DE292799C - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H11/00—Defence installations; Defence devices
- F41H11/08—Barbed-wire obstacles; Barricades; Stanchions; Tank traps; Vehicle-impeding devices; Caltrops
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^TENTSCHRIFT
KLASSE 72g. GRUPPE
GAETANO MACCAFERRI in ZOLA PREDOSA b. BOLOGNA, Italien.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gitterwerk aus schraubenförmig gewickeltem Stacheldraht,
dessen aneinanderstoßende Windungen an verschiedenen Stellen ihrer Länge zweekmäßig
miteinander verbunden sind, derart, daß sie ein röhrenförmiges Geflecht bilden.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Gitterwerkes in zusammengedrücktem Zustande,
so daß die Windungen miteinander in Berührung kommen, während Fig. la das ausgestreckte Gitterwerk in der Gebrauchsstellung zeigt.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des gebrauchsfertigen Gitterwerkes, während die Fig. 3 und 4
eine Seitensicht und eine Draufsicht des Verpackungskäfigs für das Gitterwerk darstellen.
Dieses Gitterwerk kann einen beliebigen Umriß und irgendwelche Länge besitzen; als
praktisches Beispiel der Abmessungen sei jedoch angenommen, daß bei abgewickeltem und gebrauchsfertigem
Geflecht der sich ergebende Umfang ungefähr 4 m und die Gesamtlänge des Gitterwerkes bei der Anwendung 40 m
beträgt. Diese Abmessungen sind nicht unveränderlich und sollen den Erfindungsgedanken
in keiner Weise einschränken.
Das Gitterwerk wird in folgender Weise hergestellt : Ein Stacheldraht wird fortlaufend
schraubenförmig aufgewunden (Fig. la); jede Windung wird in eine ungerade Anzahl von
Abschnitten geteilt, z. B. in Ii Abschnitte, wodurch eine ungerade Zahl von Teilungs-.
stellen (1, 2, ... 11) gebildet wird.. Die Stellen,
welche der gleichen Ordnungszahl entsprechen, kommen auf dieselbe gerade Linie zu stehen.
Die zweite Windung wird mit der ersten durch an den geraden Zahlen entsprechenden Stellen
angebrachte Drahtbindungen verbunden; die dritte Windung wird mit der zweiten durch an
den den ungeraden Zahlen entsprechenden Stellen befestigte Drahtbindungen vereinigt,
und so fort, bis die Arbeit beendigt ist. Auf diese Weise wird ein Gitterwerk gebildet, dessen
Maschen die Form von Rauten α besitzen. Infolge der Biegsamkeit des Drahtes kann
das Geflecht gänzlich zusammengedrückt werden, wobei die Windungen miteinander in Berührung
kommen, wie in Fig. 1 links veranschaulicht ist, oder aber es kann vollständig
ausgestreckt werden, wie in Fig. ia angedeutet ist. Zwecks Verpackung und Beförderung
wird das Geflecht zusammengedrückt und zur Erlangung von Raumersparnis noch.
schräg abgeplattet, so daß es in einem kleinen Holzkäfig, wie es in Fig. 3 und 4 dargestellt
ist, untergebracht werden kann.
Beim Gebrauch muß das Geflecht ausgestreckt werden, so daß seine Maschen beinahe
die Form eines Quadrates annehmen (Fig. 2). Dieses Geflecht kann auch in der Querrichtung
erweitert werden, wodurch ihm eine röhrenförmige Gestalt verliehen wird. Das Gitterwerk
wird auf dem Boden ausgebreitet, wobei es auf demselben längs der Außenseiten durch
Spickpfählchen b und im Innern durch andere versetzt angeordnete Spickpfählchen c befestigt
wird. Die an der Umfangslinie in den Boden eingeführten Pfählchen, die mit Köpfen oder
Haken versehen sein können, halten das Gitterwerk dadurch fest, daß sie durch die Maschen
desselben hindurchgesteckt sind. Die im Innern des Gitterwerkes angeordneten Pfählchen
werden dagegen durch auf deren Köpfe eingetriebene Klammern mit dem Geflecht verbunden.
Der Verpackungskäfig besteht aus einem inneren,' durch Latten d gebildeten Gestell,
um welches das in der Fabrik bereits vollkommen fertiggestellte Gitterwerk herumgelegt und dadurch
festgehalten wird, und aus einem äußeren, durch die Latten β gebildeten Schutzgestell.
Der Käfig wird durch zwei Böden f vervollständigt. Dieser Käfig ist einfach ausgestaltet
und leicht auseinandernehmbar, wodurch ermöglicht wird, das Gitterwerk ohne weiteres
aufzustellen. Der Käfig hat sehr beschränkte Abmessungen, die derart festgesetzt sind, da-ß
sie in jeder Hinsicht den Anforderungen von Militärbeförderungen, zu welchem Zweck das
beschriebene Gitterwerk hauptsächlich bestimmt ist, entsprechen.
Dieses Gitterwerk kann als Hindernis im allgemeinen, oder als Grenzzaun von Grundstücken
verwendet werden, es wird aber in der Hauptsache als Hindernismittel am Fuße von
Böschungen bei Feld- und Gelegenheitsbefestigungen verwendet.
Es ist bekannt, daß die genannten Werke, um dem Feind den Zutritt zu denselben zu
versperren, durch flüchtige Wehrmittel verschiedener Art, zu denen gerade die durch
Pfähle befestigten Netzgeflechte zählen, geschützt und verstärkt werden. Gegenwärtig
werden gewöhnlich Pfähle verschiedener Höhe in den Boden eingetrieben und dann mit
Stacheldraht sowohl in der Längs- und Querrichtung in wagerechter und in schräger Richtung
miteinander verbunden. Diese Arbeit ist sehr umständlich und zeitraubend und 'erfordert
eine ganz bedeutende Menge Stacheldraht.
Mit dem Gitterwerk nach der Erfindung kann die Arbeit dagegen in ganz kurzer Zeit
ausgeführt werden; denn nach Herausnahme desselben aus dem Verpackungskäfig wird es
auf dem Boden ausgebreitet und mit Pfählen befestigt. Diese Pfähle müssen verschiedene
Höhe besitzen, damit der. Feind nicht Bretter o. dgl. darüber legen kann, die ein Hinwegschreiten
über das Hindernis ermöglichen. Die Abmessung der Umfangslinie des Gitter-Werkes
ist derart berechnet, daß man damit ein ungefähr I m hohes und ungefähr 1 m
breites Wehrmittel herstellen kann. Die für jedes vollständige Gitterwerk mit 40 m festgesetzte
Länge ist nur wegen der Bequemlichkeit bei der Beförderung gewählt worden, und es ist einleuchtend, daß ein Gitterwerk beliebiger
Länge hergestellt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Abwehrmittel zur Nebenverteidigung von Festungswerken oder Feldbefestigungen, bestehend aus auf Pfählen zu verlegendem Gitterwerk, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gitterwerk Schlauchform besitzt und aus fortlaufendem Draht gebildet ist, dessen sämtlich die nämliche Länge besitzende Windungen (volle Umgänge) je eine ungerade Anzahl von halbwellenförmigen Abschnitten besitzen, deren Wellenscheitel in an sich bekannter Weise abwechselnd mit ihnen zugekehrten Wellenscheiteln der vorhergehenden und der nachfolgenden Windung verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE292799T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292799C true DE292799C (de) |
Family
ID=6075444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292799D Active DE292799C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292799C (de) |
| FR (1) | FR449731A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4901622A (en) * | 1987-12-08 | 1990-02-20 | Royal Ordnance Plc | Armour constructions |
-
0
- DE DENDAT292799D patent/DE292799C/de active Active
-
1912
- 1912-10-23 FR FR449731A patent/FR449731A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4901622A (en) * | 1987-12-08 | 1990-02-20 | Royal Ordnance Plc | Armour constructions |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR449731A (fr) | 1913-03-06 |
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