DE2953403C2 - Hochleistungs-Schalter unter Verwendung eines torgesteuerten Diodenschalters - Google Patents
Hochleistungs-Schalter unter Verwendung eines torgesteuerten DiodenschaltersInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf Hochspannungs- und Hochstrom Schalter und -Opto-Trennschaltungen. die
mit relativ hohen Spannungen und hohen Strömen belastbar sind, und die als Steuerung einen Verstarker
verwenden, der im Betneb nur mit relativ niedriger
Spannung, jedoch mit hohem Strom belastbar ist
Viele Anwendungsfälle erfordern Relais und andere Arten von Schaltet n. die bei hohen Spannung«, und
Strompegeln arbeiten. Ks sind viele Versuche unternom
men worden, photoaktivierbare Opto-Trennschalter
die Bipolartransistoren enthalten, als Ersatz fir mechanische Relais zu verwenden. Es wurde allgemein
herausgefunden, daß die Auslegung von B'polartransi
stören für die benötigten Erfordernisse hinsichtlich sehhoher
Spannung und sehr hohem Strom wirtschaftlich nicht durchführbar ist aufgrund der begrenzter
SpannungsBelastbarkenen solcher Transistors
In einem Artikel mit dem Titel »A Field Terminal'
Diode« von Douglas E Houston u. a. veröffentlicht
»IEEE Transactions on Electron Devices«, Voi. EU-io, Mr. 8, August 1976, ist ein diskreter Höchspännungs-Festkörperschalter beschrieben, der eine vertikale Geometrie aufweist und eine Zone enthält, die abgeklemmt werden kann, um einen »AUS«-Zustand zu schaffen, odei die mittels Doppel-Trägerinjektion in
»IEEE Transactions on Electron Devices«, Voi. EU-io, Mr. 8, August 1976, ist ein diskreter Höchspännungs-Festkörperschalter beschrieben, der eine vertikale Geometrie aufweist und eine Zone enthält, die abgeklemmt werden kann, um einen »AUS«-Zustand zu schaffen, odei die mittels Doppel-Trägerinjektion in
hohem MaQe leitend g-macht warder, kann, um einen
»EIN«-Zustand zu schaffen. Doppel-Trägerinjektion bezieht sich auf die Injektion sowohl von Löchern als
auch von Elektronen zum Schaflen eines leitenden Plasmas in dem Halbleiter. Ein Problem bei diesem
Schalter besteht darin, daß er nicht einfach mit anderen ähnlichen Schaltvorrichtungen auf einem gemeinsamen
Substrat herstellbar ist Ein weiteres Problem besteht darin, daß der Abstand zwischen den Steuerelektroden
und der Kathode klein sein sollte, um die Höhe der Steuerelektrodenspannung zu beschränken; dies jedoch
beschränkt den brauchbaren Spannungsbereich, weil es die Steuerelektroden-Ksthoden-Durchbruchspannung
herabsetzt Diese Beschränkung wiederum beschränkt die Verwendung von zwei antiparallel geschalteten, d. h.
mit der Kathode der einen an die Anode der anderen geschalteten Vorrichtungen auf relativ niedrige Betriebsspannungen.
Eine solche Schaltung wäre nützlich als bidirektionaler Hochspannungs-Festkörperschalter.
Ein zusätzliches Problem besteht darin, daß die Basiszone im Idealfall hoch dotiert sein sollte, um einen
Durchgriff von der Anode auf die Steuerelektrode zu vermeiden; dies jedoch führt zu einer n>drigen
Durchbruchspannung zwischen Anode und Kathode. Die Verbreiterung der Basiszone begrenzt den Durchgriffeffekt;
es erhöht jedoch auch den Widerstandswert der Vorrichtung im »EIN«-Zustand.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Hochleistungs-Schalter zu schaffen,
der in der Lage ist, bei wenigstens mehreren hundert Volt und mehreren hundert Milliampere zu arbeiten und
bei dem die vorstehend angegebenen Nachteile vermieden sind.
Eine Lösung des obigen Problems besteht darin, in
geeigneter Weise einen Verstärker oder Schalter mit niedriger Spannungs- und hoher Strombelastbarkeit zu
kombinieren mit einer Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung und einem torgesteuerten Diodenschalter
(GDS). so wie er in den Unterlagen von Houston u.a. offenbart ist. Eine bevorzugte Form des GDS ist unten
in der Beschreibung erläutert.
In einer Ausführungsform ist der Schalter ein p-n-p-Transistor. dessen Kollektor an das Gate eines
GDS angeschlossen ist und dessen Basis als Eingang dient. Der Transistor besitzt eine relativ hohe
Strombelastbarkeit, jedoch nur geringe Spannungsbe-IastbarHit.
Die Pegelverschiebungs-£:haltungsanordnung ist eine p-n-Diode. Diese Schaltungsanordnung ist
brauchbar als Hochleistungs-Schalter. Die Kombination der hohen Spannungs- und Strombelastbarkeiten des
GDS und die hohen Stronbelastbarkeiten des p-n-p-Transistors
ergeben einen Schalter, der sowohl eine hohe Spanm'ngsbelastbarkeit als auch eine hohe
Strombelastbarkeit aufweist.
In weiteren Ausführungsformen ist der Schalter die Kombination eines ρ n-p-Transistors und eines n-p-n-Transistors
oder ganz ein Sperrschicht-Feldeffekttransistor.
In einer weiteren Ausführungsform ist die Schaltungsanordnung eine Opto-Trjnrischaltung mit einem Verstärken
der ein Paar von n-p-n-Transistoren (Ql, Q2)
aufweist,-die in Darlington-Anordnung gekoppelt sind,
wobei die Basis Von Ql photoempfindlich ist. Die
Pegeiverschiebungs-'Schaltungsanordnüng besteht aus
zwei in Serie geschalteteiV p-n-Diöden (DX, D2). Die
Kollektoren von Ql und Q 2 und die Anode von Dl
sind an einen gemeinsamen Anschluß gekoppelt Der Emitter von Ql ist an die Anode des GDS gekoppelt
und die Kathode von D2 ist an das Gate des GDS
gekoppelt. Die Darlingtonanordnung der Transistoren (Q 1 und Q2) besitzt eine relativ hohe Verstärkung und
hohe Strombelastbarkeit, jedoch nur mäßige Spannungs-BIockiereigenschaft.
Diese Eigenschaften ergeben, kombiniert mit der hohen Strom- und hohen
Spannungs-BIockiereigenschaft des GDS einen optisch gekoppelten Schalter, der ausgezeichnete elektrische
Trennung, eine hohe Verstärkung und hohe Strom- und Spannungsbelastbarkeit aufweist. Dies wird erreicht,
ohne daß das Erfordernis eines Hochstrom- und Hochspannungs-Transistors besteht
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein optisch ansprechender bidirektionaler
Schalter, der eine Kombination aus zwei Opto-Trennschaltungen,
wie sie oben beschrieben wurden, und zwei zusätzlichen Dioden aufweist
Diese und weitere neue Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden besser verstanden
durch die Betrachtung der nachstehenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit der dazugehörigen
Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
F i g. 1 und 2 eine Schaltungsanordnung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung;
Fig.3 eine andere Schaltungsanordnung gemäß
einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung;
Fig.4 eine Schaltungsanordnung gemäß einer noch
anderen beispielhaften Ausführungsform der Erfindung; Fig.5 die Schaltungsanordnung gemäß einer noch
anderen beispielhaften Ausführungsform der Erfindung und
Fig.6 eine Schaltungsanordnung gemäß einer noch
anderen beispielhaften Ausführungsform der Erfindung. Es wird nun auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen;
dort ist eine zwischen Anschlüssen X und Y liegende Schaltungsanordnung IO dargestellt, die einen Verstärker
A mit Transistoren Ql und Q2 (die gemäß der
Darstellung in einer Darlingtonanordnung verschaltet sind), eine Pegel-Verschiebungsschaltung LS mit Dioden
Dl und D 2 und einen torgesteuerten Diodenschalter (GDS) aufweist, welcher in Fig. 1 in einer
Halbleiter-Querschnittansicht und in Fig. 2 mittels eines elektrischen Symbols dargestellt ist. Der Verstärker
A kann als Schalter bezeichnet werden. Q 1 ist ein Phototransistor, dessen Basiszone photoenpfindlith ist.
Der Emitter von Q 1 ist an die Basis von Q 2 gekoppelt.
Gemäß der Darstellung sind das Halbleitersubstrat 12 und der Körper 16 sowie die Zonen 18, 20, 22 und 24
Zonen vom (n)-. (p-)-, (p + )-. (n + )-, (p)- bzw. (n + )-Leitungstyp. Die Zonen 18 und 24 dienen als
Anode bzw. Kathode, und die Zonen 20 und 12 dienen als Gate (Steueranschluß) des GDS. Die Zone 22 dient
als Durchgriffsabschirmung. Die Elektrodenzonen 28, und J2 sind üblicherweise Aluminium und sorgen für
niederohmigen Kontakt zu den Zonen 18,20 bzw. 24.
Der Schalter CDi, ist gekennzeichnet durch einen
Pfad relativ niedrigen Widerstands zwischen der Anodenzone 18 und der Kathodenzone 24, wenn er sich
im »EIN«-(leiiende-)Zustand befindet, und er ist gekennzeichnet durch einen wesentlich höheren Widerstand,
wenn er sich im »AUS«-(Blockier-)Züstand befindet Im EIN-Zustand ist das Pot'aniial der
Gateelektrode 30 auf dem Potential der Anode 28 oder unter diesem. Von der Anodenzone 18 werden Löcher
ifi den Körper 16 injizic M, und Von der Kathodenzone 24
werden in den Körper 16 Elektronen injiziert. Diese Löcher und Elektronen haben eine ausreichende Zahl,
um ein Plasma zu bilden, das die Leitfähigkeit des Körpers 16 steuert. Dies vermindert wirksam den
Widerstand des Körpers 16, derart, daß der Widerstand zwischen der Anodenzone 18 und der Kathodenzone 24
relativ gering ist, wenn der GDS im EIN-Zustand ~>
arbeitet. Diese Betriebsart, bei der sowohl Löcher als
auch Elektronen als Stromträger dienen, wird als Doppel-Trägerinjektion bezeichnet.
Die Zone 22 hilft den Durchgriff einer Verarmungsschicht, die während des Betriebs zwischen der Zone 20 m
und dem Substrat 12 und der Kathodenzone 24 ausgebildet wird, zu beschränken. Die Zone 22 hilft
ferner, die Bildung einer Oberflächen-Inversionsschicht zwischen den Zonen 24 und 20 zu verhindern. Ferner
ermöglicht sie, daß die Anodenzone 18 und die Kathodenzone 24 relativ dicht beabstandet sind. Dies
resultiert in einem relativ niedrigen Widerstand zwischen der Anodenzone 18 und der Kathodenzone 24
während des EIN-Zustands.
Das Leiten zwischen der Änodciucne 18 und der ™
Kathodenzone 24 wird verhindert oder gesperrt, wenn das Potential der Gateelektrode 30 hinreichend mehr
positiv ist als das der Anodenelektrode 28 und der Kathodenelektrode 32. Der Mehrbetrag des positiven
Potentials, der benötigt wird, ein Leiten zu verhindern oder zu sperren, ist eine Funktion der Geometrie und
der Störstellenkonzentrationsgrade der Struktur 10. Dieses positive Gatepotential verursacht, daß ein
ausreichender Teil des Körpers 16 verarmt wird, so daß das Potential dieses Abschnitts des Körpers 16 mehr JO
positiv ist als das der Anodenzone 18 und der Kathodenzone 24. Diese Sperrschicht positiven Potentials
sperrt das leitende Plasma und verhindert die Löcherleitung von der Anodenzone 18 zur Kathodenzone
24. Sie dient ferner zum Sammeln von Elektronen, die von der Kathodenzone 24 emittiert werden, bevor sie
die Anodenzone 18 erreichen können. Der Schalter CDS wurde hergestellt auf einem n-Typ-Substrat mit
einer Stärke von 457 bis 559 Mikrometern und einer Leitfähigkeit von 1015 bis 10" Fremdstoffe/cm3 (nachstehend
als Störsteller bezeichnet). Der Körper 16 ist vom p-Leitfähigkeitstyp und hat eine Stärke von 30 bis
40 Mikrometern, eine Breite von 720 Mikrometern und eine Länge von 910 Mikrometern, und er besitzt eine
Störstellenkonzentration im Bereich von Ί5 5—9 · 1013 Störstellen/cm3. Die Anodenzone 18 ist vom
(p +)-Leitfähigkeitstyp und besitzt eine Stärke von 2 bis 4 Mikrometern sowie eine Störstellenkor.zentration
von 10" Störstellen/cm3. Die Kathodenzone 24 ist vom
(n + )-Leitfähigkeitstyp und hat eine Stärke von 2 bis so
4 Mikrometern sowie eine Störstellenkonzentration von 1019Störste!ijn/cm3. Der Abstand zwischen der
Anode und der Kathode beträgt typischerweise 120 Mikrometer.
Die Schaltung tO ist brauchbar als Opto-Trennschal- 5:>
ter, der zwischen den Anschlüssen Xund Feinen Pfad
niedriger oder hoher Impedanz liefert Die Stromverstärkung und die hohe Strombelastbarkeit des Verstärkers
A sowie die hohe Spannungs- und hohe Strombelastbarkeit des GDS werden kombiniert, um M
einen Hochspannungs-Hochstrom-Schalter zu schaffen. Zusätzlich schafft die Schaltungsanordnung 10 eine
relativ hohe elektrische Trennung zwischen der Quelle des eingegebenen Lichts (nicht dargestellt) und dem X-
und y-Anschluß. M
Die Kollektoren von Q1 und Ql und die Anode von
D1 sind sämtlich an den Anschluß X gekoppelt Der
Emitter von Q 2 ist beim Anschluß B an die Anode des GDS gekoppelt. Die Kathode von Dl ist am Anschluß
Can das Gate des GDS gekoppelt Die Kathode des
GDS ist an den Anschluß ^angeschlossen. Die Kathode von Dl ist an die Anode von Dl gekoppelt. Der
Transistor C? 1 ist ein Phototransistor mit einer
photoempfindlichen Basisfläche, die als Eingang für die
Schaltung 10 dient. Leitung zwischen dem Kollektor und dem Emitter von Q1 erfolgt, wenn ausreichend Licht
auf die phötöempfindliche Basis voll Q 1 fällt.
Wie aus der nachstehenden Beschreibung deutlich werden wird, entsteht, wenn ausreichend Licht auf die
phötöempfindliche Basis von C? 1 fällt, ein Pfad relativ
niedriger Impedan7 zwischen den Anschlüssen Λ und Y, und eine Leitung von dem Anschluß X zum Anschluß Y
erfolgt, wenn der Anschluß X um einen vorgewählten Betrag mehr positiv ist als der Anschluß Y. Wenn auf die
photoempfindliche Basis von Ql ein unzureichendes Lichtsignal fällt, liegt ein im wesentlichen offener
Schaltkreis (ein Pfad hoher Impedanz) zwischen den An«.hlil«en Xund V vor.
Während des EIN-(leitenden)Zustands des GDS ist das Potential der Anodenzone 18 mehr positiv als das
der Gatezonen 12 und 20 und der Kathodenzone 24, und es liegt ein Stromfluß von der Anodenzone 18 durch die
Zonen 16 und 22 in die Kathodenzone 24 vor. Die Leitung zwischen der Anodenzone 18 und der
Kathodenzone 24 wird verhindert oder gesperrt, wenn das Potential der Gatezonen 12 und 20 hinreichend
mehr F «itiv ist als das der Anodenzone 18 und Kathodenzone 24. Der Mehrbetrag des positiven
Potentials, das benötigt wird, um die Leitung zu verhindern oder zu sperren, ist eine Funktion der
Geometrie und der Störstellenkonzentrationsgrade der Halbleiterzonen des GDS.
Die Schaltungsanordnung 10 kann betrieben werden, um eine Schaltfunktion zu erhalten und um als
Opto-Trennverstärkerschaltung zu dienen. Wenn ein Lichtsignal auf die photoempfindliche Basis von Qi
fällt, werden Qi und Ql derart vorgespannt, daß die
Leitung durch sie unterstützt wird. Das Substrat 12 (dr>s Gate des GDS) und die Zone 24 (die Kathode des GDS)
dienen auch als der Kollektor bzw. Emitter eines Vertikal-n-p-n-Transistors, wobei der Körper 16 und die
Zone 22 als Basis dienen. Die Leitung von der Anodenzone 18 zur Kathodenzone 24 dient als
Basisstrom, der die Leitung vom Substrat 12 zu der Kathodenzone 24 unterstützt Es entsteht ein erster
Leitungspfad von dem Anschluß A"über Qi, Ql, die
Zone 18 (die Anode des GDS). den Körper 16 und die Zonen 22 und 24 (die Kathode des GDS) zu dem
Anschluß Y. Es entsteht auch ein zweiter Leitungspfad vom Anschluß X über D1. D 2, die Zone 20, das SrSstrat
12, den Körper 16 und die Zonen 22 und 24 zum Anschluß X.
Der oben beschriebene Betriebszustand wird dadurch erreicht daß die Kollektor-Emitterspannung von C? 2
kleiner gewählt wird als die kombinierten Durchlaß-Vorspannpotentiale
von D1 und D Z Dies stellt sicher, daß das Potential des Anschlusses C (das Potential des
Gates des GDS) weniger positiv ist als das des Anschlusses B (das Potential der Anode des GDS)
während des Leitens. Dies stellt sicher, daß eine Leitung zwischen der Anodenzone 18 und der Kathodenzone 24
auftreten kann.
Wenn das die photoempfindliche Basis von Qi beleuchtende Licht entfernt wird, dann sind Q1 und Q 2
sperrend vorgespannt, und der Stromnuß durch sie hört auf. Das Potential am Anschluß B fällt nun unter das
Potential des Anschlusses C, so daß der GDS in den AÜS-Züstand geschaltet wird, Dies sperrt jeglichen
Leifungsvorgang zwischen den Anschlüssen X und Y.
Somit liegt zu dieser Zeit eine relativ hohe Impedanz zwischen den Anschlüssen X und Y. Der meiste
Spannungsabfall zwischen den Anschlüssen X und Y erfolgt an der Anodenzone 18 (Anschluß B) Und der
Kathodenzone 24 (Anschluß Y) und nur eine relativ genhjTp Größe liegt an der Kölleklor-Eriiittefstrecke
von QX Die Spannung an der Kollektor-Emitterstrecke
Von Q 2 ist derart, daß das Potential des Anschlusses B
hinreichend Weniger positiv 1st als das am Anschluß C,
um sicherzustellen, daß der GDS in den AUS-Zustand vorgespannt ist.
Aus Vorstehendem kann man ersehen, daß die Pegel-Verschiebungsschaltung LS für das GDS-Gate
eine Selbst-Vorspannung liefert, ohne daß es einer separaten Vorspannungsquelle bedarf. Sie schafft
während des EIN-Zustands weiterhin einen Ausweichst rnmpfad. der den durch den Verstärker A fließenden
hohen Strom herabsetzt.
Es wird nun Bezug genommen auf Fig.3, in der zwischen Anschlüssen Xi und Vl eine Schaltungsanordnung
100 gekoppelt ist, die der Schaltungsanordnung 10 sehr ähnlich ist. Die Schaltungsanordnung 100 umfaßt
einen Verstärker A 1, einen torgesteuerten Diodenschalter (GDSi) und eine Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung
LSi. Ai umfaßt einen p-n-p-Transistor Q3 sowie einen n-p-n-Transistor Q 4 und kann als
Schalter bezeichnet werden. Der Emitter von Q3 ist an
den Kollektor von Q 4 gekoppelt und der Kollektor von Q3 is* an die Basis von QA gekoppelt. LSI umfaßt in
Serie geschaltete p-n-Dioden D 3 und D 4. Die Basis des Transistors Q 3 (Eingangsanschluß Dl) ist nicht
photoempfindlich wie der Transistor Qi von Fig. 1. Der Betrieb der Schaltungsanordnung 100 ist dem
Betrieb der Schaltungsanordnung Q10 sehr ähnlich, mit
der Ausnahme, daß das Eingangssignal an die Basis von Q3 über eine elektrische Verbindung und nicht über
einen Lichtweg erfolgt, und daß die Verstärkung des Verstärkers A 1 von der Verstärkung des Verstärkers A
verschieden sein kann.
Es wird nun Bezug genommen auf F i g. 4, in der eine zwischen Anschlüsse X2 und Y2 gekoppelte Schaltungsanordnung
102 dargestellt ist, die der Schaltungsanordnung 100 sehr ähnlich ist Die Schaltungsanordnung
102 umfaßt einen Verstärker A 2, der einen Sperrschicht-Feldeffekttransistor Q5 enthält, dessen
Gate an den Eingangsanschluß 12 gekoppelt ist. A 2 kann als Schalter bezeichnet werden. Sie enthält
weiterhin eine Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung LS2, die eine p-n-Diode DS umfaßt, sowie ferner
einen torgesteuerten Diodenschalter (GDS2). Der grundlegende Unterschied zwischen der Schaltungsanordnung
102 und 100 besteht darin, daß Q3 und Q 4 durch den Sperrschicht-Feldeffekttransistor Q 5 ersetzt
sind, und daß anstelle der Dioden D 3 und D 4 eine einzelne Diode DS verwendet ist Der Betrieb der
Schaltungsanordnung 102 ist sehr ähnlich wie bei der Schaltungsanordnung 100 gemäß Fig.3 mit der
Ausnahme, daß die Verstärkung aes Verstärkers A3
etwas verschieden sein kann von der Verstärkung von /4 2genäßFig.3.
Es wird nun Bezug genommen auf Fig.5, wo eine
zwischen Anschlüsse XS und YS gekoppelte Schaltungsanordnung 104 dargestellt ist, die einen Verstärker
A 5, eine Pegelverschiebungs-Schaitungsanordnung
LS5 und einen torgesteuerten Diodenschalter (GDSS)
aufweist. AS enthält einen p^n-p-Transistor QS und LS5 enthält eine p-n-Diode D 10, A 5 kann als Schalter
bezeichnet werden. Die Schaltungsanordnung 104 ist sehr ähnlich der Schaltungsanordnung 102 gemäß
Fig>4<
mit der Ausnahme, daß anstelle des Sperrschicht-Feldeffekttransistors
QS der p-ri'piTransistor
Q% und anstelle der Diode DS die Diode DlO
verwendet sind. Der Betrieb der Schaltungsanordnung iÖ4 ist sehr ähnlich dem Betrieb der Schaltüngsanordiö
nung 102, jedoch kann die Verstärkung von A 5 von der
Verstärkung von A 2 verschieden sein.
Nun wird auf Fig.6 Bezug genommen, wo eine
zwischen Anschlüssen X3 und Y3 gekoppelte Schaltungsanordnung 106 gezeigt ist, die Verstärker A 3 und
/4 4, torgesteuerte Diodenschalter GDS3 unJ GDS4,
Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnungen LS3 und LS4mit Dioden D 6 bzw. D 8, und eine erste und zweite,
in einer Richtung wirkende Schaltungsanordnung mit Dioden Dl und D9 aufweist. A3 und A4 können
'Awhile »ic Schalter bezeichnet werden. Die SchshüP.115-anordnung
106 ist in der Lage, als zweiseitiger Schalter betrieben zu werden, der die Anschlüsse X3 und V3
koppelt. Stromfluß kann vom Anschluß X3 nach Y3 oder in die umgekehrter Richtung erzielt werden.
In einer beispielhaften Ausführungsform der Schaltungsanordnung 106 umfaßt der Verstärker A 3 einen n-p-n-Transistor Q 6, dessen Basiszone photoempfindlich ist, und der Verstärker A 4 umfaßt einen n-p-n-Transistor Q7, dessen Basis ebenfalls photoemp-3(1 findlich ist Die Kombination von A3, GDS3 und D6 sowie die Kombination von A4, GDS4 und D8 sind beide im wesentlichen in derselben Weise aufgebaut wie A, GDS und LS gemäß F i g. 1 und 2, und sie funktionieren im wesentlichen auf dieselbe Weise. Der Ji Kollektor von Q 6 ist an die Anode von D 6, die Kathode von D 7 und den Anschluß X3 gekoppelt. Der Emitter von Q6 ist an die Anode von GDS3, die Kathode von GDS4 und an den Anschluß Ugekoppelt. Der Kollektor von Ql ist an die Anode von D8, die Kathode von D9 und den Anschluß X3 gekoppelt. Der Emitter von Q 6 ist an die Anode von GDS4, die kathode von GDS3 und einen Anschluß V gekoppelt Die Kathoden von D 6 und D8 und die Gates von GDS3 und GDS4 sind alle zusammen an einen 4' Anschluß Wangeschlossen.
In einer beispielhaften Ausführungsform der Schaltungsanordnung 106 umfaßt der Verstärker A 3 einen n-p-n-Transistor Q 6, dessen Basiszone photoempfindlich ist, und der Verstärker A 4 umfaßt einen n-p-n-Transistor Q7, dessen Basis ebenfalls photoemp-3(1 findlich ist Die Kombination von A3, GDS3 und D6 sowie die Kombination von A4, GDS4 und D8 sind beide im wesentlichen in derselben Weise aufgebaut wie A, GDS und LS gemäß F i g. 1 und 2, und sie funktionieren im wesentlichen auf dieselbe Weise. Der Ji Kollektor von Q 6 ist an die Anode von D 6, die Kathode von D 7 und den Anschluß X3 gekoppelt. Der Emitter von Q6 ist an die Anode von GDS3, die Kathode von GDS4 und an den Anschluß Ugekoppelt. Der Kollektor von Ql ist an die Anode von D8, die Kathode von D9 und den Anschluß X3 gekoppelt. Der Emitter von Q 6 ist an die Anode von GDS4, die kathode von GDS3 und einen Anschluß V gekoppelt Die Kathoden von D 6 und D8 und die Gates von GDS3 und GDS4 sind alle zusammen an einen 4' Anschluß Wangeschlossen.
Wenn der Anschluß λ'3 in seinem Potential mehr positiv ist als Y3 und ein Lichtsignal auf die
photoempfindliche Basis von Q 6 fällt, erfolgt ein Leitungsvorgang vom Anschluß λ'3 über Q6 und D 6
'" sowie durch GDS3 in die Kathode von GDS3 und dann durch D9 und in den Anschluß Q3. Die Impedanz
zwischen den Anschlüssen X3 und Y3 ist relativ niedrig, wenn ein Lichtsignal auf die photoempfindliche
Basis von O 6 gegeben wird.
Wenn der Anschluß Y3 in dem Potential mehr positiv
ist als X3 und ein Lichtsignal auf die photoempfindliche Basis von O 7 gegeben wird, erfolgt eine Leitung vom
Anschluß Y3 durch <?7und D 8 und in GDS4, und dann
durch D 7 und in den Anschluß X3. Die Impedanz zwischen den Anschlüssen Y3 und X3 ist relativ
niedrig, wenn ein Lichtsignal auf die photoempfindliche Basis von Q 7 gegeben wird.
Es ist somit klar, daß die Schaltungsanordnung 106 eine zweiseitige Schaltfunktion liefert, die auch eine
6d Verstärkung herbeiführt
Die hier erläuterten Ausführungsformen sollen nur zur Veranschaulichung der allgemeinen Prinzipien der
Erfindung dienen. Verschiedene Modifikationen sind im
230263/456
Rahmen des Grundgedankens der Erfindung möglich. Beispielsweise kann (können) der (die) Verstärker ein
einzelner η-Kanal- oder p-Kanal-MQS-Transistor sein,
und die Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung kann eine äquivalente MOS-Typ-Diode sein. Weiterhin kann
(können) der (die) Verstärker ein Paar in Darlingtonanordnung zusamme.ngeschaltete Transistoren sein. Ferner
kann (können) der (die) Schalter beträchtlich
10
komplexer sein als gerade ein oder zwei Transistoren
und die Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung kann in ähnlicher Weisf komplexer sein als gerade eine oder
zwei Dioden. Weiterhin kann (können) der (die) Schalter und die Pegelveischiebungs-Schaltungsanordnung aus
anderen Bauelementen gebildet sein, als Sperrschicht-Feldeffekttransistoren
oder Dioden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- Patentansprüche:1, Schaltanordnung, mit einem torgesteuerten Diodenschalter (GDS), enthaltend einen Halbleiterkörper (16), von dem ein Hauptteil von einem ersten Leit/ähigkeitstyp ist, eine erste Zone (18) vom ersten Leitfähigkeitstyp, eine zweite Zorn (24) von einem zweiten, dem ersten Leitfähigkeitstyp entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp und einer Gatezone (20, 12) vom zweiten Leitfähigkeitstyp ist, wobei die erste, zweite und die Gatezone gegenseitig voneinander durch Abschnitte des Halbleiter-Hauptteils (16) getrennt sind und der spezifische Widerstand des Hauptteils im Vergleich zu den spezifischen Widerständen der ersten, zweiten und Gatezone gering ist, an die erste und zweite Zone angeschlossene Ausgangsanschlüsse sowie einen an die Gatezone angeschlossenen Gateanschluß, wobei die Parameter der Vorrichtung so sind, daß, wenn eine erste Spannung an die Gatezone gelegt wird, in dem Halbleiterkörper eine Verarmungszone gebildet wird, die ir. wesentlichen verhindert, daß Strom zwischen der ersten und zweiten Zone fließt, und daß. wenn eine zweite Spannung an die Gatezone und geeignete Spannung an die erste und zweite Zone gelegt werden, ein Strompfad mit relativ geringem Widerstand zwischen der ersten und zweiten Zone durch Doppel-Trägerinjektion entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß an einen Ausgangsanschluß des torgesteuerten Diodenschalters ein Verstärker (A) angeschlossen ist. und daß an den Verstärker und den Gateanschluß eine Pegelverschirbungs-Schaltungsanordnung (LS) angeschlossen ist.
- 2 Schaltanordnung nach ,Anspruch 1, dadurch a gekennzeichnet, daß de» Verstärker (A. A3. A4) optisch anspricht.
- 3. Schaltanordnung nach Anspruch 2. weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (A) einen ersten und zweiten Transistor (Q 1. Q 2) ίο aufweist, die in einer Darlingionanordnung zusammengeschaltet sind, und daß der Stcueranschluß des ersten Transistors (Q 1) photoempfindlich ist.
- 4. Schaltanordnung nach Anspruch 3. weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelverschie bungs-Schaltungsanordnung (LS) eine erste und zweite in Serie geschaltete Diode (DX.D2)aufweist.
- 5 Schaltanordnung nach Anspruch 4. weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (Q 1.Q 2) Sperrschicht Transistoren und die Dioden (D 1. >o D2)p-n-Dioden sind.
- 6 Schaltanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (A 1. A 2. A 5) elektrisch anspricht.
- 7. Schaltanordnung nach Anspruch b. dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (A 1. ,4 2. A 5) wenigstens einen ersten Transistor (Q 3. Q 5. QS) aufweist
- 8. Schaltanordnung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß der erste Transistor (Q 5. QS) ein Sperrschicht-Transistor und die Pegelverscn.i bungs-Schaltungsanordnung (LS2. /.55) eine Sperrschicht-Diode (Do1 D10) ist,
- 9. Schaltanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (A 1) einen ersten und zweiten Sperrschicht-Transistor (Q3, Q4) aufweist, die in einer Darlingtonanordnung ztisammengeschaltet sind, und daß die Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung (LSl) eine erste und zweite in Serie geschaltete Diode (D3, D4) aufweist.to. Schaltanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten Verstärker (A 4), der einen Eingang und einen ersten und zweiten Ausgang aufweist; einen zweiten torgesteuerten Diodenschalter (GDS4), der vom selben Typ ist, wie der torgesteuerte Diodenschalter, und der Ausgangsanschlüsse und einen Gateanschluß aufweist, eine zweite Pegelverschiebungsschaltung (L.^4), die an den ersten Ausgang des zweiten Verstärkers (A 4) und an einen ersten Anschluß (Ύ3) und an den Gateanschluß des zweiten torgesteuerten Diodenschalters (GDS4) und einen zweiten Anschluß (W) geschaltet ist; wobei die erste Pegelverschiebungs-Schaltungsanordnung (LS3) an einen ersten Ausgangsanschluß des ersten Verstärkers (A 3) und an einen dritter, Anschluß (X 3) angeschlossen ist und mit dem Gate des torgesteuerten Diodenschalter (CDS 3) und dem zweiten Anschluß (W) gekoppelt ist; eine erste und zweite Diode (D 7, D 9); wobei der erste Verstärker (A 3) einen ersten und zweiten Ausgang aufweist, die erste Diode (D 7) an den dritten Anschluß (O), den ersten Ausgang des ersten Verstärkers (A 3), an einen Ausgangsanschluß des zweiten torgesteuerten Diodenschalters (GDS4). an einen vierten Anschluß (U). an den zweiten Ausgang des ersten Verstärkers (A 3) und an einen Ausgangsanschluß des ersten torgesteuerten Diodenschalters (GDS3) gekoppelt ist. und wobei die zweite Diode (D9) an den ersten Ausgang des zweiten Verstärkers (A 4) und an den ersten Anschluß (Y3) gekoppelt ist und an einen Ausgang des torgesteuerten Diodenschalters (GDS4) und an einen fünften Anschluß (V)%ovjie einen Ausgangsanschluß des zweiten torgesteuerten Diodenschalters (GDS4) und an den zweiten Ausgang des zweiten Verstärkers (A 4) angeschlossen ist.
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