DE293274C - - Google Patents

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DE293274C
DE293274C DENDAT293274D DE293274DA DE293274C DE 293274 C DE293274 C DE 293274C DE NDAT293274 D DENDAT293274 D DE NDAT293274D DE 293274D A DE293274D A DE 293274DA DE 293274 C DE293274 C DE 293274C
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wax
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G1/00Polishing compositions
    • C09G1/06Other polishing compositions
    • C09G1/08Other polishing compositions based on wax

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293274 KLASSE 22h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1913 ab.
Zum Zwecke der Herstellung von flüssigen Polituren werden Bienenwachs oder verschiedene andere Wachssorten oder Schmelzgemenge von solchen in geeigneten Flüssigkeiten, wie Terpentinöl, Alkohol, Benzin o. dgl, gelöst und zu diesem Zwecke vorerst von Hand oder mit Hilfe von Trommel- oder Scheibenreibmaschinen oder sogenannten Schlagkreuzmühlen zerkleinert. Einerseits haben sich diese Maschinen aber deshalb nicht besonders bewährt, weil infolge des Zerreibens oder Zerreißens des Materials Wärmeentwicklungen auftreten, welche die Metallteile der Maschine nach kurzer Zeit derart erhitzen, daß das Wachsmaterial erweicht und durch Anballungen die Maschine verstopft; anderseits ist das Wachsklein immer noch verhältnismäßig schwer löslich, insbesondere wenn es sich um Herstellung von Lösungen auf kaltem Wege handelt, was darin seine Ursache hat, daß das Wachs in der Flüssigkeit zu Klumpenbildung neigt. Diese nachteiligen Erscheinungen bedingen naturgemäß viel Zeitverlust.
Die Erfindung hat nun erwiesen, daß das Arbeitsverfahren eine namhafte Beschleunigung und Verbesserung überhaupt erfährt, wenn von dem auf übliche Weise zuerst in Barrenform gebrachten Material mittels sehr rasch rotierender Messer möglichst dünne Plättchen abgeschnitten werden, weil dieselben zufolge ihres sehr geringen Eigengewichtes und ihrer Flächenausdehnung wegen in die Lösungsflüssigkeit gebracht, sich lange Zeit schwimmend darin erhalten können, was den Lösungsvorgang gegenüber dem verhältnismäßig schweren, rasch zu Boden sinkenden Wachsklein günstig beeinflußt.
Zur Erzielung solch äußerst dünner Plättchen eines im Vergleich zu Seife o. dgl. verhältnismäßig harten Materials sind weder die eingangs erwähnten reibend wirkenden, noch die Späne bildenden Seifenhobelmaschinen verwendbar, weil sie nicht die nötige Genauigkeit und Feinheit der Einstellbewegung zulassen.
Fig. ι zeigt eine zur Durchführung des Verfahrens dienende Vorrichtung in einer Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundriß.
Auf einem kräftigen Untergestell α befinden sich die beiden Lager b, b1, in welchen die Welle c gelagert ist. Diese trägt, je nach der Größe der Maschine, eine oder mehrere an der Peripherie mit Messerplatten e armierte Trommeln oder Scheiben d und wird mittels der Riemscheibe f angetrieben. Die Trommeln d sind oben mit einem vollkommen schließenden Gehäuse g umgeben, und unten ist ein Fangtrichter mit Abfallrohr angeordnet, welche das von den Messern abgeschnittene Material in Sammelgefäße gleiten lassen. Durch den Rie- · mentrieb h wird weiter die Welle i getrieben, deren Schnecke jf das auf der Spindel k aufgekeilte Schneckenrad I treibt. Die in den Lagern m und η gelagerte Spindel k ist außer durch den Schneckentrieb /, I auch noch durch das Handrad 0 zu drehen und schiebt bei seiner Drehung den Schlitten p vorwärts, der auf zwei erhöhten Führungsschienen q, q1 gleitet. Zwischen den Gleitschienen befindet sich der Kanal r, in welchem die Zuführung des Materials zu den Messern erfolgt. Dieses wird in prismatischen
Stücken von entsprechender Größe in den Kanal r, der rechteckigen Querschnitt besitzt, gebracht, derart, daß die am Schlitten p befindlichen, in den Kanal r hineinragenden Klappen s, s1 beim Arbeiten der Maschine das Material gegen die Messertrommeln schieben. Die Beschickung erfolgt durch das offene Kanalende /. Der Materialbarren hebt bei seiner Vorwärtsbewegung die Klappe s, und diese sinkt,
ίο sobald er sie passiert hat, wieder herunter. Bewegt sich nun der Schlitten p vorwärts, so schiebt die Klappe s das zu zerkleinernde Material gegen die Messer.
Auch wäre es möglich, vertikal oder schief gelagerte Werkzeugtrommeln, -scheiben ο. dgl. in Anwendung zu bringen und ebenso eine anders gerichtete Materialzuführung, etwa unter dem Einfluß des Eigengewichtes erfolgend, zu benutzen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung flüssiger Wachspolituren auf kaltem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß das zu lösende Wachs oder wachsähnliche Material in Form äußerst dünner Plättchen angewendet wird, welche zufolge ihres geringen Eigengewichtes und ihrer Flächenausdehnung die Eignung besitzen, sich in einer Lösungsflüssigkeit längere Zeit schwimmend zu erhalten und hiermit den Lösungsvorgang günstig beeinflussen.
  2. 2. Schneidvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit rotierenden Messern, denen das Schneidgut selbsttätig zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwelle (c) mit dem Zuführungsschlitten {p) durch eine von einem Vorgelege (h, i, j, ΐ) getriebene Schraubenspindel (k) zwangläufig verbunden ist.
  3. 3. Bei einer Vorrichtung nach Anspruch 2 eine Einrichtung zur Zuführung des zu zerkleinernden Materials, bestehend in einer am Schlitten (p) angebrachten Klappe (s), welche das durch den Zuführungskanal (r) eingeführte barrenförmige Material den Messern zuschiebt, nachdem es die Klappe emporgehoben und passiert hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5505766A (en) * 1994-07-12 1996-04-09 Electric Power Research, Inc. Method for removing pollutants from a combustor flue gas and system for same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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