DE2152C - Apparat zur Herstellung von Torf-Briquettes - Google Patents

Apparat zur Herstellung von Torf-Briquettes

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DE2152C
DE2152C DE18782152D DE2152DD DE2152C DE 2152 C DE2152 C DE 2152C DE 18782152 D DE18782152 D DE 18782152D DE 2152D D DE2152D D DE 2152DD DE 2152 C DE2152 C DE 2152C
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Germany
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kiln
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peat briquettes
briquettes
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DE18782152D
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English (en)
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FR. HACK in Lauenburg
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F5/00Drying or de-watering peat
    • C10F5/02Drying or de-watering peat in the field; Auxiliary means therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

1878.
Klasse 10.
FR. HACK in LAUENBURG. Apparat zur Herstellung von Torf-Briquettes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1878 ab.
Diese Apparate sind dazu bestimmt, besonders schwere Moore auf trockenem Wege in continuirlichem Gange und ohne vorhergehende Zubereitung in Briquettes zu verarbeiten.
Im wesentlichen bestehen die Apparate aus einer Darre und der zugehörigen Presse. Die Darre besteht aus einer Siebtrommel, in welche das Rohmaterial durch einen Elevator gehoben wird, aus einer Doppelschnecke, welche dasselbe auf der durch Dampf geheizten Darre vertheilt, aus dem Fortbewegungsmechanismus und aus einer weiteren Schnecke, welche das genügend getrocknete Material in den zur Presse führenden Kanal schafft.
Diese Darre ist in Blatt I dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Frontansicht und Fig. 3 ein Grundrifs derselben. Durch den Trichter A gelangt das Rohproduct in die Siebtrommel B, welche etwas geneigt gelagert ist, aus welcher zu grofse und nicht gesiebte Stücke am entgegengesetzten offenen Ende bei C wieder herausfallen. Das gesiebte Material fällt auf die links- und rechtsgängige Schnecke D, die dasselbe gleichmäfsig vertheilt. Der Torfmull fällt nun durch die, am unteren Ende des die Trommel und Schnecke umgebenden Mantels, befindliche Oeffnung hindurch auf die obere Platte α der aus zwei Theilen E und P bestehenden Darre, welche durch die Zuströmungs- und Abgangsrohre h und i mittelst Dampf geheizt wird. Die Darre ist aus Eisenblech und Winkeleisen construirt. Der Führungsmechanismus besteht aus zwei Ketten ohne Ende, welche über die fünf oder mehrseitigen Scheiben r r r r gelagert sind. Die gegenüberliegenden Kettenglieder sind von Zeit zu Zeit durch Eisenstangen m m m . . verbunden, auf welche die Arme η η η . . drehbar befestigt sind. Die Arme jeder einzelnen Stange in sind durch zwei Blechstreifen 0 verbunden, wodurch zwei voneinander unabhängige Fortführungsvorrichtungen auf jeder Querstange entstehen, welche mittelst Blechplatten ss.., die von Stange zu Stange versetzt sind, das Material· auf der Darre wenden und fortschaffen. Bei ν fällt letzteres von dem oberen Theil E der Darre hinab auf den unteren Theil F, über welchen es durch die rückkehrenden Arme und Blechplatten s s . . hinweggeführt wird, bis es bei w in den Blechmantel G gelangt, in welchem die Schnecke H gelagert ist, durch die das gedarrte Material in den Kanal K gelangt, der zur Presse führt. Die Antriebswelle der Darre ist u, welche von der Maschine bewegt wird; von dieser Welle aus werden die einzelnen Wellen durch Riemscheibentrieb und Zahnradübertragung bewegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist.
Die Presse, auf Blatt II dargestellt, ist von einfacher und leistungsfähiger Construction. Auf der gufseisernen Fundamentplatte A ist der Doppellagerbock B B angeschraubt, welcher unten gleich den unteren Theil der Form für die Presse liefert. Zwischen den beiden Böcken B ist um α drehbar gelagert das Gufststück C, welches unten mit einem den oberen Theil der Prefsform bildenden Gufsstahlstück D versehen ist. Der Querschnitt ί dieser Form ist in Fig. 2 ersichtlich. Eine Welle r, welche gleichfalls drehbar in den Böcken B B gelagert ist, geht über das freie Ende des den Oberstempel tragenden GuTsstückes C hinweg und ist an einem oder an beiden aus den Lagern heraustretenden Enden mit einem Hebel H versehen, welcher ein Gewicht G trägt. Die Welle r hat eine Vertiefung, welche in gleicher Breite mit dem Gufsstück C ist; auf letzterem befindet sich eine Nufs, welche in die Vertiefung der Welle r greift. Hierdurch ist die Welle r mit dem freien Ende des Gufsstückes C verbunden, welches auf die zu pressende Torfmasse drückt. Hierdurch ist die Selbstregulirung der Presse in vollem Maafse hergestellt.
Ein Prefsstempel E, welcher durch Führungen FF geleitet wird, wird durch den ungleichschenkligen Hebel Z, welcher bei i direct mit der Kurbel der Dampfmaschine verbunden ist, hin- und herbewegt. Das zu pressende Material fällt vor die Form s durch den von der Darre kommenden Kanal K und wird, dem Hube und Querschnitt des Prefsstempels entsprechend, in geeigneten Quantitäten bei jedem Druck des Stempels in die Form geprefst. Die Compression des Materials läfst sich durch Verschiebung des Gewichtes G auf dem Hebel H bestimmen und wird dann später selbstthätig beständig durch diese Druckvorrichtung regulirt.

Claims (1)

  1. Das fertige Material erscheint vor der Mündung der Form ί und kann von dort entfernt und sofort benutzt werden.
    Pa τ ε nt-Ansprüche:
    i. Die Verwendung einer Darre von der vorstehend beschriebenen Construction bei der Herstellung von Torfbriquettes.
    Die vorstehend beschriebene und in beiliegender Zeichnung erläuterte Presse mit der selbstregulirenden Compressionsvorrichtung.
    Die Combination der ganzen Anlage, welche aus einer Darre und Presse von der vorstehend beschriebenen und in beiliegenden Zeichnungen erläuterten Construction besteht, für die Herstellung von Torfbriquettes.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE18782152D 1878-02-16 1878-02-16 Apparat zur Herstellung von Torf-Briquettes Expired - Lifetime DE2152C (de)

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DE2152T 1878-02-16

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