DE175997C - - Google Patents

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DE175997C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/34Working on edges or margins by skiving
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/46Splitting
    • A43D8/48Splitting combined with skiving

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Abschärfmaschinen, die dazu gebraucht werden, den äußeren Rand der Unterseite des Rahmens von Schuhwerk am Gelenkteil abzuschärfen, um so die Dicke des Rahmens im Gelenk des Schuhwerks zu verringern, und zwar bildet der Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Weiterbildung der durch Patent 166585 geschützten Erfindung.
Während nun letztere darin besteht, daß mit dem Abschärfmesser ein Schild zusammenwirkt, welcher verhindert, daß das Messer während des Abschärfens in die Innennaht einschneidet, sind nach vorliegender Erfindung der Schild und das Messer zum Abschärfen der Unterseite des Rahmens mit einem zweiten Messer kombiniert, welches zum Abschärfen des oberen Randes der Außensohle dient.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht, und
Fig. 3 ist eine Draufsicht derselben.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht desjenigen Werkstückhalters, der die Außensohle hält.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt in vergrößertem Maßstabe und zeigt die Stellung der verschiedenen Teile der Maschine und des zu bearbeitenden Schuhes während des Abschärfvorganges.
Fig. 6 bis 10 sind Einzeldarstellungen des Messers.
Das Maschinengestell besteht aus einem Kopfteil ι, welcher auf einem beliebigen Ständer angeordnet werden kann, und aus einem am Kopfteil 1 angeordneten, überhängenden Teil 2. In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung sind die Messer rotierende Werkzeuge; und sie sind zu diesem Zweck auf dem Vorderende einer im Kopfteil ι gelagerten und mit einer Antriebscheibe 3 a versehenen Welle 3 angeordnet. Jede längsweise Verschiebung dieser Welle wird durch den verjüngten Teil 3* und einen auf dem Hinterende derselben festgeschraubten, verstellbaren Kragen 3 c verhindert (vergl. Fig. 1). Die Schneidevorrichtung besteht aus den beiden Schneidescheiben 4 und 5, zwischen welchen eine durchbohrte Scheibe 6, deren Rand über die Ränder der beiden Schneidescheiben hervorsteht, vermittels derselben Schraube festgeklemmt ist, durch
welche dieselben auf dem Vorderende der Welle befestigt sind (vergl. Fig. 5). Die Schneidescheiben haben die in den Zeichuungen veranschaulichte Form, und jede derselben ist auf der schrägen, äußeren Fläche mit drei Schneiden versehen (vergl. Fig. 8, 9 und 10). Wenn die Schneidevorrichtung zwischen den Rahmen und die Außensohle eingeführt und die Maschine in Gang versetzt wird, so wird der äußere Rand der Unterseite des Rahmens durch die Schneiden der Schneidescheibe 5 und der äußere Rand der Oberseite der Außensohle durch die Schneiden der Schneidescheibe 4 abgeschärft, wobei die Tiefe der Schnitte jeweils durch die Schulter 6a der Scheibe 6 bestimmt wird, die also als Schild für beide Schneidescheiben dient (vergl. Fig. 5). Die Schulter 6a steht, ebenso wie der Schild 29 des Haupt-Patentes 166585, mit der Innennaht in Berührung und schließt so jedes Zerschneiden der Innennaht vollständig aus, gleichgültig wie der Arbeiter das Werkstück hält. Die Schulter 6a kann also auch, ebenso wie der Schild 29 des Haupt-Patents 166585, zum Führen des Schuhes während des Abschärfvorganges mithelfen. Der Rahmen und die Außensohle werden während des Abschärfvorganges durch die beiden Werkstückhalter 9 und 10 mit den Schneidescheiben in Berührung gehalten. Die Werkstückhalter 9 und 10 sind auf den auf den Stangen 13, 14 längsweise verschiebbaren Trägern 11 bezw. 12 angeordnet. Die Stangen 13, 14 sind in abwärtsgerichteten Ansätzen des überhängenden Teils 2 des Maschinengestells befestigt. Stange 13 trägt zwischen diesen beiden Ansätzen des überhängenden Teils 2 und den verschiebbaren Trägern 11 und 12, zwei Schraubenfedern, durch welche der Werkstückhalter 9 an den Rahmen und der Werkstückhalter 10 an die Außensohle angedrückt werden. Diese Einrichtung ermöglicht die Bearbeitung von Rahmen und Sohlen verschiedener Dicke. Die Verschiebung der Träger 11 und 12 durch die Federn 15, 16 wird durch die auf den Stangen 13 bezw. 14 verstellbar angeordneten Anschläge 17 und 18 begrenzt. Wenn eine größere Anzahl von Schuhen mit Rahmen von genau derselben Dicke bearbeitet werden soll, kann der Träger 11 und somit der Werkstückhalter 9 durch eine Stellschraube 19 in der dazu nötigen Stellung festgeschraubt werden.
Um die Einführung des Rahmens und der Sohle zwischen die beiden Werkstückhalter 9 und 10 zu ermöglichen, ist ein Hebel 21 vorgesehen, dessen Hinterende vermittels einer Stange 22 mit einem Trethebel verbunden ist und an dessen Vorderende ein Kolben 20 mit keilförmigem Unterende angelenkt ist (vergl. Fig. 1 und 5). Durch den Trethebel kann der Kolben 20 abwärtsgedrückt werden, um die Träger 11, 12 und somit die Werkstückhalter 9 und 10 auseinander zu bewegen. Die Schrauben 23, 24 vermittels welcher die Werkstückhalter 9 und 10 an den Trägern 11 bezw. 12 festgeschraubt sind, gehen durch Nuten in diesen Trägern, so daß letztere nach Bedarf in senkrechter Richtung verstellt werden können. Um diese Verstellung des Trägers 10 zu ermöglichen, besteht die in demselben vorgesehene Öffnung, durch welche die Welle 3 hindurchgeht, aus einer etwas länglichen Nut (vergl. Fig. 4 und 5). Ebenso wie in dem Haupt-Patent 166585 greift der eine Werkstückhalter 9 in den Winkel zwischen dem Oberleder und der Oberseite des Rahmens ein und führt so den Schuh während des Abschärfvorganges. Wenn Schuhe bearbeitet werden sollen, deren Sohlen schon vorher gemäß der Leistenform beschnitten worden sind, kann man sich einer besonderen Randführung für den Rand der Sohle bedienen, die entweder mit dem Werkstückhalter 9 zusammen oder unabhängig von diesem zum ' Führen des Schuhes gebraucht werden kann. Eine solche Randführung, in der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung aus einer ringförmigen, auf der Welle 3 neben der Schneidescheibe 4 drehbar angeordneten Scheibe 25 bestehend, ist in der Fig. 5 der Zeichnung veranschaulicht.
' '

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Abschärf en der Unterseite des mit dem Oberleder und der Brandsohle des Schuhwerks vernähten Rahmens nach Patent 166585, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Schild (Schulter 6a der Scheibe 6) versehene Schneidevorrichtung zwei Messer (4, 5) umfaßt, deren eines (5) zum Abschärf en des unteren, äußeren Randes des Rahmens Und deren anderes (4) zum Abschärfen des oberen, äußeren Randes der Außensohle dient.
2. Eine Abschälmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidevorrichtung aus zwei rotierenden Messern (4, 5) besteht, die auf einer Welle (3) angeordnet und dazu geeignet sind, zwischen den Rahmen und die Außensohle einzudringen.
3. Eine Abschälmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen und die Sohle durch zwei Werkstückhalter (9, 10), welche elastisch (15,16) angeordnet sind, um sich Rahmen bezw.
Sohlen verschiedener Dicke anzupassen, gegen die Messer angedrückt werden.
4. Eine Abschälmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückhalter (9, 10) quer zum Rahmen mit Bezug aufeinander verstellbar (23, 24) sind.
5. Eine Abschärf maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Werkstückhalter vermittels einer keilförmigen Vorrichtung (20) auseinander gebracht werden können, um die Einführung des Werkstückes zwischen dieselben zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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