DE292799C - - Google Patents

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DE292799C
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latticework
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fortifications
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/08Barbed-wire obstacles; Barricades; Stanchions; Tank traps; Vehicle-impeding devices; Caltrops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^TENTSCHRIFT
KLASSE 72g. GRUPPE
GAETANO MACCAFERRI in ZOLA PREDOSA b. BOLOGNA, Italien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gitterwerk aus schraubenförmig gewickeltem Stacheldraht, dessen aneinanderstoßende Windungen an verschiedenen Stellen ihrer Länge zweekmäßig miteinander verbunden sind, derart, daß sie ein röhrenförmiges Geflecht bilden.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Gitterwerkes in zusammengedrücktem Zustande, so daß die Windungen miteinander in Berührung kommen, während Fig. la das ausgestreckte Gitterwerk in der Gebrauchsstellung zeigt.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des gebrauchsfertigen Gitterwerkes, während die Fig. 3 und 4 eine Seitensicht und eine Draufsicht des Verpackungskäfigs für das Gitterwerk darstellen. Dieses Gitterwerk kann einen beliebigen Umriß und irgendwelche Länge besitzen; als praktisches Beispiel der Abmessungen sei jedoch angenommen, daß bei abgewickeltem und gebrauchsfertigem Geflecht der sich ergebende Umfang ungefähr 4 m und die Gesamtlänge des Gitterwerkes bei der Anwendung 40 m beträgt. Diese Abmessungen sind nicht unveränderlich und sollen den Erfindungsgedanken in keiner Weise einschränken.
Das Gitterwerk wird in folgender Weise hergestellt : Ein Stacheldraht wird fortlaufend schraubenförmig aufgewunden (Fig. la); jede Windung wird in eine ungerade Anzahl von Abschnitten geteilt, z. B. in Ii Abschnitte, wodurch eine ungerade Zahl von Teilungs-. stellen (1, 2, ... 11) gebildet wird.. Die Stellen, welche der gleichen Ordnungszahl entsprechen, kommen auf dieselbe gerade Linie zu stehen. Die zweite Windung wird mit der ersten durch an den geraden Zahlen entsprechenden Stellen angebrachte Drahtbindungen verbunden; die dritte Windung wird mit der zweiten durch an den den ungeraden Zahlen entsprechenden Stellen befestigte Drahtbindungen vereinigt, und so fort, bis die Arbeit beendigt ist. Auf diese Weise wird ein Gitterwerk gebildet, dessen Maschen die Form von Rauten α besitzen. Infolge der Biegsamkeit des Drahtes kann das Geflecht gänzlich zusammengedrückt werden, wobei die Windungen miteinander in Berührung kommen, wie in Fig. 1 links veranschaulicht ist, oder aber es kann vollständig ausgestreckt werden, wie in Fig. ia angedeutet ist. Zwecks Verpackung und Beförderung wird das Geflecht zusammengedrückt und zur Erlangung von Raumersparnis noch. schräg abgeplattet, so daß es in einem kleinen Holzkäfig, wie es in Fig. 3 und 4 dargestellt ist, untergebracht werden kann.
Beim Gebrauch muß das Geflecht ausgestreckt werden, so daß seine Maschen beinahe die Form eines Quadrates annehmen (Fig. 2). Dieses Geflecht kann auch in der Querrichtung erweitert werden, wodurch ihm eine röhrenförmige Gestalt verliehen wird. Das Gitterwerk wird auf dem Boden ausgebreitet, wobei es auf demselben längs der Außenseiten durch Spickpfählchen b und im Innern durch andere versetzt angeordnete Spickpfählchen c befestigt wird. Die an der Umfangslinie in den Boden eingeführten Pfählchen, die mit Köpfen oder Haken versehen sein können, halten das Gitterwerk dadurch fest, daß sie durch die Maschen desselben hindurchgesteckt sind. Die im Innern des Gitterwerkes angeordneten Pfählchen werden dagegen durch auf deren Köpfe eingetriebene Klammern mit dem Geflecht verbunden.
Der Verpackungskäfig besteht aus einem inneren,' durch Latten d gebildeten Gestell, um welches das in der Fabrik bereits vollkommen fertiggestellte Gitterwerk herumgelegt und dadurch festgehalten wird, und aus einem äußeren, durch die Latten β gebildeten Schutzgestell. Der Käfig wird durch zwei Böden f vervollständigt. Dieser Käfig ist einfach ausgestaltet und leicht auseinandernehmbar, wodurch ermöglicht wird, das Gitterwerk ohne weiteres aufzustellen. Der Käfig hat sehr beschränkte Abmessungen, die derart festgesetzt sind, da-ß sie in jeder Hinsicht den Anforderungen von Militärbeförderungen, zu welchem Zweck das beschriebene Gitterwerk hauptsächlich bestimmt ist, entsprechen.
Dieses Gitterwerk kann als Hindernis im allgemeinen, oder als Grenzzaun von Grundstücken verwendet werden, es wird aber in der Hauptsache als Hindernismittel am Fuße von Böschungen bei Feld- und Gelegenheitsbefestigungen verwendet.
Es ist bekannt, daß die genannten Werke, um dem Feind den Zutritt zu denselben zu versperren, durch flüchtige Wehrmittel verschiedener Art, zu denen gerade die durch Pfähle befestigten Netzgeflechte zählen, geschützt und verstärkt werden. Gegenwärtig werden gewöhnlich Pfähle verschiedener Höhe in den Boden eingetrieben und dann mit Stacheldraht sowohl in der Längs- und Querrichtung in wagerechter und in schräger Richtung miteinander verbunden. Diese Arbeit ist sehr umständlich und zeitraubend und 'erfordert eine ganz bedeutende Menge Stacheldraht.
Mit dem Gitterwerk nach der Erfindung kann die Arbeit dagegen in ganz kurzer Zeit ausgeführt werden; denn nach Herausnahme desselben aus dem Verpackungskäfig wird es auf dem Boden ausgebreitet und mit Pfählen befestigt. Diese Pfähle müssen verschiedene Höhe besitzen, damit der. Feind nicht Bretter o. dgl. darüber legen kann, die ein Hinwegschreiten über das Hindernis ermöglichen. Die Abmessung der Umfangslinie des Gitter-Werkes ist derart berechnet, daß man damit ein ungefähr I m hohes und ungefähr 1 m breites Wehrmittel herstellen kann. Die für jedes vollständige Gitterwerk mit 40 m festgesetzte Länge ist nur wegen der Bequemlichkeit bei der Beförderung gewählt worden, und es ist einleuchtend, daß ein Gitterwerk beliebiger Länge hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abwehrmittel zur Nebenverteidigung von Festungswerken oder Feldbefestigungen, bestehend aus auf Pfählen zu verlegendem Gitterwerk, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gitterwerk Schlauchform besitzt und aus fortlaufendem Draht gebildet ist, dessen sämtlich die nämliche Länge besitzende Windungen (volle Umgänge) je eine ungerade Anzahl von halbwellenförmigen Abschnitten besitzen, deren Wellenscheitel in an sich bekannter Weise abwechselnd mit ihnen zugekehrten Wellenscheiteln der vorhergehenden und der nachfolgenden Windung verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR (1) FR449731A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4901622A (en) * 1987-12-08 1990-02-20 Royal Ordnance Plc Armour constructions

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4901622A (en) * 1987-12-08 1990-02-20 Royal Ordnance Plc Armour constructions

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FR449731A (fr) 1913-03-06

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