr- und Mischmaschine |
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| DE3102834A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-09-02 | Elba Werk Maschinen Gmbh & Co | Mischwerkzeug |
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