DE25092C - Nagelapparat und zugehörige Presse für Schuh- und Stiefelabsätze - Google Patents

Nagelapparat und zugehörige Presse für Schuh- und Stiefelabsätze

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Publication number
DE25092C
DE25092C DENDAT25092D DE25092DA DE25092C DE 25092 C DE25092 C DE 25092C DE NDAT25092 D DENDAT25092 D DE NDAT25092D DE 25092D A DE25092D A DE 25092DA DE 25092 C DE25092 C DE 25092C
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DE
Germany
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friction
spindle
press
nails
shaft
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Active
Application number
DENDAT25092D
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English (en)
Original Assignee
J. keats in Bagnal bei Stoke upon Trent, Staffordshire und V. R. W. keats in Möns, Belgien
Publication of DE25092C publication Critical patent/DE25092C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Befestigung der Nägel an Schuh- und Stiefelabsätzen, der für die verschiedensten Formen und Gröfsen von Absätzen,zu verwenden ist und in welchem nur ein Satz von Stempeln zur Anwendung kommt. Der Apparat zum Halten und Eintreiben der Nägel zum Zweck der Befestigung der den Absatz bildenden Lederschichten ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt.
Fig. ι ist der Grundplan der von der hier zur Verwendung kommenden Presse abgenommenen Vorrichtung zur Befestigung des Absatzes, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, während die Fig. 3 und 4 die Ansichten der gegenüberliegenden Enden der Vorrichtung darstellen.
A A sind zwei mit Scharnier versehene Arme, an deren Unterseite Stempel oder Eintreibstifte sitzen, welche die Nägel in das Leder eindrücken.
Diese Arme sind durch den Scharnierstift a mit dem Block B (welcher in Fig. 1 a einzeln dargestellt ist) verbunden, dessen oberer Theil schwalbenschwanzförmig erweitert ist, so dafs er in die später zu beschreibende Presse eingeschoben werden kann. Die Arme A A sind nach hinten verlängert und daselbst mit Stiften versehen, um welche sich die durch die Klemmschraube a2 mit einander verbundenen Gelenke a1 a? drehen können. Die Klemmschraube β2 geht durch den Block B, welcher zwischen den hinteren Enden der Arme A sitzt, nach oben hindurch. Block B ist mit einem horizontalen Schlitz versehen, in welchem die Gelenke ax sitzen, so dafs sich letztere frei in dem Block bewegen können, während zur Verschiebung der Schraube a3 ein verticaler Schlitz im Block B dient.
Durch das Verschieben der Schraube in diesem Schlitz werden die scharnierartig verbundenen Arme A A zu einander verstellt.
Eine auf dem Block B angebrachte Scala mit dem an der Schraube «2 sitzenden Zeiger erleichtert die Justirung der Arme, um deren Stellung der vorliegenden Arbeit anzupassen.
a3 sind die Eintreibstifte oder Stempel, deren Köpfe in versenkten Löchern der Platten A1 sitzen, wie eine solche in Fig. 2 a ersichtlich ist. Diese Platten sind an den Unterseiten der Arme A durch Schrauben befestigt und halten auf diese Weise die Stifte α3 in richtiger Stellung. Die Stifte entsprechen in ihrer Stellung den in den Klötzern C angebrachten Löchern, in welchen sich die Nägel befinden, die zur Befestigung der den Absatz bildenden Lederlagen dienen sollen.
Die durchlochten Klötzer C C sind durch Führungen mit den drehbaren Armen A A verbunden, und gehen diese Führungen durch in den Platten A1 und Armen A angebrachte Löcher hindurch. Die Klötzer C sind von einer der Länge der Nägel entsprechenden Stärke. Um das Durchfallen der mit der Hand in die

Claims (1)

  1. Klötzer eingesetzten Nägel zu verhindern, wird vor dem Einsetzen der letzteren eine Lederlage durch die Federn c1 an den Klötzern befestigt.
    Werden die scharnierartig drehbaren Arme A so eingestellt, dafs sie die Eintreibstifte oder Stempel über den zu befestigenden Absatz bringen, so bewegen sich gleichzeitig die durchlochten, mit den Nägeln besetzten Klötzer CC mit den Armen nach innen oder aufsen, und kommen auf diese Weise die Stempel direct über die Löcher in den Klötzern zu stehen. Diese beschriebene Vorrichtung wird in eine Presse eingesetzt, bei welcher die den Aufnagelapparat bewegende Schraube nach Willkür des Arbeiters in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden kann.
    Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Presse, Fig. 6 ein Grundplan und Fig. 7 eine Stirnansicht derselben. D ist ein mit der Grundplatte in einem Stück gegossener Ständer, der an den gufseisernen Füfsen D1 angeschraubt ist. An der •vorderen Seite des Ständers sitzt eine vertical verschiebbare, in den Armen d d1 desselben gelagerte Spindel E, die auf einem Theil ihrer Länge mit Gewinde in der Mutter F versehen ist. Letztere bildet gleichzeitig die Nase für das schwere Frictionsrad F'.
    Das obere Ende der Spindel E ist mit einer Nuth versehen, in die eine am Arm d festsitzende Feder greift, während der Arm dl als Lager der Mutter F dient, die sich in demselben frei drehen kann. Diese Mutter F ist am unteren Ende unterhalb ihres Lagers mit einem Flantsch versehen, der als Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Mutter dient. Am unteren Ende der Schraubenspindel E ist zur Aufnahme des Vorsprunges am Block B ein schwalbenschwanzförmiger Schlitz angebracht, wodurch der Absatzapparat mit der Presse verbunden wird, Fig. 4.
    Für die Bewegung der Frictionsscheibe F1 dienen zwei auf den kurzen Achsen^g sitzende Frictionstrommeln G G, welche Achsen g g je von einem Arme G' <?'* getragen werden. Die letzteren sitzen auf verticalen Wellen G2 G3, welche in geeigneten, am Ständer der Maschine befestigten Lagern ruhen.
    Der Arm <?Ιχ ist auf der Welle Gs aufgekeilt, während der Arm G1 auf seiner Welle G2 lose sitzt.
    Die Arme G1 Glx sind durch ein Gelenk G1 mit einander verbunden, wodurch bei der Bewegung der einen Frictionstrommel und beim Contact derselben mit der Frictionsscheibe die andere aufser Wirkung kommt. Auf den Trommelwellen g sitzen Zahnräder, die mit den auf den verticalen Wellen G'2 G3 sitzenden Rädern g' g2 in Eingriff stehen. Diese Räder g1 g2 stehen unter einander selbst im Eingriff; ersteres ist auf seiner Welle G2 fest, während das andere auf seiner Welle G3 lose sitzt. Welle G2 wird durch ein Kegelradgetriebe von der horizontal liegenden Antriebwelle JT, die im Ständer' selbst gelagert ist, in Drehung versetzt. Durch den Tritt / kann die Welle G3 eine kleine axiale Bewegung erhalten, um die Frictionstrommeln ein- und auszurücken, indem der Arm C7I>C (mit dieser Welle als Drehmittelpunkt) die erforderliche laterale Bewegung auf die Frictionstrommeln überträgt.
    Soll nun ein Absatz mit dem an der Presse sitzenden Apparat an einem Stiefel aufgenagelt werden, so werden die Nägel in die durchlochten Klötzer C eingesetzt, worauf der Stiefel mit der nöthigen Anzahl ■ von Lederlagen mittelst Auflegens auf einen Metallleisten dem Apparat entgegengehalten wird. Dieser Leisten ist in einem auf der Grundplatte angebrachten Support verstellbar und wird durch Stellschraube festgehalten.
    Die schwere Frictionsscheibe wird dann durch die vorher beschriebenen Mittel in Drehung versetzt, worauf die Spindel E mit dem an ihr sitzenden Apparat durch die als Mutter ausgeführte Nabe nach unten bewegt wivd.
    Beim Drehen dieser Frictionsscheibe hat dieselbe das Bestreben, auf der mit Gewinde versehenen Spindel sich nach oben zu bewegen, was aber von dem Gewicht der Scheibe überwunden wird, so dafs sich die Spindel so lange nach unten bewegt, bis die die Nägel haltenden Blöcke oder Platten gegen den Absatz anpressen, worauf die diese Niederwärtsbewegung fortsetzenden Stempel die Nägel in das Leder eindrücken. Dann bewegt sich die Frictionsscheibe auf der Spindel so weit nach oben, als der am unteren Ende der Nase sitzende Flantsch gestattet, worauf dann die Spindel durch die nunmehr feststehende und sich fortgesetzt drehende Mutter mit voller Kraft niedergedrückt wird, wodurch die Nägel nunmehr vollends eingetrieben werden. Es hört dann die Drehbewegung der Scheibe auf. Darauf bewegt der Arbeiter die Frictionsantriebscheiben durch den Tritt i nach der anderen Seite, wodurch die Drehungsrichtung der Frictionsscheibe F1 geändert wird, um die Spindel £ mit dem daran sitzenden Aufnagelapparat wieder nach oben zu bewegen.
    Ist der Absatz durch diese eine Operation nicht fertiggestellt worden, so können eine oder mehrere Lederschichten aufgelegt werden, um den Absatz von der richtigen Höhe herzustellen, welche Lagen dann auf die beschriebene Weise festgenagelt werden.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Die Construction des Absatz-Nagelapparates, gekennzeichnet durch die am Block B verstellbaren Arme A, welche an ihrer unteren
    Fläche die Eintreibstempel tragen, in Verbindung mit den durchlochten Platten C, welche die Nägel aufnehmen und mit den Armen A verstellbar sind; der ganze Apparat ist behufs seiner Benutzung an den Stempeln einer Presse einzusetzen, Fig. ι bis 4.
    Die Construction der Presse zur Benutzung des Absatz-Nagelapparates, gekennzeichnet durch die vertical geführte Spindel E, die auf einem Theil mit Gewinde versehen ist und in der mit Muttergewinde versehenen, vertical führbaren Nabe der Frictionsscheibe F'1 steckt; der Antrieb dieser Frictionsscheibe durch die Trommeln G G, welche durch Riemscheibe und Räder in Drehung versetzt und nach Belieben an die Scheibe i7' angedrückt werden können, um letztere in der einen oder anderen Richtung zu drehen, Fig. 5 bis 7. ·
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25092D Nagelapparat und zugehörige Presse für Schuh- und Stiefelabsätze Active DE25092C (de)

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