DE2920936C2 - Vorrichtung zum Abstapeln von Stapellagen - Google Patents

Vorrichtung zum Abstapeln von Stapellagen

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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Description

derkolbeneinheil umgesteuert. Es werden entsprechend dem eingeschalteten Endschalter die zugehörigen Magnetventile zur Einschaltung der entsprechenden Drossein betätigt. Die Rückzugsbewegung der Rockhalter unter Wirkung der pneumatischen Zylinderkolbeneinheit erfolgt nun verzögert durch die hydraulische Zylinderkolbeneinheii, wobei die Verzögerung abhängig ist von den Querschnitten der jeweils eingeschalteten Drosseln. Reim Zurückfahren der Auslegerarme und der Rückhalter werden die Stapelelemente einzeln to nacheinander auf den Stapel abgelegt Die Auslegerarme werden zusammen mit den Rückhaltern derart zurückbewegt, daß während die Auslegerarme die volle Gesamtbreite des Stapels als Arbeitsweg zurücklegen, die Rückhalter nur den Differenzweg oder einen dazwisehen liegenden Differenzweg zurücklegen. Hierdurch werden die einzelnen Stapelelemente einer jeden Stapellage mit horizontalen Luftspalten abgelegt, wobei das erste abgelegte Stapelelement und das letzte abgelegte Stapelelement jeweils bündig mit der Vorderbz-w. Hinterkante des Stapels abgelegt werden.
Die Erfindung offenbart somit eine Weiterbildung der Stapelvorrichtung zur Bildung der Stapellage auf den Ständeroberseiten, wobei die erfindungsgemäß weitergebildete Stapelvorrichtung ein Ablegen der Stapeleiemente mit Luftspalten ermöglicht. Dabei wird der Differenzweg zwischen der Gesamtbreite des Stapels und der Breite der Stapellage ohne Luftspalten durch die Betätigung eines bestimmten Endschalters in einfacher Weise ermittelt. Dieser Differenzweg wird dem Rückhalter aufgegeben, der um diesen Differenzweg als horizontalen Arbeitsweg ausgefahren und in gleicher Zeit mit der Rückzugsbewegung der Auslegerarme wieder eingefahren wird. Dabei haben die Endschalter oberhalb der Vorderkante des Stapels einerseits die Aufga- J5 be, den Zeitpunkt der Ankunft der Stapellage und damit den Beginn des Abstapelns an die Steuereinrichtung zu melden und andererseits bieten die Endschalter die Möglichkeit, eine schräg zur Bewegungsrichiung dor Stapellaye gebildete bzw. bewegte Stapellagc dadurch auszurichten, daß erst bei Betätigung eines zweiten Endschalters die Rückzugsbewegung der Auslegcrarme und damit die Ablegefunktion ausgeführt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Vorgang der Lagcnbildung gleichzeitig dazu benui/.i. um die Gesamtbreite der Stapcl>&ge ohne Luftspalicn zu ermitteln. Dies erfolgt dadurch, daß die vertikalen Anschläge der Mitnehmer die Vorderkante der Lage in den Bereich der Endschalter schieben, wobei jedem Endschalter eine besiimmtc Lageposition zugeordnet ist, welche zugleich eine bestimmte Information über die Gebamtbreite der Stapellage ohne Luftspa'ten abgibt. Die vorbekannte Stapelvorrichtung mit Lagcnbildung auf den Ständcroberseiten wird somit in einfacher V/cise dahingehend weitergebildet, daß auch eine AbIage der vorgebildeten Stapellagcn mit Luftspaltcn in besonders einfacher Weise möglich ist, wobei die abgelegte Stapellage an der Vorderkante und der Hinterkante des Stapels bündig liegt.
Aus der gattungsfremden DE-AS 24 45 536 ist zwar bO die Betätigung eines Rückhalters mittels einer pneumatisch arbeitenden Zylindcrkolbeneinheit vorbekannt. Der Rückhalter hat jedoch ausschließlich die Funktion, die auf dem Auslegerarm gebildete Stapellagc beim Zurückfahren des Auslegerarmes zurückzuhalten. Ein Ab- b5 legen der Stapelelemente mit Luftspaltcn ist nicht möglich.
Ferner sind dem Durchschnittsfachmann für Pneumatik aus der »Pneumatik-Fibel«, Krauskopf-Verlag, Wiesbaden 1960, Seiten 159—165, hydropneumatisch^ Vorschubeinheiten, z. B. in Form einer Ölbremse bekannt, bei welcher die Kolbenstangen von parallel zueinander angeordneten Zylinderkolbeneinheiten miteinander verbunden sind, wobei die vor und hinter dem Kolben der die Differenzweg-Zylinderkolbeneinheit bildenden Ölbremse gelegenen Zylinderräume über Drosseln verbunden sind.
Hierdurch wird dem Fachmann einerseits jedoch nicht die Lehre gegeben, Magnetventile in die mit den Drosseln versehenen Leitungen einzubauen, um somit unterschiedliche Drosselquerschnitte einschalten zu können. Andererseits wird dem Fachmann keinerlei Hinweis auf eine Anwendung bei Vorrichtungen zum Abstapeln von Stapellagen gemäß der Gattung des Patentanspruches 1 gegeben.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen im Prinzip dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert Es zeigt
Fig.! eine Seitenansicht der Vorrichtung mit auf einem Hubbalken im Bereich der Oberseiten der Ständer gebildeter Stapellage ohne Luftspalte,
F i g. 2 mögliche Breiten und Anordnungen von Stapellagen auf dem Hubbalken (linker Teil der Figur) und auf den ausgefahrenen Auslegerarmen (rechter Teil der Figur).
Fig.3 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit ausgefahrenen Auslegeri>rmen mit drauf befindlicher Stapellnge, wobei die Anordnung der Rückhalter und deren Drosseln mit Magnetschaltern im Prinzip dargestellt sind, und
F i g. 4 bis 7 verschiedene Stellungen der Auslegerarme und Rückhalter beim Abstapeln einer Stapellage mit Luftspalicn.
In Fig. 1 sind links der obere Teil eines Ständers I, rechts der obere Teil eines Stapels 2 mit darüber befindlichem Leistenmagazin 3 dargestellt Der Stapel 2 erstreckt sich in zur Zeichenebene senkrechter Richtung. Gegenüber dem Stapel 2 sind mindestens zwei in Abländen voneinander und parallel zueinander stehende Ständer 1 angeordnet.
Die Ständer 1 umfassen in ihrem linken Teil jeweils einen Umlaufförderer mit Mitnehmern 4, die Bretter 5 auf die Oberseite der Ständer 1 zur bildung von Stapellagcn 6 anheben. Zur Bildung der Stapellagen ist im Bereich der Oberseiten der Ständer 1 jeweils ein Hubbalkcn 7 angeordnet, der in nicht näher dargestellter Weise heb- und senkbar ist und aus einer Ebene oberhalb der Oberfläche von Auslegerarmen 8 in eine Ebene unterhalb deren Oberfläche absenkbar ist. Die Auslegerarme 8 sind an den Ständern 1 gelagert und mittels nrht dargestellter Antriebselemente horizontal ein- und ausfahrbar gelagert.
Im Bereich de Vorderkante 9 der auf den Huubalken 7 zu bildenden Stapellagen 6 sind an den Ständern 1 mehrere Endschalter 22 in Abständen an einer Schalterlcistc 10 angeordnet und von der Vorderkante 9 rier jeweiligen Stapellagen 6 betätigbar. Die Schalterleisten 10 sind in Abhängigkeit von der Breite des zu bildenden Stapels 2 horizontal verstellbar angebracht.
An den Oberseiten der Ständer 1 sinci ferner Rückhalter 11 mittels Schubstangen 12 gelagert, die an den. den Rückhaltern 11 entgegengesetzten Enden jeweils ein Joch 13 tragen, an welchem eine pneumatische Zylinderkolbcncinheit 14 und eine hydraulische Zylinderkolbencinheit 15 jeweils mit ihren Kolbenstangen angreifen, die somit über das loch 13 fest miteinander verbunden
sind. Die vor und hinter dem Kolben der hydraulischen Zylinderkolbeneinhcit 15 gelegenen Zylinderräume sind über parallel geschaltete Leitungen 16 bis 19 verbunden. Die Leitungen 16,17 und 18 weisen jeweils eine Drossel
20 unterschiedlicher Drosselquerschnittc und ein Ma- s gnetventil 21 auf. Die Leitung 19 weist nur ein Magnetventil 21 auf (F ig. 3),
Oberhalb der Vorderkante 23 des Stapels 2 ist um Leistenmagazin 3 ein Endschalter 24 angeordnet, der von der Vorderkante 9 einer Stapellage betätigbar ist. wenn diese von den Auslegerarmen 8 über den Stapel 2 bewegt und mittels der Rückhalter 11 vorgeschoben worden ist.
Die Endschalter 22 der Schalterlcistc 10. der Endschalter 24 und die Magnetventile 21 sind über eine n geeignete, nicht näher dargestellte Steuereinrichtung miteinander verbunden.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Auf den Hubbaiken 7 können Siapciiagen 6 unterschiedlicher Breiten gebildet werden, deren mögliche Breiten im linken Teil der Fi g. 2 dargestellt sind. Dabei sind sämtliche Stapellagen 6 aufgrund der Bildung mittels der Anschläge der Mitnehmer 4 links bündig. Bezogen auf die Gesamtbreite 25 des Stapels 2 ergeben sich der maximale Differenzweg 26 zur kleinsten Breite einer Stapellage 6 und der minimale Differenzweg 27 zur größten Breite einer Stapcllagc 6. Diese Differenzwege werden jeweils durch die Vorderkante 9 einer jeden Stapellage 6 bestimmt. Die Vorderkante 9 betätigt jeweils einen oder mehrere der Endschalter 22 der Schal- jo terleiste 10. Der oder die jeweils betätigten Endschalter 22 geben Schaltimpulse an die Steuereinrichtung ab, die zur Betätigung eines oder mehrerer der Magnetventile
21 zur Steuerung der Drossel 20 umgesetzt wird.
Die jeweils betätigten Endschalter 22 geben zugleich η ein Signal an die Steuereinrichtung ab, das Schultimpulse auslöst, urn den Hubbalken 7 abzusenken, damit die Stapellage 6 auf den Auslegerarm 8 abzulegen und den Auslegerarm 8 auszufahren, wie es in F i g. 3 dargestellt ist. Bei ausgefahrenem Auslegerarm 8 wird ferner ein Signal an den Rückhalter 11 gegeben, der mittels der pneumatischen Zylinderkolbeneinheit 14 vorgefahren wird, solange bis die Vorderkante 9 der Stapcllagc 6 den Endschalter 24 an der Vorderkante 23 des Stapels 2 betätigt. Bei Betätigung dieses Endschalters 24 wird die Zylinderkolbeneinheit 14 umgesteuert, und es werden entsprechend dem eingeschalteten Endschalter 22 der Schalterleiste 10 die zugehörigen Magnetventile 21 zur Einschaltung der entsprechenden Drosseln 20 betätigt. Dabei kann dem ersten Endschalter 22 die Drossel 20 der Leitung 16 zugeordnet sein, dem zweiten Endschalter 22 die Drossel 20 in der Leitung 17 und dem dritten Endschalter die Drossel 20 in der Leitung 18. Dem vierten Endschalter sind die Drosseln 20 in den Leitungen 16 und 17 zugeordnet. Dem fünften Endschalter 22 die Drosseln 20 in den Leitungen 17 und 18 und dem sechsten Endschalter alie Drosseln 20 in den Leitungen 16 bis 18. Demgemäß werden die Magnetschalter 21 von den Endschaltern 22 betätigt.
Die Rückzugsbewegung der Rückhalter 11 unter eo Wirkung der pneumatischen Zylinderkolbeneinheit 14 erfolgt nun verzögert durch die hydraulische Zylinderkolbeneinheit 15, wobei die Verzögerung abhängig ist von den Querschnitten der jeweils eingeschalteten Drossein 20. Beim Rückführen des Ausiegcrarrnes 8 und der Rückhalter 11 werden nun die einzelnen Bretter der jeweiligen Stapellage 6 einzeln nacheinander auf den Stapel 2 abgelegt, wozu die Vorderkante der Ausleger 8 abgeschrägt ist. Die Auslegcrarme 8 werden nun zusammen mit den RUckhaltcrn 11, die durch die Querschnitte der Drosseln 20 gesteuert werden, gemeinsam derart zurückbewegt, daß während der Auslegerarm 8 die volle Gesamtbreite des Stapels 2 als Arbeitsweg zurücklegt, der Rückhalter 11 nur den Differenzweg 26, 27 oder einen dazwischen liegenden Differenzweg zurücklegt. Hierdurch werden die ein/einen Bretter jeder Stapcllagc 6 mit horizontalen Luftspaltcn 28 abgelegt, wobei das erste abgelegte Brett und das letzte abgelegte Brett jeweils bündig mit der Vorderkante 23 bzw. der Hinterkante 29 des Stapels 2 abgelegt werden.
Die Magnetventile 19,21 der hydraulischen Zylinderkolbcncinheitcn 15 bleiben jeweils solange geschlossen, bis in den Arbeitskamniern der doppelt wirkenden pneumatischen Zylindcrkolbencinheitcn 14 jeweils ein ausreichender Arbeitsdruck aufgebaut ist. Hierdurch werden die Arbcitskolben der pneumatischen ZylindcrkölbeneinücitCM J4 jeweils solange festgehalten, bis die Magnetventile 19, 21 geöffnet sind. Ein sofortiger Arbeitsbeginn der pneumatischen Zylinderkolbeneinhciten 14 wird dadurch erreicht.
Das Magnetventil 21 in der Leitung 19 dient zur Steuerung der Ausfahrbewegung der Rückhalter 11 und wird unter Wirkung eines Schaltsignales vom Endichalter 24 wieder geschlossen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2 Stapellage auf einem Stapel derart abgelegt werden, Patentansprüche: daß die Vorder- und Rückkante der Stapellage bündig mit der Vorder- und Rückkante des Stapels liegen, wo-
1. Vorrichtung zum Abstapeln von Stapellagen bei zwischen den einzelnen Stapelelementen Luftspalte aus stab- oder brettförmigem Stückgut auf einem 5 gebildet werden. Diese bekannte Vorrichtung ist aufStapel vorgegebener Gesamtbreite mittels horizon- grund der Steuerelektronik und der Vielzahl der nottal ein- und ausfahrbarer Auslegerarme, wobei an wendigen Meßstellen für die Erfassung der Meßwerte Ständern umlaufende, zum Transport der Stapelele- aufwendig und damit teuer in der Herstellung.
mente dienende Mitnehmer mit Anschlägen verse- Zum Ablegen einer Stapellage mit Luftspaltui zwi-
hen sind, die zur Bildung der Stapellage auf den io sehen den einzelnen Stapelelementen ist ferner aus der
Oberseiten der Ständer an einer bestimmten, das DE-OS 25 51 859 vorbekannt, die Auslegerarme mit
hintere Ende der Stapellage definierenden Steile in Umlaufförderer!! auszurüsten und die Auslegerarme
die Ständer eintauchen, wobei an den Oberseiten der mit höherer Geschwindigkeit zurückzubewegen als die
Ständer Rückhalter bewegbar gelagert sind, da- Stapelelemente mittels der Umlaufförderer vorwärtsbe-
durch gekennzeichnet, daß im Bereich der 15 -ί/egt werden. Diese Vorrichtung eignet sich zum AbIe-
Vorderkante (9) der auf den Oberseiten der Ständer gen der Stapellage mit Luftspalten jedoch nur dann,
(1) gebildeten Stapellage (6) mehrere Endschalter wenn die Breite der abzulegenden Stapellage ohne Luft-
(22) in Abständen voneinander und im Bereich der spalten von Stapellage zu Stapellage gleich is·, so daß
Vorderkante (23) des Stapels (2) mindestens ein wei- immer gleiche Luftspalten zwischen den einzelnen Sta-
terer Endschalter (24) angeordnet sind, daß die 20 pelelementen einer Stapellage zu bilden sind.
Rückhaiter(ii) miueis Schubstangen (12) bewegbar Es ist darüber hinaus aus der US-PS 33 38 431 eine
sind, die an ihren, den Rückhaltern (11) entgegenge- gattungsfrernde Stapelvorrichtung vorbekannt, bei wel-
setzten Enden jeweils ein Joch (13) tragen, daß an eher der als Differenzweg zwischen der Gesamtbreite
jedem Joch (13) die Kolbenstangen einer doppelt des zu bildenden Stapels und der Gesamtbreite der Sta-
wirkenden pneumatischen Zyiinderkolbeneinheit 25 pellage ohne Luftspalten zurückzulegende Arbeitsweg
(14) und einer hydraulischen ,Zylinderkolbeneinheit durch Abtastet: der Kanten der vorgebildeten Stapella-
(15) angreifen, daß die vor und hinter dem Kolben ge mittels Endschaltern ermittelt wird, wobei die Rückder hydraulischen Zylinderkolbeneinheit (15) gele- halter um diesen Differenzweg vorgefahren und in gleigenen Zylinderräume über parallel geschaltete Lei- eher Zeit wie die Auslegerarme um den ermittelten Diftungen (16 bis 19) miteinander verbunden sind, daß 30 ferenzweg zurückgefahren werden. Dabei erfolgt die in den Leitungen (16 bis 18) jeweils Drosseln (20) Steuerung des Rückhalters über Ritzel und Zahnstanunterschiedlicher Drosselquerschnitte und ein Ma- gen unter Wirkung eines Elektromotors. Die Ausbilgnetventil (21) vorgesehen sind, bis auf eine Leitung dung eines mittels Zahnstangen bewegten Rückhalters (19), in der nur ein Magnetventil) angeordnet ist ist jedoch baulich sehr aufwendig und insbesondere we- und daß die Endschalter (22,24) und die Magnetven- 35 gen des zusätzlich erforderlichen Antriebsmotors teuer tile (21) über eine Steuereinrichtung miteinander in der Herstellung. Darüber hinaus erfolgt die Bildung verbunden sind. der Stapellage in technisch überholter Weise aus einem
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- schwenkbar gelagerten L-förmigen Auslegerarm, der zeichnet, daß die Endschalter (22) auf einer Schalter- aus einer Aufnahmestellung für die Stapellage in eine leiste (10) angeordnet sind, die in Abhängigkeit von 40 Ablagestellung für die Stapellage verschwenkt werden der Gesamtbreite (25) des Stapels (2) verstellbar am muß.
Ständer (1) angeordnet ist. Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum Abstapeln von Stapellagen der
gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzubilden, daß
45 die ohne Luftspalten vorgebildeten Stapellagen unter· schiedlicher Gesamtbreite mit technisch einfachen Mit-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum teln auch mit unterschiedlich breiten Luftspaltcn von
Abstapeln von Stapellagen gemäß der Gattung des Pa- Stapellagc zu Stapellage abgelegt werden können,
tentanspruches 1. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus der Kom-
Bei einer in der DE-OS 27 51 605 vorgeschlagenen 50 bination der Merkmale des Patentanspruches 1. Die BiI-
gattungsgemäßen Vorrichtung zum Abstapeln von Sta- dung der Stapellagen erfolgt in bekannter Weise auf
pellagen wird eine Stapellage auf den Oberseiten der den Oberseiten der Ständer mittels der in diese eintau-
Ständer dadurch gebildet, daß die Anschläge der umlau- chenden Anschläge der Mitnehmer. Während die An-
fenden Mitnehmer an einer bestimmten, das hintere En- schlage die einzelnen Stapelelemente in die Stapellage
de der Stapellage definierenden Stelle in die Ständer 55 schieben, werden die Endschalter im Bereich der Vor-
eintauchen. Da die Stapellage somit von ihrer Hinter- derkante der gebildeten Stapellage betätigt. Der jeweils
kante her zur Vorderkante hin gebildet wird, liegen die betätigte Endschalter gibt einen Schaltimpuls an die
einzelnen Stapelelemente dicht an dicht. Ein Ablegen Steuereinrichtung ab, die zur Betätigung eines oder
der Stapellage auf einen Stapel mit Luftspalten zwi- mehrerer der Magnetventile zur Steuerung der Dros-
sehen den einzelnen Stapelelementen, wobei zusätzlich eo sein umgesetzt wird. Der jeweils betätigte Endschalter
die Vorder-und die Hinterkante der Stapellage mit dem gibt zugleich ein Signal an die Steuereinrichtung ab.
Stapel bündig gemacht werden soll, erfolgt mit der Vor- damit die Stapellage vom Auslegerarm übernommen
richtung durch eine Steuerelektronik. Diese ermittelt und ausgefahren wird. Bei ausgefahrenem Auslegerarm
die Anzahl, Breite und Reihenfolge der Stapelelemente wird ferner ein Signal an den Rückhalter gegeben, der
und berechnet daraus die Rückbewegung der Ausleger- 65 mittels der pneumatischen Zylinderkolbeneinheit so
arme relativ zur RUckbewegung der Rückhalter ent- lange vorgefahren wird, bis die Vorderkante der Stapel-
sprechend der ermittelten Reihenfolge der einzelnen lage den Endschalter an der Vorderkante des Stapels
StaDelelemente und deren Breite. Hierdurch kann eine betätigt. Bei Betätigung des Endschalters wird die Zylin-
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