DE29613C - Opernglas als Anhänger tragbar - Google Patents

Opernglas als Anhänger tragbar

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Publication number
DE29613C
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Germany
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Application number
DENDAT29613D
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English (en)
Original Assignee
C. ROTHACKER JR. in Pforzheim
Publication of DE29613C publication Critical patent/DE29613C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
    • G02B23/18Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight for binocular arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
C ROTHACKER jr. in PFORZHEIM. Opernglas als Anhänger tragbar.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1884 ab.
Fig. ι zeigt das Doppelperspectiv als Berloque zusammengelegt, und zwar in Vorder- und Seitenansicht,
Fig. 2 dasselbe zum Theil aus einander gelegt und
Fig. 3 dasselbe vollständig zum Gebrauch vorgerichtet.
An dem U-förmig gestalteten Gestänge e ist der Querarm α in den Hülsen b und der Querarm d in den Hülsen c auf- und abschiebbar. Mit dem Querarm α sind drehbar um diesen die Hülsen A, in welche die Objectivgläser gefafst sind, mittelst der Arme / verbunden, während mit dem Querarm d, gleichfalls um diesen drehbar, die Fassungen der Oculargläser B mittelst der Arme h in Verbindung gebracht sind.
In den Fassungen A haben die Oculargläser B, wenn dieselben wie in Fig. 2 zusammengelegt werden, bequem Platz, wenn erstere, wie in Fig. ι zur Darstellung gebracht, zusammengeklappt sind. Ist das Opernglas zusammengelegt, so werden zum Schutz der Gläser die Fassungen A von aufsen mittelst der Deckel D geschlossen. Letztere sind durch ein Gelenk mit den Fassungen A verbunden und werden durch den an dem einen Deckel mittelst Gelenk angebrachten Querriegel 0, welcher mit einer an seinem vorderen Ende angebrachten Oeffhung über den an dem anderen Deckel angebrachten Knopf r gedrückt wird, zusammengehalten. An dem Querarm α bezw. an den Hülsen b ist die Oese fest angebracht, mittelst welcher man das zusammengelegte Glas anhängen kann.
Die Manipulation, um das zusammengelegte Glas zum Gebrauch fertigzustellen, ist eine sehr einfache. Zunächst drückt man den Riegel ο über den Knopf r, so dafs die Objectivgläser A in der Weise, wie in Fig. 2 dargestellt, aus einander geklappt werden können. Der kleine Haken /, welcher zwischen den Armen / des einen Objectivglases seine Drehachse hat, wird umgelegt, so dafs der Schnabel desselben sich über den zwischen den beiden Armen / des anderen Objectivglases befindlichen Querarm i, Fig. i, legt, wodurch ein zufälliges Zusammenklappen der Gläser A gehindert ist. Die Deckel D werden in der Weise zurückgelegt, wie in der Zeichnung angegeben, so dafs durch diese das Sehen nicht weiter beeinträchtigt wird. Hierauf werden die Oculargläser B etwas aus einander gerückt, so dafs dieselben unten aus dem von dem Gestänge e gebildeten Bogen austreten und nun die Hülse c mit dem Querarm d und den mit diesem durch die Arme h h verbundenen Ocularen BB so weit als thunlich an dem Gestänge e heruntergeschoben. Ist dieses geschehen, so werden die Oculargläser B vollständig aus einander geklappt und in die durch Fig. 3 dargestellte Stellung gebracht. In dieser Stellung werden dieselben durch den Riegel q gehalten, der in der an dem einen Arm h angebrachten Hülse/ verschiebbar ist und in die an dem anderen Arm h befindliche Hülse g hineingeschoben wird.
Das Glas wird bezüglich des Auges in der Weise eingestellt, dafs man mittelst des Querarmes α bezw. der Hülsen b die Objectivgläser A

Claims (1)

  1. an dem Gestänge e auf- bezw. abschiebt, wie in Fig. 3 durch punktirte Linien angedeutet ist.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Doppelperspectiv, dessen Gläser A und B bezw. deren Fassungen um die Querarme a und d scharnierend und in den Hülsen b und c an dem U-förmig gestalteten Gestänge e auf- und abschiebbar derart zusammengelegt und durch die Deckel D mittelst des Riegels ο und des Knopfes r geschlossen werden können, dafs das Ganze als Berloque tragbar ist, während die Gläser beim Gebrauch durch den Haken / und den Riegel q in den gegebenen zweckentsprechenden Stellungen gehalten werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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