DE296154C - - Google Patents
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- DE296154C DE296154C DENDAT296154D DE296154DA DE296154C DE 296154 C DE296154 C DE 296154C DE NDAT296154 D DENDAT296154 D DE NDAT296154D DE 296154D A DE296154D A DE 296154DA DE 296154 C DE296154 C DE 296154C
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- Germany
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- bell
- slack
- clapper
- counterweight
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/28—Bells for towers or the like
- G10K1/30—Details or accessories
- G10K1/34—Operating mechanisms
- G10K1/344—Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven once per cycle
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Percussion Or Vibration Massage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 296154-KLASSE 74 a. GRUPPE
CORNELIUS RECHENAUER in WÖRISHOFEN.
auf rein mechanischem Wege.
Die bisher' bekannten mechanischen (nicht
elektrischen) Vorrichtungen zum Fangen und Auslösen des Klöppels einer schwingenden
Glocke erfordern zu ihrem Betriebe entweder einen Bedienungshandgriff, oder müssen der
jeweiligen normalen Schwingungshöhe der Glocke konstruktiv angepaßt werden, besitzen
also keine Regulierfähigkeit.
Vorliegende Erfindung dagegen besteht in einem selbsttätigen Mechanismus, der mit
sehr einfachen Mitteln dieselbe Wirkung erzielt und zugleich eine Regulierung von Hand
nach Belieben oder Notwendigkeit jederzeit gestattet. Eine beispielsweise Ausführung
jg dieses Mechanismus besteht in folgender Anordnung:
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die in Ruhe befindliche Glocke mit ihrem auf bekannte
Weise durch Fangstift i und Schere / festgehaltenen Klöppel g dar. Der Fangstift i
sitzt mittels einer Verbreiterung n, die ihm gleichzeitig ein bestimmtes Eigengewicht verleiht,
auf dem umgebördelten Ende eines rohrförmig gestalteten Organs e auf und wird bei
seiner Bewegung nach aufwärts durch einen Anschlag m begrenzt; der eigentliche Stift i
, ragt durch das Ende des Organs e hindurch. Mit dem Fangstift i ist ein Drahtseil d verbunden,
das über eine am Kronblock der Glocke auf einer parallel zu deren Schwingungsachse
liegenden Achse drehbare Rolle c sowie mit einem gewissen Durchhang über eine zweite feste Rolle b läuft und an einem
mit Führung versehenen Gegengewicht a be-
festigt ist. ,
In Fig. 2 ist die Glocke durch irgendeine Kraft zu einer solchen Höhe angeschwungen,
daß bei ihrer linksläufigen Bewegung der in Fig. ι gezeigte Durchhang des Seiles d aufgehoben
und mittels der Gegenwirkung des Gewichtes α der Fangstift i aus der Klöppelschere
f gezogen wurde. Der Klöppel g ist nun frei und bleibt es so lange, als die Glocke
die bisher erreichte Schwingungshöhe nicht unterschreitet; denn das Seil d zieht bei jeder
linksläufigen Glockenbewegung den Fangstift i in das Rohr e zurück, wenn der Klöppel
g in dessen Nähe kommt.
Steigt nun die Schwingungshöhe der Glocke weiter, so stößt zunächst die Verbreiterung
η des Fangstiftes i gegen den Anschlag m im Rohre e. Da hierdurch ein Ende
des Seiles d festgelegt wird, hebt das andere Seilende das Gewicht α an, so daß das Seil d
straff und der Fangstift i auch in diesem Falle gehoben bleibt, wie aus der Darstellung der
Fig. 2 deutlich hervorgeht. Verringert hingegen die Glocke ihre Schwingungshöhe in
dem Grade, daß die Wirkung des Gewichtes a nicht mehr zur Geltung kommt, also das Seil d
nicht mehr straff gezogen und infolgedessen der Fangstift i bei den linksläufigen Glockenbewegungen
nicht mehr gehoben werden kann, so fängt sich der Klöppel, und die Glocke verstummt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bestimmt der Stützpunkt des Gewichtes α bei ruhender
Glocke die Größe des Seildurchhanges zwischen den Führungsrollen b und c. Verlegt
man diesen Stützpunkt, der in der Zeichnung
aus dem unteren Führungshalter des Gewichtes α besteht, etwa mit Hilfe von Unterlagescheiben
oder einer Stellschraube nach aufwärts oder abwärts, so verändert sich dementsprechend
auch die Größe des Seildurchhanges, Da aber die Glockenschwingungen den Seildurchhang erst völlig straff ziehen
müssen, bevor der Fangstift aus der Klöppelschere gezogen wird, so ist die frühere oder
ίο spätere Freigabe des Klöppels abhängig von
der Größe des Seildurchhanges. Daher ist die höhere oder tiefere Lagerung des Gewichtes
α ein einfaches Mittel, um den Zeitpunkt des früheren oder späteren Erklingens bzw.
Verstummens der Glocke zu bestimmen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung· zum selbsttätigen Festhalten und Freigeben von Glockenklöppeln auf rein mechanischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Glocke über eine Rolle geführtes Zugmittel (d), dessen eines Ende in einen Stift, (i) ausläuft, der in seiner tiefsten Lage den Glockenklöppel (g) festhält, bei kleinen Schwingungen oder imRuhezustande der Glocke mit losem . Durchhang über eine feste Rolle (b) führt und an seinem anderen Ende mit einem für gewöhnlich aufruhenden Gegengewichte (α) so verbunden ist, daß der Durchhang des Zugmittels (d) durch Straffziehen bei bestimmter Schwingungshöhe der Glocke zeitweilig aufgehoben wird und dadurch der Zug des Gegengewichtes den Glockenklöppel freigibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Zugmitteldurchhanges bzw. der Zeitpunkt des Freigebens und Festhaltens des Glokkenklöppels (g) durch Verlegung des Auflagerungspunktes des Gegengewichtes (α) geändert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296154C true DE296154C (de) |
Family
ID=550565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296154D Active DE296154C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296154C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1215557B (de) * | 1965-05-28 | 1966-04-28 | Dr Walter Schade | Verfahren zum Laeuten schwingender Kirchenglocken bei wesentlich kleinerer Amplitude als allgemein notwendig, zum Zwecke der Verringerung der Horizontalschubkraefte und gleichzeitiger Klangverbesserung |
-
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- DE DENDAT296154D patent/DE296154C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1215557B (de) * | 1965-05-28 | 1966-04-28 | Dr Walter Schade | Verfahren zum Laeuten schwingender Kirchenglocken bei wesentlich kleinerer Amplitude als allgemein notwendig, zum Zwecke der Verringerung der Horizontalschubkraefte und gleichzeitiger Klangverbesserung |
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