DE70610C - Maschine zum Spalten von Lederstücken - Google Patents
Maschine zum Spalten von LederstückenInfo
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- DE70610C DE70610C DENDAT70610D DE70610DA DE70610C DE 70610 C DE70610 C DE 70610C DE NDAT70610 D DENDAT70610 D DE NDAT70610D DE 70610D A DE70610D A DE 70610DA DE 70610 C DE70610 C DE 70610C
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- leather
- roller
- machine
- axis
- knife
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/14—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/10—Processes and machines for splitting leather and devices for measuring and printing on hides
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES J
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine,
durch welche Lederstücke verschiedener Art, wie solche bei der Anfertigung von Schuhwerk
gebraucht werden (z. B. Flecken für Absätze, Kappen, Schafteinlagen u. s. w.) schnell
und fehlerfrei hergestellt werden können.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine obere Ansicht
und Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine dar. Fig. 4 ist ein Verticalschnitt in der Ebene x-x,
Fig. ι, Fig. 5 ein Verticalschnitt in der Ebenej*--^,
Fig. i, und die Fig. 6 bis 8 veranschaulichen Theile der Maschine.
Auf einer Säule B oder einem anderen geeigneten Untersatz ist ein aus der Grundplatte A
und den Ständern CDE bestehendes Gestell befestigt. ' In den durch die Mittelrippe F verbundenen
Ständern DE ist oben die Achse G gelagert, welche ein mit dem auf der Trieb-,
achse I festsitzenden Zahnrad d in Eingriff stehendes Zahnrad c trägt. Genannte Antriebsachse
erhält ihre Lagerung in dem Ständer E, und auf der Achse sitzt lose eine Riemscheibe e,
welche aber ihre Drehung auf die Achse überträgt, sobald sie mit der verschiebbaren Kuppelungsmuffe
/ in .Eingriff gebracht wird. Die Ein- und Ausrückung der Muffe geschieht
mittelst eines von einem Arm h getragenen Hebels g, welcher durch einen Einsteckstift i.
in seiner jeweiligen Lage festgestellt werden kann. In den Ständern D E ist ferner noch
eine Achse J gelagert, welche einen Hebel K trägt, in dessen beiden nach oben sich erstreckenden
Armen eine Achse H ruht, welche durch die Zahnräder b und α von der Achse G
in Umdrehung versetzt .wird. Der Hebel K steht unter der Einwirkung von zwei Stellschrauben
k k, Fig. 5, welche dazu dienen, denselben in ■ der gewünschten Lage festzustellen.
Auf der. erwähnten Welle H ist die tief geriffelte, d. h. mit langen, scharfen Zähnen
besetzte Zuführwalze M angeordnet, welche der auf der Achse G angebrachten Formstückrolle
L gegenüberliegt. Mittelst der Stellschrauben k k kann die Zuführwalze in der
verlangten Entfernung von der auf ihrem Umfange das Formstück tragenden Rolle L fest
eingestellt werden. Das Formstück / steht über die Fläche der Rolle L vor und ist mit einem
winkelförmigen Halter P versehen, welcher in einen entsprechenden Einschnitt /2 der Rolle
eingeschoben und durch eine Stellschraube Z3 befestigt wird (Fig. 4 und 6). Auf diese Weise
ist das Formstück leicht auswechselbar und die Rolle kann je nach dem' herzustellenden Artikel
ohne Weiteres mit dem zugehörigen Formstück versehen werden. Hinter der Rolle L ist als
seitliche Führung für das Arbeitsstück die am Ständer D befestigte Platte ρ vorgesehen.
Ein in der Rolle angeordneter, als Auflage bei der Einführung des Arbeitsstückes dienender
Anschlag m, Fig. 4 und 6, wird in ähnlicher Weise wie das Formstück in der Rolle
in dem Einschnitt m~ an der Umbiegung m1
durch Schrauben m3 gehalten.
Auf dem einen Lagerkopf des Hebels K ist eine Platte N, Fig. 1, befestigt, von welcher
aus sich eine Schutzplatte η über die Zuführrolle M erstreckt; in dem vorderen Ende dieser
Schutzplatte ist ein Stift κ1 gelagert (Fig. 1, 2
und 4), welcher eine Anzahl Kratzer n2 trägt, wovon jeder mit seiner unteren Spitze in eine
Eindrehung der Zuführwalze greift und durch in einem Flantsch n4 angebrachte Stellschrau-
ben η3 mehr oder weniger tief in die Eindrehung
eingestellt werden kann. Durch diese Kratzer wird verhütet, dafs die Zwischenriiume
zwischen den Zähnen der Zuführwalze während der Arbeit der Maschine durch die Lederabfülle
angefüllt und dadurch unwirksam werden. Die Zahnräder α b sind durch eine auf
dem anderen Lagerkopf des Hebels K angebrachte Schutzplatte ο abgedeckt.
Das von oben zwischen die Formstückrolle und die Zuführrolle eingesteckte Arbeitsstück
wird gegen und über die Schneide des Messers Q fortbewegt, welches an dem Kopf R
befestigt ist und durch Schrauben q q und Stellschrauben ^1 q1 in die verlangte Lage eingestellt
werden kann. Der Kopf R sitzt auf einer Achse ;·, welche in den Ständern CD
gelagert ist, und von dem Kopf erstreckt sich abwärts ein Zahnradsegment r\ welches mit
der in einem Hebel 5 gelagerten Schnecke 5 in Eingriff steht (Fig. 4). Dieser Hebel ist auf
einer Achse sl drehbar und ruht auf einer
Schraube,, s2, durch welche die Schnecken fest
gegen das Zahnsegment r1 angedrückt werden kann, nachdem mittelst der Schnecke die
Schneide des Messers in der verlangten Entfernung von der Formstückrolle eingestellt
wurde. Die in den Ständern C D gelagerte Achse s1 bildet auch neben der Achse r einen
Stützpunkt für einen Arm T, Fig. 1, 2 und 3, welcher ein festes Lager t für das äufsere Ende
der Achse G und ein verstellbares Lager t1 für das
äufsere Ende der Achse H enthält. Eine Stellschraube t- dient dazu, das Coulissenlager t richtig
einzustellen. Das Lager ist verstellbar, damit dasselbe den Bewegungen der-Zuführwalze folgen
kann, wenn diese mittelst des Hebels K und der Stellschrauben' k k gegen die Formstückrolle
in den gewünschten Abstand gebracht wird. Der Arm T wird auf der Achse s1 durch
eine Stellschraube t3 befestigt, damit der Arm auf der Achse s1 verschoben oder von derselben
abgenommen werden kann, wenn eine Auswechselung der Formstückrolle vorgenommen werden soll. Das in den Zeichnungen gezeigte Formstück dient zur Herstellung
von Flecken für Absätze von Stiefeln und Schuhen, es ist aber klar, dafs Formstücke für
verschiedene andere Artikel,·' wie z. B. Kappen zur Verstärkung von Fersentheilen oder Lederstücke
zur Verstärkung des Gelenkes u. s. w., eingeführt werden können.
Bei allen bisherigen, zum Schneiden von' Lederstücken dienenden Maschinen, bei welchen
das Arbeitsstück von zwei Walzen gegen ein zwischen diesen angeordnetes Messer geführt
wird, steht die eine Walze unter dem Druck einer Feder und die andere Walze hat ein der Form- des herzustellenden Lederstückes
entsprechendes Gesenk, in welches das Leder während des Durchganges durch den Raum
zwischen den Walzen, also wahrend des Schneidens eingeprefst und so der im Gesenk
liegende Theil abgetrennt wird. Hierbei sind aber gleichmäfsige Arbeitsstücke nicht zu erzielen,
da die unter Federdruck stehende Zuführwalze nachgiebt, wenn Leder mit dickeren
oder härteren Stellen verarbeitet wird und mit diesen Stellen zwischen die Walzen tritt. Die
Folge hiervon ist, dafs meistens ganz ungleichförmige Arbeitsstücke auf diesen Maschinen gefertigt
werden.' Dagegen liefert die Maschine nach vorliegender Erfindung vollständig gleichmäfsige
Arbeitsstücke, indem die Einrichtungso getroffen ist, dafs die eine Walze oder Rolle, anstatt eines Gesenkes, eine dem herzustellenden
Arbeitsstück entsprechende Erhöhung (Formstück) erhält, die andere als Zuführwalze
dienende Rolle unverrückbar festliegt und mit Zähnen oder Riffelungen versehen ist, in welche
das am Arbeitsstück überschüssige Material des Leders hineingedrückt und vom Messer abgetrennt
wird.
Bei diesem Arbeitsverfahren müssen, da eine Aenderung in dem Abstande der Walzen während
des Durchganges des Leders, ob dasselbe auch stellenweise härter oder weicher, dicker
oder dünner ist, nicht eintreten kann,; die Arbeitsstücke absolut gleichmäfsig ausfallen.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Spalten· von Lederstücken, dadurch gekennzeichnet, dafs die
beiden, das Leder gegen das Messer führenden Walzen (L M) in der Arbeitsstellung
unverrückbar fest gegen einander gelagert sind und die eine Walze (L) mit einer dem
herzustellenden Arbeitsstück entsprechenden Erhöhung (Formstück /), die andere Walze
oder Zuführrolle (M) mit Riffelungen versehen ist,-in deren Zwischenräume von dem zwischen
den Walzen durchgeführten, hierbei vor dem Formstück liegenden Leder, je .nach
der Gestaltung des Formstückes, ein Theil eingeprefst und vom Messer abgetrennt wird.
2. Eine Maschine der- unter 1. gekennzeichneten Art, sofern bei derselben in Eindrehungen
der Riffelwalze eingreifende Kratzer (n2) angeordnet sind, zu dem
Zwecke, das vom Leder abgespaltene, Material selbsttätig aus den Riffelungen herauszubringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70610C true DE70610C (de) |
Family
ID=343975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70610D Expired - Lifetime DE70610C (de) | Maschine zum Spalten von Lederstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70610C (de) |
-
0
- DE DENDAT70610D patent/DE70610C/de not_active Expired - Lifetime
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