DE293852C - - Google Patents

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DE293852C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J15/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in continuous form, e.g. webs
    • B41J15/16Means for tensioning or winding the web

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293852 KLASSE \5g. GRUPPE
INTERNATIONAL APPLIANCE COMPANY in CHICAGO, III., V. St. A.
Papieraufwickelvornchtung für Schreibmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1914 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Papieraufwickelvorrichtung für Schreibmaschinen. Es sind bereits Aufwickelvorrichtungen bekannt, bei denen die Aufwickelwalze unter Vermittlung einer Gelenkvorrichtung gedreht und wobei die Gelenkvorrichtung durch das Papier verstellt wird. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Papieraufwickelvornchtung, bei der die Aufwickelrolle mit einer solchen an sich bekannten Gelenkvorrichtung verbunden ist, und zwar dergestalt, daß der Schalthebel der Aufwickelrolle durch das Durchdrücken der Gelenkvorrichtung in eine solche Lage gebracht werden kann, daß eine Rückwärtsbewegung der Aufwickelrolle möglich ist, um das Geschriebene der aufgewickelten Papierbahn nochmals durchsehen zu können.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt der mit der neuen Papieraufwickelvorrichtung versehenen Schreibmaschine; Fig. 2, 3 und 4 stellen Einzelheiten dar.
ι ist das Gestell der Schreibmaschine, in dem drehbar eine Anzahl von Tastenhebeln 2 angebracht ist, die mit Tasten 3 versehen, und deren aufwärts gerichtete Arme mit 4 bezeichnet sind. In den Schlitzen einer Schiene 5 sind die Typenhebel 6 mit den Typen 7 drehbar gelagert; das untere Ende dieser Typenhebel steht in gelenkiger Verbindung mit den Tastenhebelarmen 4. An auf dem Gestell 1 befestigten Stützen 8 sind Arme 9 angebracht, deren vordere Enden die Anschlagschiene 10 tragen, die mit einem nachgiebigen, als Druckwiderlager dienenden Streifen versehen ist. Auf einer Welle 12, die in den Stützen 8 gelagert ist, befinden sich Scheiben 13 fest angeordnet. Hebel 14 sind lose auf der Welle in der Nähe der Stützen'8 angebracht, die an ihren oberen Enden durch Federkraft beeinflußte Klinken 15 tragen, die zusammen mit den Scheiben 13 zur Förderung der Papierbahn dienen. Eine Querschiene 16 ruht ebenfalls mit ihren Enden auf den Stützen 8 und ist in ihrem mittleren Teil mit einem Arm 17 versehen (Fig. 2), der eine durch Feder beeinflußte Klinke 18 trägt, die zusammen mit einer der Scheiben 13 dazu dient, eine rückwärtige Bewegung der Papierbahn zu verhindern. Die Querschiene 16 ist mit einer Zahnung ig versehen zwecks einer leichteren Trennung des beschriebenen Papierbahnteiles. Lagerböcke 20 sind auf der Anschlagschiene 10 befestigt, und zwischen ihnen sind Führungswalzen 21, 22 angeordnet. Eine Führung 23 -55 erstreckt sich von der unteren Seite der Anschlagschiene 10 nach unten in Gestalt eines Flansches. Eine Klappe 24 befindet sich an der Hinterseite des Gestelles und trägt ein Lager 25, in dem eine Papierrolle 26 angebracht ist. Die Papierbahn z6a geht von ihrer Rolle unter der Führung 23 hindurch, dann aufwärts an der Anschlagschiene 10 vorbei und über die obere Führungswalze 21, dann unter der Führungswalze 22 und unter einer Führungswalze 27 vorbei, die in drehbaren Armen 28 ruht. Von da aus geht die Papierbahn über die Scheiben 13 unter den Klinken 15
und 18 hindurch. Eine Führung 29 dient zur Unterstützung in der Führung der Papierbahn nach der Führungswalze 22.
Eine Universalschiene 30, die an ihren Enden von Armen 31 getragen wird, ist drehbar verbunden mit der mit Schlitzen versehenen Schiene 5. Diese Universalschiene 30 ist vor dem oberen Teil der Tastenhebelarme 4 angebracht und vorteilhaft mit einem Kissen 32
ίο versehen, gegen das diese Tastenhebelarme bei ihrer Bewegung treffen. Die Arme 31 sind verbunden mit den Armen 33, die sich nach rückwärts erstrecken und durch die Lenkstangen 34 drehbar mit den unteren Armen der Hebel 14 in Verbindung stehen. Die Arme 33 und die mit diesen starr verbundenen Arme 31 sind durch Federn 35, die an dem oberen Teil des Gestelles angreifen, beeinflußt, und diese Federn dienen dazu, die Teile in ihre Normallage zurückzubringen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Papierbahn zwischen der Führung 23 und der Führungswalze 21 schlaff ist, und daß, wenn ein Tastenhebel herabgedrückt wird, die Type auf diesen schlaffen Teil des Papierstreifens drückt. Wird ein Tastenhebel niedergedrückt, so wird durch seinen Arm 4 die Universalschiene 30 beeinflußt und hierdurch die Bewegung mittels der Arme 33 und der Lenkstange 34 auf die Hebel 14 übertragen. Diese werden dadurch bewegt und,die Bewegung auf die Klinken 15 übertragen, die eine Bewegung der Papierbahn, die über die Scheiben 13 geht, um Zeilenbreite veranlassen. Eine rückwärtige Bewegung der Papierbahn wird durch die feststehend gelagerte Klinke 18, die mit einer der Scheiben 13 zusammenwirkt, verhindert. Wenn der Tastenhebel freigegeben wird, so wird er in seine normale Lage in bekannter Weise durch eine Feder zurückgeführt.
Nachdem die Papierbahn die Fördervorrichtung verlassen hat und unter der Querschiene 16 hindurchgegangen ist, wird sie wieder aufgewickelt, und zwar durch die folgende Einrichtung.
Zwei Lagerarme 36,37 sind an den Stützen 8 mit Hilfe von Schrauben 38 befestigt. Diese Lagerarme tragen an ihren Enden je eine Büchse 40 bzw. 41, die rechtwinklig dazu angebracht sind. In der Lagerbüchse 40 ruht eine Achse 42, die eine Scheibe 43 trägt, welche mittels einer Schraube 44 an dem Achsenende befestigt ist; das andere Ende der Achse 42 trägt einen Drehknopf 45. Die Achse 42 ist in der Längsrichtung beweglich und wird durch eine Feder 46 beeinflußt (Fig. 2). Eine Achse 47 befindet ι sich in der Lagerbüchse 41; an ihrem einen Ende ist gleichfalls eine Scheibe 49 mit einem Stift 51 mit Hilfe einer Schraube 50 befestigt, während das andere Ende den Drehknopf 48 besitzt. Eine Welle 52, die ausgehöhlt ist und zur Aufnahme der Schraubenköpfe 50 und 44 dient, befindet sich zwischen den Scheiben 49 und 43 und besitzt Aussparungen 53 zur Aufnähme des Stiftes 51, so daß diese Welle 52 sich mitdreht beim Drehen der Scheibe 49. Die Scheiben 43 und 49 mit den Achsen 42 und 47 sowie die Welle 52 stellen eine Rolle zum Aufwickeln der Papierbahn dar, die durch das nachstehend beschriebene Klemmschaltwerk aufgewickelt wird.
Die Scheibe 49 ist an ihrer Außenseite mit ,einem ringförmigen Flansch54 versehen (Fig.4), in welchem eine lose Scheibe 55 vorgesehen ist, die mit einem Hebelarm 56, der drehbar auf der Achse 47 angebracht ist, fest verbunden ist. Diese Scheibe 55 ist mit Ausschnitten 57,58 versehen, von denen die Ausschnitte 57 zur Aufnahme von Kugeln 59 dienen, die mit der inneren Fläche des ringförmigen Flansches 54 zusammenwirken. Eine Klemmrolle 60, die sich im Ausschnitt 58 befindet, wird, wenn die Scheibe 49 sich in der einen Richtung dreht, zwischen Scheibe 49 und ringförmigem Flansch 54 eingeklemmt und bildet eine Kupplung zwischen dem Hebel 56 und der Aufwickelrolle zum Zweck der Drehung der letzteren. Bewegt sich der Hebel 56 in einer anderen Richtung, so tritt die Klemmrolle 60 in das tiefere Ende des Ausschnittes 58 ein, und es wird so dem Hebel 56 und der Scheibe 55 eine Bewegung ermöglicht, ohne daß die Aufwickelrolle mitgenommen wird. Diese Aufwickelvorrichtung wird bewegt durch die Vorrichtung zur Fortschaltung der Papierbahn. Um ein gleichmäßiges Aufwickeln der Papierbahn unabhängig von der Länge der aufgewickelten Papierbahn zu ermöglichen, ist der Hebelarm 56 mit dem Hebel 14 der Papierfortschaltvorrichtüng mit Hilfe einer Ausgleich- bzw. Gelenkvorrichtung 61 verbunden. Diese Gelenkvorrichtung besteht aus zwei Gelenkstangen 62, 63, die durch Zapfen 64 gelenkig miteinander verbunden sind, und wobei die Gelenkstange 62 über die Gelenkstange 63 hinweggreift durch den Ansatz 65, der die Drehung des Gelenkes in der einen Richtung begrenzt (Fig. 1 und 3). Die kürzere Gelenkstange 63 ist mit einem Arm 66 versehen, dessen freies Ende mit einer gekrümmten Fläche 68 sich auf die aufzuwikkelnde Papierbahn legt. Wenn der Durchmesser der aufgewickelten Papierbahn gewachsen ist, so ist auch die Neigung des Papierbahnteiles zwischen dem Querstück 16 und der Papieraufwickelrolle größer geworden. Beim Antriebe wird der Papierbahnteil straff gespannt, und' dieser drückt dabei auf den Arm 66, wodurch die beiden Gelenkstangen 62, 63 aus der Strecklage heraus, d. h. nach oben durchgedrückt werden. Das überträgt sich
sofort auf die Aufwickelrolle und verhindert sie, sich mehr zu drehen, als zum Aufwickeln der Papierbahn nötig ist.
Die Gelenkvorrichtung ist bei jeder Schaltbewegung in der Strecklage. Die Papierbahn wird bei steigendem Umfang der Papieraufwickelrolle durch diese Gelenkvorrichtung niedergedrückt, so daß die Papierbahn einen immer stärkeren Winkel zwischen der gekrümmten Fläche 68 und der Aufwickelrolle annimmt. Wird die Taste niedergedrückt, so wird die Papierbahn die Gelenkvorrichtung mehr oder weniger aus ihrer Strecklage herausbringen, und dadurch wird die Aufwickelrolle entsprechend mehr oder weniger gedreht werden. Beim Loslassen der Taste geht die Gelenkvorrichtung wieder in ihre alte Strecklage zurück.
Um das Geschriebene der Papierbahn nochmais nach dem Aufwickeln durchzusehen, ist eine rückwärtige Bewegung der Aufwickelrolle nötig. Diese wird ermöglicht durch Umschalten des Klemmschaltwerkes in der Weise, daß die Klemmrolle 60 in den tieferen Teil des Ausschnittes 58 gleitet. Der Hebel 56 nimmt dann die Stellung ein, die in Fig. 3 gestrichelt dargestellt ist, und zwar geschieht das, ohne daß irgendein Teil der Schreibmaschine entfernt wird, infolge der Möglichkeit der Gelenkvorrichtung 61, in die Stellung zu gehen, die gestrichelt in Fig. 3 angegeben ist.
Diese Anordnung des Klemmschaltwerkes und seiner Verbindungen gestattet also nicht allein ein Umschalten, um dem Schreibenden zu ermöglichen, die Papierbahn von der Aufwickelrolle abzuwickeln, sondern bildet außerdem eine Vorrichtung zum Aufwickeln der Papierbahn, die sicher und geräuschlos arbeitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Papieraufwickelvorrichtung für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (56) der Aufwickelrolle (52) durch das Durchdrücken seines aus einer Gelenkvorrichtung (61) bestehenden Antriebsgestänges in eine solche Lage gebracht werden kann, daß eine Rückwärtsbewegung der Aufwickelrolle möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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