DE296228C - - Google Patents
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- DE296228C DE296228C DENDAT296228D DE296228DA DE296228C DE 296228 C DE296228 C DE 296228C DE NDAT296228 D DENDAT296228 D DE NDAT296228D DE 296228D A DE296228D A DE 296228DA DE 296228 C DE296228 C DE 296228C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B1/00—Preliminary treatment of solid materials or objects to facilitate drying, e.g. mixing or backmixing the materials to be dried with predominantly dry solids
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung zum ununterbrochenen Reinigen
teigiger Massen von harten Fremdkörpern. Sie ist insbesondere für teigige Farben und alle
anderen pulverförmigen angeteigten Massen Und hauptsächlich zur Vorschaltung an ununterbrochen
arbeitende Vakuumtrockner geeignet, um einer Schädigung der feineren inneren Trocknungssteuerungs- und Entleerungsvorrichtungen
durch Fremdkörper (Metallteile u. dgl.) vorzubeugen.
Der Erfindungsgedanke ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt
und in der Beschreibung näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine Reinigungsvorrichtung im Längsschnitt.
Fig. 2 stellt dieselbe im Querschnitt dar.
Wie Fig. ι und 2 zeigen, ist in einem stillstehenden Gehäuse eine langsam sich drehende Trommel derart angeordnet, daß die stillstehende Gehäusewand einerseits dicht gegen die Trommel abschließt, anderseits das zu reinigende Gut von einer glatten nachgiebigen Mantelseite in dem bis zur Trommel sich gleichmäßig verjüngenden Siebraum durch die Maschen in das Innere gedrückt wird, wobei zurückbleibende schädigende Fremdkörper (Metallteile u. dgl.) von der sich langsam bewegenden siebartigen und infolgedessen rauhen Trommel erfaßt und unter Zurückdrückung der federnden Wand in einen Behälter ausgestoßen werden. Der gesiebte Farbenteig im Innern der Trommel (welcher infolge des äußeren Luftdruckes und der Flügelschnecke sich in der Richtung nach der Luftleere bewegt) stößt an der Stirnseite der Trommel oder in der Verlängerung derselben gegen eine entsprechend rasch sich drehende, im halben Durchmesser angebrachte, mit kurzen Zähnen besetzte bekannte brecherartige Scheibe oder Flügel, zu dem Zweck, daß etwaige durch die Maschen des Siebes in günstiger Lage gegangene (nur nadeiförmige) Fremdkörper in kleinste unschädliche Stücke zerschnitten werden.
Wie Fig. ι und 2 zeigen, ist in einem stillstehenden Gehäuse eine langsam sich drehende Trommel derart angeordnet, daß die stillstehende Gehäusewand einerseits dicht gegen die Trommel abschließt, anderseits das zu reinigende Gut von einer glatten nachgiebigen Mantelseite in dem bis zur Trommel sich gleichmäßig verjüngenden Siebraum durch die Maschen in das Innere gedrückt wird, wobei zurückbleibende schädigende Fremdkörper (Metallteile u. dgl.) von der sich langsam bewegenden siebartigen und infolgedessen rauhen Trommel erfaßt und unter Zurückdrückung der federnden Wand in einen Behälter ausgestoßen werden. Der gesiebte Farbenteig im Innern der Trommel (welcher infolge des äußeren Luftdruckes und der Flügelschnecke sich in der Richtung nach der Luftleere bewegt) stößt an der Stirnseite der Trommel oder in der Verlängerung derselben gegen eine entsprechend rasch sich drehende, im halben Durchmesser angebrachte, mit kurzen Zähnen besetzte bekannte brecherartige Scheibe oder Flügel, zu dem Zweck, daß etwaige durch die Maschen des Siebes in günstiger Lage gegangene (nur nadeiförmige) Fremdkörper in kleinste unschädliche Stücke zerschnitten werden.
Auf der Zeichnung bedeutet 3 einen Schieber, welcher den Aufgabebehälter 1 von dem
Reiniger R trennt. Aus dem Aufgabe- und Mischbehälter 1 tritt das Gut in den Siebraum
ein und wird durch passende Maschen der Siebtrommel 4 in dem sich gleichmäßig verjungenden
Siebraum infolge des äußeren Luftdruckes und der federnden Wand 5 in das Trommelinnere gedrückt. Die Feder 6 dient
dazu, den Druck der Wand 5, wenn nötig, zu erhöhen oder zu verringern. Die von der
federnden Wand ausgestoßenen Fremdkörper sammeln sich im Behälter 7. Das dicht gegen
die Trommel stoßende scharfkantige Mantelende 8 entfernt oder durchschneidet mit Gewalt
nadeiförmige Fremdkörper, welche sich höchstens in den kleinen Öffnungen des siebartigen
Mantels verfangen können.
Der in das Trommelinnere quellende Farbenteig wird von der schraubenartigen Schnecke 9
erfaßt und an der Verlängerung der Stirnwand gegen eine bekannte, brecherartig rasch drehbare
Scheibe oder Flügel 10 gedrückt. Die Scheibe oder Flügel sind an der einen ebenen
Seite mit kurzen kantigen Zähnen besetzt, welche beim Drehen der Scheibe in die rohrartige
Verlängerung der Siebtrommel dicht passend eingreifen, den Farbenteig durchschneiden
und etwaige (nur mögliche) nadelartige Körper zertrümmern.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Verfahren zum ununterbrochenen Reinigen teigiger Massen vor ihrer Trocknung von festen Fremdkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß das teigige Gut in dem sich gleichmäßig verjüngenden Siebraum zwisehen einer federnden Wand und einer drehbaren Trommel eintritt und durch den Siebmantel der Trommel in das Trommelinnere gedrückt wird, während etwaige feste Körper die federnde Wand heben und dann in einen Behälter ausgestoßen oder von einem scharfkantigen Gehäusemantelende von der Trommeloberfläche abgestreift werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare, walzenförmige Siebtrommel (4) in einem Gehäuse in der Weise angeordnet ist, daß die stillstehende Gehäusewand einerseits zwecks Abstreifung und Dichtung bis gegen die Trommel stößt, anderseits durch eine stellbare, federnde, glatte Wand (5) zwischen Trommel und Gehäuse ein der Trommel zu sich stetig gleichmäßig verjüngender Siebraum gebildet ist, von dem aus der Teig durch die Drehung der Trommel, Saugung der Luftleere und Federdruck durch die Maschen in das Trommelinnere geschafft wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296228C true DE296228C (de) |
Family
ID=550634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296228D Active DE296228C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296228C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3201309A (en) * | 1962-01-11 | 1965-08-17 | Beloit Corp | Cylinder mold for paper making machine |
-
0
- DE DENDAT296228D patent/DE296228C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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