DE296303C - - Google Patents

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DE296303C
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arms
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/78Means for protecting prostheses or for attaching them to the body, e.g. bandages, harnesses, straps, or stockings for the limb stump
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2002/5001Cosmetic coverings

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 296303 KLASSE 30 d. GRUPPE
Firma FELIX MEYER in AACHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1916 ab.
Bei den früher üblichen sogenannten Schönheitsarmen, die bezüglich ihrer äußeren Gestaltung die natürlichen Arme nachahmten, legte sich der Ärmel des Rockes in einer Weise an, daß das Vorhandensein eines Ersatzgliedes nicht bemerkbar war. Bei den heute üblichen Arbeitsarmen, deren Gestaltung von der des menschlichen Armes abweicht, ist es nötig, zur Verdeckung des ästhetischen Defektes zwischen Arbeitsarm und Ärmel eine Verkleidung anzubringen. Diese Verkleidung, die entweder an dem Arbeitsarm selbst oder vorteilhafter an der auswechselbaren Kunsthand befestigt wurde, war bisher
1S aus Leder, Celluloid, Cellon oder irgendeinem anderen mehr oder weniger starren Material hergestellt. Da die Verstellung der Gelenke dieser Arbeitsarme bei den meisten Systemen vorteilhaft zur Vermeidung von ungeeigneten Vorsprüngen durch dicht auf dem Arbeitsarme angebrachte Vorrichtungen geschah, so war es meist nicht möglich, diese Gelenke zu verstellen, wenn der Arm mit der Verkleidung versehen war. Sollte dies doch geschehen, so mußte entweder an der betreffenden Stelle die Verkleidung so ausgespart werden, daß man durch dieselbe hindurchgreifen konnte, oder es mußten aus mehreren Teilen bestehende Verkleidungen verwandt werden. Auch war es nicht möglich, den Arbeitsarm freizulegen, ohne die Verkleidung zu entfernen. Zudem war diese starre Verkleidung niemals eine vollwertige Lösung, da sich der Ärmel nicht in die natürlichen Falten legen konnte.
Es handelte sich also darum, eine Verkleidung zu finden, die bei nicht allzu teuerem
Preise die vorgenannten Übelstände vermied. Eine solche Verkleidung ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Die neue Verkleidung hat folgende Vorteile: Sie gestattet zunächst eine leichte Anbringung in dem Rockärmel selbst oder an dem Arbeitsarme oder an der auswechselbaren Kunsthand. Sie gestattet ferner, ohne daß es einer Aussparung oder Teilung bedürfte, durch die Verkleidung hindurch die Kunsthand in dem Arme zu fixieren und die. Gelenke zu verstellen. Sie erlaubt die Bloßlegung des Arbeitsarmes ohne Entfernung der Kunsthand oder ohne Ablösung von dem Arme, auf dem sie befestigt ist, indem sie sich in beliebiger Weise ganz oder teilweise zusammenschieben läßt. Sie verträgt jeden Druck von außen und nimmt nach Aufhören des Druckes wieder ihre natürliche Form ein. Sie ist äußerst leicht und billig herzustellen. Die Herstellung braucht nicht von einem geübten Bandagisten ausgeführt zu werden, sondern kann von jedem Laien vorgenommen werden; sie läßt sich auch waschen und reinigen. '
Die Verkleidung besteht aus einem Gewebe, das in mehreren Lagen schlauchförmig um den Arbeitsarm herumgelegt wird und in gewünschter Form durch Nähen oder Steppen fixiert wird. Das Gewebe besteht in einer Richtung, etwa in der Kettenrichtung, aus Baumwolle, Seide o. dgl., und in der anderen Richtung, etwa der Schußrichtung, aus dünnem, elastischem, federndem Draht oder Pferdehaar. Am vorteilhaftesten ist ein Stoff, der aus Baumwollkette und Pferdehaarschuß besteht und derart zu einer zylindrischen, der
Armform entsprechenden Stulpe zusammengedreht ist, %ιβ die Kette parallel zur Armachse verläuft. Bie Stulpe kann innen und außen mit feineny'feinen Futter bezogen werden. Da das Pferdehaar seine gestreckte Form beizubehalten'' sucht, so wird diese Stulpe stets ihre natüriiclie Armform beibehalten, während sie sich: in' der Längsrichtung beliebig zusammenschieben lassen wird, da die Elastizität der 1,0/ Baumwolle eine geringe ist. Auch gestattet •es/die Stulpe, durch sie hindurch auf dem ,Arme befindliche Schrauben oder Ringe oder sonstige Stellvorrichtungen zu fassen und zu verstellen.
Ebenso wie für künstliche Arme jst diese Stulpe auch für künstliche Beine geeignet, bei denen nicht schon die Gestaltung des Kunstbeines an sich die zur Verdeckung des ästhetischen Defektes notwendige Gestalt besitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Auswechselbare Verkleidungsstulpe für künstliche Arme und Beine, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem in der einen Richtung aus federndem, elastischem Material (z. B. Stahldraht oder Roßhaar), in der anderen Richtung aus weniger oder gar nicht federndem Material (z. B. Baumwolle) bestehenden Gewebe hergestellt ist.
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