DE29327C - Neuerung an Maschinen zum Ausputzen und Poliren von Schuh- und Stiefel-Sohlen - Google Patents

Neuerung an Maschinen zum Ausputzen und Poliren von Schuh- und Stiefel-Sohlen

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DE29327C
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DE
Germany
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cleaning
shaft
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machines
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DENDAT29327D
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English (en)
Original Assignee
J. KEATS in BAGNAL bei Stoke upon Trent, Stafford, England
Publication of DE29327C publication Critical patent/DE29327C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/08Machines or tools for scouring, abrading, or finishing, with or without dust-separating

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1884 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine und Vorrichtungen, mittelst welcher das ' Ausputzen und Poliren der Absätze und Sohlen von Stiefeln und Schuhen in schnellerer und bequemerer Weise als bisher bewirkt werden kann.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 einen theilweisen Grundrifs derselben mit den Vorrichtungen zu dem genannten Zwecke.
A ist der Grundrahmen, der von rechteckiger Gestalt ist und an welchem eine Platte A1 angegossen ist. An dieser Platte A1 ist mittelst Schraubenbolzen ein gabelförmiger Stützarm L mit Lagern zur Aufnahme einer horizontalen Welle M befestigt. Letztere trägt an dem einen Ende ein Schneidwerkzeug N und an dem anderen eine Raspel O, während innerhalb der Gabel eine Riemscheibe P sitzt, die durch einen endlosen Riemen mit der Riemscheibe Q auf Welle E in Verbindung steht.
Letztere Welle dreht sich in geeigneten an dem Hauptrahmen A befestigten Lagern.
Ein aus der Scheibe Q vorstehender Kurbelstift q ist durch das Gelenk q1 mit dem Arm q^ einer Querwelle verbunden, deren Lager am Fufsboden befestigt sind und die durch einen Fufstritt q3 in Schwingbewegungen versetzt wird.
Beim Auftreten des Arbeiters auf diesen Fufs ertheilt derselbe, gleichviel ob er das rotirende Messer oder die Raspel benutzt, der Werkzeugwelle eine schnelle Drehbewegung, während er gleichzeitig das Arbeitsstück dem einen oder anderen Werkzeug entgegenhält. Das Schneidwerkzeug JV, das als zum Beschneiden des Absatzes geeignet dargestellt ist, kann von beliebiger Construction sein, indem sich das Profil des Messers den verschiedenen herzustellenden Krümmungen anpafst.
Die Raspel O, sowie der Anschlag oder die Führung zum Entgegenhalten des Arbeitsstückes gegen dieselbe ist in Fig. 3 dargestellt; sie ist auf der Welle M aufgesetzt, die sich in dem an dem gabelförmigen Stützarm L befestigten Aermellager dreht. Ein an dieses Aermellager befestigtes Führungsstück dient zur Erleichterung der Einstellung des Arbeitsstückes gegen das Werkzeug.
In Fig. 4 ist eine Seitenansicht des an seinem Platze befindlichen Führungsstückes ersichtlich, während Fig. 5 eine Seitenansicht der abgenommenen Raspel darstellt, deren hintere Platte behufs Verdeutlichung der Form der arbeitenden Theile des Werkzeuges und deren Befestigungsweise weggenommen gedacht ist. Fig. 6 zeigt noch eine Modification dieser arbeitenden Theile.
Erfinder bildet die Arbeitsfläche der Raspel aus. Stahlsegmenten 0, deren äufsere Flächen gezahnt sind.
Die Enden dieser Segmente sind zur Bildung radialer Halter nach innen gebogen, die in die radial stehenden Einschnitte einer Scheibe o1 eingreifen. Die Segmente werden durch klemmende Platten <?2 festgehalten, die die radialen Vorsprünge der Segmente umfassen können und an den Seiten der Scheibe ο mittelst versenkter Metallschrauben befestigt sind.
Das mittelst Bolzen an dem Stützarm L befestigte Aermellager Z1 trägt eine Führung S, die vertical und horizontal verstellbar ist, um dieselbe für verschieden grofse Arbeitsstücke
benutzen zu können. Diese Führung greift behufs Sicherung eines richtigen Entgegenhaltens des Absatzes gegen die rotirende Raspel in die Fuge oder den Falz zwischen Absatz und Schuh oder Stiefel.
Um die Schuhsohlen mittelst Sandpapiers abzuputzen, kann an die Stelle des Messers JV eine mit Sandpapier oder dergleichen überzogene elastische Wulst treten.
Fig. 7 zeigt die Seitenansicht des das Wellenende M tragenden Aermellagers, an welcher Welle das Abputzinstrument befestigt ist. Dieses Lager ist an dem in Fig. ι und 2 ersichtlichen Stützarm L an Stelle des Lagers befestigt, welches das Messerende der Welle trägt.
Fig. 8 ist eine Grundrifsansicht dieser Anordnung und Fig. 9 eine Endansicht, bei welcher das Äbputzwerkzeug weggelassen ist, um den Antrieb desselben deutlicher darzustellen.
Wird behufs Ausputzens das Sandpapier über die Sohle geführt, so wird dasselbe gewöhnlich im Kreise herumgeführt, um eine glatte Sohlenoberfläche herzustellen. Um genau diese Bewegung durch die Maschine zu erreichen, ist an dem Aufsenende des Aermellagers eine Hülse T aufgeschoben, in welcher sich ein Rad U mit einem elastischen, aufgeschobenen Gummiring u befindet. In die Hülse T ragt die Welle M hinein, an deren Ende ein Querstück m befestigt ist, während in letzterem wiederum ein in Langschlitz verstellbarer excentrischer Stift m1 angeordnet ist. Dieser Stift trägt das Rad U, in dessen Nabenbohrung die Hülse κ1 eingeschoben ist. Hülse ul wird durch eine das Ende des Kurbelstiftes umgreifende Schraube m2 festgehalten. V ist eine Gummiwulst, deren centrale Höhlung ein Aufzwängen desselben auf die Hülse «' und ein Andrängen gegen das Rad U gestattet. Die Oberfläche des Wulstes wird mit Sandpapier überzogen, das durch einen aufgeschobenen Ring festgehalten wird.
Bei Rotation der Welle M dreht sich mittelst des Querstückes m und des Kurbelstiftes ml Rad U im Kreise herum, das sich mit der Innenfläche der Hülse T in Berührung befindet. Da nun dieses Rad gegen die Hülse excentrisch angeordnet ist, erhält es während der Drehung über die Innenfläche der Hülse gleichzeitig eine Axialbewegung und nimmt der mit Sandpapier überzogene Gummiwulst wegen der Friction gegen das Rad an dieser combinirten Drehbewegung Theil, demzufolge das Ausputzen des Arbeitsstückes beim Anhalten gegen den überzogenen Wulst in einer äufserst raschen und wirksamen Weise geschieht.
Da es bekanntlich in der Schuhwaarenfabrikation üblich ist, zum Ausputzen der Sohle ein endloses Band mit Sandpapierüberzug zu verwenden, ist auf Welle M eine Riemscheibe W aufgeschoben, deren darübergelegtes Band über die Spannscheibe W1 geht und durch Drehung der Welle M bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Sohlenausputzmaschine die mit auswechselbarer Reibfläche versehene Reibe V, welcher Planetenbewegung ertheilt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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