DE2932974C2 - Kautschukartiges Copolymeres sowie Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Kautschukartiges Copolymeres sowie Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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- C08F210/16—Copolymers of ethene with alpha-alkenes, e.g. EP rubbers
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Description
aufweist, gekennzeichnetdurch
(E) einen Jodzahlindex αϊ für die Komponenten mit
niedrigerem Molekulargewicht und einen Jodzahlindex «2 für die Komponenten mit dem
höheren Molekulargewicht, wobei «1 und «2 in die Bereiche - 30 £ «1 £ 0 und 0
< «2 :£ 30 fallen.
2. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von
Gewichtsmittel des Molekulargewichtes/Zahlenmittel des Molekulargewichtes (Mw/Mn)'m(D)4 bis 12
beträgt.
3. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß «, und «2 in
(E) in die Bereiche -2O<oci < -0,5 und 0,5<«2S20
fallen.
4. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß «1 und «2 in
(E) in die Bereiche von — 10i«i<—1 und
IS «2 S 10 fallen.
5. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das «-Olefin
aus Propylen besteht und das Molverhältnis in (A) 50/50 bis 90/10 beträgt.
6. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das «-Olefin
aus 1-Buten besteht und das Molverhältnis in (A) 80/20 bis 95/5 beträgt.
7. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyen aus
einem nicht-konjugierten Dien besteht.
8. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch
7, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht-konjugierte Dien aus einem cyclischen nicht-konjugierten
Dien besteht.
9. Kautschukartiges Copolymeres nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß das cyclische, nicht-konjugierte Dien aus 5-Äthyliden-2-norbornen
oder Dicyclopentadien besteht.
10. Kautschukartiges Copolymeres nach einem der Ansprüche 1 bis 9, das durch Copolymerisation
von Äthylen, einem «-Olefin mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und einem Polyen bei einer
Temperatur von 400C bis 1000C in Gegenwart eines
Katalysators erhalten wird, der aus
Bereich von 0 < π ^ 3 bedeuten, und
(b) einem Organoaluminiumhalogenid
(b) einem Organoaluminiumhalogenid
zusammengesetzt ist, wobei das Al/V-Molverhältnis
2 bis weniger als 5 beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator eingesetzt worden ist, der als
Organoaluminiumhalogenid ein solches der Formel
R'njAlX'3-/n.
worin R' eine Kohlenwasserstoffgruppe, X' ein Halogenatom und JU eine positive Zahl im Bereich von
1 < JIJ S 1,25 bedeuten, aufweist
11. Verfahren zur Herstellung eines kautschukartigen
Copolymeren aus Äthylen, einem «-Olefin mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und einem Polyen mit den
Merkmalen (A) bis (E), wobei Äthylen, das «-Olefin mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und das Polyen bei
einer Temperatur von 400C bis 100°C in Gegenwart
eines Katalysators copoiymerisiert werden, der aus
(a) einer Vanadiumverbindung der Formel
VO(OR)nX3-,,,
VO(OR)nX3-,,,
worin R eine Kohlenwasserstoffgruppe, V ein Halogenatom und η eine positive Zahl im
Bereich von 0 < n£ 3 bedeuten, und
(b) einem Organoaluminiumhalogenid
zusammengesetzt ist, wobei das Al/V-Molverhältnis
2 bis weniger als 5 beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Organoaluminiumhalogenid ein solches der
Formel
worin R' eine Kohlenwasserstoffgruppe, X' ein Halogenatom und JI7 eine positive Zahl im Bereich von
I <m£ 1,25bedeuten,wird.
12. Verfahren nach Anspruch U, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator verwendet
wird, worin der Rest R in der Vanadiumverbindung
(a) eine Äthylgruppe ist.
13. Verfahren nach Anspruch 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Katalysator verwendet
wird, worin m in dem Organoaluminiumhalogenid
(b) eine positive Zahl im Bereich 1,05 £ m
< 1,2 ist.
14. Verfahren nach Anspruch 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polymerisationstemperatur bei 50° C bis 8O0C liegt.
(a) einer Vanadiumverbindung der Formel
VO(OR)nX3-,,.
VO(OR)nX3-,,.
worin R eine Kohlenwasserstoffgruppe, X ein Halogenatom und π eine positive Zahl im
65 Die Erfindung betrifft ein kautschukartiges Copolymeres
aus Äthylen, «-Olefinen mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und Polyenen sowie ein Verfahren zur
Herstellung des Copolymeren.
Die erfindungsgemäßen katuschukartigen Copolymere mit einem hohen Gehalt an Äthyleneinheiten sind
durch Schwefel härtbar, zeigen eine gute Verarbeitbarkeit, wie beispielsweise Verarbeitbarkeit auf Walzen
(Walzenverarbeitbarkeit) und Extrudierfähigkeit, überlegene physikalische Eigenschaften nach Vulkanisierung,
wie beispielsweise ausgezeichneten Modul und ausgezeichnete Zugfestigkeit, und einen hervorragenden
Ausgleich von Verarbeitbarkeit und physikalischen Eigenschaften. Sie sind besonders für Verwendungen,
wie beispielsweise elektrische Isolationen, Schaumstoffe, Fahrzeugaußenausstattungen und Bedachungen,
geeignet.
Es wurden bereits viele Vorschläge bezüglich der Herstellung von Kautschukstoffen vom olefinischen
Copoiymertyp gemacht, die Polyene enthalten, wie beispielsweise Äthylen/Propylen-Copolymerkautschuk
oder Äthylen/l-Buten-Copolymerkautschuk, die Polyene
enthalten können.
Es war jedoch schwierig, Kautschukstoffe vom olefinischen Copoiymertyp herzustellen, die durch
Schwefel härtbar sind und die überlegene Verarbeitbarkeit, ausgezeichnete physikalische Eigenschaften, wenn
sie in vulkanisierte Produkte überführt sind, und einen ausgezeichneten Ausgleich dieser beiden Eigenschaften
sowie andere zufriedenstellende Eigenschaften, wie beispielsweise gute Formbarkeit und gute Oberflächeneigenschaften,
aufweisen.
In der britischen Patentschrift 8 56 737 wird ein kautschukartiges Äthylen/ 1-Buten-Copolymeres angegeben,
das unter Verwendung eines Katalysators erhalten wird, der aus einer Titan- oder Vanadiumverbindung,
bevorzugt Titan- oder Vanadiumtetrachlorid und Vanadiumoxychlorid und einer Aluminiumalkylverbindung
ausschließlich Aluminiummonoalkyldihalogeniden, wie beispielsweise ein Aluminiumtrialkyl oder
Aluminiumdialkylhalogenid, insbesondere Trihexylaluminium oder Triisobutylaluminium, aufgebaut ist Die
britische Patentschrift lehrt jedoch nichts über die Verwendung eines Polyens, das ein wesentlicher
Bestandteil des kautschukartigen Copolymeren der Erfindung ist. Das gemäß der britischen Patentschrift
erhaltene Copolymere ist nicht durch Schwefel härtbar und besitzt schlechte Festigkeitseigenschaften. Dieses
Copolymere ist auf Grund zu breiter Verteilungen seiner Zusammensetzung und des Molekulargewichtes
schwierig zu pelletisieren, und die erhaltenen Pellets neigen zur Agglomerierung. Ferner liegen die Vanadiumkomponente
und die Organoaluminiumkomponente des in der britischen Patentschrift verwendeten
Katalysators nicht innerhalb der Vanadium- und Organoaluminiumkomponenten des gemäß vorliegen- «0
der Erfindung angegebenen Katalysators.
In der US-PS 36 45 992 (entsprechend der japanischen
Patent-Veröffentlichung 21 212/71) wird ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines
homogenen statistischen, teilweise kristallisierten Copolymeren aus Äthylen und einem a-Olefin, wie beispielsweise
1-Buten, 1-Hexen oder 1-Octen, mit einer engen
Molekulargewichtsverteilung unter Verwendung eines Katalysators, der den gemäß der Erfindung verwendeten
Katalysator überschneiden kann, beschrieben. In der US-Patentschrift wird jedoch in keiner Weise die
Verwendung von Polyenen beschrieben. Daher ist das erhaltene Copolymere nicht durch Schwefel härtbar.
Um ein Copolymeres mit guter Gleichmäßigkeit zu erhalten, ist es notwendig, die Konzentration des
Katalysators herabzusetzen und die Ausbeute des Copolymeren je Mengeneinheit Lösungsmittel herabzusetzen.
In der britischen Patentschrift 11 014 874 (entsprechend
der japanischen Patent-Veröffentlichung 16 148/65) wird ein Verfahren zur Herstellung eines
durch Schwefel härtbaren Copolymerkautschuks aus Äthylen, einem «-Olefin, wie beispielsweise Propylen
oder 1-Buten und Dicyclopentadien und/oder Methylcyclopentadiendimerem
unter Verwendung eines Katalysators, der ein Alkylaluminiumhalogenid und eine
Vanadiumverbindung aus der Gruppe von VCU und/oder VOCI3 aufweist, beschrieben. Die Vanadiumverbindungen
als wesentlicher Katalysatorbestandteil gemäß der britischen Patentschrift liegen nicht innerhalb
der gemäß der Erfindung angegebenen Vanadiumverbindungen. Wie später durch einen Vergleichsversuch
gezeigt wird, können die Ziele der Erfindung durch die Verwendung der in der britischen Patentschrift
angegebenen Vanadiumverbindungen nicht erreicht werden.
Die japanische Patent-Veröffentlichung 14 542/74 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Äthylen/
Λ-OIefin-Copolymeren unter Verwendung eines durch Einblasen eines Inertgases in das Reaktionsgemisch aus
einem Alkohol und Vanadiumoxytrichlorid in einem inerten Lösungsmittel hergestellten Katalysatorsystems
und Vermischen des Produktes mit einer Alkylaluminiumverbindung. Diese japanische Patent-Veröffentlichung
führt aus, daß das vorstehende Katalysatorsystem verwendet werden soll, weil die Verwendung einer
Vandiumverbindung mit einer Alkoxygruppe, wie beispielsweise VO(OR3), VO(OR)2X und VO(OR)X2,
worin R eine Alkylgruppe und X ein Halogenatom darstellen, sehr teuer ist Die japanische Patent-Veröffentlichung
beschreibt auch die Verwendung von Trialkylaluminium, Dialkylaluminium-monohalogeniden,
Monoalkylaluminium-dihalogeniden und Alkylaluminium-sesquihalogeniden,
bevorzugt Dialkylaluminium-monohalogeniden und Alkylaluminium-sesquihalogeniden,
a's Alkylaluminiumverbindungen. Die japanische
Patent-Veröffentlichung gibt als Beispiele Propylen und 1-Buten als das «-Olefin an und erwähnt die
Verwendung eines Polyens als eine gegebenenfalls vorliegende Comonomerkomponente. In der japanischen
Patent-Veröffentlichung wird speziell lediglich ein kautschukartiges Copolymeres aus Äthylen, Propylen
und Dicyclopentadien angegeben und ein spezifisches Beispiel lediglich für ein Copolymeres mit einem
Äthylengehalt von 48 bis 53 Gew.-% beschrieben. Dieses Copolymere besitzt keine zufriedenstellende
Pelletisierbarkeit, und selbst, wenn es unter Zwang pelletisiert wird, agglomerieren die erhaltenen Pellets
leicht und verlieren die Form von Pellets. Ein derartiges Copolymeres kann natürlich nicht die verbesserten
Eigenschaften des Copolymeren der Erfindung aufweisen, die vorstehend beschrieben sind.
In der japanischen Patent-Veröffentlichung 2924/68 wird ein Verfahren zur Herstellung eines ähnlichen
Copolymeren wie das der oben zitierten japanischen Patent-Veröffentlichung 14 542/74 unter Verwendung
eines Katalysators, der ein Reaktionsgemisch aus einem Alkohol und Vanadiumoxytrichlorid und einem Dialkylaluminium-monohalogenid
oder Alkylaluminium-sesquihalogenid aufweist, beschrieben. Diese japanische
Patent-Veröffentlichung zeigt speziell nur ein kautschukartiges Äthylen/Propylen-Copolymeres, und die in
sämtlichen spezifischen Ausführungsbeispielen dieser Veröffentlichung erhaltenen Copolymeren besitzen
einen Äthylengehalt von 32 bis 58 Gew.-%. Diese Copolymeren zeigen keine zufriedenstellende Pelletisierbarkeit
noch die verbesserten Eigenschaften der kautschukartigen Copolymeren der Erfindung.
In der US-PS 36 74 755 entsprechend der DE-OS 19 38 485 wird ein Verfahren zur Herstellung eines
olefinischen Kohlenwasserstoff-Copolymeren beschrieben, bei dem Äthylen und ein a-Olefin mit 3 bis 20
Kohlenstoffatomen, mit oder ohne eine Polyenverbindung mit (A) einer Vanadiumverbindung der allgemeinen
Formel VO(OR)171X3_m worin R einen Rest, der
cycloaliphatischen Kohlenwasserstoff mit 5 bis 20
Kohlenstoffatomen enthält, X ein Halogenatom und m
eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeuten, und (B) einer Organoaluminiumverbindung der allgemeinen Formel
AlR'nX'3-a worin R' einen Kohlenwtsserstoffrest mit 1
bis 20 Kohlenstoffatomen, X' ein Halogenatom und η eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeuten, kontaktiert wird,
wobei die Konzentration von (A) in dem Reaktionsmedium 10-4 mMol je Liier bis 50 mMol je Liter und das
Molverhältnis von (B) zu (A) 1 :1 bis 10 000 :1 betragen.
Sämtliche Beispiele dieser US-Patentschrift beschreiben nur einen Äthylen/Fropylen-Kautschuk, wobei der
Äthylengehalt 493 bis 78,5 Mcl-°/o beträgt Ein
derartiges CopoJymeres besitzt weder eine zufriedenstellende Pelletisierbarkeit noch die verbesserten
Eigenschaften des kautschukartigen Copolymeren der Erfindung.
Die japanische Patent-Veröffentlichung 196/73 (entsprechend
der britischen Patentschrift 12 94 922) beschreibt ein Copolymeres aus Äthylen und wenigstens
einem Bicydohepten und beschreibt einen Bestandteil, der die in der vorliegenden Erfindung angegebene
Vanadiumkatalysatorkoinponente überlappen kann, beschreibt
jedoch nicht speziell den gemäß der Erfindung angegebenen Organoaluminiumkatalysatorbestandteil.
Da das Copolymere einen hohen Schmelzpunkt aufweist und zu hart ist, ist es nicht für mit Kautschuk
verbundene Anwendungen geeignet.
Die japanische Offenlegungsschrift 1 41 887/77 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Äthylen/
Propylen-Copolymerkautschuks oder eines Äthylen/PropylenZ-nicht-konjugiertes-Dien-CopoIymerkautschuks
mit einem hohen Äthylengehalt und einer breiten Molekulargewichtsverteilung. Der in dieser
Veröffentlichung gemachte Vorschlag beschreibt auch nicht speziell die gemäß der Erfindung angegebene
Organoaluminiumkatalysatorkomponente. Das in der Veröffentlichung angegebene Copolymere besitzt
schiechte Eigenschaften, wenn es in Vulkanisate überführt wird, weil seine Jodzahlindices oi\ und «2 nicht
die gemäß der Erfindung angegebenen Bereiche erfüllen.
Die japanische Patent-Veröffentlichung 25 977/68 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines durch
Schwefel härtbaren Copolymeren mit mehreren Komponenten aus wenigstens zwei a-Olefinen und einem
Dien oder/und Trien. Der in dieser Veröffentlichung gemachte Vorschlag besagt, daß «s zum Erhalt eines
Copolymerkuutschuks in bester Ausbeule ratsam ist, ein
Alkylaluminium-sesquihalogenid der Formel Ri,5AlXi.5
als Organoaluminiumkatalysatorkomponente auszuwählen und bevorzugt eine Polymerisationstemperatur
von —5 bis 100C anzuwenden. Die Anwendung einer derart niedrigen Temperatur ist technisch nachteilig,
weil dies die Entfernung von Polymerijationswärme erfordert. Wenn eine Polymerisationstemperatur von
etwa 4O0C oder höher, bevorzugt etwa 5O0C oder
höher, was technisch vorteilhaft ist, unter Verwendung des in der Veröffentlichung vorgeschlagenen Katalysators
angewendet wird, ergibt sich der Nachteil, daß das Vulkanisat des erhaltenen Copolymerkautschuks
schlechte Zugfestigkeit und schlechte bleibende Dehnung aufweist.
Entsprechendes trifft auch für die Lehren der DE-AS 16 45 289, DE-AS 19 62 843, DE-AS 20 19 776, DE-OS
20 19 771 und 26 34 729 zu, und es ist daher schwierig, nach den vorstehend beschriebenen üblichen Techniken
für Polyene enthaltende olefinische Copolymerkautschukstoffe einen Copolymerkautschuk mit überlegener
Verarbeitbarkeit zur Formung, überlegenen physikalischen
Eigenschaften nach Vulkanisation und einem guten Ausgleich dieser beiden Eigenschaften herzustellen.
Es war bekannt, daß eine breite Molekulargewichtsverteilung notwendig ist, um gute Verarbeitbarkeit zu
erhalten. Gemäß den üblichen Techniken werden jedoch, wenn die Molekulargewichtsverteilung eines
Äthylen/a-Olefin/Polyen-Copolyn.erkautschuks in einem
Versuch zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit erweitert wird, die physikalischen Eigenschaften des
Vulkanisats rasch verschlechtert Um die physikalischen Eigenschaften des Vulkanisats zu verbessern, ist
andererseits eine enge Molekulargewichtsverteilung des Copolymerkautschuks notwendig, wodurch seine
Verarbeitungsfähigkeit schlecht wird. Daher war es bisher nicht bekannt, wie ein Äthylen/ix-Olefin/Polyen-Copolymerkautschuk
mit guter Verarbeitungsfähigkeit und guten physikalischen Eigenschaften nach Vulkanisierung
sowie einem guten Ausgleich dieser beiden Eigenschaften erhalten werden könnte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung von derartigen Copolymeren, die sowohl überlegene
physikalische Eigenschaften von Vulkanisaten von kautschukartigen Copolymeren als auch eine überlegene
Verarbeitbarkeit der kautschukartigen Copolymeren aufweisen, wobei dieses Copolymere einen guten
Ausgleich zwischen seiner überlegenen Verarbeitbarkeit und seinen überlegenen physikalischen Eigenschaften
besitzt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die Schaffung eines kautschukartigen
Copolymeren, wie es in den Patentansprüchen 1 bis 10 gekennzeichnet ist, sowie durch die Schaffung eines
Verfahrens, wie es in den Patentansprüchen 11 bis 14
gekennzeichnet ist.
Es wurde also gefunden, daß die Auswahl erheblich eingeschränkter Bedingungen für die Copolymerisation
die Bildung eines kautschukartigen Copolymeren ermöglicht, das eine breite Molekulargewichtsverteilung
und eine ungewöhnliche Polyenverteilung in dem Copolymeren aufweist, die klar von der in der üblichen
Copolymeren unterschieden ist. Es wurde auch gefunden, daß das erhaltene kautschukartige Copolymere
einen guien Ausgleich seiner überlegenen Verarbeitbarkeit und überlegenen physikalischen Eigenschaften,
wenn es in Form des Vulkanisats vorliegt, aufweist, wobei der Ausgleich bisher nicht erreichbar war.
Gemäß der Erfindung ist die Polyenverteilung in dem kautschukartigen Copolymeren ungewöhnlich, indem
die Polyenkomponente mehr in den Komponenten mit höherem Molekulargewicht vorliegt, nämlich indem der
Polyengehalt der Komponenten mit höherem Molekulargewicht höher ist als derjenige der Komponente mit
niedrigerem Molekulargewicht. In dem üblichen kautschukartigen Copolymeren dieses Typs wird, je breiter
die Molekulargewichtsverteilung, um so niedriger der Polyengehalt der Komponenten mit höherem Molekulargewicht,
und der erniedrigte Polyengehalt ist viel niedriger als der durchschnittliche Polyengehalt des
kautschukartigen Copolymeren. Im Vergleich mit dem üblichen kautschukartigen Copolymeren besitzt das
kautschukartige Copolymere der Erfindung eine breite Molekulargewichtsverteilung und einen hohen Polyengehalt
in den Komponenten mit höherem Molekulargewicht. Diese Struktur des kautschukartigen Copolymeren
der Erfindung war bisher unbekannt und ist ungewöhnlich.
Das a-Olefin mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, das ein
Das a-Olefin mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, das ein
Bestandteil des kautschukartigen Copolymeren der Erfindung ist, ist beispielsweise Propylen, 1-Buten,
1-Penten, 1-Hexen, 4-Methyl-l-penten, 1-Octen und
1-Decen. Ein besonders bevorzugtes a-Olefin ist Propylen oder 1 -Buten.
Typische Beispiele für das zur Herstellung des kautschukartigen Copolymeren der Erfindung eingesetzte
Polyen sind
nicht-konjugierte Kettendiene, wie beispielsweise 1,4- Hexadien, 1,6-Octadien, 2-Methyl-1,5-hexadien,
6-Methyl-l,5-heptadien oder
7-MethyI-1,6-octadien;
nicht-konjugierte cyclische Diene, wie
beispielsweise Cyclohexadien, Dicyclopentadien,
Methyltetrahydroinden, 5-Vinyl-2-norbornen,
5-ÄthyIiden-2-norbornen,
5-Methylen-2-norbornen,
5-IsopropyIiden-2-norbornen oder
6-ChIormethyl-5-isopropenyl-2-norbornen,
und Triene, wie beispielsweise
2,3-DiisopropyIiden-5-norbornen,
2-Äthyliden-3-isopropyliden-5-norbornen,
2- Propenyl-2,5-norbornadien, 1,3,7-Octatrien oder 1,4,9-Decatrien.
7-MethyI-1,6-octadien;
nicht-konjugierte cyclische Diene, wie
beispielsweise Cyclohexadien, Dicyclopentadien,
Methyltetrahydroinden, 5-Vinyl-2-norbornen,
5-ÄthyIiden-2-norbornen,
5-Methylen-2-norbornen,
5-IsopropyIiden-2-norbornen oder
6-ChIormethyl-5-isopropenyl-2-norbornen,
und Triene, wie beispielsweise
2,3-DiisopropyIiden-5-norbornen,
2-Äthyliden-3-isopropyliden-5-norbornen,
2- Propenyl-2,5-norbornadien, 1,3,7-Octatrien oder 1,4,9-Decatrien.
Besonders interessante Polyene sind Dicyclopentadien und 5-Äthyliden-2-norbornen.
Das für das kautschukartige Copolymere der Erfindung erforderliche Merkmal (A) besteht darin, daß
ein Äthylen/Cß —Cio-Ä-Olefin-Molverhältnis im Bereich
von 50/50 bis 95/5 in Abhängigkeit von der Art des «-Olefins und anderen Faktoren gewählt wird, so daß
das gebildete Copolymere elastomere Eigenschaften aufweist. Ein kautschukartiges Copolymeres mit einem
Äthylen/«-Olefin-Molverhältnis von weniger als 50 entspricht nicht der Erfindung, und es liefert auch keinen
vulkanisierten Kautschuk mit guten physikalischen Eigenschaften. Der bevorzugte Bereich des Äthylen/a-Olefin-Molverhältnisses
variiert mit der Art des «-Olefins. Wenn das «-Olefin beispielsweise Propylen
ist, liegt das Verhältnis gewöhnlich bei 50/50 bis 90/10, bevorzugt bei 60/40 bis 87/13. Wenn das «-Olefin ein
solches mit 4 oder mehr Kohlenstoffatomen ist, so liegt das Molverhältnis gewöhnlich bei 80/20 bis 95/5,
bevorzugt bei 85/15 bis 95/5. Die Verhältnisse von Äthylen und eingearbeitetem «-Olefin können aus der
Messung der Absorptionsfähigkeit des erhaltenen Copolymeren mit Hilfe eines Infrarotspektrophotometers
oder aus der Messung mit Hilfe eines 13C NMR-Spektrometers
bestimmt werden.
Das für das kautschukartige Copolymere der Erfindung erforderliche Merkmal (B) steht in Verbindung
mit dem Gehalt der Polyenkomponente, welche das kautschukartige Copolymere aufweist Wenn das
Copolymere eine Jodzahl innerhalb des angegebenen Bereiches aufweist, ist die Vulkanisationsgeschwindigkeit
hoch, und der erhaltene vulkanisierte Kautschuk besitzt gute Eigenschaften. Wenn die Jodzahl des
Copolymeren geringer als den angegebenen Grenzen entsprechend ist, so ist das Copolymere nicht durch
Schwefel härtbar oder seine Vulkanisationsgeschwindigkeit wird äußerst gering. Wenn sie die angegebene
obere Grenze überschreitet, tritt leicht ein Gel während der Copolymerisation auf. Folglich muß die Jodzahl des
kautschukartigen Copolymeren der Erfindung 5 bis 50, bevorzugt 5 bis 40, betragen. Dies entspricht dem
Vorliegen von etwa 2 bis 30 Gew.-%, bevorzugt etwa 2 bis 25 Gew.-%, der Polyenkomponente in dem
kautschukartigen Copolymeren.
Das für das kautschukartige Copolymere der Erfindung erforderliche Merkmal (C) beeinflußt die
Verarbeitbarkeit des Copolymeren. Ausgezeichnete Verarbeitbarkeit wird erteilt, wenn das Copolymere die
angegebene Intrinsicviskosität [η] (gemessen in Decalin bei 1350C) aufweist. Wenn die Intrinsicviskosität zu
niedrig ist, wird die Verarbeitbarkeit des Copolymeren auf Walzen schwierig. Wenn sie zu hoch ist, ist das
Copolymere schwierig zu kalandrieren, und ein
ίο Extrudat des Copolymeren besitzt schlechtes Gefüge.
Somit muß das Copolymere der Erfindung einen [η]-Wert von 1,0 bis 6,0 dl/g, bevorzugt von 1,2 bis
4,0 dl/g, aufweisen.
Das für das kautschukartige Copolymere der Erfindung notwendige charakteristische Merkmal (D)
(als Q-Wert bezeichnet) beeinflußt die Verarbeitbarkeit
und die Festigkeitseigenschäften des kautschukartigen Copolymeren. Wenn der Q-Wert mehr als 15 beträgt,
besitzen ■ sowohl das ungehärtete kautschukartige Copolymere als auch der vulkanisierte Kautschuk
geringe Festigkeit und die Oberfläche des Formkörpers wird leicht klebrig. Folglich muß das Copolymere der
Erfindung einen Q-Wert (Mw/Mn) von 3 bis 15,
bevorzugt 4 bis 12, besitzen.
Der Q-Wert wird in folgender Weise nach dem in
»Gel Permeation chromatography« von Takeuchi, herausgegeben am 20. Mai 1976 von Maruzen CoI, Ltd,
Tokyo, auf Seiten 14 bis 114 beschriebenen Verfahren
bestimmt.
(1) Unter Verwendung von Standard-Polystyrol eines bekannten Molekulargewichtes (monodisperses
Polystyrol) wird das Molekulargewicht M der Polystyrolprobe und dessen GPC-Wert (Geldurchdringungschromatographie)
gemessen. Es wird eine Eichkurve für das Molekulargewicht M und den EV-Wert (Elutionsvolumen) aufgestellt. Die
Konzentration des Polymeren zu diesem Zeitpunkt wird als 0,02 Gew.-% angesetzt
(2) Ein Geldurchdringungschromatogramm der Probe wird nach der GPC-Meßmethode genommen, und
das Gewichtsmittel des Molekulargewichtes
(.Mn
IM /
und das Zahlenmittel des Molekulargewichts
und das Zahlenmittel des Molekulargewichts
V"" Σ kB Ni J
werden für das Copolymere durch (1) wie oben angegeben, berechnet und der Q-Wert (Mw/Mn)
wird bestimmt
Die Probe wird unter folgenden Bedingungen hergestellt und die Bedingungen für GPC sind
nachfolgend angegeben.
Herstellung der Probe
(a) Die Probe wird in einen Erlenmeyer-Kolben zusammen mit o-Dichlorbenzol gebracht, um eine
0,04%ige Lösung zu ergeben.
(b) In den die Probe enthaltenden Erlenmeyer-Kolben wird 0,1 Gew.-%, bezogen auf die Polymerlösung,
2,6-Di-tert-butyl-p-cresol als Antioxidationsnüttel
gegeben.
10
15
(c) Der Erlenmeyer-Kolben wird auf 140° C erhitzt und der Inhalt während etwa 30 Minuten gerührt, um
das Polymere und das Antioxidationsmittel zu lösen.
(d) Dann wird die Lösung bei 135 bis 14O0C durch ein
Mikrofilter von 1 μΐη filtriert.
(e) Das Filtrat wird der Geldurchdringungschromatographie unterzogen.
Bedingungen für die Geldurchdringungschromatographie
(a) Vorrichtung: übliches Meßgerät
(b) Kolonne: S-Typ (gemischter Typ)
(c) Menge der Probe: 2 ml
(d) Temperatur: 1350C
(e) Fließgeschwindigkeit: 1 ml/min
(f) Gesamtzahl theoretischer Stufen der Kolonne: 2 χ 104 bis 4 χ 104 (gemessen mit Aceton)
Das für das kautschukartige Copolymere der Erfindung erforderliche charakteristische Merkmal (E)
betrifft einen guten Ausgleich der überlegenen Verar- · beitbarkeit des Copolymeren und der überlegenen
physikalischen Eigenschaften des Vulkanisats aus dem Copolymeren und ist das wichtigste Merkmal der
gemäß der Erfindung kombinierten Merkmale (A) bis (E). Das Merkmal (E) besteht darin, daß in dem
kautschukartigen Copolymeren der Erfindung der Jodzahlindex «i der Komponenten des niedrigeren
Molekulargewichtes und der Jodzahlindex a2 der Komponenten mit höherem Molekulargewicht innerhalb
eineti Bereiches von — 30 S «i £ 0 und des Bereiches
von 0<oc2S30, bevorzugt — 20 2 αϊ ί— 0,5 und
0,5<«2S20, stärker bevorzugt -10<<xi<-l und
1 Sa2S 10 liegen.
Die Komponenten mit niedrigerem Molekulargewicht, die Komponenten mit höherem Molekulargewicht
und die Jodzahlindices αϊ und «2 sind wie folgt
definiert:
40
(1) Der Copolymerkautschuk wird durch Kolonnenfraktionierung in 12 bis 20 Fraktionen fraktioniert.
Die Jodzahlen und Intrinsicviskositäten der erhaltenen
Fraktionen werden gemessen. Die Bedingungen für die Fraktionierung sind nachfolgend
beschrieben.
(a) 10 bis 15 g der Probe werden auf 800 bis 1000 ml Glasperlen von 149 bis 74 μπι
aufgezogen.
(b) Ein gemischtes Toluol/Aceton-Lösungsmittel so
(80/20 Voi.-%) wird als Eiutionsiösungsmittei verwendet. Mit stufenweiser Erhöhung der
Temperatur von 0°C auf 55° C wurde die Eluierung unter Abnahme von 2 Liter bis 3
Liter des Eluats als Einzelfraktion durchgeführt Wenn es notwendig ist, die Probe bei
einer Temperatur von über 550C zu eluieren,
wird Toluol als Eiutionsiösungsmittei verwendet.
(c) Das Elutionsprodukt wird auf eine geeignete Menge konzentriert und dann in Methanol
ausgefällt Der Niederschlag wird im Vakuum getrocknet und dann wird die getrocknete
Substanz gewichtsmäßig bestimmt
(2) Die Molekulargewichte der Fraktionen werden gegen deren Gewichte unter Aufzeichnung einer
kumulativen Kurve aufgetragen. Der durch die Kurve definierte Bereich, die Ordinatenachse und
die Abszissenachse werden in drei Teile geteilt — einem Teil entsprechend 20 Gew.-% des Gesamtgewichtes
der Fraktionen, der zur Seite des unteren Molekulargewichtes gehört, einem Teil entsprechend
20 Gew.-% des Gesamtgewichtes der Fraktionen, der zur Seite des höheren Molekulargewichtes
gehört, und einem Teil entsprechend den restlichen 60 Gew.-% des Gewichtes. Die Bestandteile
auf der Seite des niederen Molekulargewichtes werden mit L bezeichnet und die Komponenten
auf der Seite des höheren Molekulargewichtes mit H, und die Jodzahlen und Molekulargewichte von L
und H werden gemessen.
(3) Die Jodzahl von L wird als Jl, die Jodzahl von H als_ Jh und die mittlere Jodzahl der Gesamtrjrobe als J
bezeichnet. Dann werden <x\ als «1 = Jl- J und «2 als
«2 = JH-J definiert Wenn das Molekulargewicht
von L als M. bezeichnet wird, das Molekulargewicht von H als Mn und das mittlere Molekulargewicht
der Gesamtprobe als M, so wird die Beziehung Ml^ M~<
Mh erfüllt.
Viele der bisher vorgeschlagenen Äthylen/a-Olefin/
Polyen-Copolymerkautschuke mit breiter Molekulargewichtsverteilung besitzen einen Wert von «i von
wenigstens 1 und a2 von —1,0 oder weniger. Selbst
Copolymerkautschuke mit engen Molekulargewichtsverteilungen besitzen einen Wert von αϊ größer als 0
und a2 weniger als 0. Somit besitzen diese üblichen Copolymerkautschuke sämtlich einen αϊ-Wert, der
größer ist als «2- Derartige Copolymerkautschuke
besitzen weder eine überlegene Verarbeitbarkeit noch ergeben sie Vulkanisate mit überlegenen physikalischen
Eigenschaften.
Das kautschukartige Copolymere der Erfindung muß eine Kombination der Merkmale (A) bis (E) aufweisen.
Als Ergebnis dieser einander beeinflussenden charakteristischen Merkmale besitzt das kautschukartige Copolymere
der Erfindung zufriedenstellende, für Kautschuk erwünschte Eigenschaften in gut ausgeglichener Kombination.
In der die Vanadiumverbindung (a) wiedergebenden Formel sind Beispiele für R aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen,
wie beispielsweise Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Heptyl-, Hexyl- und Octylgruppen; alicyclische
Kohlenwasserstoffgruppen, wie beispielsweise eine Cyclohexylgruppe, und aromatische Kohlenwasserstoffgruppen,
wie beispielsweise Phenyl- oder Benzylgruppen. Von diesen werden die aliphatischen
Kohlenwasserstoffgruppen bevorzugt, und Alkylgruppen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 1 bis 3
Kohlenstoffatomen, insbesondere eine C2H5-Gruppe,
sind geeignet Bevorzugte Halogenatome für X sind Chlor und Brom. Vorzugsweise ist π eine positive Zahl
im Bereich von 1S η < 2.
Wenn anstatt der Vanadiumverbindungen (a) Vanadiumoxyhalogenide
(VOX3) oder Vanadiumtetrahalogenide (VX4) verwendet werden, können die Verbesserungen
der Erfindung nicht erreicht werden.
Zu spezifischen Beispielen der Vanadiumverbindungen (a) gehören
VO(OCH3)Cl2, VO(OCH3)ZCl, VO(OCH3)3,
VO(OC2H5)Cl;, VO(OC2H5)UCl1J, VO(OC2Hs)2Cl,
VO(OC2Hs)3, VO(OC2H5)IjBr1A VO(OC3H7)Cl2,
VCKOC3H7)15C1, j, VCKOC3H7J2CI, VO(OC3H7J3,
VO(O H-C4H9)Cl2, VO(O H-C4H9J2Cl,
VO(O ISO-C4He)2Cl, VO(O sek.-C,H9)3,
VO(OC5H1 O1-5Cl13 und deren Gemische.
VO(OC2H5)Cl;, VO(OC2H5)UCl1J, VO(OC2Hs)2Cl,
VO(OC2Hs)3, VO(OC2H5)IjBr1A VO(OC3H7)Cl2,
VCKOC3H7)15C1, j, VCKOC3H7J2CI, VO(OC3H7J3,
VO(O H-C4H9)Cl2, VO(O H-C4H9J2Cl,
VO(O ISO-C4He)2Cl, VO(O sek.-C,H9)3,
VO(OC5H1 O1-5Cl13 und deren Gemische.
ίο
Diese Verbindungen können in einfacher Weise beispielsweise durch Umsetzung von VOCb mit
Alkoholen oder durch Umsetzung von VOCI3 mit VO(OR)3 erhalten werden.
Die Auswahl der verwendeten Art und Menge der Organoaluminiumverbindung (b) ist für die Erfindung
wichtig. In der Formel für die Organoaluminiumverbindung (b) muß m innerhalb des Bereiches von
1 < m£ 1,25, bevorzugt 1 < /nS 1,2, besonders bevorzugt
1,05SmS 1,2, liegen. Die Verwendung der Organoaluminiumverbindung
(b) mit mu\ neigt zur Gelbildung während der Copolymerisation und bedingt auch den
Nachteil, daß die physikalischen Eigenschaften eines Vulkanisats des erhaltenen Copolymeren schlecht sind.
Die Verwendung der Verbindung (b) mit m größer als is
1,25 kann kein kautschukartiges Copolymeres mit einer weiten Molekulargewichtsverteilung (hoher Q-Wert)
ergeben.
Beispiele für R' und X' in der die Organoaluminiumverbindung (b) wiedergebenden Formel umfassen eine
Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe und eine Arylgruppe, bevorzugt eine Alkylgruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, für R' und Fluor, Chlor, Brom und Jod, bevorzugt Chlor, für X'.
Die gemäß der Erfindung eingesetzte Organoaluminiumverbindung (b) kann beispielsweise durch Vermischen
von R'AIX'2 und R'i,5AlX'ii5 und/oder R'2A1X\ so
daß die durchschnittliche Zusammensetzung des Gemisches der durch die obige Formel angegebenen
entspricht, hergestellt werden. Natürlich müssen m, die R'- und X-Reste nicht die gleichen sein. Spezifische
Beispiele sind ein Gemisch in beliebigem Verhältnis von C2H5AlCl2 und (C2H5)IjAICIl5, ein Gemisch im beliebigen
Verhältnis aus 1SO-C4H9AICI2 und (iso-CUH^uAlCli j
und ein Gemisch in beliebigem Verhältnis aus C2H5AlCl2 und (iso-C4H9)i.5AlCli.5.
Das Verhältnis zwischen der Organoaluminiumverbindung (b) und der Vanadiumverbindung (a) ist auch in
der Erfindung wichtig. Somit muß das Al/V-Molverhältnis
2 bis weniger als 5 betragen. Wenn das Al/V-Molverhältnis niedriger als die angegebene
Grenze ist, bildet sich während der Copolymerisation leicht ein Gel, und es tritt eine schlechte Verteilung der
Polyenkomponente in dem erhaltenen kautschukartigen Copolymeren ein. Wenn dieses Verhältnis zu hoch ist, ist
die Aktivität des Katalysators gering, und ein kautschukartiges Copolymeres mit einer weiten Molekulargewichtsverteilung
(hoher Q- Wert) ist kaum erhältlich.
Ausgezeichnete Ergebnisse können gemäß der Erfindung erhalten werden, wenn die Copolymerisation
bei einer Temperatur von 40 bis 100° C, bevorzugt etwa
50 bis etwa 800C, durchgeführt wird. Der Polymerisationsdruck
ist vorzugsweise Atmosphärendruck bis Überdruck von etwa 49 bar, stärker bevorzugt Atmosphärendruck
bis Überdruck von etwa 19,6 bar.
Im Verfahren der Erfindung wird die Copolymerisation vorzugsweise in einem inerten Kohlenwasserstoff
oder einem halogenierten Kohlenwasserstoffmedium durchgeführt Beispiele des inerten Mediums sind
aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Propan, Butan, Pentan, Hexan, Heptan, Octan oder
Kerosin; alicyclische Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Cydohexan, und aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol und halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise
Äthylchlorid oder Chlorbenzol, Diese Kohlenwasserstoffe können entweder allein oder in Kombination
verwendet werden. Oder das C3- bis Cio-«-01efin kann
im Überschuß eingesetzt werden, um auch als Reaktionsmedium zu dienen.
Bevorzugt erfolgt die Copolymerisation so, daß die Konzentration der Vanadiumverbindung (a) bei 0,01 bis
5 mMol/1 des Lösungsmittels, bevorzugt bei 0,1 bis 2 mMol/1 des Lösungsmittels, liegt. Die Menge der
Organoaluminiumverbindung (b) wird so eingestellt, daß das Al/V-Molverhältnis 2 bis weniger als 5 beträgt.
Die Copolymerisation kann entweder ansatzweise oder kontinuierlich durchgeführt werden, wird jedoch
bevorzugt kontinuierlich durchgeführt. Die mittlere Verweilzeit im Polymerisationsgefäß beträgt vorzugsweise
etwa 5 bis etwa 300 Minuten, insbesondere etwa 10 Minuten bis etwa 250 Minuten. Die Copolymerisation
wird vorzugsweise unter solchen Bedingungen durchgeführt, daß sich das kautschukartige Copolymere in dem
Reaktionsmedium löst. Ein Mittel zur Regelung des Molekulargewichtes, wie beispielsweise Wasserstoff,
kann, wenn es zur Regelung des Molekulargewichtes des kautschukartigen Copolymeren notwendig ist,
zugesetzt werden. Der Äthylengehalt und das Molekulargewicht des kautschukartigen Copolymeren können
durch Variierung des Verhältnisses zwischen Äthylen und dem C3- bis Ci0-<x-Olefin und der Konzentration des
zur Molekulargewichtskontrolle verwendeten Wasserstoffes gesteuert werden.
Das kautschukartige Äthylen/Cj —Cio-«-01efin/Polyen-Copolymere
der Erfindung ist durch Schwefel härtbar und kann in der gleichen Weise wie andere
synthetische kautschukartige Copolymere oder natürlicher Kautschuk gehärtet werden.
Geeignete Vulkanisationsmittel für Kautschukkompoundierungsansätze
umfassen Peroxide, Schwefel, Schwefelverbindungen, wie beispielsweise Schwefelmonochlorid,
Schwefeldichlorid, Morpholindisulfid, Alkylphenoldisulfide,
Tetramethylthiuramdisulfid und Selendimethyldithiocarbamat
und Metallverbindungen, wie beispielsweise Magnesiumoxid, Zinkoxid und Mennige. Wenn die Vulkanisation unter Verwendung von
Schwefel durchgeführt wird, wird dessen Menge auf etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.-Teile, bevorzugt etwa 0,5 bis
etwa 5 Gew.-Teile, je 100 Gew.-Teile der kautschukartigen
Komponente eingestellt.
Je nach Erfordernis kann ein Vulkanisationsbeschleuniger bei der Vulkanisation verwendet werden. Beispiele
für die Vulkanisationsbeschleuniger umfassen
Thiazolverbindungen, wie beispielsweise
N-Cyclohexyl-2-benzothiazolsulfenamid,
N-Oxydiäthylen-2-benzothiazolsulfenamid,
N,N-Diisopropyl-2-benzothiazolsulfenamid,
2-Mercaptcbenzoth!azo!,
2-(2,4-Dinitrophenyl)-mercaptobenzothiazol,
2-(2,6-Diäthyl-4-morpholinothio)-benzothiazolund Benzothiazyldisulfid;
Thiazolverbindungen, wie beispielsweise
N-Cyclohexyl-2-benzothiazolsulfenamid,
N-Oxydiäthylen-2-benzothiazolsulfenamid,
N,N-Diisopropyl-2-benzothiazolsulfenamid,
2-Mercaptcbenzoth!azo!,
2-(2,4-Dinitrophenyl)-mercaptobenzothiazol,
2-(2,6-Diäthyl-4-morpholinothio)-benzothiazolund Benzothiazyldisulfid;
Guanidinverbindungen, wie beispielsweise
DiphenyIguanidin,Triphenylguanidin,
Di-ortho-tolylguanidin, ortho-Tolylbiguanid und
Diphenylguanidinphthalat;
Aldehyd-Amin-Verbindungen, wie beispielsweise
das Reaktionsprodukt aus Acetaldehyd oder
Butyraldehyd und Anilin;
Aldehyd-Ammoniak-Verbindungen, wie
beispielsweise Hexamethylentetramin und
Acetaldehyd-Ammoniak;
Imidazoünverbindungen, wie beispielsweise
2-Mercaptoimidazolin;
DiphenyIguanidin,Triphenylguanidin,
Di-ortho-tolylguanidin, ortho-Tolylbiguanid und
Diphenylguanidinphthalat;
Aldehyd-Amin-Verbindungen, wie beispielsweise
das Reaktionsprodukt aus Acetaldehyd oder
Butyraldehyd und Anilin;
Aldehyd-Ammoniak-Verbindungen, wie
beispielsweise Hexamethylentetramin und
Acetaldehyd-Ammoniak;
Imidazoünverbindungen, wie beispielsweise
2-Mercaptoimidazolin;
Thioharnstoffverbindungen, wie beispielsweise
Thicarbanilid, Diäthylthioharnstoff,
Thicarbanilid, Diäthylthioharnstoff,
Dibutylthioharnstoff, Trimethylthioharnstof f und
Di-ortho-tolylthioharnstoff;
Thiuramverbindungen, wie beispielsweise
Tetramethylthiurammonosulfid,
Tetramethylthiuramdisulfid,
Tetraäthylthiuramdisulfid,
Tetrabutylthiuramdisulfid und
Dipentamethylenthiuramtetrasulfid;
Dithiocarbamatverbindungen, wie beispielsweise
Zinkdimethyldithiocarbamat, ίο
Zinkdiäthylthiocarbamat,
Zink-di-n-butyldithiocarbamat,
Zinkäthylphenyldithiocarbamat,
Zinkbutylphenyldithiocarbamat,
Natriumdimethyldithiocarbamat Selendimethyldithiocarbamat und
Tellurdiäthyldithiocarbamat
und Xanthate, wie beispielsweise
Zinkdibutylxanthogenat
Der Vulkanisationsbeschleuniger wird vorzugsweise in
einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 20 Gew.-Teilen, besonders bevorzugt etwa 0,2 bis etwa 10 Gew.-Teilen,
je 100 Gew.-Teile der kautEchukartigen Komponente verwendet
Das kautschukartige Äthylen/Cs-Cio-a-Olefin/Polyen-Copolymere
der Erfindung kann auch mit Peroxidvulkanisationssystemen vulkanisiert werden. Zu geeigneten
Peroxiden, die für diesen Zweck verwendet werden können, gehören
Dicumylperoxide,
1,1 '-Di-itert-butylperoxyJ-S.a.S-trimethylcyclohexan,
Di-(tert-butylperoxy)-diisopropylbenzol,
2,5-Dimethyl-2,5-di-(tert-butylperoxy)-hexan
und
2,5-Dimethyl-2,5-di-(tert.-butylperoxy)-hexen.
In diesem Vulkanisationssystem können Schwefel, Schwefelverbindungen, wie beispielsweise Dipentanmethylenthiuramtetrasulfid, polyfunktionelle Monomere, wie beispielsweise Äthylendimethacrylat, Divinylbenzol, Diallylphthalat, meta-Phenylenbismaleinsäureimid und Tolylenbismaleinsäureimid und Oximverbindungen, wie beispielsweise p-Chinondioxim und p,p'-Dibenzoylchinonoxim und dgl. als Vulkanisationshilfsmittel entweder allein oder als Gemische verwendet werden.
In diesem Vulkanisationssystem können Schwefel, Schwefelverbindungen, wie beispielsweise Dipentanmethylenthiuramtetrasulfid, polyfunktionelle Monomere, wie beispielsweise Äthylendimethacrylat, Divinylbenzol, Diallylphthalat, meta-Phenylenbismaleinsäureimid und Tolylenbismaleinsäureimid und Oximverbindungen, wie beispielsweise p-Chinondioxim und p,p'-Dibenzoylchinonoxim und dgl. als Vulkanisationshilfsmittel entweder allein oder als Gemische verwendet werden.
Gegebenenfalls können andere Zusätze zur Kompoundierung des kautschukartigen Copolymeren der
Erfindung verwendet werden. Diese anderen Zusätze umfassen Aktivatoren, Dispergiermittel, Füllstoffe,
Weichmacher, Plastifizierungsmittel, Klebrigmacher, so
Färbungsmittel. Treibmitte!, Treibpromotoren, Gleitmittel
und Antioxidantien.
Spezifische Beispiele der Aktivatoren sind Diäthylenglykol
und Polyäthylenoxid.
Beispiele der Dispergiermittel sind Stearinsäure, Laurinsäure, Oleinsäure und Zinkstearat
Beispiele der Füllstoffe sind anorganische Füllstoffe, wie beispielsweise Ruß, »weißer Kohlenstoff« (Silicatverbindung),
Calciumcarbonat, Talk und Ton, und organische Füllstoffe, wie beispielsweise Harze mit
hohem Styrolgehalt, Cumaron-Indenharze, Phenolharze,
Lignin, modifizierte Melaminharze und Erdölharze. Die anorganischen Füllstoffe werden bevorzugt
Beispiele der Weichmacher sind Weichmacher vom Erdöltyp, wie beispielsweise Prozeßöl, Gleitmittel,
Paraffin, flüssiges Paraffin, Erdölasphalt und Vaseline; Weichmacher von Kohlenteertyp, wie beispielsweise
Kohlenteer und Kohlenteerpech; Fettöle, wie beispielsweise Rhizinusöl, Leinsamenöl, Rapsöl und Kokosnußöl;
Tallöl; Wachse, wie beispielsweise Bienenwachs, Carnaubawachs und Lanolin; Fettsäuren und deren Salze,
wie beispielsweise Rhicinolsäure, Palmitinsäure, Bariumstearat,
Calciumstearat und Zinklaurat und synthetische polymere Materialisn, wie beispielsweise Erdölharze.
Beispiele der Plastifizierungsmittel sind Phthalatverbindungen, Adipatverbindungen, Sebacatverbindungen
und Phosphorsäureverbindungen.
Beispiele der Klebrigmacher sind Cumaron-indenharze, Terpen-Phenolharze und Xylol-Formaldehydharze.
Beispiele der Färbungsmittel sind anorganische und organische Pigmente.
Beispiele der Treib- bzw. Blähmittel sind
Natriumbicarbonat, Ammoniumcarbonat,
Ν,Ν'-Dinitrosopentamethylentetramin,
Azocarbonamid, Azobisisobutyronitril,
Benzolsulfonylhydrazid.Toluolsulfonylhydrazid,
Calciumazid und p-Toluolsulfonylazid.
Beispiele der Blähaktivatoren sind Salicylsäure, Phthalsäure und Harnstoff.
Natriumbicarbonat, Ammoniumcarbonat,
Ν,Ν'-Dinitrosopentamethylentetramin,
Azocarbonamid, Azobisisobutyronitril,
Benzolsulfonylhydrazid.Toluolsulfonylhydrazid,
Calciumazid und p-Toluolsulfonylazid.
Beispiele der Blähaktivatoren sind Salicylsäure, Phthalsäure und Harnstoff.
Beispiele der Gleitmittel sind Paraffinwachs, Stearinsäure, Stearinsäureamid, n-Butylstearat, Ketonwachs
und Stearylalkohol.
Beispiele der Antioxidantien sind
Phenyl-ß-naphthylamin,
Aldol-a-naphthylamid,
Di-jS-naphthyl-p-phenylendiamin,
styrolisiertes Phenol,
2-Mercaptobenzimidazol und
Nickeldibutyldithiocarbamat
Phenyl-ß-naphthylamin,
Aldol-a-naphthylamid,
Di-jS-naphthyl-p-phenylendiamin,
styrolisiertes Phenol,
2-Mercaptobenzimidazol und
Nickeldibutyldithiocarbamat
Die Mengen dieser Zusätze können je nach Erfordernis gewählt werden und betragen beispielsweise
bis zu etwa 10 Gew.-% für die Aktivatoren, bis zu etwa 10 Gew.-% für die Dispergiermittel, bis zu etwa
300 Gew.-% für die Füllstoffe, bis zu etwa 150 Gew.-Tei-Ie
für die Weichmacher, bis zu etwa 10 Gew.-% für die Plastifizierungsmittel, bis zu etwa 20 Gew.-% für die
Klebrigmacher, bis zu etwa 15 Gew.-% für die Färbungsmittel, bis zu etwa 25 Gew.-°/o für die
Treibmittel, bis zu etwa 10 Gew.-% für die Treibhilfsmittel, bis zu etwa 5 Gew.-% für die Gleitmittel und bis zu
etwa 3 Gew.-°/o für die Antioxidantien, sämtlich auf das Gewicht des kautschukartigen Copolymeren bezogen.
Bei der Vulkanisation der kautschukartigen Äthylen/ C3-Cio-«-01efin/Polyen-Copolymeren der Erfindung
können die Vulkanisationsbedingungen in Abhängigkeit von der Art des Vulkanisationsmittels gewählt werden.
Gewöhnlich erfolgt die Vulkanisation bc; einer Temperatur
von etwa 100 bis etwa 250° C, bevorzugt etwa 120 bis etwa 200° C, während eines Zeitraums von etwa 10
Minuten bis etwa 60 Minuten, bevorzugt etwa 20 Minuten bis etwa 40 Minuten. Wenn die Vulkanisation
mit Peroxidsystemen durchgeführt wird, sollte die Vulkanisationszeit vorzugsweise auf etwa die vierfache
Länge der Halbwertzeit des verwendeten Peroxids eingestellt werden.
Die Erfindung wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele und Vergleichsversuche
beschrieben.
Die Terpolymerisation von Äthylen/Propylen und Dicyclopentadien wurde kontinuierlich unter Verwendung
eines 15-Liter-Polymerisationsgefäßes aus rostfreiem
Stahl, das mit Rührflüeeln auseestattet war.
durchgeführt. Speziell wurde Hexen kontinuierlich bei
einer Geschwindigkeit von 5 Liter je Stunde als Polymerisationslösungsmi.'iel vom Oberteil des Polymerisaticnsgefäßes
eingeführt, während die Polymerisationslösung kontinuierlich vom Boden des Polymerisalionsgefäßes
abgenommen wurde, so daß die Polymerlösung in dem Polymerisationsgefäß stets in einer
Menge von 5 Liter vorlag.
Die Polymerisationskatalysatoren waren
Die Polymerisationskatalysatoren waren
to
(A) das Reaktionsprodukt aus Vanadiumoxytrichlorid mit Äthylalkohol (hergestellt in einem Gefäß zur
Herstellung des Katalysators, so daß das Vanadiumoxytrichlorid/Äthylalkohol-Molverhältnis
1/1 wurde) und
(B) ein Gemisch aus
Äthylaluminiumsesquichloridf^HsJisAlClij]
und
und
Äthylaluminiumdichlorid [(C2H5) — AlCb]
(hergestellt, so daß das
(hergestellt, so daß das
Äthylaluminiumsesquichlorid/Äthylaluminiumdichlorid-Molverhältnis 3/7 wurde).
Diese Katalysatoren (A) und (B) wurden entsprechend kontinuierlich in das Polymerisationsgefäß von
dessen Oberteil eingeführt, so daß die Konzentration an Vanadiumatomen in dem Polymerisationsgefäß
0,6 mMol/1 betrug und so daß die Konzentration an Aluminiumatomen in dem Polymerisationsgefäß
2.4 mMol/1 betrug. Auch wurde ein gemischtes Gas aus
Äthylen und Propylen (Äthylen 36 Mol-%, Propylen 64 Mol-%) vom Oberteil des Polymerisationsgefäßes bei
einer Geschwindigkeit von 610 l/h eingeführt. Wasserstoffgas wurde als Molekulargewichtregulator bei einer
Geschwindigkeit von 1,0 l/h eingeführt Dicyclopentadien wurde kontinuierlich vom Oberteil des Polymerisationsgefäßes
bei einer Geschwindigkeit von 25 g/h eingeführt.
Die Copolymerisationsreaktion wurde bei 6O0C unter
Zirkulierung von warmem Wasser durch einen mit der Außenseite des Polymerisationsgefäßes verbundenen
Mantel durchgeführt. Der Innendruck des Polymerisationsgefäßes betrug 7,83 bar (Überdruck).
Die unter den obenerwähnten Bedingungen durchgeführte Copolymerisationsreaktion ergab ein Äthylen/
Propylen/Dicyclopentadien-Copolymeres als gleichmäßige Lösung. Eine kleine Menge Methanol wurde zu der
vom Boden des Polymerisationsgefäßes abgenommenen Polymerlösung zugegeben, um die Polymerisationsreaktion abzubrechen. Das Polymere wurde durcn so
Dampfabstreifen gewonnen und dann während eines Tages bei 8O0C unter vermindertem Druck getrocknet.
Das oben beschriebene Verfahren lieferte ein Äthylen/Propylen/Dicyclopentadien-Copolymeres in
einem Ausmaß von 300 g/h.
Die Analyse auf Grund des Infrarotabsorptionsspektrums
zeigte, daß das Copolymere einen Äthylengehalt von 72,2 Mol-%, eine Intrinsicviskosität [η], gemessen in
Decalin bei 135° C, von 2,25 dl/g und eine Jodzahl von
9.5 besaß. 100 Gew.-Teile des erhaltenen Copolymeren, 5
Gew.-Teile Zinkoxid, 1,5 Gew.-Teile Stearinsäure, 65
Gew.-Teile Ruß, 30 Gew.-Teile Naphthenöl, 0,5 Gew.-Teile 2-Mercaptobenzothiazol, 1,5 Gew.-Teile
Tetrameihylthiurammonosulfid und 1,5 Gew.-Teile Schwefel wurden auf offenen 20-cm-Walzen während
30 Minuten bei einer Walzentemperatur von 50°C zur Herstellung einer Kompoundierungsmasse gewalzt
Diese Kompoundierungsmasse wurde hinsichtlich der Zuführbarkeit zu den Walzen und des Anhaftens an den
Walzen während des Walzens beobachtet, wobei deren Walzenverarbeitungsfähigkeit auf einer Skala von fünf
Stufen bewertet wurde:
5 Das Kautschukband haftete vollständig an der Walze, und die Bank rotierte glatt
4 Das Band verließ manchmal die Walzenoberfläche zwischen dem Oberteil der Walze und der Bank..
3 Das Band verließ die Walzenoberfläche zwischen dem Oberteil der Walze und der Bank.
2 Das Band haftete nicht an der Walzenoberfläche, und die Walzenverarbeitung war ohne manuelle
Hilfe unmöglich.
1 Das Band haftete überhaupt nicht an der Oberfläche der Walze, sondern bauschte sich davon
weg und konnte nicht auf den Walzen ohne manuelle Hilfe verarbeitet werden.
Die Walzenverarheitbarkeit in diesem Beispiel betrug
5.
Ferner wurde d's Extrudierfähigkeit der Kompoundiermasse
bei 800C durch ein Kapillarfließtestgerät beobachtet, und das Extrudat wurde auf einer Skala mit
fünf Stufen als Maß für die Verarbeitbarkeit bewertet:
5 Das Extrudat besaß keine Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und hatte guten Glanz.
4 Das Extrudat hatte tatsächlich keine Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und besaß keinen
Glanz.
3 Das Extrudat hatte einige Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und besaß keinen Glanz.
2 Das Extrudat hatte Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und besaß keinen Glanz.
1 Das Extrudat hatte große Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und besaß überhaupt keinen Glanz.
Die Extrudierfähigkeit in diesem Beispiel betrug 5.
Auf Grund der Charakterisierung wurde festgestellt, daß das erhaltene Polymere Jodzahlindices oi\ und «2
von —2,5 bzw. +3,5 besaß und einen Molekulargewichtsverteilungswert ^)-Wert), gemessen durch GPC,
von 6,2.
Dann wurde die erhaltene Kompoundierungsmasse 30 Minuten bei 160° C preßvulkanisiert, und das
Vulkanisat wurde einem Zugtest gemäß JIS K 6301 unterzogen. Die physikalischen Eigenschaften des
Vulkanisats waren wie folgt: 300% Modul = 14,71 N/mm* (150 kp/cm2), Zugfestigkeit
=24,51 N/mm2(250 kp/cm2)und Dehnung 440%.
Beispiele 2bis 15und
Vergleichsversuche A bis N
Vergleichsversuche A bis N
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß die in Tabelle I wiedergegebenen
Polymerisationsbedingungen angewendet wurden. Jedes der erhaltenen Copolymeren wurde auf die
gleiche Weise wie in Beispiel 1 in eine Kompoundierungsmasse überführt, und deren Verarbeitbarkeit
wurde bewertet. Ferner wurde die Kompoundierungsmasse in der gleichen Weise wie in Beispiel 1
vulkanisiert, und die physikalischen Eigenschaften des Vulkanisats wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in
Tabelle II wiedergegeben.
308 143/416
17
18
Bei- V-Verbindung
spiel
V-Konzen- Al-Verbindung
tration
(mM/1)
sations- an Copoly-
verhältnis) (0C) (g/h)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2HsOH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1,5)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit n-C3H7OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit n-C10H21OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit Oleylalkohol (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit VO(OC2Hj)3 (2/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit VO(OC2Hj)3 (1/1)
Reaktionsprodukt von VO(OC2Hj)3
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C1H5OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1)
Reaktionsprodukt von VOCl3 mit C2H5OH (1/1)
| 0,6 |
(C2Hj)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 300 |
| 0,6 | C2H5AlCl2 (3/7) | 4 | 60 | 300 |
| 0,6 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 290 |
| 0,6 |
(C2Hj)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 290 |
| 0,6 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 280 |
| 0,6 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 280 |
| 0,6 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 280 |
|
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 270 | |
| 1,0 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 80 | 280 |
| 0,6 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (1/1) |
4 | 60 | 290 |
| 0,6 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (1/9) |
4 | 60 | 260 |
| 0,7 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
3 | 60 | 270 |
| 0,8 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
2 | 60 | 280 |
| 0,6 |
(iso-C4H9)i sAlCl, j/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 280 |
| 0,4 |
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 300 |
*) Äthylen/Propylen-Mischgas (Äthylen 41 Mol%, Propylen 59Mol%), Wasserstoff 0,6 l/h.
*·) Äthylen/Propylen-Mischgas (Äthylen 38 Mol%, Propylen 62 Mol%), Wasserstoff 0,6 l/h.
**♦) Äthylen/Propylen-Mischgas (Äthylen 42 Mol%, Propylen 58 Mol%), Wasserstoff 1,3 l/h.
gleichs-
versuch
V-Konzen- Al-Verbindung tration
(mM/1)
risations- am
tempera- Copoly-
tur merem
|
(Mol
verhältnis) |
(0C) | (g/h) | Gelbildung | |
| (C2Hs)14AlCl14 | 4 | 60 | 150 | Gelbildung |
| (C2Hs)14AlCl14 | 15 | 60 | 160 | Gelbildung |
|
(C2H5)14A1C114/
C2H5AlCl2 (3/7) |
4 | 60 | 160 | |
|
(C2HO14AlCl15/
C2H5AlCl2 (3/7) |
15 | 60 | 180 | |
|
(C2Hj)15AlCl15/
C2H5AlCl2 (7/3) |
4 | 60 | 190 | |
|
(C2Hs)14AlCl14/
C2H5AlCl2 (7/3) |
15 | 60 | 170 | |
| A | VOCl3 |
| B | VOCl3 |
| C | VOCl3 |
| D | VOCl3 |
| E | VOCl3 |
| F | VOCl, |
19
Fortsetzung
| Ver- V-Verbindung | V-Konzen- | Al-Verbindung | 1C1U | (3/7) | 68 Mol%), | Al/V | Polyme- | 60 | Ausbeute Bemerkungen | Verarbeitbarkeit des Copolymeren |
| gleichs- | tration | risalions- | am | Walzen- Extrudier- | ||||||
| versuch | Cl, 5/ | tempera- | Copoly- | verarbeit- fahigkeit | ||||||
| ICl | (3/7) | tur | 60 | merem | barkeit | |||||
| 59 Mol%), | (MoI- | |||||||||
| (mM/1) | (C2H5)L5AICIl5 | veihältnis) (0C) | (g/h) | |||||||
| G Reaktionsprodukt | 0,7 | (C2H5)^Ai | 57 Mol%), | 4 | 60 | 280 Gelbildung | ||||
| von VOCl3 mit | (7/3) | |||||||||
| C2H5OH (1/1) | ||||||||||
| H Reaktionsprodukt | 0,7 | (C2H5)L5Al | ICl15/ | (Äthylen 32 Mol%, Propylen | "2 | 15 | 60 | 260 | ||
| von VOCl3 mit | (7/3) | |||||||||
| C2H5OH (1/1) | I. | |||||||||
| I Reaktionsprodukt | 0,7 | (C2H5)L5Al | (C2H5),,5A1C!,.5/ | 4 | 60 | 280 | ||||
| von VOCl3 mit | C2H5AlCl2 | C2H5AlCl2 | ||||||||
| C2H5OH (1/1) | ||||||||||
| K Reaktionsprodukt | 0,7 | (C2H5), 5AI | (C2H5), 5A1 | 15 | 35 | 270 | ||||
| von VOCl3 mit | C2H5AlCl2 | C2H5AlCI2 | (Äthylen 41 Mol%, Propylen | |||||||
| C2H5OH (1/1) | ||||||||||
| L Reaktionsprodukt | 0,7 | 15 | 35 | 260 | ||||||
| von VOCl3 mit | (Äthylen 43 Mol%, Propylen | |||||||||
| C2H5OH (1/1) | ||||||||||
| M Reaktionsprodukt | 0,4 | Beispiel Eigenschaften des Copolymeren | 4 | 280 | ||||||
| von VOCl3 mit | Äthylen- Intrinsic- Jodzahl | |||||||||
| C2H5OH (1/1) | gehalt viskosität | |||||||||
| N Reaktionsprodukt | 0,3 | (Mol.-%) („) | 15 | 270 . | ||||||
| von VOCl3 mit | ||||||||||
| C2H5OH (1/1) | ||||||||||
| Vergleichsbeispiele A bis F: | ||||||||||
| Athylen/Propylen-Mischgas | Wasserstoff 1,3 l/h, Dicyclopentadien 18 g/h. | |||||||||
| Vergleichsbeispiele G bis L: | ||||||||||
| Das gleiche wie in Beispiel 1 | ||||||||||
| Vergleichsbeispiel M: | ||||||||||
| Athylen/Propylen-Mischgas | ||||||||||
| Vergleichsbeispiel N: | ||||||||||
| Athylen/Propylen-Mischgas | ||||||||||
| Tabelle II | Wasserstoff 2,3 l/h. | |||||||||
| Wasserstoff 2,5 l/h. | ||||||||||
| Q | ||||||||||
72,2 70,3 71,1 71,8 71,0 71,3 70,5 71,0 70,8
71,2 72,0 71,8 72,2 71,7 75,5
2,25 2,16 2,21 2,13 2,25 2,26 2,21 2,23 2,12 2,15 2,25
2,18 2,25 2,19 2,43
9,5 8,7 9,0 9,1 9,2 9,2 9,3 9,6 9,2 9,0 9,7 9,5 9,2 9,3
| -2,5 | + 3,5 | 6,2 |
| -3,0 | + 3,3 | 5,9 |
| -4,0 | + 3,2 | 5,8 |
| -2,0 | + 2,5 | 5,8 |
| -1,9 | + 2,4 | 5,7 |
| -2,8 | + 3,0 | 6,1 |
| -1,0 | + 1,8 | 6,0 |
| -2,5 | + 2,0 | 4,5 |
| -4,0 | + 3,4 | 6,9 |
| -3,8 | + 2,0 | 5,3 |
| -2,7 | + 3,9 | 10 |
| -1,9 | + 2,1 | 7,3 |
| -2,1 | + 2,2 | 12 |
| -1,5 | + 2,1 | 6,0 |
| -1,1 | + 2,3 | 6,1 |
| 21 | II (Fortsetzung) | 29 32 | 974 | N/mm2 | viskosität | Jodzahl | N/mm2 | + 1,8 | Zugfestigkeit (TB) | 22 | Q | N/mm2 |
Zugdehnung
(EB) |
Extrudier- | |
| 14,71 | %) <»,) | 8,53 | + 2,5 | (kp/cm2) | 13,73 | fahigkeit | |||||||||
| Tabelle | 14,22 | 2,13 | 9,32 | + 2,0 | (245) | 14,42 | 440 | ||||||||
| Beispiel | Physikalische Eigenschaften desVulkan-Copolymeren | 14,32 | 2,21 | 9,6 | 9,03 | + 3,0 | (245) | 3,8 | 14,22 | 430 | 4 | ||||
| 300% Modul (M 300) | 14,71 | 2,10 | 9,0 | 10,00 | + 1,0 | (246) | N/mm2 | 3,5 | 14,91 | 430 | 4 | ||||
| (kp/cm2) | 14,42 | 2,16 | 9,2 | 9,51 | + 2,5 | (250) | 24,03 | 3,2 | 14.61 | 440 | 4 | ||||
| 1 | (150) | 14,71 | 2,25 | 9,1 | + 1,8 | (246) | 24,03 | 3,0 | 440 | 3 I | |||||
| 2 | (145) | 14,22 | 2,20 | 8,8 | + 2,7 | (250) | 24,12 | 3,8 | 440 | 4 | |||||
| 3 | (146) | 14,22 | 2,32 | 9,3 | + 1,1 | (245) | 24,52 | 2,9 | 430 | 3 | |||||
| 4 | (150) | 13,92 | 2,19 | 8,9 | + 1,2 | (243) | 24,12 | 3,5 | 440 | 4 | |||||
| 5 | (147) | 14,81 | 2,13 | 9,6 | + 0,9 | (241) | 24,52 | 3,0 | 440 | 3 | |||||
| 6 | (150) | 14,02 | 2,25 | 9,1 | + 0,8 | (253) | 24,03 | 2,7 | 430 | 3 | |||||
| 7 | (145) | 13,83 | 2,35 | 9,9 | + 0,8 | (240) | 23,82 | 2,6 | 440 | 3 | |||||
| 8 | (145) | 13,73 | 2,16 | 9,5 | (242) | 23,63 | 3,0 | 440 | 3 | ||||||
| 9 | (142) | 14,22 | 2,13 | 9,2 | vulkanisierten | (240) | 24,81 | 3,7 | 420 | . 4 | |||||
| 10 | (151) | 14,71 | II (Fortsetzung) | 9,8 | (246) | 23,53 | 2,5 | 430 | 2 | ||||||
| 11 | (143) | Vergleichs | (270) | 23,73 | 440 | ||||||||||
| 12 | (141) | Eigenschaften des Copolymeren | versuch | Physikalische Eigenschaften des | 23,53 | ||||||||||
| 13 | (140) | 300% Modul (M 300) | 24,12 | Verarbeitbarkeit des | Zugdehnung | ||||||||||
| 14 | (145) | 26,48 | Copolymeren | (EB) | |||||||||||
| 15 | (150) | Äthylen- Intrinsic- | A | (kp/cm2) | Walzen | % | |||||||||
| Tabelle | II (Fortsetzung) | gehal | B | ( 87) | verarbeit- | 610 | |||||||||
| Ver | (Mol. | C | ( 95) | barkeit | 580 | ||||||||||
| gleichs- | 70,5 | D | ( 92) | -1,0 | 4 | 600 | |||||||||
| versuch | 71,2 | E | (102) | -1,5 | 5 | 560 | |||||||||
| 70,7 | ( 97) | -1,8 | 5 | S 70 | |||||||||||
| 69,6 | -2,0 | 3 | |||||||||||||
| A | 71,9 | -2,1 | 4 | ||||||||||||
| B | 70,4 | -1,9 | 3 | ||||||||||||
| C | 71,8 | -1,5 | 4 | ||||||||||||
| D | 70,3 | -1,6 | 3 | ||||||||||||
| E | 71,8 | -1,1 | 3 | ||||||||||||
| F | 70,0 | -1,3 | 2 | ||||||||||||
| G | 70,1 | -0,9 | 2 | ||||||||||||
| H | 69,8 | -0,9 | 3 | ||||||||||||
| I | 72,3 | -1,1 | 2 | ||||||||||||
| K | |||||||||||||||
| L | Copolymeren | ||||||||||||||
| M | Zugfestigkeit (TB) | ||||||||||||||
| N | |||||||||||||||
| Tabelle | (kp/cm2) | ||||||||||||||
| (140) | |||||||||||||||
| (147) | |||||||||||||||
| (145) | |||||||||||||||
| (152) | |||||||||||||||
| (149) | |||||||||||||||
Fortsetzung
Vergleichsversuch
Physikalische Eigenschaften des vulkanisierten Copolymeren 300% Modul (M 300) Zugfestigkeit (TB)
(kp/cm')
N/mm2
(kp/cm2) N/mm2
Zugdehnung (EB)
| (118) | 11,57 |
| (Π0) | 10,79 |
| (121) | 11,87 |
| (120) | 11,77 |
| (145) | 14,22 |
| (140) | 13,73 |
| (141) | 13,83 |
| (145) | 14,22 |
| Beispiel 16 |
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß 5-Äthyliden-2-norbornen bei
einer Geschwindigkeit von 28 g je Stunde anstelle der Dicyclopentadienzufuhr eingeführt wurde, daß ein
Äthylen/Propylen-Mischgas (Äthylen 45 Mol-%, Propylen
55 Mol-%) bei einer Geschwindigkeit von 550 i/h vom Oberteil des Polymerisationsgefäßes eingeführt
wurde und daß Wasserstoffgas bei einer Geschwindigkeit von 2,0 l/h eingeführt wurde. Als Ergebnis wurde
ein Copolymeres in einem Ausmaß von 340 g/h erhalten. Das Copolymere besaß einen Äthylengehalt
von 76,1 Mol-%, eine Intmsicviskosität[7j] von 1,59 dl/g
und eine Jodzahl von 14,2.
Die gleiche Charakterisierung wie in Beispiel 1 zeigte, daß das Copolymere Jodzahlindices «ι und «2 von —2,3
bzw. +3,6 und einen Molekulargewichtsverteilungswert (Q-'Wen) gemäß GPC von 6,4 besaß.
Das erhaltene Copolymere wurde zu einer Kompoundierungsmasse
in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 formuliert. Die Walzenverarbeitbarkeit und die Extrudierfähigkeit
der Kompoundierungsmasse wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet, und es
wurde festgestellt, daß beide die Qualität 5 besaßen. Ferner wurde die Kompoundierungsmasse bei 16O0C
während 30 Minuten preßvulkanisiert und das Vulkanisat wurde einem Zugtest gemäß JIS K 6301 unterzogen.
Der Test zeigte, daß das Vulkanisat einen 300-%-Modul von 14,91 N/mm2 (152 kp/cm2), eine Zugfestigkeit von
*Λ λ 11 XT / t ir\ACt 1 / -»\ 1 _: T~k_l ICMI/.
.£*t,~>.£ IN/111111- ^tO ltp/Clll-j UIIU ClIlC L^CIIIlUIIg VUIl tOV7U
besaß.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß 5-Äthyliden-2-norbornen bei
einer Geschwindigkeit von 28 g/h anstelle von Dicyclopentadien eingeführt wurde, daß die Vanadiumatomkonzentration
in dem Polymerisationsgefäß 0,4 mMol/1 betrug und die Aluminiumatomkonzentration in dem
Polymerisationsgefäß 1,6 mMol/1 betrug, ein Äthylen/ Propylen-Mischgas (Äthylen 51 Mol-%, Propylen 49
Mol-%) bei einer Geschwindigkeit von 490 l/h vom Kopf des Polymerisationsgefäßes eingeführt wurde und
daß Wasserstoffgas bei einer Geschwindigkeit von 3,8 l/h zugeführt wurde. Dadurch wurde ein Copolymeres
in einem Ausmaß von 300 g/h erhalten.
Das Copolymere besaß einen Äthylengehalt von 81,6
(180) (170) (195) (191) (240) (230) (230) (245) 17,65
16,67
19,12
18,73
23,53
22,55
22,55
24,03
16,67
19,12
18,73
23,53
22,55
22,55
24,03
500 520 490 490 450 460 490 430
Mol-%, eine Intrinsicviskosität [η] von 1,44 dl/g, eine
Jodzahl von 16,8, einen oci-Wert von —2,1, einen
«2-Wert von +3,2 und einen <?-Wert von 5,8.
Das erhaltene Copolymere wurde zu einer Kompoundierungsmasse in der gleichen Weise wie in Beispiel 1
formuliert. Die Walzenverarbeitbarkeit und Extrudierfähigkeit der Kompoundierungsmasse wurden in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet, und es wurde festgestellt, daß beide die Qualität 5 aufwiesen. Die
Kompoundierungsmasse wurde ferner während 30 Minuten bei 160°C preßvulkanisiert, und das Vulkanisat
wurde einem Zugtest gemäß JIS K 6301 unterzogen. Das Vulkanisat besaß einen 300-%-Modul von
15.98 N/mm2 (163 kp/cm2), eine Zugfestigkeit von
25.99 N/mm2 (265 kp/cm2) und eine Dehnung von 430%.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß Dicyclopentadien bei einer
Geschwindigkeit von 31 g/h eingeführt wurde, daß ein Äthylen/1-Buten-Mischgas (Äthylen 53 Mol-%, 1-Buten
47 Mol-%) bei einer Geschwindigkeit von 650 l/h vom Kopf des Polymerisationsgefäßes eingeführt wurde und
daß Wasserstoffgas bei einer Geschwindigkeit von 0,5 I/h zugeführt wurde. Auf diese Weise wurde ein
Copolymeres in einem Ausmaß von 275 g/h erhalten.
Das Copolymere besaß einen Äthylengehalt von 88,7 Mol-%, eine Intrinsicviskosität [77] von 1,04 dl/g und eine
Jodzahl von 93. Der «pWert des Copolymeren betrug -2,2, und der «2-Wert lag bei +3,0. Der <?-Wert war
5,9.
Das erhaltene Copolymere wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 zu einer Kompoundierungsmasse
fomuliert Die Walzenverarbeitbarkeit und Extrudierfähigkeit der Kompoundierungsmasse wurden in der
gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet, und es wurde festgestellt, daß beide die Bewertung 5 aufwiesen. Die
Kompoundierungsmasse wurde dann bei 16O0C während 30 Minuten preßvulkanisiert, und das Vulkanisat
wurde einem Zugtest gemäß JIS K 6301 unterzogen. Das Vulkanisat besaß einen 300-%-Modul von
16,96 N/mm2 (173 kp/cm2), eine Zugfestigkeit von
27,26 N/mm2 (278 kp/cm2) und eine Dehnung von 430%.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß 5-Äthyliden-2-norbornen bei
einer Geschwindigkeit von 40 g/h anstelle des Dicyclo-
pentadiens zugeführt wurde und daß die Vanadiumatomkonzentration in dem Polymerisationsgefäß auf
1,0 mMoI/1 geändert wurde und die Aluminiumatomkonzentration
in dem Polymerisationsgefäß auf 4,0 mMol/1 geändert wurde, daß ein Äthylen/Propylen-Mischgas
(Äthylen 30 Mol-%, Propylen 70 Mol-%) bei einer Geschwindigkeit von 600 l/h vom Kopf des
Polymerisationsgefäßes zugeführt wurde und daß Wasserstoffgas bei einer Geschwindigkeit von 3,8 l/h
zugeführt wurde. Als Ergebnis wurde ein Copolymeres in einem Ausmaß von 280 g/h erhalten.
Der Äthylengehalt des Copolymeren betrug 64,8 Mol-%, die Intrinsicviskosität [η] betrug 1,30 dl/g und
die Jodzahl lag bei 22,8. Das Copolymere besaß einen «i-Wert von —3,0 und einen «2-Wert von +3,5. Der
(?-Wert betrug 6,1.
Das erhaltene Copolymere wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 zu einer Kompoundierungsmasse
formuliert Die Walzenverarbeitbarkeit und Extrudierfähigkeit der Kompoundierungsmasse wurden in
der gleichen Weise wie in Beispiel 1 bewertet, und es wurde festgestellt, daß beide die Bewertung 5 aufwiesen.
Die Masse wurde bei 1600C während 30 Minuten preßvulkanisiert, und das Vulkanisat wurde einem
Zugtest gemäß JIS K 6301 unterzogen. Der 300-%-Modul des Vulkanisats betrug 11,77 N/mm2 (120 kp/cm2),
die Zugfestigkeit 23,04 N/mm2 (235 kp/cm2) und die Dehnung 460%.
Beispiel 20
Beispiel 1
Beispiel 1
der DE-AS 16 45 289 getreu dem nachfolgenden Test unterzogen wurde.
(3) Versuch Nr. 3 (a-c)
Ein Copolymeres wurde erhalten, indem die Beispiele 2,6 und 7, die den Versuchen 3a, 3b und 3c
entsprechend der DE-AS 19 62 843 dem nachfolgenden Test getreu unterzogen wurden.
(4) Versuch Nr. 4(a-c)
Ein Copolymeres wurde erhalten, indem die Beispiele 3, 4 und 7, entsprechend den Versuchen
4a, 4b und 4c, dem nachfolgenden Test getreu unterzogen wurden.
(5) Versuch Nr. 5 (a,b)
Ein Copolymeres wurde durch Ausführung der gleichen Copolymerisation bei der Polymerisationstemperatur
von 00C in den Beispielen 3 und 7 gemäß der DE-AS 2019 776 entsprechend den
Versuchen 5a und 5b, wobei in diesen Beispielen keinerlei Angabe für die Polymerisationstemperatur
gegeben ist, erhalten.
(6) Versuch Nr. 6 (a-g)
Ein Copolymeres wurde erhalten, indem die Versuche 1 bis 7 entsprechend den Vergleichsversuchen
a bis g in Beispiel 1 der DE-OS 26 34 729 den folgenden Tests getreu unterzogen wurden.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde mit der Ausnahme wiederholt, daß Wasserstoffgas bei einer
Geschwindigkeit von 0,8 l/h zugeführt wurde.. Auf diese Weise wurde ein Copolymeres in einem Ausmaß von
280 g/h erhalten.
Das Copolymere besaß einen Äthylengehalt von 71,5 Mol-%, eine Intrinsicviskosität [η] von 3,14 dl/g und eine
Jodzahl von 9,7. Der <xrWert des Copolymeren betrug
-2,0 und der «2-Wert betrug +2,5. Der Q-Wert lag bei
6,8.
Das Copolymere wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 zu einer Kompoundierungsmasse formuliert
Die gleichen Bewertungen wie in Beispiel 1 zeigten, daß die Walzenverarbeitbarkeit und Extrudierfähigkeit der
Kompondierungsmasse beide die Bewertung 5 aufwiesen. Diese Kompoundierungsmassen wurden bei 1600C
während 30 Minuten preßvulkanisiert und das erhaltene Vulkanisat wurde einem Zugtest gemäß JIS K 6301
unterzogen. Das Vulkanisat besaß einen 300-%-Modul von 14,71 N/mm2 (150 kp/cm2), eine Zugfestigkeit von so
25,79 N/rnrn2 (263 kp/crti2) und eine Dehnung von 430%.
Vergleichsversuche
Beispiele aus einigen Literaturstellen wurden dem folgenden Test in der folgenden Weise unterworfen. Die
physikalischen Eigenschaften der erhaltenen Copolymeren wurden entsprechend den vorstehend abgehandelten
Verfahren bestimmt Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III enthalten.
(1) Versuch Nr. 1
Die Copolymerisation wurde in völlig derselben Weise durchgeführt wobei jedoch 1,5 g/l Dicyclopentadien
als Termonomeres gemäß Beispiel 1 der DE-OS 19 38 485 zugesetzt wurden.
Versuch
Nr.
Nr.
Eigenschaften des Copolymeren
Jod- a\
zahl
zahl
Äthylengehalt
Intrinsic-Viskosität
60 67,5
58,2
58,2
70,6
66,4
65,0
66,4
65,0
63,8
67,4
66,5
67,4
66,5
72,2
67,0
67,0
75,1
77,3
79,4
80,4
75,6
73,8
76,0
77,3
79,4
80,4
75,6
73,8
76,0
3,42
1,14
1,14
2,85
2,53
2,42
2,53
2,42
2,03
2,61
2,75
2,61
2,75
1,86
2,68
2,68
1,92
2,03
2,35
2,78
3,84
4,50
4,21
2,03
2,35
2,78
3,84
4,50
4,21
9,2
9,9
9,9
8,6
16,8
16,8
7,9
8,1
11,3
13,8
11,3
13,8
8,7
11,5
11,5
5,4
6,3
8,1
6,0
5,2
5,4
6,5
6,3
8,1
6,0
5,2
5,4
6,5
+ 4,0
+ 3,5
+ 3,5
+ 3,8
+ 2,4
+ 2,0
+ 2,8
+ 2,3
+ 2,0
+ 1,9
• *> ι
T Z,l
T Z,l
+0,8
+ 0,9
+ 1,0
+ 0,9
+0,7
+ 0,7
+ 0,6
+ 0,9
+ 1,0
+ 0,9
+0,7
+ 0,7
+ 0,6
-3,8
-2,0
-2,5
-1,5
-1,7
-1,5
-1,7
-1,4
-1,6
-1,8
-1,6
-1,8
-1,2
-1,7
-0,6
-0,9
-1,2
-0,8
-0,6
-0,7
-0,6
-0,9
-1,2
-0,8
-0,6
-0,7
-0,6
3,2 3,3 3,4 3,0 2,7 2,9 2,6
Vergleichsversuche P bis R
(2) Versuch Nr. 2
Ein Copolymeres wurde erhalten, indem Beispiel 10
Das Verfahren nach Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei jedoch die in Tabelle IV aufgeführten Vergleichskatalysatoren
verwendet wurden und Gasbeschickung, Menge an H2-Beschickung und Menge an Dicyclopentadien-Beschickung
(DCPD) geändert wurden, wie aus der folgenden Tabelle IV ersichtlich.
| Tabelle IV | 27 | 29 32 974 | 28 | Menge d. DCPD-Be- schickung (g/Std.) |
| Vergleichs versuch |
Gasbeschickung Zusammensetzung |
Menge d. Gasbeschickung |
Menge d. !^-Beschickung (1/Std.) |
20 15 10 |
| P Q R |
C2/C3 (40/60) C2/C3 (35/65) C,/C3 (40/60) |
400 1/Std. 400 1/Std. 250 1/Std. |
1,5 0,4 0,3 |
|
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle V enthalten. In Tabelle V sind auch die Ergebnisse der Beispiele
1, 10, 11 und der Vergleichsversuche G und I weiterhin angegeben, um deren Vergleich zu erleichtern.
| Versuch Nr. | V-Verbindung V-Kon- | 0,6 | Al-Verbindung | (C) | R' Al) | AUV- | PoIy- | Aus- Bem«r- |
| 0,6 | (C H 1 AlCl / | Äthylen- Jodzahl Intrinsic- gehalt Viskosität (MoL-%) (ι,) |
m = | (, MoI- | merisa- | beute kungen | ||
| 0,6 | C2H5AlCl2 | 3"m ver hältnis |
tions- tempera- |
des Poly |
||||
| 0,7 | (Mol-Verhältnis) | tur | meren | |||||
| 1,0 | (0C) | (g/Std.) | ||||||
| Vergleichs | zentra- | 0,7 | 0/1 | 4 | 60 | 240 Gelbildung | ||
| versuch P | tion | |||||||
| 0,6 | 1,05 | |||||||
| Beispiel 11 | (mM/1) | 1/9 | 1,15 | 4 | 60 | 260 | ||
| Beispiel 1 | Reaktionsprodukt 0,6 | 3/7 | 1,25 | 4 | 60 | 300 | ||
| Beispiel 10 | von VOCl ι | 1/1 | 1,35 | 4 | 60 | 290 | ||
| Vergleichs | nit | 0,6 | 7/3 | 4 | 60 | 280 | ||
| versuch I | C2H5OH (1/1) | 1,5 | ||||||
| Vergleichs | ebenso | 1/0 | 4 | 60 | 280 Gelbildung | |||
| versuch G | ebenso | 2,0 | ||||||
| Vergleichs | ebenso | (C2Hs)2AlCl | 4 | 60 | 190 große | |||
| versuch Q | ebenso | Menge an | ||||||
| Gel gebil | ||||||||
| ebenso | 1,5 | det | ||||||
| Vergleichs | 1/0 | 4 | 60 | 90 Gelbildung | ||||
| versuch R | ebenso | |||||||
| Eigenschaften des Copolymeren | (D) | Verarbeitunirs- | ||||||
| (A) (B) | Q | (E) | fähigkeit des Copolymeren |
|||||
| VCl4 | <*\ | Walzen- Extru- verar- dierbar- beitungs- Iteit |
||||||
| fahigkeit | ||||||||
| Tabelle V (Fortsetzung) | ||||||||
| Versuch Nr. | ||||||||
| Vergleichsversuch P | 69,5 | 9,4 | 2,34 | 5,2 | + 1,6 | -1,3 | 3 |
| Beispiel 11 | 72,0 | 9,7 | 2,25 | 10 | -2,7 | + 3,9 | 5 |
| Beispiel 1 | 72,2 | 9,5 | 2,25 | 6,2 | -2,5 | +3,5 | 5 |
| Beispiel 10 | 71,2 | 9,0 | 2,15 | 5,3 | -3,8 | + 2,0 | 5 |
| Vergleichsversuch I | 71,2 | 9,1 | 2,13 | 2,7 | + 1,1 | -u | 3 |
| Vergleichsversuch G | 71,8 | 8,9 | 2,32 | 3,5 | + 1,8 | -1,5 | 4 |
| Vergleichsversuch Q | 71,3 | 9,0 | 2,12 | 7,8 | + 3,4 | -2,8 | 2 |
| Vereleichsversuch R | 72,5 | 9,9 | 2,20 | 4,0 | + 2,0 | "1,4 | 4 |
29
30
Tabelle V (Fortsetzung)
Versuch Nr.
Physikalische Eigenschaften des vulkanisierten Copolymeren 300% Modul (M 300) Zugfestigkeit TB
(kp/cm2)
N/mm2
(kp/cm2)
N/mm2
Zugdehnung (EB)
| Vergleichsversuch P | (112) | 10,98 | (185) | 18,14 | 480 |
| Beispiel 11 | (143) | 14,02 | (240) | 23,53 | 440 |
| Beispiel 1 | (150) | 14,71 | (245) | 24,03 | 440 |
| Beispiel 10 | (151) | 14,81 | (253) | 24,81 | 430 |
| Vergleichsversuch I | (120) | 11,77 | (191) | 18,73 | 490 |
| Vcrgleichsversuch G | (HO) | 10,79 | (170) | 16,67 | 520 |
| Vergleichsversuch Q | ( 64) | 6,28 | (120) | 11,77 | 640 |
| Vergleichsversuch R | ( 90) | 8,83 | (145) | 14,22 | 590 |
Claims (1)
1. Kautschukartige ν Copolymeres aus Äthylen, einem «-Olefin mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen und
einem Polyen, das
(A) ein Äthylen/a-Olefin-Molverhältnis von 50/50
bis 95/5,
(B) eine Jodzahl von 5 bis 50, ">
(C) eine Intrinsicviskosität [ij], gemessen in Decalin
bei 1350C, von 1,0 bis 6,0 dl/g und
(D) ein Verhältnis von Gewichtsmittel des Molekulargewichtes/Zahlenmittel
des Molekulargewichtes (Mw/Mn) von 3 bis 15
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