DE29245C - Neuerung an Riemenschlittschuhen - Google Patents

Neuerung an Riemenschlittschuhen

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DE29245C
DE29245C DENDAT29245D DE29245DA DE29245C DE 29245 C DE29245 C DE 29245C DE NDAT29245 D DENDAT29245 D DE NDAT29245D DE 29245D A DE29245D A DE 29245DA DE 29245 C DE29245 C DE 29245C
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Germany
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DENDAT29245D
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H. ATMER in Christiania, Norwegen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/22Skates with special foot-plates of the boot
    • A63C1/26Skates with special foot-plates of the boot divided into two parts permitting adjustment to the size of the foot

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1884 ab.
Zum Befestigen des Schlittschuhes am Fufs dienen die beiden Riemen D und E, sowie die den Absatz von hinten umfassenden winklig gebogenen Metallstücke F und G.
Fig. ι, 2 und 3 zeigen den Schlittschuh in Seitenansicht, Grundrifs und Ansicht von hinten, vorbereitet zum Anlegen. Fig. 4, 5 und 6 sind Darstellungen des Schlittschuhes nach dem Anlegen, wobei indefs, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen, die Riemen fortgelassen sind. Fig. 7, 8, 9 und 10 sind Detaildarstellungen einzelner Theile.
Das Stück B hat zwei entgegengesetzt gerichtete kreisförmige Ausschnitte m und e, welche beide durch einen rechteckigen Ausschnitt erweitert sind. Diese rechteckigen Erweiterungen sowie ein in C angebrachter Schlitz / ermöglichen, dafs man die Theile A, B und C leicht mit einander vereinigen kann, Fig. 8, indem man zunächst B und C über die länglichen Köpfe der unterhalb der Köpfe runden und eingekerbten Zapfen ί ί1 des Körpers A schiebt, dann den Haken .y2 des Stückes C in den Ausschnitt e drückt (Stellung der Theile jetzt wie Fig. 8 zeigt) und darauf das federnde Ende ν des Stückes B gegen die Laufschiene A dreht und auf den oberen Rand derselben auflegt, wobei die etwas abwärts gebogenen Kanten von ν die Laufschiene umfassen. Wenn man nun noch das vordere Ende von B etwas aufwärts drückt, kann man den kleinen Vorsprung f, welcher vorn an der Unterseite von B sitzt, über den Schnabel des Körpers A nach innen zu herüberdrücken und hat nun die durch Fig. 4 und s erläuterte Stellung der Theile A, B und C. Der Vorsprung / hindert beim Abheben des Armes ν von der Laufschiene die Drehung des Stückes B nach der in Fig. 8 gezeichneten Richtung, aber nicht die Drehung in die Stellung der Fig. 1 und 2, in welcher Stellung indefs, wie ersichtlich, die Erweiterungen der Ausschnitte m und e nicht in die Richtung der länglichen Köpfe der Zapfen s und s\ fallen, so dafs dann eine Trennung der Theile A, B und C nicht stattfinden kann. Letzteres ist nur dann möglich, wenn vorher der Vorsprungf wieder auf die Aufsenselte des Schnabels gehoben und die Drehung von B und C in der in Fig. 8 gezeigten Richtung vorgenommen wird.
Wie aus Fig. 1 bis 4 erkennbar ist, verschiebt sich das Stück C nach vorwärts, sobald man den Schlittschuh öffnet, Fig. 1 und 2, und nach hinten, wenn man den Schlittschuh schliefst, Fig. 4 und 5. Infolge dessen werden die Riemen D und E einander genähert, sobald der Schlittschuh geöffnet ist, während sie sich von einander entfernen, wenn man diesen schliefst. Schiebt man den Fufs von hinten her in die Riemen D und E hinein, Fig. 1 und 2, so wird beim Schliefsen des Schlittschuhes der Riemen E stramm über das Fufsgelenk gezogen und drückt den Fufs zurück, so dafs die scharfen Zacken χ der Stücke F und G von hinten her in den Absatz eindringen. Die Stücke F und G sind unterhalb O auf dem Zapfen sx drehbar gelagert und kommen beim Oeffnen und Schliefsen in die in Fig. 2 bezw. ■ Fig. 4 dargestellte Lage. Aufser auf dem Zapfen s' sind die Winkelstücke F und G auch noch in Schlitzen k k des Stückes C geführt.

Claims (1)

  1. Der Zapfen s ist noch mit einer Spitze ο versehen, welche in die Sohle des Stiefels eindringt.
    Zur Regulirung der Riemenweite dienen Knöpfe p p an der Platte B und /'/' an den Stücken F und G. Die Riemen sind mit Löchern versehen und können, wie Fig. i, 2, 3 und 7 zeigen, in den in den zugehörigen Stücken angebrachten Nuthen nach Erfordernifs verschoben und auf die Knöpfe aufgehakt werden.
    Patent-Ans ρ rüche:
    ι. Die leicht lösbare Verbindung der drei Theile A, B und C durch die Zapfen s s1 Λ die Durchbrechungen m e, den Schlitz / und einen gegen den Schnabel der Laufschiene seitlich anliegenden Vorsprung f der Platte B, welcher Vorsprung nach aufsen über den Schnabel gehoben werden mufs, wenn die Theile getrennt werden sollen.
    Die mit C drehbar auf dem Zapfen 5' gelagerten Winkelstücke F und G, welche den Riemen E tragen, der beim Schliefsen des Schlittschuhes sich stramm über das Fufsgelenk legt und dadurch die Winkel F und G von aufsen her gegen den Absatz des Stiefels prefst.
    Hierzu ι Blatt Zeifchnungen.
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