DE17288C - Filterpresse - Google Patents
FilterpresseInfo
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- DE17288C DE17288C DENDAT17288D DE17288DA DE17288C DE 17288 C DE17288 C DE 17288C DE NDAT17288 D DENDAT17288 D DE NDAT17288D DE 17288D A DE17288D A DE 17288DA DE 17288 C DE17288 C DE 17288C
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- plates
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/02—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
- B30B9/24—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using an endless pressing band
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTA
Um breiartige Substanzen, soweit es durch Anwendung von mechanischen Hülfsmitteln möglich
ist, in continuirlicher Weise zu entwässern, zum Zweck der Gewinnung der Flüssigkeit oder
des festen Körpers als nutzbares Product, lasse man die Masse zwischen zwei über oder neben
einander liegende Filterplatten eintreten, welche zwischen zwei Seitenwänden befindlich sind
und von denen die eine um eine Achse an der Eintrittsöffnung hin- und herbeweglich ist.
Bei jedem kleinen Hube soll die Masse allmälig fortschreiten und zusammengedrückt werden,
die Flüssigkeit seitlich durch die Filterplatten entweichen und der feste Körper in consistenter
Form continuirlich heraustreten. Zu diesem doppelten Zweck ist. die Arbeitsfläche jeder
Platte mit Kanälen versehen, über welche ein endloses Matalltuch aus feinem Drahtgewebe
mit der Masse · hinweggeführt wird. Die Eintrittsöffnung
für die breiartige und die Austrittsöffnung für die ausgepreiste Masse sind verstellbar
zu machen.
Die Maschine ist in Fig. 1 und 2 mit den beiden Gestellplatten A und A1, in Fig. 3 aber
ohne die vordere Platte A dargestellt, um die inneren Theile sichtbar zu machen.
In Fig. 5 ist eine Prefsplatte α in zwei Ansichten
gezeichnet. Die auf der Arbeitsfläche eingehobelten Kanälchen laufen nach oben hin
aus, so dafs ganz am Ende in geringer Breite die Platte noch eine glatte Stelle hat. Die
beiden Seitenrippen haben unten die Lager b und O1, welche in der Maschine für die Achse c
angepafst sind.
Die Gegenplatte Ci1 ist in gleicher Weise
geformt und auf der zweiten Achse C1 gelagert.
In den Gestellplatten A und A1 sind rechteckige
Oeffnungen ausgespart und in dieser Weise Mittelstücke gebildet, wie B bei der
Platte A und B1 bei A1 zeigt. Die Achsen c
und C1 treten mit ihren flacheisenförmigen Enden
durch diese Mittelstücke, mit Spielraum für seitliche Verstellbarkeit, wie Fig. 4 zeigt. Ein an
den Enden umgebogenes Flacheisen d umgreift das Mittelstück B1 zwei Kopfschrauben e und ex
gehen hindurch und sind mit den Achsen c und C1 verschraubt, so dafs diese und mit ihnen
die Prefsplatten α und ax enger und weiter gestellt
werden können, da der Mechanismus auf" der gegenüberliegenden Seite an der Platte (I1
sich wiederholt. Die Flacheisen werden getragen von den durchgehenden Achsen, mit
welchen sie verschraubt werden können bei f und fi.
Zur Erzeugung der hin- und herschwingenden Bewegung der Platte U1 dient die Excenterwelle
g, welche dieselbe andrückt, und das durch eine Stange mit Ci1 verbundene Gewicht^,
welches den Rückgang bewirkt. Die Excenterwelle ist gelagert in den Gestellplatten A
und A1 und wird gedreht durch die Riemscheibe g2, welche ihre Bewegung von der
Transmissionswelle empfängt. Die Lage der Platte α ist an der Austrittsöffnung dadurch
fixirt, dafs eine Stange h in den Gestellplatten A und A1 drehbar gelagert ist und zwei Stellschrauben
Ji1 hy trägt. Mit diesen ist man im
Stande, die Platte α gegen ay eng oder weit
zu stellen. Zur Führung des Metalltuches «2
über die Arbeitsfläche von α dienen die Walzen «3 und a4. Auf der anderen Seite wiederholt
sich dies mit den Walzen as und er.
Die Spannrollen as 'und a9 sollen die Metalltücher
!leicht anspannen, was als nebensächlich bemerkt sei.
Die in einem Reservoir angesammelt gedachte Masse, beispielsweise Papierbrei zur Herstellung
von dickem Papier oder Deckel, soll durch einen zwischen den Seitenwänden A
und A1 eingeschlossenen Kanal. C mit zwei
Gummiplatten C1 und C2, sich dicht an die
Platten α und U1 anlegend, in die Maschine,
und zwar zwischen die Platten α und Ci1 treten.
Sobald ein Druck stattgefunden hat und die Platte Or1 zurückgegangen ist, müssen die Metalltücher
um ein Stück in der angegebenen Pfeilrichtung sich fortschieben, ebenso auch das
Papierzeug, welches sich nach der Austrittsöffnung hin zu einem consistenten Deckel gestaltet.
Wird dieser von zwei Walzen i und Z1 intermittirend nach jedem Rückgang der Platte U1
um dasselbe Stück wie jedes Metalltuch fortgezogen, so folgt auch die Masse durch den
Kanal C nach, wenn das Reservoir in geeigneter Höhe steht, um den erforderlichen Druck zu
bewirken.
Der nach jedesmaligem Rückgange von ax
oder nach einer Umdrehung der Excenterwelle g nothwendige Schub des Deckels und der Metalltücher
wird dadurch ausgeführt, dafs auf der Achse der Walze I1 ein Schaltrad 4 durch die
Kurbelschleife z3 mit der Klinke Z4 und durch
den mit der Riemscheibe g2 befestigten Kurbelstift
Z5 geschaltet wird. Die Achsen von I1
und i sind mit. zwei in einander greifenden Zahnrädern z'6 und z'7 von gleicher Zähnezahl
versehen, sodann übertragen zwei Frictionswalzen k und 'A1, deren Achsen aufserhalb der
Gestellplatten durch Spiralfedern zusammengezogen werden, wie bei A2 in Fig. ι sichtbar
ist, die Bewegungen von i und I1 auf A und A1.
Die Metalltücher bewegen sich demnach um denselben Schub, wie der Deckel durch die
Walzen i und I1 gezogen wird. Die Walzen a4
und a7 laufen lose mit, man kann sie indessen
auch durch Riemenbetrieb von a% und a6 aus
bewegen.
Soll die ausgepreiste Flüssigkeit gewonnen werden, so ist diese durch Riemen abzuleiten.
Wenn dagegen der feste Körper beispielsweise zur Herstellung von Pappdeckel verwendet werden
soll, so ist dieser in ähnlicher oder gleicher Weise weiter so zu behandeln wie bei der Papiermaschine.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Art und Weise der Entwässerung einer breiartigen Substariz, wie diese mit Hülfe von zwei mit Kanälen versehenen Prefsplatten und von zwei zwischen letzteren hindurchgeführten, endlosen Metalltüchern successive von der Eintrittsöffnung bis zur Austrittsöffnung geprefst wird, indem intermittirend die Platten nach der Austrittsöffnung hin zunehmend gegen einander gedrückt werden, während die Eintrittsöffnung dieselbe bleibt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17288C true DE17288C (de) |
Family
ID=294232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17288D Active DE17288C (de) | Filterpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17288C (de) |
-
0
- DE DENDAT17288D patent/DE17288C/de active Active
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