DE292829C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/001—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for gas
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Gasselbstverkäufer mit durch ein hin und her
gehendes Steuerorgan bewegtem Ventil. Erfindungsgemäß ruht das Gasabsperrorgan auf
einem Hebel mit Fortsatz, welcher im Zusammenwirken mit einem vertieften, eine drehbare
Klappe tragenden Schlitten ein plötzliches Schließen des Absperrorgans herbeiführt.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in vier Figuren dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Aufriß und einen Grundriß. Fig. 3 zeigt im Schaubild eine Einzelheit. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer Einzelheit des Erfindungsgegenstandes.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in vier Figuren dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Aufriß und einen Grundriß. Fig. 3 zeigt im Schaubild eine Einzelheit. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer Einzelheit des Erfindungsgegenstandes.
Der Geldeinwurfmechanismus ist von bekannter Art und wirkt in bekannter Weise.
Es wird durch Umdrehung des Schlüssels 6" vermittels der auswechselbaren Zahnräder S1
und Z2 die Welle W gedreht. Welle W ist an
der Längsverschiebung durch einen eingedrehten Hals, in welchen die Stiftschraube s greift,
gehindert. Auf der AVelle W ist verschiebbar eine Schraubenhülse H angeordnet, welche
außen ein Schraubengewinde von bestimmter Steighöhe eingeschnitten hat und innen einen
Mitnehmerstift besitzt, der in eine Längsnut der Welle W eingreift, so daß die Hülse H an
den Drehungen der Welle W teilnehmen muß, sich jedoch auch längs derselben verschieben
kann. G ist eine Hülse, welche innen Muttergewinde zur Hülse H trägt und außen ein
Schneckenrad A trägt. Die Hülse G wird durch einen Wulst und Gegenring B, welche den Lagerbock
bei i umgreifen, an der Längsverschiebung gehindert, wobei sie sich jedoch ungestört
drehen kann. In das Schneckenrad A greift die Schnecke C (Fig. 2), welche ihren
Antrieb von der rotierenden Gasmessertrommel erhält.
Durch das Drehen des Schlüssels 51 und der
Zahnräder dreht sich, wie bereits erwähnt, die Welle W; da die Hülse H an der Drehung der
Welle W teilnehmen muß, während dieHülse G durch das Schneckenrad und die Schnecke an
der Drehung verhindert ist, so muß sich die Hülse H in die Hülse G einschrauben und in
der Richtung nach dem Münzeneinwurf verschieben, und zwar um ein Stück, welches der
Anzahl eingeworfener Münzen entspricht. Die Drehung der durch die Gasmessertrommel angetriebenen
Schnecke C (Fig. 2) überträgt sich mittels Schneckenrades A auf die Hülse G und
schraubt die Hülse H wieder heraus, d. h. sie wird in der Richtung gegen das Ventil V verschoben.
Auf diesem Rückweg bewirkt die Hülse H vor Beendigung ihrer Bewegung den Ventilschluß.
Am Ende des Gestelles ist in zwei Böcken der Schlitten D gelagert, welcher durch eine
Schraubenfeder E nach der Münzeneinwurf-
seite gezogen wird (Fig. i). In einen Schlitz des Schlittens greift mit einer Stellschraube F
nachstellbar ein einarmiger Hebel K ein, welcher drehbar im Gestell gelagert ist. Die nach
links vorrückende Schraubenhülse /-/ dreht den Hebel K und verschiebt daher auch den Schlitten
D nach links unter Spannung der Feder E. Im Schlitten D ist eine keilförmige Vertiefung
eingefräst, die zum Teil durch die sich darüber lagernde, am Schlitten drehbar befestigte,
unter Federwirkung stehende Klappe L (Fig. 2 und 3) abgedeckt ist. Gegen den Schlitten D
lehnt sich der im Gestell drehbar befestigte Hebel M mit einem Fortsatz M1. V ist das
Gaseinlaßventil bekannter Konstruktion. Das Gas strömt durch das normale Einlaßrohr N
nach dem Ventilgehäuse und bei offenem Ventil nach dem Gasmesser und zur Trommel. Im
Ventil ist eine Schraubenfeder eingebaut, welche das Ventil zu schließen strebt. Die
. Ventilspindel F5 lehnt sich nun gegen den Hebel
M. Schiebt sich der Schlitten D unter dem Einfluß des Hebels K bzw. der Hülse H nach
links, so gleitet der Daumenfortsatz M1 zunächst längs des Schlittens und hierauf mit
einem seitlich am Fortsatz M1 vorragenden Daumen M2 über den die keilförmige Vertiefung
überbrückenden Teil der Klappe L und fällt schließlich unter dem Einfluß der Ventilfeder
in die Vertiefung des Schlittens D. Das Ventil hat sich geschlossen, und damit ist auch
der Apparat zum Stillstand gebracht. Wirft man nun eine Münze ein, so schiebt sich die
Hülse H zurück; es wird dann der Hebel K freigegeben, und die Feder E zieht den Schlitten
nach rechts. Dabei gleitet der Fortsatz M1 an der Abschrägung der keilförmigen Vertiefung aufwärts und hebt mit seinem seitlichen
Daumen M2 die Klappe L von unten an. Sodann
fällt die Klappe L wieder zu, und der Hebel M nimmt wieder die Stellung nach
Fig. 2 ein, wobei das Ventil wieder geöffnet wird. . Der Ventilschluß vollzieht sich also
plötzlich und ist das Ventil im geschlossenen Zustande vom Automaten nicht mehr abhängig.
Durch schräge Anordnung des überrdeckenden Teiles der Klappe L, gegen den sich
der Fortsatz M1, M2 lehnt, läßt sich ein anfänglich
allmähliches Schließen des Ventils und damit die erforderliche Warnung des Konsumenten
erreichen. Durch die Regulierschraube F läßt sich der Zeitpunkt des Ventilschlusses
genau einregulieren.
Bei den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen
hat die Verwendung der Feder E den Nachteil, daß dieselbe zufolge des nach einiger Zeit erfolgenden Nachlassens der
Spannung nicht stets die gleiche Wirkung ausübt und daher die gleichmäßige Funktion des
Apparates beeinträchtigt. Dieser Ubelstand wird durch die in Fig. 4 veranschaulichte Ausführung,
welche einen vollkommen, zwangläufigen und einfachen Schlittenantrieb vorsieht,
beseitigt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, besitzt die Hülse H einen zylindrischen Kopf H1, dessen
unterer Teil Kegelform besitzt. Der Hebel K ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, und
zAvar besitzt der untere, kleinere Arm K1
Klauenform. Die Einrichtung ist derart getroffen, daß bei geöffnetem Ventil der Kopf H1
der sich nach links verschiebenden Hülse H über den klauenförmigen Hebelarm K1 hinweggehen
kann, ohne den Hebel K, K1 zu drehen. Wenn am Ende der Gasausströmperiode
der Kopf H1 der Hülse H gegen den Hebelarm
K stößt und durch Verschiebung des Schlittens D nach links den plötzlichen Schluß
des Ventils bewirkt, so greift der klauenförmige Hebelarm unter den Kopfteil H1 der
Hülse H und legt sich gegen dessen konische Fläche. Wird nun eine neue Münze eingeworfen, so bewegt sich die Hülse H wieder
nach rechts, wobei der konische Kopf H1 derselben
die Verdrehung des Hebels K, K1 bewirkt,
indem der Arm K1 über die konische Fläche des Kopfes Ji1 gleitet. Hierdurch wird
der Schlitten wieder nach rechts verschoben und die öffnung des Ventils herbeigeführt.
Claims (2)
1. Gasselbstverkäufer mit plötzlicher Freigabe des unter Feder- oder Gewichtsbelastung stehenden Absperrorgans der
Gasleitung am Ende der Gasabgabe und einem vom Gasmesser in der einen und vom Münzenwerk in der anderen Richtung bewegten
hin und her gehenden Steuerorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasabsperrorgan
auf einem Hebel (.M) mit einem seitlichen Fortsatz (M2) ruht, unter welchem
ein seitlicher Ansatz einer Klappe (L) an einem erst am Ende der Gasabgabe
durch das Steuerorgan (H) bewegten Schlitten (D) weggeht und die Klappe
gegen eine Schrägfläche des Schlittens durch eine Feder angedrückt wird, so daß bei der Bewegung des Schlittens am Ende
der Gasabgabe der seitliche Ansatz der Klappe unter dem seitlichen Fortsatz (M2)
des Hebels (M) weggeht, um einen plötzlichen Schluß des Ventils hervorzurufen,
während bei der Rückbewegung des Schlittens hingegen der Fortsatz (M2) unter
Hebung der Klappe über die Schrägfläche des Schlittens, bis an dessen Oberseite zurückkehrt.
2. Gasselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten
(D) vom Steuerorgan (Hülse H) durch Vermittlung eines zweiarmigen Hebels
(K) bewegt wird, mit dessen einem Arm
die Hülse (H) am Schluß der Gasabgabe in Eingriff tritt, um den Schlitten in der
einen Richtung zwecks Schließung des Gasabsperrorgans zu bewegen und gleichzeitig
den zweiten Arm (K1) des Hebels in Eingriff mit dem Ende (H1) der Hülse (H)
zu bringen, wogegen bei der Rückbewegung der Hülse (H) der zweite Hebelarm
(K1) aus der Eingriffsstellung gerückt
wird und den Schlitten in der anderen Richtung zwecks öffnens des Gasabsperrorgans
zurückführt (Fig. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292829C true DE292829C (de) |
Family
ID=547557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292829D Active DE292829C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292829C (de) |
-
0
- DE DENDAT292829D patent/DE292829C/de active Active
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