DE293261C - - Google Patents

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DE293261C
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acetyl cellulose
chloroform
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celluloses
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L1/00Compositions of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08L1/08Cellulose derivatives
    • C08L1/10Esters of organic acids, i.e. acylates
    • C08L1/12Cellulose acetate

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Formungen aus Acetylcellulosen wurden genannte Massen meist durch Eindunsten einer Acetylcelluloselösung erhalten. Das Lösungsmittel ist bei diesen Verfahren, besonders wenn es sich um die Darstellung dickerer Schichten handelt, wie bei Kolloiden zu erwarten war, sehr schwer zu ■entfernen.
ίο Es wurde nun gefunden, daß es möglich ist, die chloroformlösliche Acetylcellulose ganz ohne Anwendung eines Lösungsmittels in klare feste Form zu bringen, wenn man die fein verteilte, aufgequollene Acetylcellulose, die mit Wasser oder einer sonstigen indifferenten Flüssigkeit nachgewaschen ist, durch Pressung in zusammenhängende Formen bringt. Es hat dieses noch den besonderen Vorteil, daß die Acetylcellulose unmittelbar aus ihrer primären Lösung nach Auswaschung und gegebenenfalls Wiedergewinnung der Essigsäure verarbeitet werden kann. Selbstverständlich lassen sich nur solche chloroformlösliche Acetylcellulosen verwenden, die, wenn ihre Lösungen zu dünnen Schichten ausgegossen werden, nicht schon nach kurzer Zeit brüchige, unbrauchbare Gebilde liefern. Ausgeschlossen sind also solche Acetylcellulosen, die bei der Acetylierung hydrolytisch abgebaut wurden und die die Zersetzung der Acetylcellulose befördernden Sulfoester der Cellulose enthalten.
Beispiele.
1. Eine Lösung von primärer, chloroformlöslicher Acetylcellulose in Eisessig wird durch Wasser in fein verteiltem Zustande ausgefällt, durch Nachwaschen mit Wasser vollständig von der Essigsäure befreit und die weiße, schlammige Masse ohne vorherige Trocknung direkt unter Druck von der aufgesaugten Flüssigkeit befreit. Das Produkt erhärtet alsdann beim Auftrocknen zu einer nach und nach immer klarer durchscheinenden, festen Masse.
2. Wie i., doch wird vor der Pressung das Wasser verdrängt durch Alkohol oder eine andere niedrig siedende Flüssigkeit, in der die Acetylcellulose unlöslich ist.
3. Eine primäre Lösung von chloroformlöslicher Acetylcellulose wird mit Benzol oder einem anderen geeigneten Fällungsmittel in fein verteiltem Zustande ausgefällt, durch Nachwaschen mit Benzol u. dgl. gereinigt und wie unter !.geformt.
4. Fertiges chloroformlösliches Acetylcellulosepulver wird in .geeigneter Weise gequollen und wie unter 1. geformt.
5. Wie i. bis 4., jedoch unter Zusatz von geeigneten Füll- oder Farbstoffen. Die Massen können mit oder ohne Zusatz von Farbstoffen angewandt werden. Auch können sie mit allerhand Einlagen, wie Geweben, Papier usw., versehen werden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruci-i:
    Verfahren zur Herstellung von Formungen aus Acetylcellulosen, dadurch gekennzeichnet, daß aus nicht hydrolysierter
    Cellulose dargestellte chloroformlösliche
    Acetylcellulosen in fein verteiltem, gequol
    lenem Zustande mit oder ohne Zusatz von Füllstoffen gefärbt oder ungefärbt mit oder ohne Einlagen in Abwesenheit von solchen Stoffen, welche die zur Anwendung gelangte Acetylcellulose zu lösen vermögen, in die gewünschte Form gepreßt werden.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI,
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