DE294705C - - Google Patents

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DE294705C
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belts
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F91/00Starching apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 294705 KLASSE Sd. GRUPPE
Maschine zum Stärken von Wäschestücken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Stärken von Wäschestücken, und zwar insbesondere auf eine Maschine dieser Art, bei der die Wäschestücke zwischen Bändern in einen Stärkebehälter geführt und mittels einer durch Exzenter auf und nieder bewegten Preßplatte gegen einen Tisch gepreßt werden.
Der Zweck der Erfindung ist, eine Maschine zum Stärken von Wäschestücken zu schaffen, vermöge welcher ein besseres Durchpressen der Stärke durch die zu behandelnden Wäschestücke erzielt wird, als dies bei den bisher bekannt gewordenen ähnlichen Maschinen der
X5 Fall ist, und ber welcher ein Zerreißen der die Wäschestücke führenden Bänder unter allen Umständen sicher vermieden wird.
Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß auf der die Exzenter für die Bewegung der oberen Preßplatte tragenden Welle ein die Bänder nur während der Aufwärtsbewegung dieser Preßplatte betätigender Exzenterzapfen angeordnet und zwischen den zusammenarbeitenden Preßplatten ein an der oberen federnd befestigter Saugrahmen vorgesehen ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Fig. ι ist eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Längsschnitt nach der Linie A-A von Fig. 1, Fig. 4 ein in größerem Maßstabe gezeichneter Querschnitt nach der Linie B-B von Fig. 1, Fig. 5 ein in größerem Maßstabe gezeichneter Querschnitt durch einen Teil der Maschine nach der Linie C-C von Fig. 2. Fig. 6 bis 9 sind Querschnitte nach den Linien D-D, E-E, F-F und G-G von Fig. 1. Fig. 10 ist ein in größerem Maßstabe gezeichneter senkrechter Querschnitt nach der Linie H-H von Fig. 2, Fig. 11 eine Endansicht des Rahmens, der die Tischplatte, die obere Preßplatte und die Führungsrollen für die endlosen Bänder trägt, Fig. 12 ein senkrechter Schnitt nach der Linie I-I von Fig. 11, Fig. 13 ein in größerem Maßstabe gezeichneter senkrechter Querschnitt durch eine Seite der Preßplatten nach der Linie K-K von Fig. 4, Fig. 14 ein senkrechter Querschnitt ähnlich dem von Fig. 4, der eine andere Art der Lagerung der Preßvorrichtung darstellt, Fig. 15 eine Draufsicht auf die obere Preßplatte und die benachbarten Teile des Haupttragrahmens, Fig. 16 ein Querschnitt der Druckplatte des oberen Preßkörpers nach der Linie L-L von Fig. 15, Fig. 17 ein Schnitt nach der Linie M-M von Fig. 15 durch eine Seite des Rahmens und den benachbarten Teil des unteren Preßkörpers, aus dem die Preßvorrichtungen zu ersehen sind.
Das Gestell der Maschine besteht aus senkrechten Seitenrahmen 1, die durch eine wagerechte Tischplatte oder Querstange 2 miteinander verbunden sind, welche kurz unterhalb der oberen Kante der Rahmen auf der Innenseite der letzteren mittels Bolzen 3 befestigt ist. Auf dieser Tischplatte ruht ein Behälter 4 für die Stärke. Auf Armen 5 und 5' der seitlichen Rahmen sind Trommeln 6 und 7 gela-
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gert. Über diese ist ein endloses Band 8 gespannt.
Auf der Rückseite des Gestelles befindet sich ein Tisch 9, auf dem die fertig gestärkten Wäschestücke mittels des Förderbandes 8 abgelegt werden.
Die Tischplatte 2 liegt so tief auf den seitlichen Rahmen 1, daß der Behälter 4 vollkommen unterhalb der. Oberkante der Rahmen Platz findet und für den Arbeiter bequem zugänglich ist.
Der Behälter 4 ist in der Mitte des Maschinengestelles gelagert. Er besitzt nahe dem flachen Boden einen Einlaß 10 und einen Auslaß 11 für die Stärke und ist so tief, daß sich die Preßplatten 12 und 13 und die Führungsrollen 14 und 15 gegeneinander in der Senkrechten hin und her bewegen können. Mittels der Führungsrollen 14 und 15 wird das Förderband 8 durch die Stärke geführt. Die vorderen und hinteren Enden des Behälters sind schräg nach oben vorgezogen, derart, daß das Band leichter durch die Stärke hindurchgeführt werden kann.
Mittels der am vorderen Ende der Maschine gelegenen Trommel läßt sich die Spannung des Bandes an einer oder an beiden Seiten verändern. Zu diesem Zwecke ist die Trommel in Büchsen 16 gelagert, die in Längsführungen 17 der Arme 5 mittels Schrauben 18 mit Handrädern 19 eingestellt werden können. Die Trommel 7 ist vorzugsweise in feststehenden Lagern 20 der Arme 5' geführt, und ihre Achse liegt ungefähr in derselben wagerechten Ebene wie diejenige der Trommel 6. Die oberen Teile der Bänder oder Tücher 8 zwischen den Trommeln 6 und 7 und den Enden des Behälters 4 liegen in einer wagerechten Ebene. Sie führen die zu stärkenden Wäschestücke dem. Stärkebehälter zu und befördern sie nach dem Stärken aus dem Behälter auf den Tisch 9. Von diesem können sie von Hand fortgenommen und einem Trockenraum zugeführt werden, bevor sie wieder angefeuchtet und gebügelt werden. Zu diesem Zwecke ist das obere Trum des Bandes unmittelbar über den Enden des Stärkebehälters auf weiteren Trommeln oder Rollen 21 und 22 geführt, die etwa dieselbe Größe besitzen und in derselben wagerechten Ebene liegen wie die zu ihnen parallelen Trommeln 6 und 7.
Das untere Trum des Bandes 8 ist unmittelbar unter den Walzen 21 und 22 und unmittelbar über den Enden des Behälters 4 über verhältnismäßig kleine, etwas in den Behälter hineinreichende Walzen 23 und 24 geführt.
Die untere Gruppe von Rollen 14 ist auf demselben Rahmen angeordnet wie die Rollen 15, und zwar in einem gewissen Abstande unterhalb der Rollen 23 und 24 und unmittelbar über dem Boden des Behälters 4. Das Band ist unten um die Rollen gelegt und \vird unter den Preßkörper 12 in einem gewissen Abstande von diesem geführt, derart, daß Reibung auf dem Preßkörper und dem Boden des Behälters vermieden wird.
Die oberen Rollen 15 sind in derselben wagerechten Ebene im Innern des Behälters auf gegenüberliegenden Seiten desselben etwas unterhalb der Rollen 21 und 22 angeordnet, und zwar liegen ihre unteren Seiten etwas höher als die Oberfläche des unteren Preßkörpers 12, derart, daß der niedergedrückte Teil des oberen Trums des Bandes 8 in einer wagerechten Ebene parallel zu den Druckflächen der Preßkörper und zwischen diesen kurz über dem unteren Preßkörper 12 geführt wird.
Der Abstand der oberen Rollen 15 und demnach auch die Länge des niedergedrückten Teiles des oberen Trums des Bandes im Inneren des Behälters und die Breite des Bandes sind so gewählt, daß ein oder mehrere Kragen, Manschetten oder ähnliche Wäschestücke in ihrer ganzen Länge in mehreren Lagen nebeneinander Platz finden. Infolgedessen kann die Maschine eine große Menge von Wäschestücken in verhältnismäßig kurzer Zeit stärken.
Mit dem nach unten gedrückten mittleren Teile des oberen Trums des Bandes 8 arbeitet ein anderes endloses Band 26 gleicher Breite zusammen. Das untere Trum dieses Bandes ist gleichfalls unten um die Rollen 15 geführt, während der vordere und hintere Teil über die Trommeln 21 und 22 geführt ist. Hierdurch werden die Wäschestücke sicher durch die Stärke und zwischen den Preßkörpern geführt und auf den Tisch 9 gebracht.
Der vordere Teil des Bandes 26 verläuft schräg nach vorn und oben über Rollen 21, so daß er in einem Winkel zu dem anliegenden Teile des Bandes 8 liegt. Hierdurch können die Wäschestücke leichter zwischen die Bänder gebracht werden. Aus demselben Grunde ist das Band um eine Rolle 27 und von dieser nach oben und hinten über weitere Rollen 28 und 29 hingeführt. Die beiden letzteren liegen in derselben wagerechten Ebene in einem erheblichen Abstande oberhalb des oberen Preßkörpers 13, so daß das Innere des Stärkebehälters vollkommen zugänglich ist und die oberen Preßkörper erforderlichenfalls leicht entfernt werden können.
Die Rollen 28, 29 sind oben auf senkrechten Stützen 30 und 31 gelagert, die auf die Seitenrahmen 1 des Maschinengestelles gesetzt sind. Die Rolle 28 liegt etwas hinter der Rolle 21, während die Rolle 29 um ein entsprechendes Maß hinter der Rolle 22 liegt, derart, daß das hintere aufsteigende Trum des Bandes 26 annähernd in einer geraden Linie von der hinteren Seite der Rolle 15 und der vorderen Seite
der Rollen 22 liegt und der hintere Teil, des Bandes 26 mit dem Band 8 zwischen den Rollen 15 und 22 in Berührung ist.
Infolge dieser Anordnung werden die Wäschestücke selbsttätig von dem oberen Band abgestreift und auf das untere Band 8 gebracht, mittels dessen sie dem Tisch 9 zugeführt werden.
Das Förderband 8 wird in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 2 uiid 3) durch die Rollen 7, 21 und 22 angetrieben, die ihrerseits durch Schraubenräder 34, 35 von gleichem Durchmesser von einer Welle 36 aus angetrieben werden. Die Welle 36 ist rechtwinklig zu den
!5 Rollen in Lagern 37 geführt.
Das Band 26 wird in der Richtung des Pfeiles y durch Reibung von dem oberen Trum des Bandes 8 mitgenommen, so daß . die miteinander in Berührung befindlichen Teile der Bänder sich in derselben Richtung bewegen. Die Walze 7 ist mit schraubenförmigen Rippen 40 von entgegengesetzter Steigung versehen, die in der Mitte ineinander übergehen. Hierdurch werden Falten ausgestreckt, die sich sonst in dem unteren Riemen bilden könnten. Der Riemen bleibt mithin über seine ganze Länge annähernd flach.
Die Welle 36 und die Förderbänder 8 und 26 werden absatzweise entsprechend der Bewegung der Preßvorrichtung angetrieben. Die Bänder stehen demnach während des Pressens still und bewegen sich in der Längsrichtung nur dann, wenn die Presse geöffnet ist. Hierdurch vermeidet man ein Zerreißen oder zu starkes Spannen der Bänder.
Der untere Teil 12 der Presse besteht vorzugsweise aus einem rechteckigen Rahmen, der in wagerechter Lage im Innern des Stärkebehälters unter dem nach unten gezogenen Teil der Bänder angeordnet ist und eine durchbrochene Preßplatte besitzt. An den vier Ecken ragen von dieser ' Platte Tragarme 41 aufwärts, die oben nach außen über die Seiten des Tragrahmens sich erstreckende, mit Bohrungen 42 zur Aufnahme von senkrechten an dem Rahmen befestigten Führungsstangen 43 versehene Ansätze besitzen. Letztere ruhen auf Federn 44, die um die Stangen 43 herumgelegt sind. Infolgedessen kann die untere Preßplatte, unter dem Druck des oberen Preßkörpers 1.3 nachgeben, so daß die Wäschestücke gleichförmig gepreßt werden und die Stärke gleichmäßig verteilt wird.
Oben besitzen die Stangen einstellbare Anschlage 45, durch die die Bewegung der unteren Preßplatte nach oben hin begrenzt \vird, und durch die sie außerdem parallel zum oberen Preßkörper eingestellt werden.
Der obere Preßkörper besteht vorzugsweise aus einem rechteckigen kastenähnlichen Rahmen, der etwa dieselbe Größe besitzt wie der untere Preßkörper. Oben besitzt er Arme 47 mit seitlichen Augen 48, mittels deren er einstellbar an senkrechten Führungsstangen 49 mittels Muttern 50.befestigt ist.
Diese Führungsstangen liegen auf der Außenseite des Hauptmaschinengestelles und sind in der Senkrechten in Augen 51 geführt. Unten sind die Stangen an den Exzenterstangen 52 angelenkt, deren Exzenter 53 auf gegenüberliegenden Enden einer Welle 54 sitzen (Fig. 2 und 4). Mittels dieser Einrichtung wird der obere Preßkörper in der Senkrechten gegenüber dem unteren Preßkörper auf und ab bewegt, so daß die Förderbänder 8 und 26 zwischen den beiden Preßkörpern festgehalten werden. Hierdurch wird die Stärke durch die Förderbänder und . Wäschestücke durch abwechselnde Druck- und' Saugwirkung getrieben.
Das Saugen der Stärke durch das Gewebe hindurch während der Aufwärtsbewegung des Preßkörpers 13 wird durch Verwendung eines Rahmens 55 unterstützt, welcher verschiebbar am unteren Ende des Preßkörpers angeordnet ist. Dieser Rahmen ragt im allgemeinen bis über den Preßkörper nach unten. Er besitzt senkrechte Bolzen 56, welche mit Spiel durch gelochte Flanschen des Preßkörpers hindurchragen. Um die Bolzen sind Federn 57 gelegt, durch die der Rahmen nach unten, gedrückt wird, die aber eine Aufwärtsbewegung des Rahmens während des Pressens gestatten.
Wenn der Preßkörper nach unten gedruckt wird, so kommt zunächst der Rahmen 55 mit 9^ dem unter ihm liegenden Teile des Bandes in Berührung. Darnach bewegt sich der Preßkörper weiter, bis er mit dem Bande in Berührung kommt. Hierdurch wird die Stärke durch den unter dem Preßkörper liegenden Teil des Förderbandes und durch die Wäschestücke hindurchgetrieben. Die Federn 57 werden hierbei zusammengedrückt. Zu Beginn der Rückbewegung des Preßkörpers bleibt der Rahmen durch sein Gewicht und die Wirkung der Federn zunächst in Berührung mit dem unter ihm liegenden Teile des Bandes. Hierdurch wird die Saugwirkung des Preßkörpers unterstützt, bis schließlich der gesamte Preßkörper mit dem Rahmen außer Berührung mit dem Förderbande gebracht ist. Hierdurch wird die Stärke durch die Löcher der Platte des.unteren Preßkörpers und die darüber liegenden Teile des Bandes und die Wäschestücke gesaugt.
Das Maß der Bewegung des Preßkörpers ist etwas größer als der gewöhnliche Abstand zwischen den Preßkörpern. Wenn demnach der Preßkörper sich seinem unteren Hubende nähert, so gibt der untere Preßkörper unter Überwindung der Spannung der Federn 44 nach. Die, zwischen den Preßkörpern liegen-
, den Teile des Bandes und die Wäschestücke werden nach unten gedrückt. Hierdurch wird ein gleichförmigerer Druck und eine gleichmäßige Verteilung der Stärke auf alle Teile
>> der Wäschestücke gewährleistet.
Es ergibt sich also, daß der obere Preßkörper innerhalb einer bestimmten Bahn auf und ab bewegt wird, während die gegenseitige Bewegung des nachgiebigen Rahmens 55 und des
iö unteren Preßkörpers 12 je nach der Dicke der Wäschestücke etwas schwankt. Man erhält hierdurch ein gleichmäßiges Stärken, selbst wenn die Wäschestücke verschiedene Dicke besitzen.
Die Querwelle 54 wird ununterbrochen von einer Hauptantriebswelle 60 aus in Umdrehung versetzt, die in Lagern 61 auf gegenüberliegenden Seiten des Hauptmaschinengestelles gelagert ist. Die Übertragung der Bewegung erfolgt durch Zahnräder 62 (Fig. 5). Die Hauptantriebswelle ist mit Riemenscheiben 63 versehen, mittels deren sie in Umdrehung versetzt wird.
Wie bereits erwähnt ist, werden die Welle 36 und die umlaufenden Bänder absatzweise nur dann angetrieben, wenn die Preßvorrichtung offen ist, derart, daß die Bänder während des Pressens stillstehen. Zu diesem Zwecke besitzt die Querwelle 54 an einem Ende einen Exzenterzapfen 65, der durch eine Pleuelstange 67 mit einer Schwinge 69 verbunden ist. Die letztere sitzt lose auf der Welle 36 und hält das obere Ende der Pleuelstange in Bereitschaftstellung gegenüber der Welle.
Auf der Schwinge 69 sitzt eine Klinke 72, die mit einem Schaltrad 73 zusammenarbeitet. Das Schaltrad ist auf der Welle 36 aufgekeilt, so daß es die letztere, wenn sich die Pleuelstange 67 nach oben bewegt, in der Richtung des Pfeiles ζ (Fig. 4) dreht. Wenn sich die Pleuelstange jedoch nach unten bewegt, so schleift die Klinke auf den Zähnen des Schaltrades. ■ .
Die Exzenter 53 und 65 sind derart angeordnet, daß sie das Band bei geöffneter Presse um ein bestimmtes Maß vorschalten und es in Ruhe halten, wenn die Presse in Tätigkeit ist, so daß das Pressen und das Vorschieben der Bänder abwechselt.
Um Zugang nach dem Inneren des Stärkebehälters und dem unteren Preßkörper zu erhalten, brauchen nur die Muttern an den Bolzen 49 gelöst werden, worauf der Preßkörper abgehoben und unter den wagerechten Teil des Bandes 26 zur Seite geschoben werden kann. Außerdem kann der gesamte untere Preßkörper zusammen mit den Walzen 14 und 15 herausgenommen werden, indem man lediglich die Muttern 45 von den Bolzen 43 abschraubt und den Preßkörper nach oben hebt und dann zur Seite schiebt, nachdem der obere Preßkörper entfernt ist. Hierbei ist es natürlich erforderlich, die Bänder zu entfernen.
Die Wäschestücke werden von Hand auf das wagerechte Einlaßende des Bandes 8 gelegt, von diesem gegen die Walze 21 befördert und schließlich zwischen den Bändern 8 und 26 nach unten durch die in dem Behälter befindliche Stärke gezogen. Darauf gelangen sie zwischen den Walzen 22 und 75 nach oben, wo ^a der Überschuß an Stärke ausgetrieben wird, so daß dieser in den Stärkebehälter zurückfließen kann. . Nach dem Verlassen der Walzen 22 und 75 werden die Wäschestücke wieder durch das Förderband 8 allein bewegt und 7^ fallen schließlich auf den Tisch 9. Von diesem können sie von Hand entfernt und in bekannter Weise in einen Trockenraum gebracht werden, bevor sie wieder angefeuchtet und geplättet werden.
Wenn die Förderbänder stillstehen, werden die Preßkörper bewegt, so daß sie die Stärke durch das unten befindliche Trum des Bandes hindurchtreiben. Sie wirken hierbei abwechselnd durch Druck und durch Saugwirkung und gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der Stärke auf alle Wäschestücke.
Das in Fig. 14 bis 17 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem oben beschriebenen dadurch, daß der untere Preßkörper 12 starr, aber-abnehmbar am Hauptmaschinengestell befestigt ist, während der obere Preßkörper 13 nachgiebig mit seinen Bewegungsstangen 49 durch Schraubenfedern 25 verbunden ist, die oben zwischen durchbohrten Augen 48 und einstellbaren Muttern 32 um die Bolzen 49 gelegt sind. Der Preßkörper ist mit Lüftungsöffnungen 33 versehen, durch die die Bildung von Luftsäcken und eine allzu starke Saugwirkung zwischen den Preßkörpern verhindert wird.
Außerdem besitzt der Boden des Behälters 4 einen Dampfmantel 38 mit Dampfeinlaßrohr 39, wodurch die Stärke auf gleicher Temperatur gehalten werden kann. .
Im übrigen ist die Bauart und Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels im wesentlichen dieselbe wie diejenige des im vorstehenden beschriebenen Beispiels.

Claims (3)

110 Patent-Ansprüche:
i. Maschine zum Stärken von Wäschestücken, bei der die Wäschestücke zwischen Bändern in einen Stärkebehälter geführt und mittels . einer durch Exzenter auf und nieder bewegten Preßplatte gegen einen Tisch gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Exzenter für die Bewegung der Preßplatte tragenden Welle ein die Bänder nur während der Aufwärtsbewegung der Preßplatte betätigender Exzenterzapfen angeordnet und
zwischen den zusammenarbeitenden Preßplatten ein an der oberen federnd befestigter Saugrahmen vorgesehen ist.
2. Maschine zum Stärken von Wäschestücken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle für die Bänder mittels auf ihr befestigter Klinke und Sperrades unter Zwischenschaltung einer Pleuelstange mit dem auf der Antriebswelle der oberen Preßplatte sitzenden Exzenterzapfen verbunden ist.
3. Maschine zum Stärken von Wäschestücken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Preßplatte durchlocht ist und der Saugrahmen infolge seiner nachgiebigen Befestigung an der oberen Preßplatte bei der Aufwärtsbewegung letzterer länger mit der unteren Preßplatte in Berührung bleibt, so daß die Stärke durch die Durchlochungen der unteren Preßplatte und durch die Wäschestücke gesaugt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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