DE732133C - Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien u. dgl. im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien u. dgl. im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze

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DE732133C
DE732133C DEB181423D DEB0181423D DE732133C DE 732133 C DE732133 C DE 732133C DE B181423 D DEB181423 D DE B181423D DE B0181423 D DEB0181423 D DE B0181423D DE 732133 C DE732133 C DE 732133C
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DEB181423D
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Dr-Ing Karl Bechtold
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KARL BECHTOLD DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets

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  • Non-Mechanical Conveyors (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien u. dgi. im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien und sonstigen Stoffen im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze. Es sind Vorrichtungen solcher Art bekannt, bei welchen an der Stelle der Zuführung des Roherzes oder der Abführung der nichtmagnetischen Gutsteile ein über die ganze Länge der Walze durchgehender Schlitz in einem der Pole vorgesehen ist. Dadurch tritt eine Unterbrechung oder Schwächung des Kraftflusses ein, so daß sich die bereits angezogenen magnetischen Teilchen wieder loslösen können.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch ein Verfahren, welches sich durch die Vereinigung verschiedener Maßnahmen kennzeichnet: Das Gut wird mittels eines oder mehrerer Kanäle, die in Abständen nebeneinander durch einen der die Walze umschließenden Polkörper hindurchgeführt sind und nahe der Walzenoberfläche münden oder die in Aussparungen der Walze angeordnet sind, welche in Achsrichtung derselben nur geringe Erstreckung haben, in einem oder mehreren schmalen Strömen dem Feldspalt zugeführt; durch die im Feldspalt selbst angeordneten zusätzlichen Verteilungsmittel wird dabei das Gut über die ganze Länge der Walze bzw. deren magnetisch wirksame Bereiche verteilt, worauf die magnetischen Teilchen einerseits und die unmagnetischen Teilchen andererseits im Gegen- oder Kreuzstrom abgeführt werden.
  • Dadurch, daß die Zuführung des Gutes in den Feldspalt nicht mehr auf die gesamte Breite der Walze gleichzeitig erfolgt, sondern lediglich in einem oder mehreren in Abständen nebeneinander angeordneten Bereichen, die in Achsrichtung der Walze geringe Erstreckung haben, wird die Schwächung des Kraftflusses auf die Zuführungskanäle, d. h. auf eine oder mehrere Stellen geringer Erstreckung beschränkt. Die von der Erfindung vorgesehene Art der Aufgabe bringt die Notwendigkeit mit sich, im Feldspalt selbst zusätzliche Verteilungsmittel anzuordnen, welche das Gut über die ganze Länge der Walze bzw. deren magnetisch wirksamen Bereich verteilen. Damit das Gut in der gewünschten Weise verteilt «,-erden kann, sind beispielsweise die außerhalb des Bereiches der Zuführungskanäle liegenden Walzenteile mit Rippen versehen. An sich hat man bereits Walzen für Magnetscheider mit Rippen ausgestattet, jedoch waren diese Magnetscheider nicht mit Zuführungskanälen im Sinne vorliegender Erfindung ausgestattet und daher auf der ganzen Länge mit Rippen- versehen.
  • An Stelle von Rippen, welche in einer Ebene quer zur Walzenachse liegen, hat nian bereits schräg gestellte oder nach Art der Pfeilverzahnung verlaufende Rippen vorgesehen. Derart verlaufende Rippen sind bisher nur in Verbindung mit Magnetscheidern anderer Bauart bekanntgeworden.
  • Man hat auch bereits zum Verteilen des Gutes auf eine zwischen zwei Polen umlaufende Walzen unmittelbar oberhalb des untenliegenden Poles einen Wasserkasten angeordnet, in dessen Wasser die Walze eintaucht, und hat das Wasser zum Verteilen des Gutes benutzt. Hierbei wird dein nach der Seite weit ausladenden Kasten das Gut durch Zulauföffnungen in dem waagerecht abgebogenen Teil des oberen Polschenkels zugeführt. Diese Anordnung hat aber nur Sinn, wenn die Zulauföffnungen parallel der Walzenlänge große Erstreckung besitzen. Außerdem finden sich diese Öffnungen in größerer Entfernung seitlich der Walze, so daß das Gut durch diese Öffnungen im freien Fall in den weiter abgelegenen Seitenteil des Wasserkastens fallen kann.
  • Bei anderen elektromagnetischen Naßscheidern mit einem unterhalb angeordneten Glockenmagneten und einem oberhalb angeordneten drehbaren Polrad hat man durch das Polrad hindurch Rohre geführt, deren obere Enden mit einer gemeinsamen konzentrisch zur Drehachse verlaufenden Zuführungsrinne versehen sind. Die unteren Enden der Rohre führen das zugeführte Gut in eine oben am Glockenmagneten befestigte Wanne, welche zur Außenseite des Glockenmagneten hin Gefälle hat. Auch bei dieser Anordnung münden demnach die durch das Polrad hindurchgeführten, verhältnismäßig schmalen Kanäle oberhalb eines Auffangkastens, nicht aber in einen Feldspalt.
  • Im übrigen kennt nian bereits Verfahren zur magnetischen Aufbereitung, bei denen man Kreuz- oder Gegenstrom verwirklicht bzw. zu verwirklichen versucht hat. So kennt man eine Magnetscheiderbauart mit umlaufender Walze, bei welcher das Gut dein Feldspalt auf der ganzen Walzenlänge mittels einer schiefen Ebene zugeführt wird. Bei dieser Bauart liegen die beiden Pole in der waagerechten Ebene, und es besteht die Vorschrift, die Walze entgegengesetzt der Fallrichtung des Gutes zu drehen. (feil aber das magnetische Gut im Feldspalt festgehalten wird, d. h. bei dieser Anordnung auf der Walze nicht finit in den feldfreien Teil hochgeführt «-erden kann, läßt sich bei der bekannten Anordnung die Gegenstromführung überhaupt nicht praktisch verwirklichen.
  • Die Kreuzstroinführung hat man bereits bei Scheidevorrichtungen verwirklicht, bei denen man durch die bereits vorstehend als an sich bekannt angegebenen schraubengangartigen Rippen den von den Magnetpolen festgehaltenen magnetischen Teilchen eine Bewegungskomponente in Richtung der Achse erteilt.
  • Ist eine in der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu verwertende Walze in an sich bekannter Weise aus zwei oder mehreren mit Abständen hintereinanderliegenden Abschnitten zusammengesetzt, so kann inan zweckmäßig die Zuführungskanäle bzw. Zuführungsöffnungen in den ringförmigen Zwischenräumen der Walzenabschnitte anordnen.
  • Man kann Vorrichtungen gemäß der Erfindung in an sich bekannter Weise mit senkrecht oder annähernd senkrecht übereinander angeordneten Polen und einem zwischen dein untenliegenden wirksamen Pol und der Walze angeordneten Schüttelblech aus magnetischem oder unmagnetischem Werkstoff herstellen. Zweckmäßig besitzt in diesem Fall das der Krümmung der Walze angepaßte Schüttelblech' in den ringförmigen Zwischenräumen der Walzenabschnitte Leitflächen zur Verteilung des der Walze zugeführten Gutes, so daß das nichtmagnetische Gut entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Walze ausgetragen wird. Schüttelbleche zwischen der Walze und einem untenliegenden Pol anzuordnen und der Krümmung der (falze anzupassen, ist bekannt; dagegen hat man solche Schüttelbleche noch nicht mit Leitflächen für die Verteilung des aufzubereitenden Gutes ausgestattet. Auch kennt man bereits Leitflächen in Dach- oder Kegelform zur Weiterleitung und Verteilung des Gutes bei Aufbereitungsanlagen.
  • Bei balliger Ausbildung der Walzenabschnitte erhalten die Pole oder Polschuhe oder ein im Feldspalt angeordnetes Schüttelblech eine der balligen Walzenoberfläche angepaßte Muldung. Die ballige Ausbildung der Walzenabschnitte bildet wieder ein weitere: Mittel zur Verteilung des Gutes. Die ballige Ausbildung von Walzen ist zu anderen Zwekken bekannt. Man hat ferner bereits vorgeschlagen, Schüttelbleche mit einer der zylindrischen Außenfläche einer Ma gnetscheiderwalze angepaßten Form zu verwenden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sollen die Pole oder Polschuhe oder ein zwischengeschaltetes Schüttelblech in den Zwischenräumen zwischen den Walzenabschnitten zu dachartigen Leitflächen hochgezogen werden.
  • Die Magnetscheider nach der Erfindung können sowohl als Naßscheider als auch als Trockenscheider gebaut werden. Bei der Ausbildung als Naßscheider kann die Verteilung des Gutes und die Abführung der nichtmagnetischen Gutsteile durch eine entsprechende Flüssigkeitsströmung unterstützt werden. Die einzelnen Walzenabschnitte können dabei in besonderen Flüssigkeitsbehältern oder in einem gemeinsamen Flüssigkeitsbehälter angeordnet sein.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen einen Magnetscheider im Querschnitt und Längsschnitt.
  • Abb. 3 und .4 zeigen eine ähnliche Ausführungsform ebenfalls im Querschnitt und Längsschnitt.
  • Abb. 5 und 6 zeigen den Aufbau eines Magnetscheiders nach den Abb. i und 2 für Trockenaufbereitung in Querschnitt und Draufsicht.
  • Abb. 7 ist ein Querschnitt durch den Aufbau eines Magnetscheiders für Maßaufbereitung.
  • Abb. 8 bis io und ii bis 13 zeigen je eine weitere Ausführungsform in Querschnitt, Draufsicht und°Längsschnitt.
  • Abb. 14 bis 16 zeigen einen Magnetscheider für Maßaufbereitung im Querschnitt, waagerechten Schnitt und senkrechten Längsschnitt.
  • Abb. 17 zeigt einen Abschnitt eines Magnetscheiders für Maßaufbereitung.
  • Abb. 18 und i9 zeigen eine Weiterbildung eines Magnetscheiders nach den Abb. i.t bis 17 im Längsschnitt und teilweisen Querschnitt.
  • Der Weg der urmagnetischen Teilchen ist in allen Abbildungen durch einfache, derjenige der magnetischen Teilchen durch gefiederte Pfeile dargestellt.
  • Zwischen den beiden Polen i und 2 ist die auf der Welle 3 befestigte Walze-4 in Pfeilrichtung drehbar gelagert. Die Zuführung des aufzubereitenden Gutes zu der Walze .4 erfolgt nach Abb. i bis 7 durch die schräg von oben durch den Pol i hindurchgeführten Kanäle 5. Diese besitzen nur eine geringe Breite, so daß die Unterbrechung des Kraftflusses auf einen verhältnismäßig geringen Teil der Walzenlänge beschränkt wird. Die Verteilung des aufzubereitenden Gutes auf die Oberfläche der Walze 4. kann in verschiedener Weise erfolgen. Bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 ist die Oberfläche der Walze ,4 mit Rippen 6 nach Art einer Pfeilverzahnung besetzt, wobei die in Drehrichtung der Walze zeigenden Pfeilspitzen das Gut von den Kanälen 5 empfangen und gleichmäßig auf die beiderseits des Kanals 5 liegenden Walzenseiten verteilen. Die magnetischen Teilchen des Gutes, welche sich dabei abscheiden, bleiben an der Walze haften, werden von dieser mitgenommen und fallen bei 7 infolge Unterbrechung des Kraftflusses durch die eigene Schwere ab. Das unmagnetische Gut sinkt im Feldspalt durch die eigene Gewichtswirkung nach unten und wird durch das Schüttelblech bei 8 ausgetragen. Die Regelung der Gutzufuhr kann entweder am Eintrag durch nicht dargestellte - Mittel oder am Austrag durch den Schieber g geschehen. Im letzteren Fall kann die Betriebsweise so gewählt werden, daß sich das Gut vom Austrag bei 8 bis zum Einlaß zurückstaut. Durch diese Betriebsweise wird die Verteilung des Gutes auf die Walzenlänge unterstützt.
  • Die Ausführungsform der Abb. 3 und .I unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. i und 2 dadurch, daß die Walze 4 mit ringförmigen Rippen besetzt ist. An der Stelle der Zuführungskanäle 5, d. h. in dem nicht wirksamen Bereich, fehlen diese Rippen, so daß ringsum laufende Aussparungen io entstehen. In diesen Aussparungen io ragen die am Pol i unterhalb des Kanals 5 angeordneten dachförmigen Leitflächen i i hinein, welche das aufzubereitende Gut beiderseits der Einfüllkanäle 5 auf die gesamte Oberfläche der Walze bzw. deren wirksame Bereiche verteilen. An Stelle der ringförmigen Rippen können auch solche nach Art der Pfeilverzahnung treten.
  • Die Führung der magnetischen und urmagnetischen Teilchen ist die gleiche wie die der Abb. i und2, nur werden die magnetischen Teilchen zum Teil durch das Schüttelblech 12 und zum anderen Teil bei 7 ausgetragen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Pol eine Formgebung, die den Rippen der Walze entspricht.
  • In den Abb. 5 und 6 ist ein Trockenscheider nach den Abb. i und 2 dargestellt, bei welchem zwei getrieblich miteinander verbundene Walzen .4 verwendet werden.
  • Die Abb. 7 veranschaulicht eine ähnliche Ausführungsform für die Maßaufbereitung. Die Walzen liegen hier vollständig unter dem Flüssigkeitsspiegel. Die Förderung des aufzubereitenden-Gutes im Feldspalt kann durch eine entsprechend einzustellende schwache Strömung der Flüssigkeit unterstützt werden.
  • Um ein Festsetzen des aufzubereitenden Gutes in den Kanälen 5 zu verhindern, können hier Mittel zur Erzeugung von Schwingungen oder Erschütterungen, namentlich bei den Trockenscheidern, vorgesehen werden.
  • Bei den Ausführungsformen nach den Abb. 8 bis 17 ist die Walze a in Abschnitte 13 unterteilt, zwischen welchen sich Ringräume 15 befinden. Die Zuführung des Gutes erfolgt durch besondere Kanäle 14., welche durch die Ringräume 15 hindurchgeführt sind: Gemäß den Abb. S bis io ist in dem Feldspalt ein Schüttelblech 16 vorgesehen, welches aus nichtmagnetischem oder magnetischem Baustoff bestehen kann. Durch die Schwingbewegungen des Schüttelbleches wird das aufzubereitende Gut befördert, insbesondere immer wieder gegen die Walzenoberfläche geworfen und gleichzeitig auch auf die gesamte Walzenlänge verteilt. Zur Unterstützung der Verteilung des Gutes sind auf dein Schütttelblech in den zwischen den Walzenabschnitten 13 befindlichen Ringräumen 1 5 noch dachartige Leitflächen ii vorgesehen.
  • Besonders vorteilhaft kann die Verteilung des Gutes auf die Walzenlänge geschehen, wenn die Walzenabschnitte 13 ballig geformt sind und das Schüttelblech (Abb. io) oder der Pol bzw. besondere Polschuhe (Abb. 13) mit einer entsprechenden Muldung versehen sind.
  • Wie Abb. io veranschaulicht, kann hierbei das Schüttelblech 16 über die gesamte Breite des Poles in dem Zwischenraum 15 zwischen den Walzenabschnitten zu einer dachartigen Leitfläche 17 hochgezogen werden.
  • Abb. 13 zeigt eine ähnliche Leitfläche, die durch entsprechende Formgebung der Pole bzw. der Polschuhe selbst gebildet ist. Die Leitflächen 17 können auch aus nichtmagnetischem Werkstoff hergestellt werden.
  • Die Pole bzw. Polschuhe können zur Erzielung einer Förderwirkung in Schwingungen oder Erschütterungen versetzt werden. Ähnlich wie bei Abb. i können die Oberflächen der Walzenabschnitte mit nach Art der Pfeilverzahnung verlaufenden Rippen besetzt sein. Der Austrag des unmagnetischen Gutes erfolgt bei 8, während die magnetischen Teilchen nach Verlassen des Kraftfeldes bei 7 abfallen und in Behältern aufgefangen werden.
  • Bei den mit einer Fördervorrichtung im Feldspalt ausgerüsteten Ausführungsform ergibt sich eine dünnere Gutsschicht und ein geringerer Walzenverschleiß als bei den Ausführungsformen, bei welchen der Feldspalt mehr oder weniger mit aufzubereitendem Gut ausgefüllt ist.
  • Den bisher beschriebenen Ausführungsforinen ist gemeinsam, daß die magnetischen und nichtmagnetischen Teilchen sich im wesentlichen in Umfangsrichtung der Walze, aber gegenläufig bewegen.
  • Der Erfindungsgedanke ist aber auch so durchführbar, daß nur die magnetischen Bestandteile in Umfangsrichtung, die nichtmagnetischen Gutsanteile dagegen in etwa axialer, d. h. in Längsrichtung der Walze abgeführt werden. Ausführungsbeispiele für solche Kreuzstromführung sind in den Abb. 14. bis ig dargestellt.
  • Das Ausführungsbeispiel der Abb. 1.4 bis 16 zeigt einen Naßscheider, bei welchem die auf derAchse 3 angeordneten Walzenabschnitte 13 konisch geformt sind. Die Pole i und 2 sind dieser Form der Walzenabschnitte angepaßt. Dabei greift der Pol 2 in die ringförmigen Zwischenräume 15 zwischen den Walzenabschnitten 13 hinein. Das Gut wird an der Stelle des kleinsten Walzendurchmessers aufgegeben 'und wandert entsprechend dem größer werdenden Durchmesser auf der schrägen Fläche 18 des Poles i etwa in axialer Richtung zu dem zwischen den Polen befindlichen Austrag ig. Die magnetischen Teilchen dagegen werden von der Walze in Umfangsrichtung mitgenommen und durch den Austrag 2o abgeführt. Die Walzen sind zum Zwecke einer besseren Verteilung des Gutes und zur Unterstützung der Förderung mit schraubenlinienartig verlaufenden Rippen 21 besetzt.
  • Die Walzenabschnitte werden von einem gemeinsamen Wassergefäß 22 umgeben und durch Zwischenwände 23 in einzelne Abteile unterteilt.. Es kann jedoch entsprechend der Abb. 17 jeder Walzenabschnitt mit einem besonderen Wassergefäß 22 versehen werden.
  • Bei den Ausführungsformen der Abb. 18 und ig besteht jeder Walzenabschnitt aus zwei konischen Körpern, welche sich mit ihrer kleinen Stirnfläche berühren oder nahezu berühren. Bei Verschleiß der Profile ist hierbei leicht eine Nachstellung möglich. Diese aus zwei Kegelstümpfen gebildeten Walzenabschnitte können selbstverständlich auch aus einem Stück bestehen. Die Aufgabe des Gutes erfolgt durch die Kanäle 2.1 in der Mitte, also an der Stelle des kleinsten Durchmessers jedes Walzenabschnittes. Das Gut wird durch die nach Art der Pfeilverzahnung von der Walzenmitte nach außen schraubenförmig verlaufenden Rippen gleichmäßig auf beide Seiten verteilt.
  • Durch eine schwache Flüssigkeitsströmung kann die Verteilung des Aufgabegutes und die Abführung des unmagnetischen Gutes noch unterstützt werden.
  • Werden die Scheider als Naßscheider betrieben, so bleibt die Walzenwelle zweckmäßig oberhalb des Wasserspiegels, wie dies die Abb. 1.4 und ig zeigen.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung können je nach den besonderen Verhältnissen ein oder mehrere der beschriebenen Mittel für die Verteilung des Gutes auf die Walzenoberfläche Verwendung finden. Es sind aber auch noch andere Mittel für diese \'erte ilung denkbar. Die Herstellung der Walze selbst kann beliebig erfolgen, z. B. kann ein die Rinnen tragender Mantel auf die Welle aufgeschoben werden. Die Rippen selbst können auch eine andere als die dargestellte Form erhalten.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Achse der Walze waagerecht angeordnet. Es sind aber Fälle denkbar, in denen eine geringe Neigung dieser Walzenachse angewendet werden kann. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien und sonstigen Stoffen im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Maßnahmen, daß das Gut vermittels einer oder mehrerer in Abständen nebeneinander angeordneter, nahe der Walzenoberfläche mündender, durch den Polkörper hindurchgeführter oder in Aussparungen der Walze angeordneter Kanäle, die in Achsrichtung der Walze geringe Erstreckung haben,. in einem oder mehreren schmalen Strömen dem Feldspalt zugeführte und dann durch im Feldspalt selbst ängeordnete zusätzliche Verteilungsmittel über die ganze Länge der Walze bzw. deren magnetisch wirksamen Bereiche verteilt wird, worauf die magnetischen Teilchen einerseits und die unmagnetischen Teilchen andererseits im Gegenstrom oder Kreuzstrom abgeführt werden. z. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i unter Verwendung von zur Gutsverteilung dienenden Leitflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen (i i) im Feldspalt unterhalb der Mündungen der Zuführungskanäle (5, 1q.) angeordnet sind. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb des Bereiches der Zuführungskanäle (5) liegenden Walzenteile mit Rippen (6) versehen sind (Abb.3 und .4). Vorrichtung nach Anspruch 3, bei ,,velcher die Walzen aus zwei oder mehreren auf der Welle mit Abständen hintereinanderliegenden Abschnitten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungskanäle (14) oder - Öffnungen (5) in den ringförmigen Zwischenräumen (15) der Walzenabschnitte (13) angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch ,4 mit senkrecht oder annähernd senkrecht übereinander angeordneten Polen und .einem zwischen dem untenliegenden aktiven Pol und der Walze angeordneten Schüttelblech aus magnetischem oder unmagnetischem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß das der Krümmung der Walze angepaßte Schüttelblech in den Ringräumen (15) Leitflächen (i i) zur Verteilung des der Walze zugeführten Gutes besitzt und das nichtmagnetische Gut entgegen der Bewegungsrichtung der-Walze austrägt (Abb. 8 bis io). 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i unter Verwendung ballig geformter Walzenabschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole oder Polschuhe oder ein im Feldspalt angeordnetes Schüttelblech (16) eine der balligen Walzenoberfläche angepaßte Muldung besitzen (Abb. io und 13). 7. Vorrichtung nach Anspruch. 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole oder Polschuhe oder ein eingeschaltetes Schüttelblech (16) in den Zwischenräumen (15) zwischen den Walzenabschnitten (13) zu dachartigen Leitflächen (17) hochgezogen sind (Abb. io und 13). B. Vorrichtung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß die die magnetischen Teilchen in Umfangsrichtung abführenden Walzenabschnitte (13) konisch geformt und die die unmagnetischen Teilchen des an der Stelle des kleinsten Durchmessers der Walzenabschnitte aufgegebenen Gutes in etwa axialer Richtung zwischen den Walzenabschnitten austragenden Pole dieser Form angepaßt sind (Abb. 14 bis 19). 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Walzenabschnitt (13) aus zwei konischen Körpern besteht, deren kleine Stirnflächen sich berühren oder nahezu berühren, und daß der Zuführungskanal (24) für das Gut in der Mitte jedes Doppelkonus angeordnet ist (Abb. i8 und i9). io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile jedes Doppelkonus mit derart gegenläufig gerichteten schraubenförmigenRippen (21) versehen sind, daß das Gut von der Mitte aus gleichzeitig nach beiden Seiten verteilt wird. i i. Vorrichtung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß jedem Walzenabschnitt ein besonderes Wassergefäß zugeordnet ist (Abb. 17).
DEB181423D 1938-01-12 1938-01-12 Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien u. dgl. im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze Expired DE732133C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971949C (de) * 1952-02-28 1959-04-23 Heinrich Dipl-Ing Spodig Walzenmagnetscheider
DE974685C (de) * 1952-07-15 1961-03-30 Licentia Gmbh Magnetscheider
DE1146821B (de) * 1956-06-08 1963-04-11 Erzbergbau Salzgitter Ag Magnetwalzenscheider
DE1162303B (de) * 1960-03-30 1964-02-06 Sala Maskinfabriks Aktiebolag Magnetischer Starkfeldscheider

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