DE280486C - - Google Patents

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DE280486C
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air compression
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/34Mincing machines with perforated discs and feeding worms with means for cleaning the perforated discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 280486 KLASSE 666. GRUPPE
WILHELM FLOHR in ELBERFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1914 ab.
Um die bei der Fleischbearbeitung benutzten Messerscheiben, welche vermittels Durchlochungen mit schneidenartig wirkenden Kanten das zu zerkleinernde Material in der Löchergröße entsprechendem Maße zerteilen, nach dem Gebrauch von den in den Löchern haftenden Fleischresten zu reinigen, benutzte man bisher Bürsten, durch welche jedoch die gewünschte Reinigung nur schwer und unvollkommen erreichbar war, da das für diesen Zweck benutzbare Borstenmaterial beim Auftreffen auf die Scheibe umknickte und zudem leicht durch die Schneidkanten der Durchlochungen bereits nach kurzer Zeit zerstört wurde.
Gemäß der Erfindung wird eine gründliche und schnelle Reingiung derartiger Scheiben dadurch ermöglicht, daß über den verstopften Löchern Luftverdichtungen erzeugt werden, die durch ihre Spannung die in den Durchlochungen enthaltenen Stopfen herausblasen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine diesem Zwecke dienende Vorrichtung, und zwar in
Fig. ι im Längsschnitt, in
Fig. 2 im Grundriß, während
Fig· 3 und 4 Schnitte nach der Linie A-B bzw. C-D der Fig. 1 veranschaulichen.
In dem Gehäuse α ist ein Kolben b verschiebbar, der durch eine die Kolbenstange c umgreifende, gegebenenfalls nachspannbare Feder A abwärts gedrückt wird. Die Kolbenstange ist mit einem in den Führungen e gleitenden Querhaupt f verbunden, auf dessen Zapfen g die federnden Klinken h des Hebels i einwirken. An dem Hebel i sind ferner Klinken k angebracht, die auf Zapfen I eines Hebelsm einwirken, der durch Stange η mit dem um den Bolzen 0 drehbaren Auflagetisch p für die zu reinigenden Gegenstände, Scheibe q, in Verbindung steht. Eine Feder r sucht den Tisch p ständig gegen die mit Gummiring s o. dgl. ausgerüstete Gehäusemündurig zu drücken.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende:
Bei Druck auf den Hebel i in Richtung des Pfeiles trifft zunächst die Klinke k gegen den Zapfen I des Hebels m, wodurch dieser gedreht und der Tisch p unter "Überwindung der Federkraft r von der Gehäusemündung ein wenig abgehoben wird, während bei weiterem Abwärtsdrücken des Hebels i die Klinken h die Zapfen g erfassen und unter Anspannung der Feder d den Kolben b aufwärts ziehen. Kurz vor Erreichung der höchsten Kolbenstellung schnappt der Zapfen I von der Klinke k ab, wodurch unter der Einwirkung der Feder r der Tisch gegen die Gehäusemündung gepreßt wird. Unmittelbar darauf gleiten bei Weiterdrehung des Hebels i auch die Zapfen g von den Klinken h ab, so daß der Kolben unter Einwirkung der Feder d zurückschnellt und in dem nunmehr durch die auf dem Tisch aufliegende zu reinigende Messerscheibe q geschlossenen Gehäuse eine Luftverdichtung entsteht, die durch die Spannung den oder die in dem betreffenden Teil der Scheibe sitzenden Fleischpfropfen durch die Öffnung ν des Tisches herausdrücken. Bei der Aufwärtsbewegung des Hebels i gleiten alsdann die Klinken h, k an den Zapfen g, I entlang, so
daß diese bei erneuter Abwärtsbewegung des Hebels wieder erfaßt werden und der gleiche Wirkungsgang wie vor sich wiederholt.
Die verstopften Durchlochungen der Scheibe werden durch Drehung und Verschiebung der Reihe nach unter die Gehäusemündung gebracht. Zu diesem Behufe ist in dem Tisch ein Führungsschlitz t (s. Fig. 2) angebracht, in dem ein durch das Aufspannloch der Messerscheiben gesteckter Stift u Halt und Führung findet. Durch Drehung der Scheibe um diesen Stift bzw. durch Verschieben dieses Stiftes samt der Scheibe in dem Schlitz kann dann jede gewünschte Stelle der Scheibe unter Druck gesetzt werden.
Da bei jedem neuen Kolbenhub der Tisch selbsttätig abgehoben wird, so läßt sich nicht nur die Scheibe ohne Unterbrechung des Betriebes in eine neue Behandlungslage bringen, sondern es wird auch, falls der die Scheibenlochung verschließende Pfropfen bei einmaliger Einwirkung nicht entfernt sein sollte, ohne jegliche Änderung der Scheibenlage eine neue volle Druckwirkung gewährleistet, da durch den abhebenden Tisch bei jedesmaligem Hub Luft unter den hochgehenden Kolben nachströmt.
Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine selbst mit großer Löcherzahl versehene Messerscheibe bei dem ununterbrochen fortschreitenden Betrieb dieser Vorrichtung in kurzer Zeit und gründlich gereinigt, daß im Bedarfsfalle die Gehäusemündung durch Auflagen geändert werden kann, und daß bei einer derartigen Reinigungsweise die schneidartigen Kanten der Messerdurchlochungen in keiner Weise verletzt werden können, wie dies bei der Bürstenbehandlung, insbesondere bei Verwendung von härte-, rem, weniger leicht umknickendem Borstenmaterial leicht eintritt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Reinigen von durchlochten Messerscheiben für Fleischbearbeitungsmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe mit den zu reinigenden verstopften Durchlochungen luftdicht schließend gegen einen Luftverdichtungsraum gepreßt und alsdann einer in diesem so geschlossenen Raum zu erzeugenden Luftverdichtung ausgesetzt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anpressen der zu reinigenden Scheibe an den LuftVerdicrrtungsraum vermittels eines drehbaren Auflagetisches [P) bewirkt wird, dessen Bewegungen durch den den Luftverdichtungskolben bewegenden Antriebshebel (i) gesteuert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagetisch (φ) mit einem Führungsschlitz (t) für einen eine provisorische Drehachse für die Scheibe bildenden Haltebolzen (u) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280486D Active DE280486C (de)

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DE (1) DE280486C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751807C (de) * 1942-05-09 1955-05-12 Gustav Leutner Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Fleischwolf-Lochscheiben
DE944175C (de) * 1953-10-10 1956-06-07 Ferdinand Meyenschein Vorrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von Lochscheiben

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751807C (de) * 1942-05-09 1955-05-12 Gustav Leutner Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Fleischwolf-Lochscheiben
DE944175C (de) * 1953-10-10 1956-06-07 Ferdinand Meyenschein Vorrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von Lochscheiben

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