DE293162C - - Google Patents
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- Publication number
- DE293162C DE293162C DENDAT293162D DE293162DA DE293162C DE 293162 C DE293162 C DE 293162C DE NDAT293162 D DENDAT293162 D DE NDAT293162D DE 293162D A DE293162D A DE 293162DA DE 293162 C DE293162 C DE 293162C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D1/00—Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
- Registering Or Overturning Sheets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 293162 KLASSE
7c. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine
zum Ausrichten von Blechen oder Blechpaketen, die mit durch einen Handhebel betätigten
Seiten- und Endausrichtwerkzeugen ausgerüstet
Der Zweck der Erfindung ist, eine Maschine zu schaffen, bei welcher beim Anliegen der
einen Gruppe Ausrichtwerkzeuge an einer .Seite des Werkstücks die andere Gruppe weiterbewegt
werden kann, bis auch sie das Ausrichten bewirkt hat. Dies wird gemäß, der Erfindung
dadurch erreicht, daß der Antriebshebel zum Ausrichten der Blechtafeln, oder Blechpakete
eine Rolle üägt, über die ein Seil läuft, dessen
einer Trum mit dem. Hebelgestänge der Seitenausrichtwerkzeuge
"Und . dessen anderer Trum mit dem Hebelges|gjr%e, der Endausrichtwerkzeuge
verbunden iltir 1J'
Ein weiteres Merfofaai dei" "Erfindung bestellt
darin, daß einige der Ausrichtwerkzeuge gegenüber ihrem Antriebsgestänge durch eine Zahnstange
einstellbar sind, so daß sich die Ausrichtweikzeuge 'etwa ' vorhandenen Unregelmäßigkeiten
an den Kanten der Bleche anpassen lassen.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und es ist
Fig. ι eine Oberansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, und
Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine.
Fig. ι eine Oberansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, und
Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine.
In dem Ausführungsbeispiel ist mit der Ausrichtvorrichtung eine Faltvorrichtung verbunden.
Die Faltglieder 1 bilden in ihrer Ruhestellung einen mit der Oberfläche des Bodens zusammenfallenden
Tisch. Der Hauptteil der Maschine befindet sich unterhalb des Fußbodens. Die Faltglieder sind an Armen 2 drehbar
befestigt, deren untere Enden mit Trägern 3 ■ der Grundplatte 4 beweglich verbunden sind.
Unter sich sind die Faltglieder durch ein Gelenk 5 . verbunden; sie können durch einen
nicht dargestellten Antriebmechanismus gegeneinander oder voneinander bewegt, werden, wie
dies in punktierten Linien in Fig. 2 angegeebn worden ist. Einen Augenblick bevor die FaItglieder
gegeneinander bewegt werden, senkt sich eine in der Fig. 3 angedeutete Haltevorrichtung
6 auf die zu biegende Blechtafel oder das Blechpaket. Die Vorrichtung 6 preßt die
Tafel oder das Paket gegen die Faltvorrichtungsstelle und begünstigt so das Zusammenfalten.
Kurz bevor die Faltglieder die Grenze ihrer Abwärtsbewegung erreicht haben, wird die
Haltevorrichtung 6 wieder von dem Paket oder der Blechtafel abgehoben.
Um eine Blechtafel oder ein Blechpaket in die zum Falten erforderliche Lage auf den Tisch
zu bringen, ist die Maschine mit Seiten- und Endausrichtwerkzeugen versehen. Die seitlichen
Ausrichtwerkzeuge 10 ragen mit ihren oberen Enden über die Tischfläche hinaus. Sie
sind bei 13 an Trägern 14 drehbar befestigt, welche mit auf einer Schiene 16 laufenden
Rollen 15 versehen sind. Der Drehpunkt der
Ausrichtwerkzeuge liegt so, daß sie normal über den Tisch hervorragen. Die Träger 14
sind mit Zapfen 18 ausgerüstet, die in Schlitzen einer um die Schiene 16 greifenden Gabel 20
der Hebel 21 geführt werden.
Entsprechend der Größe der Maschine und der Länge des zu faltenden Bleches oder Blechpaketes
kann eine beliebige Anzahl von seitlichen Ausrichtwerkzeugen verwendet werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Ausrichtwerkzeuge vorgesehen, und zwar
zwei an jeder Seite. Die Hebel 21 der vier Ausrichtwerkzeuge sind auf den in Augen 23
der Träger 3 gelagerten Wellen 22 befestigt.
Um die seitlichen Ausrichtwerkzeuge beiderseits des Bleches oder Paketes gleichmäßig
zu bewegen, ist eine besondere Vorrichtung vorgesehen, die, wie Fig. 3 zeigt, aus. einer
Stange 24 besteht, die bei 25 und 27 an einem
ao Arm 26 bzw. 28 der auf Wellen 22 gelagerten Hebel 21 befestigt ist. Die Drehpunkte 25 und
27 liegen in gleichen Abständen von ihren Wellen 22 entfernt, und zwar liegt der eine Drehpunkt
oberhalb und der andere unterhalb der Wellen.
Wird ein Hebel 21 durch seine Welle 22 nach der einen Richtung bewegt, so schwingen die
Hebel der anderen Welle 22 nach der entgegengesetzten Richtung aus.
Von den drehbaren Endausrichtwerkzeugen 30 sitzt eines auf einem auf der Welle 35 befestigten
Hebel 34 (s. Fig. 2). Die Welle 35 ist in Augen 36 des Maschinengestelles gelagert. Die
Welle 38 der andern Endausrichtwerkzeuge 30 trägt einen mit ihr fest verbundenen Hebel 39,
der an seinem oberen Ende eine Gabel 40 mit Längsschlitzen 41 besitzt. Letztere dienen zur
Aufnahme eines mit den Zähnen 43 des Segments 44 in Eingriff kommenden Stiftes 42.
Das Segment 44 kann starr mit dem Hebel 37 verbunden oder aus einem Stück mit demselben
hergestellt sein.
Die die Endausrichtwerkzeuge 30 tragenden Hebel 34 und 37 sind wie die die Seitenausgleichwerkzeuge
tragenden Hebel zwangläufig miteinander verbunden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird die Verbindung zwischen den
Hebeln 34 und 37 durch eine Stange 45 hergestellt, welche mit einem Ende bei 46 drehbar
an dem auf der Welle 35 starr befestigten Arm 47 und mit dem anderen Ende bei 48 mit dem
an der Welle 38 sitzenden. Arm 49 verbunden ist. Die Drehpunkte 46 und 48 liegen gleich
weit von ihren zugehörigen Wellen 35 bzw. 38 entfernt, jedoch befindet sich der eine oberhalb
und der andere unterhalb der zugehörigen Wellen, so daß auch hier die Hebel 34 und 37
sich stets nach entgegengesetzten Richtungen bewegen.
Die Seiten- und Endausrichtwerkzeuge können unabhängig voneinander betätigt werden,
so daß die Blechtafel oder das Blechpaket in der einen und anderen Richtung getrennt ausgerichtet
werden kann!. Es empfiehlt sich jedoch, die Anordnung so zu treffen, daß das Werkstück
nach beiden Richtungen gleichzeitig ausgerichtet werden kann, und zwar durch Betätigung
einer einzigen Vorrichtung, beispielsweise eines mit einem Handgriff versehenen Hebels. Wie
aus den Zeichnungen hervorgeht, ist der über den Fußboden hinausragende, mit einem Handgriff
versehene Hebel 50 auf einer Welle 35 befestigt. Der Hebel ist mit einer durch Gelenk
51 befestigten Rolle 52 versehen, über welche ein Seil, Riemen oder eine Kette läuft.
Der eine Trum 53a des Seiles dient zur Betätigung
der Seitenausrichtwerkzeuge, während der andere Trum 53* die Endausrichtwerkzeuge
betätigt. Der Hebel 50 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf der Welle 35
drehbar befestigt, und der Trum 53^ verläuft
quer zur Maschine und kann daher unmittelbar an dem Hebel 37 befestigt werden, ist jedoch
im vorliegenden Falle an dem mit der Welle 38 starr verbundenen Arm 54 angeordnet. ' Der
andere Trum 53^ läuft über eine Rolle 55 und
alsdann rechtwinklig dazu und ist unmittelbar mit einem der Hebel 21 verbunden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt:
Die Blechtafel oder das Blechpaket wird in annähernd richtiger Lage auf den Tisch gebracht.
Der Hebel 50 wird alsdann in der in Fig. 2 dargestellten Ansicht nach links bewegt,
wodurch die Trums 53^ und 53* des Seiles 53
gespannt werden und die. Seiten- und Endausrichtwerkzeuge . auf die Kanten des Werk-Stückes
treffen und dasselbe in die gewünschte Lage bringen.
Zuweilen besitzt eine Kante des Bleches oder Blechpaketes Unregelmäßigkeiten, und
zum Ausgleich dieser sind die Hebel 39 und 37 unter sich verstellbar. Hierdurch wird das
Material in der vorteilhaftesten Weise ausgenutzt.
Die unteren Enden der Endausrichtwerkzeuge 30 liegen an der Außenseite der Hebel 34, 37.
Sobald nun ihie oberen Enden gegen das Werkstück stoßen, legen sich »die unteren Enden
so gegen die betreffenden Hebel, daß die Innenkanten der Oberteile praktisch vertikal zur
Tischoberfläche verlaufen, 'Die oberen Enden der Ausrichtwerkzeuge 30 können nach der
Mitte der Maschine zu gedreht werden, so daß eine. Blechtafel oder ein Blechpaket von einem
Ende des· Tisches zum andern' über denselben geschoben werden kann, ohne über die Ausrichtwerkzeuge
gehoben zu werden. Letztere kommen dabei unterhalb der Tischoberfläche zu liegen und nehmen, sobald das Werkstück darüber
hinweggegangen ist, infolge der Lage ihres Drehpunktes ihre Normallage wieder ein. Dasselbe
gilt von den Seitenausrichtwerkzeugen, deren untere Enden in Berührung mit den
Außenflächen der Träger 14 kommen, deren obere Enden aber durch ein darüber hinweggleitendes
Blech nach der Mitte der Maschine zu bewegt werden können.
Der Erfindungsgegenstand kann für sich allein oder in Verbindung mit einer Falteinrichtung
benutzt werden und soll nicht auf die hier beschriebene Ausführungsform beschränkt werden.
Beispielsweise kann der Erfindungsgegenstand auch in Verbindung mit Blechscheren
benutzt werden, um das Werkstück in bezug auf die Scherwerkzeuge auszurichten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Ausrichten von Blechen oder Blechpaketen, die mit durch. einen Handhebel betätigten Seiten- und Endaus-richtwerkzeugen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (50) eine Rolle (52) trägt, über die ein Seil (53) läuft, dessen einer Trum (53α) mit dem ■Hebelgestänge (Hebel 21) der Seitenausrichtwerkzeuge (10), und dessen anderer Trum (S3b) mit dem Hebelgestänge (Hebel 37) der Endausrichtwerkzeuge (30) verbunden ist, so daß beim Anliegen z. B. der Seitenausrichtwerkzeuge an das Werkstück die Endausriclitwerkzeuge weiterbewegt werden können, bis auch diese das Ausrichten bewirkt haben. . ,30
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Ausrichtwerkzeuge (z. B. 30) gegenüber ihrem Antriebsgestänge (ζ. B. 39) durch eine Zahnstange (44) einstellbar sind, so daß sich die Ausgleichvorrichtung etwa vorhandenen Unregelmäßigkeiten an den Kanten der Bleche anpassen läßt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293162C true DE293162C (de) |
Family
ID=547853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293162D Active DE293162C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293162C (de) |
-
0
- DE DENDAT293162D patent/DE293162C/de active Active
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