DE296014C - - Google Patents

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DE296014C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4693Skull removal; Cleaning of the converter mouth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Ansätzen und Bären, wie sie sich an den Mündungen von Konvertern bilden.
Einrichtungen, welche diesem Zweck dienen, sind bekannt. ·
Man hat ferner die Entfernung der Ansätze in der Weise versucht, daß der Konverter senkrecht nach unten gestellt und darauf eine
ίο fahrbare Wasserdruckvorrichtung daruntergestellt wird. Durch Andrücken des Stößels an die Ansätze und Bären wurde ihre Entfernung bewirkt. Hierbei aber werden die entsteKenden Kräfte durch das Konvertergefäß auf den Konverterring, die Lagerung im Ständer und die Fundamente übertragen. Diesen schweren Stößen können auf die Dauer die Befestigungen nicht standhalten. Es treten Brüche der Konverterständer und der Lager, Beschädigungen der Bühnen und Fundamente, Lösung des Konvertergefäßes von den zugehörigen Tragringen usw. auf. Diese Schäden wachsen immer mehr.
Man hat ferner vorgeschlagen, einen sogenannten Bärendrücker auf einer Fahrvorrichtung an die Konvertermündung heranzubringen, alsdann mittels Zugbänder mit dem Konvertergehäuse zu verbinden und nun mit Hilfe einer hydraulischen Stoßvorrichtung die Ansätze abzustoßen. Bei den bekannten Ausführungen ist die Gesamtvorrichtung um einen auf dem Fahrgestell drehbaren Zapfen gelagert und der hydraulische Kolben oberhalb dieses Drehzapfens angeordnet. Diese Einrichtung ist insofern unvorteilhaft, als bei Ausübung des hydraulischen Druckes ein sehr starkes Kippmoment entsteht, das besonders deshalb gefährlich werden kann, weil der Stößel selbst mit dem hydraulischen Druckzylinder gelenkig verbunden ist.
Den oben erwähnten Mängeln begegnet die Erfindung dadurch, daß der Druckzylinder mit Zugbändern unmittelbar an den Konvertermantel angelenkt ist, so daß sämtliche Druckkräfte von diesem aufgenommen werden. Das Auftreten von Kippmomenten ist dann vollständig ausgeschlossen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Am Konvertergefäß α sind Zapfen oder ahnliehe Ansätze b fest angebracht. An diesen greifen die den Zapfen entsprechend ausgebildeten Zugglieder c der Stoßvorrichtung an. Sie nehmen die Zugkräfte auf und dienen zur Unterstützung der gesamten hydraulischen Druckvorrichtung. Der Wasserdruckzylinder d mit dem Stoßkolben e ist auf seiner Unterstützungsfläche f, die als Kugel ausgebildet ist, schwenkbar angeordnet. Auf den Druckkolben e ist der Druckstößel g aufgesetzt. Durch Neigen des Konverters und des gelenkig gelagerten Druckkolbens läßt sich jede Lage
des Druckstößels erzielen, so daß zum Entfernen der Bären die günstigste Kraftwirkung des Druckkolbens zur Anwendung gelangt. Dabei werden alle noch so großen Beanspruchungen durch die Zugglieder c bzw. durch die Zapfen b und von dem Konvertergefäß a aufgenommen.
Die Lagerung des Konverters und damit die
Eisenkonstruktion der Bühne und die Fundamente bleiben von allen noch so schweren, beim Ablösen der Bären entstehenden Schlägen völlig verschont.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fahrbare Vorrichtung zum Entfernen von Ansätzen und Bären an Konvertermündungen, bei welcher ein mit Stößel ausgerüsteter Druckzylinder mittels Zugbänder an den Konverter angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder mit Zugbändern unmittelbar an den Konvertermantel angelenkt ist, so daß sämtliche Druckkräfte von diesem aufgenommen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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